Anregungen für unsere Beziehungsgewohnheiten

Hinkelstein und hüpfende Eichhörnchen

Wander-Blog von Manuel Andrack - 30. July 2020 - 7:23

Warum werden bei Premiumwegen keine Schönheitspunkte oder Fitnesspunkte verteilt, sondern Erlebnispunkte? Natürlich, weil man auf einem herausragenden Wanderweg etwas erleben soll, im besten Fall sollten die Erlebnisse über das Landschafts- und Naturerlebnis hinausgehen, das setzt man ja bei Premiumwegen neben optimaler Markierung und schönen Wegen sowieso voraus.

 

 

Auf der Traumschleife Römer-Kelten-Pfad südlich von Trier (70 Erlebnispunkte!) erwartete ich also Erlebnisse aus der Zeit der Römer und Kelten, vielleicht ein Wagenrennen wie in Ben Hur, einen Gladiatorenkampf, irgend so etwas in dieser Richtung.

 

 

 

Zunächst aber eine Sprunggrube für Wildtiere, ein etwas ungleicher Wettkampf, treten bei diesem Weitsprung doch Tiere von sehr unterschiedlicher Körpergröße an. Kein Wunder also, dass der Hirsch mit acht Metern den weitesten Hupfer macht. Aber der Gewinner an der Sprunggrube in Relation zur Körpergröße ist das Eichhörnchen.

 

 

Vier Meter! Die Eichhörnchen im Hunsrück scheinen ja mächtige Sprungfedern unter den Pfoten zu haben. Vier Meter! Das schaffen unsere degenerierten und verwöhnungsverwahrlosten Eichhörnchen im heimischen Garten aber nicht. In einer Harald-Martenstein-Kolumne im ZEIT-Magazin lese ich gerade, dass die putzigen Eichhörnchen in den USA geschossen werden und dort „Hühnchen der Äste“ genannt werden. Und in ebendieser Kolumne lass ich mit Erstaunen: „Der Maler Toulouse-Lautrec aß häufig Eichhörnchen in Paris und beschrieb das Fleisch als erfreulich pikant.“ Wenn diese Sätze von Eichhörnchen gelesen werden, ist es kein Wunder, dass sie plötzlich vier Meter weit hopsen.

 

 

Nächstes Highlight, ein Gräberfeld der Kelten. So ein Hügelgrab kommt meistens unscheinbar daher. Fast so unscheinbar wie der Hinkelstein am Wegesrand.

 

 

Beim wackeren Obelix, das ist ja ein wahres Prachtexemplar von Hinkelstein, beim Zeus, Thor, Jupiter oder an was diese Kelten geglaubt haben. Ein richtig fein behauener Stein, so groß, dass ein Eichhörnchen seine Schwierigkeiten hat, drüber zu springen.

 

 

Weder von den Römern, Kelten oder sonst einem unserer Vorfahren ist dieser Pfad erschaffen worden. Es ist ziemlich sicher ein Laub-Weg. Achim Laub, der Erfinder der meisten Traumschleifen, ist Experte für die Neu-Anlegung von schönen Wanderpfaden. Man sieht links im Bild die breite Forststraße, rechts davon den schön sich schlängelnden Pfad, der neu in den Wald gefräst wurde.

 

 

Ein weiteres Highlight des Römer-Kelten-Pfads, auf alle Wegweisern angekündigt, ist eine alte Römerstraße. 11,4 Kilometer ab dem Start habe ich auf den Weg römischen Ursprungs gewartet. Und als ich die Römerstraße erreichte, sah ich ziemlich schnell als interessierte Laie – das ist ja keineswegs eine Römerstrasse, sondern eine neuzeitliche Handelsstraße mitten im Wald. Woran man das erkennen kann? Nun, da muss ich etwas weiter ausholen, das gibt einen eigenen Blog, nächste Woche.

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Kognitive Mobilisierung und Verwirrung

Der Weg der Aufklärung ist komplizierter als Immanuel Kant dachteEs hat mich immer gewundert, dass antidemokratische Tendenzen wieder zunehmen, trotz des gesellschaftlichen Fortschritts über die letzten 75 Jahre, in der die Demokratie auch in Zusammenarbeit mit der sogenannten sozialen Marktwirtschaft (in Abgrenzung zum Wirtschaftsliberalismus) gezeigt hat, wie sie das Leben aller Beteiligten zu...

Toll, dass Sie hier sind. Lassen Sie mich wissen, was Sie denken: www.geistundgegenwart.de/p/kontakt.html

Zum Wohl die Pfalz

Wander-Blog von Manuel Andrack - 22. July 2020 - 7:23

„Geiz ist geil!“, „Nicht Sauber, sondern rein“, „Herr Kaiser, der Mann von der Hamburg-Mannheimer.“ So bekannt wie diese Werbesprüche ist „Zum Wohl die Pfalz“ noch nicht. Aber es beschreibt – oder ist das jetzt schon rassistisch? – die Mentalität der Pfälzer schon ganz gut. Egal ob sie Versicherungen verkaufen, als Bademeister oder als Erzieherinnen tätig sind, am Ende des Tages heißt es in der gesamten Pfalz – Zum Wohl!

 

 

Ich habe unlängst eine neue Etappe des sehr abwechslungsreichen Pfälzer Weinsteigs in Angriff genommen. Von Klingenmünster nach Bad Bergzabern. Klingenmünster klingt schon nach Mittelalter, Tjost, Lanzen, die auf Rüstungen prallen. Folgerichtig starteten wir (wer wir sind, dazu gleich mehr) auf der Stauferburg Landeck oberhalb von Klingenmünster. Mit einem deftigen Essen. Und merke: Auf einer Weinwanderung sage stets zum Start Wohl die Pfalz, damit nicht auf der Rückfahrt Du brichst Dir den Hals.

 

 

Mit von der Partie waren Dirk Schümer (der Mann mit dem Hut hinter mir) und seine Frau Birgit. Schümer war zu Recht etwas beleidigt, dass ich ihn in meinem nächsten Buch als einen der besten Journalisten Deutschlands bezeichnet habe. Was heißt „einer der“? Und warum nur Deutschland? Auf jeden Fall ist Schümer nicht nur ein toller Typ, kann über fast jedes Thema unterhaltsam erzählen, sondern schüttelt Schüttelreime sozusagen aus dem Ärmel.

 

 

Völlig begeistert zeigte sich das Ehepaar Schümer von meinem Weinwanderequipment. Nicht nur die Kühlmanschette (diese habe ich übrigens dereinst als Geschenk vom derzeitigen DFB-Präsidenten erhalten) für den Weißwein (vom Weingut Rapp aus Dörrenbach) war am Start, sondern auch ein Set aus zusammenschraubbaren Plastik-Weingläsern. Savoir vivre, sage ich da nur. Übersetzt vom Isländischen ins Deutsche heißt das: Zum Wohl die Pfalz!

 

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Neues digitales Gesicht für die Traumpfade

wanderlust-magazin - 16. July 2020 - 16:48
Die neue Homepage der Traumpfade und Traumpfädchen ist online. Mit der nicht nur optisch neu gestalteten Internetpräsenz möchte man im Tourismusmarketing neue Impulse setzen. Nach über zwölf Jahren im alten Design erfolgte eine grundlegende Überarbeitung der Homepage www.traumpfade.info.

Der Hohe Mark Steig II

Wander-Blog von Manuel Andrack - 14. July 2020 - 7:23

Weiter geht es auf dem Hohe Mark Steig, einem brandneuen Wanderweg in NRW, auf dem man die Vielfalt im Naturpark Hohe Mark entdecken kann – ausgedehnten Waldgebiete, Auenlandschaften, Wiesen, Weiden, Moore, Bäche, Flüsse und Seen. Ein Naturparadies an der Schnittstelle von Niederrhein, Ruhrgebiet und Münsterland.

 

 

In Haltern wandern wir am Südufer des Stausees und erreichen schon bald ein Natur-Kleinod, die Westruper Heide. Grün ist die Heide, das ist der Titel eines berühmten Heimatfilms. Aber ist die Heide wirklich immer grün? Im August und September stimmt das nämlich nicht, dann blüht die Heide und es dominiert Die Farbe Lila. Wie abwechslungsreich die Landschaft ist, zeigt sich auf den ersten Metern.

 

 

Wir wandern durch ein wahres Labyrinth von Wacholder-Sträuchen, das ist wie in einem Indiana-Jones-Film. Dann wieder öffnet sich der Blick auf weite, wellige Heideflächen. Ich fühle mich wie in Jenseits von Afrika. Zehn Monate lange beweiden 200 Heidschnucken und zehn Ziegen das Arreal, damit die Westruper Heide nicht zuwächst. Eigentlich nur schade, dass man aus den Früchten der zahlreichen Wacholdersträuchern (noch) keinen Gin brennt. Echt westfälischer Heide-Gin, das wäre doch klasse. Alles in allem ist die Westruper Heide ganz großes Wander-Kino.

 

 

Am südlichsten Punkt des Hohe Mark Steigs erwartet uns der höchste Punkt des Naturparks Hohe Mark – der Stimberg. Unterhalb dieses 156,9 Meter hohen Bergriesen staunen wir über den verwunschenen Teufelsstein. Durch geologische Auffaltungen am Sandstrand eines urzeitlichen Meers vor 80 Millionen Jahre ist eine sehr bizarres Quarzitgestein entstanden.

 

 

da wir nun in der Haardt wandern, ist das für alle anglophilen Hiker, Walker und Goer natürlich echtes Haard Walking. Und ob sich der Wald bewegt, Euch bewegt, oder ihr den Wald bewegt – also das muss im Endeffekt jeder für sich entscheiden.

 

 

Kurz vor Ende unseres Wanderwegs in Olfen machen wir einen Abstecher zur Dreibogenbrücke, das ist der lohnenswerteste Abstecher der Welt. Die Alte Fahrt überspannt die Stever-Auen, es handelt sich um eine 1894 gebaute Kanalbrücke für den Dortmund-Ems-Kanal. Eine künstliche Wasserstraße wurde über einen natürlichen Fluss geführt. Eine Meisterleistung der damaligen Ingenieure. Der Kanal fließt schon lange nicht mehr nicht über die Brücke, Fußgänger und Radfahrer bevölkern das ehemalige Wasserbett.

 

 

Unterhalb der Dreibogenbrücke erstreckt sich an der Stever ein wunderbarer Sandstrand. Ich habe sofort ein Handtuch ausgebreitet, um mir einen Platz für den nächsten Sommerurlaub zu sichern. Als ich mich gerade in das kühlende Wasser der Stever stürzen wollte, sprach mich ein Jugendlicher an, Typ Huckleberry Finn. Er zeigte mir einen Reichspfennig, den er mittels eines Magneten aus dem Fluss gefischt hatte. Magnetfischen, Dreibogenbrücke, Strand an der Stever-Aue, ein wirklich genialer Ort.

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Ihr persönliches MANIFEST: Sinn und Zweck, Tipps, Beispiele und Anleitung

Zeitblüten - 6. July 2020 - 13:18
Gleich vorweg, was Ihnen ein persönliches Manifest überhaupt bringt: Es wirkt wie ein Leuchtturm, der Ihnen den Weg weist und auch bei Sturm und Dunkelheit wertvolle Orientierung bietet. Zudem werden Sie mit einem eigenen Manifest den Sinn in Ihrem täglichen Tun deutlicher sehen sowie Ihre Werte stets klar im Kopf und vor Augen haben und […]

Der Hohe Mark Steig I

Wander-Blog von Manuel Andrack - 6. July 2020 - 7:23

 

Ich stehe auf einem alten Brückenkopf am Rheinufer in Wesel. An der Promenade des Flusses startet eines der spannendsten Wander-Projekte der letzten Jahre: Der Hohe Mark Steig, 158 Kilometer Wanderspaß durch den Naturpark Hohe Mark.

 

 

Ich schaue vom Brückenkopf Richtung Westen, mein Blick geht fast bis nach Holland und zur Nordsee. Im Süden kann man gerade noch die Lippemündung erkennen. Die Lippe wird auf dem Hohe Mark Steig eine gewisse Rolle spielen. Die Lippe ist, sagen die einen, der längste Fluss von NRW, andere Quellen sehen den Rhein vorne. Fakt ist: die Lippe ist dem Rhein komplett ebenbürtig. In Nordrhein-Lippe-Westfalen.

 

 

Apropos Lippe. Die ist ja auch gut für Küsse zu gebrauchen. Und ist dieses Liebes-Vorhängeschloss auf dem historischen Brückenkopf von Wesel nicht allerliebst. Da haben sich zwei aber so richtig gern: Bambi und Klopfer! Bambi und Klopfer? Das sind doch ein Reh und ein Hase. Und die haben sich ganz doll lieb, knick knack und so? Wenn man eine Weile drüber nachdenkt eigentlich eine ganz schön perverse Angelegenheit

 

 

Ein weiteres Highlight am Hohe Mark Steig ist die Rhader Kanzel südlich von Raesfeld. Wer vor dieser Kanzel einer Predigt lauschen will, ist am falschen Platz. Vielmehr ist das geräumige offene Holzhaus zur Wildbeobachtung eingerichtet worden. In einer ehemaligen Sandgrube sagen sich Fuchs und Hase Gute Nacht, manchmal aber auch Guten Morgen. Kein Scherz, als ich auf der Rhader Kanzel meine Blicke schweifen ließ, sah ich einen Fuchs und zwei Hasen. Die beiden Langohren jagten im Zickzack kreuz und quer, dass man denken konnte, sie würden einen Igel suchen, um mit diesem ein Rennen zu veranstalten. Wenn man von der Kanzel auf die ehemalige Sandgrube blickt, versteht man übrigens sofort das Wappen von Rhade: Ein Baumstumpf (für die gerodeten Waldflächen) auf blau (steht für den Himmel) und gelb (steht für den Sand). Aber das größte Spektakel kann man auf der Rhader Kanzel in der Brunftzeit erleben: Dann röhren die Hirsche so laut, dass es fast an Lärmbelästigung grenzt.

 

 

 

In Flaesheim wandern wir Richtung Dachsberg, vorbei am neu gestalteten Waldspielplatz. Wir steigen Höhenmeter um Höhenmeter bergan, bis wir den Feuerwehrwachturm auf dem Rennberg erreicht haben. Ein mächtiges Bauwerk, 35 Meter hoch. Oben angekommen, bekomme ich ein kurzen Anfall von Höhenangst. Diesen Turm nutzen Wanderer, um eine phantastische Aussicht zu genießen. Bei guter Sicht kann man sogar die Spiele in der Schalke-Arena verfolgen. Der Turm dient aber auch dazu, Waldbrände frühzeitig zu erkennen und unter Kontrolle zu halten. Sollte es in der Haardt brennen, alarmiert der Wachdienst auf dem Ausguck die Feuerwehr und lotst sie zum Feuer. Nächste Woche mehr zum Hohe Mark Steig

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12,5 km Wanderung Panoramaweg Emmerzhausen

Typisch Westerwald - 30. June 2020 - 12:49
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Die Rundwanderung führt auf ca. 12,5 km mit 320 Hm im Anstieg und 300 Hm im Abstieg rund um Emmerzhausen im Daadener Land.

  

Die Wanderung beginnt und endet am Parkplatz am alten Sportplatz in Emmerzhausen. (Ortsausgang Richtung Daaden, letzte Straße rechts abbiegen). 

  

Die Wanderstrecke ist nicht markiert oder gekennzeichnet und ohne Navigationsgerät oder eine entsprechende App für das Mobiltelefon nur mit Ortskenntnissen zu wandern!

 

Zum Nachwandern steht am Ende dieser Seite der GPX-Track, ein Komoot-Link und eine Karte dieser Wanderung zum Download bereit.

// // // // Alter Bergmannspfad

Oberhalb von Emmerzhausen verläuft ein alter Bergmannspfad. Diese Wege wurden von den Bergleuten benutzt um von ihrem Wohnhaus auf kürzestem Weg zur Arbeitsstätte zu gelangen.

 

Diese Wege wurden oft von den Bergleuten selbst oder der Grubenverwaltung mit dem Ziel angelegt, dass die Bergleute Kraft und Zeit sparten und ihre Gesundheit besser erhalten konnten, waren Sie doch oft mehrere Stunden und bei jedem Wetter auf den Pfaden unterwegs. 

 

Vom Emmerzhausen aus führte der Pfad zur Peterszeche im Buchhellertal, bzw. dem Bongs Bruch und zurück. 

Heute dienen die Pfade als willkommene, naturnahe Wanderwege. Von Emmerzhausen aus kann man auch auf kurzem Wege zu den Trödelsteinen wandern.

// // Loki Schmidt Stiftung

Die Bergwiese bei Emmerzhausen steht unter Naturschutz und wird von der Loki Schmidt Stiftung betreut. 

 

Um die im Naturschutzgebiet im zeitigen Frühjahr blühenden Trollblumen zu bewundern waren wir mit unserer Wanderung Ende Juni leider zu spät dran.

 

Die nur noch hier in nennenswerten Beständen vorkommenden Trollblumen sind sicherlich noch einmal einen Besuch im nächsten Frühjahr wert!

 

Neben vielen Wiesenblumen konnten wir  die seltene Arnika, Knabenkraut Orchideen und die Grünliche Waldhyazinthe bewundern.

 

Das Naturschutzgebiet Trollblumenwiesen ist übrigens neben der Fuchskaute und dem Höllenkopf einer der letzten Lebensräume des sehr seltenen  Lilagold-Feuerfalters, den wir aber bei dieser Wanderung nicht beobachten konnten.

 

Die extensive Beweidung mit Rindern hält diese wertvollen Wiesenfläche offen und ermöglicht so den geschützten Pflanzen und Blumen den Erhalt des Lebensraums

// // "Bongs Bruch" und Silbersee

Der "Bongs Bruch" war ein ehemaliger Quarzit Steinbruch im Bereich der sogen. "Lipper Nür".

 

Von 1936 - 1980 erfolgt im Tagebau auf mehreren Sohlen der Abbau von Quarzit. Die Ausmaße des Steinbruchs sind heute noch gut erkennbar. Nach der Stilllegung des Steinbruches lief dieser voll Wasser und es bildete sich mit dem  Silbersee ein bedeutendes Biotop für viele Pflanzen und Tierarten.

 

An warmen Tagen war  der Silbersee vor ein paar Jahren noch ein begehrter Platz zum Schwimmen. Aktuell ist das Betreten des Geländes um den See herum, außer für Vereinsmitglieder, verboten.

 

Quelle: Wikipedia

// Höllenkopf //

Die DBU-Naturerbefläche Stegskopf liegt auf der Westerwälder Basalthochfläche. Die höchste Erhebung ist mit 654m ü.NN. der Stegskopf der aber nicht betreten werden darf.

Allerdings sieht es so aus,  dass vielleicht bald wieder mehr Wege zum wandern und Radfahren geöffnet werden könnten. Die DBU konnte eine Einigung für ein neues Konzept zur Sondierung der Wege mit dem bundesweit zuständigen Niedersächsischen Landesamt für Bau und Liegenschaften (NLBL), ehemals Bundesleitstelle für Kampfmittelräumung erreichen. Weitere Informationen gibt es hier.

 

Betreten werden darf der 628m ü NN. gelegene Höllenkopf (übrigens nicht zu verwechseln mit dem in der Nähe von Driedorf gelegenen Höllkopf!). 

 

Bei gutem Wetter bietet der Höllenkopf eine beindruckende Fernsicht weit in das Siegerland bis hin zum Siebengebirge. Der Weg zum Höllenkopf sowie der weiterführende Weg über die Platzrandstraße des ehemaligen Truppenübungsplatz Stegskopf dürfen gewandert werden. Ein Abweichen von der Straße ist wegen vermuteter Kampfmittelbelastungen z.Zt. nicht erlaubt. Die frei gegebenen Wege sind mit roten. bzw. blauen Markierungen versehen.

Geschichte des Stegskopf //

 

Bereits 1914 wurden auf dem Stegskopf mit einer Signaleinrichtung die erste militärische Einrichtung für das Deutsche Heer des Kaiserreiches errichtet. Ab 1933 wurden die Flächen nacheinander von Reichsarbeitsdients, Wehrmacht, Polizei sowie der Hitlerjugend genutzt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Lager unter französische Verwaltung als Artillerie- und Mörserziuelgebiet genutzt. Ab 1958 bis 2013 diente der Truppenübungsplatz der Bundeswehr als Schießplatz.

 

Während der Zeit der Deutschen Wiedervereinigung wurden über 2.100 Übersiedler aus der DDR im Lager Stegskopf untergebracht.

 

Ende 2015 wurde eine Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) mit einer Kapazität für bis zu 5.000 Schutzsuchende im Lager Stegskopf eingerichtet. Zeitweise befanden sich bis zu 1.500 Flüchtlinge in dieser Einrichtung. Aufgrund der zurückgehenden Flüchtlingszahlen wurde sie im April 2016 wieder geschlossen und befindet sich zurzeit im „Stand-by-Betrieb als Reserve“.

 

 

Quelle: Wikipedia

Natternkopf

Die Blüten  des Natternkopfs (Echium vulgare) gaben dem Natternkopf seinen deutschen Namen: Die Form seiner Einzelblüte soll an den Kopf einer Natter erinnern und die Staubgefäße, die aus den Blüten hängen, ähneln einer gespaltenen Schlangenzunge.

 

Von Mai bis Oktober öffnen sie sich in einem ährenartigen Blütenstand. Anfangs sind die Blüten rosafarben bis violett, später wechseln sie zu einem kräftigen Blauton.

 

Die nektarreichen Blumen locken unzählige Insekten, vor allem Bienen, Schwebfliegen und Falter an. 

 

Der unkomplizierte Natternkopf ist eine Bereicherung für jeden Garten, denn er ist leicht auszusäen und erfordert keine Pflege! 

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Eine Besonderheit ist, dass der Gewöhnliche Natternkopf problemlos auf schwermetallkontaminierten Böden überleben kann. Deswegen findet man ihn recht häufig auf den Abraumhalden von Steinbrüchen oder Bergwerken. Untersuchungen zeigten u. a., dass die Besiedelung des Natternkopfes auf Zink und Blei belasteten Flächen, die genetische Vielfalt der Pflanze auf unbelasteten Flächen erhöht.

 

Man schreibt dem Natternkopf aber auch eine Vielzahl von Heilwirkungen zu. Frische Pflanzenteile sollen als Pflanzenbrei Linderung bei Verstauchungen, Zerrungen und Quetschungen bringen.

 

Zur Herstellung verarbeitet man die frischen Pflanzenteile im Mörser zu einer breiigen Masse. Diese streicht man auf ein Baumwolltuch, das man auf die zu behandelnde Hautstelle legt und mit einer Mullbinde fixiert.

 

Ein Tee aus Natternkopf hilft bei Erkältungen, Fieber und Kopfschmerzen. Dazu übergießt man zwei Teelöffel frisches oder getrocknetes Kraut mit einem Viertelliter kochendem Wasser und lässt das Ganze zehn Minuten ziehen. Anschließend den Tee abseihen, nach Belieben mit Honig süßen und in kleinen Schlucken trinken.

 

Quelle: Mein schöner Garten

// // // Fotoimpressionen "Panoramaweg Emmerzhausen" // © Map: NAVITRACKS (By NAVITRACKS) // GPX Track "12,5 km Panoramaweg Emmerzhausen" 12,5 km Panoramaweg Emmerzhausen.GPX XML Dokument 150.7 KB Download // © Map: NAVITRACKS (By NAVITRACKS) //

9 km Stollen-Rundweg Helmeroth - Bruchertseifen

Typisch Westerwald - 28. June 2020 - 20:46
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Die Rundwanderung führt auf ca. 9 km mit 180 Hm im Anstieg und 170 Hm im Abstieg rund um Helmeroth und Bruchertseifen

  

Die Wanderung beginnt und endet am Parkplatz am Dorfgemeinschaftshaus in Helmeroth. 

  

Die Wanderstrecke ist nicht markiert, insofern ist ein Navigationsgerät oder eine entsprechende App hilfreich. 

 

Zum Nachwandern steht am Ende dieser Seite der GPX-Track und eine Karte dieser Wanderung zum Download bereit.

// //

Wolkenverhangen präsentierte sich der Himmel über Helmeroth. Schnell ziehende Wolken, und der immer stärker aufkommende Wind zeichnete Muster in die wogenden Getreidefelder und in der Ferne sah man die ersten Regenschauer.

 

Während dem wandern kam mir ein altes Volkslied in den Sinn, das wir früher in der Schule als Kanon gesungen hatten und das irgendwie zur Situation passte. Wer erinnert sich an das Lied ...?

 

Hejo, spann den Wagen an,
Denn der Wind treibt Regen übers Land.
Hol die gold'nen Garben, hol die gold'nen Garben!

 

 

Trotz dieser denkbar schlechten Wetteraussichten setzte der Regen erst nach Ende der Wanderung ein - was für ein perfektes Timing!

// Lichtblicke an einem trüben Wandertag in Helmeroth // // // Historischer Bergbau im Gebiet um Bruchertseifen

Der Bergbau hat in Bruchertseifen und Helmeroth sowie in den Orten entlang des Nistertales eine lange Tradition. In beiden Ortswappen der Gemeinden sind neben der Nister und dem Saynschen Löwen (Doppel-Schwanz für die Teilung Sayn-Hachenburg und Sayn-Altenkirchen), Schlägel und Eisen abgebildet. Diese Symbole des Bergbaues erinnern noch heute an den Bergbau in der Gemeinde.

 

Zwischen 1860 und 1879 waren beispielsweise in der Gemeinde Helmeroth 20 Grubenfelder verliehen.

In Bruchertseifen hat man schon seit dem 17. Jahrhundert nach Eisenerz geschürft. Wahrscheinlich geht der Erzabbau zurück bis zur Keltenzeit.

 

Nur ein einziges Grubenfeld erwies sich als lohnend genug, um ein Bergwerk entstehen zu lassen, die Grube "Güte Gottes samt Beilehen"- genannt "Eselsberg". 

 

Zur Grube "Güte Gottes" gehörten, nach Konsolidierung die folgenden Grubenfelder im Bereich Bruchertseifen:

 

1. Güte Gottes

2. Samt Beilehen

3. Eselsberg

4. Eiserner Kanzler

5. Carolus Magnus

 

 

Gefördert wurden Eisen, Blei, Kupfer, Zink, Silber, Antimon. Das Erz war besonders reich an Silbergehalt. Der Gehalt an Silber betrug 80–100 g je 100 kg Erz; der Bleigehalt zwischen 50-50 %.

 

Den höchsten Förderstand hatte die Grube "Güte Gottes samt Beilehen" zwischen 1881 - 1885. 1881 wurden 260 t Bleierz, 5 t Zinkerz und 153 t Spateisenstein gefördert, 1884 waren es 20 t Bleierz und 50 t Zinkerz. 1885 waren alle 20 m bis auf 100 m Teufe Tiefbausohlen angelegt (also insgesamt 5 Sohlen).

 

1902 wurde der Betrieb wegen Unrentabilität und Zahlungsunfähigkeit eingestellt und Konkurs angemeldet.

 

Die Wanderung führt über den mit dem Schild "Stollen-Rundweg" gekennzeichneten Weg oberhalb der Nister bei Nisterstein. An dem gesamten Hang auf der Nister abwärtsfließenden Seite befanden sich zahlreiche Grubenfelder von denen man heute teilweise noch eingefallene Stollen oder Mundlöcher im Gelände erkennen kann. Links von der Biegung der Nister, auf halber Höhe befindet sich der Stollenmund der Grube "Carolus Magnus", rechts davon im Seitental die Grube "Eselsberg" und links davon die Grube "Eiserner Kanzler".

 

Quelle und weitere Details: Das alte Bruchertseifen im Spiegel seiner Geschichte. Ein Zeitfenster von Günter Heuzeroth und Wikipedia

// // Die Sage vom Eselsberg

 

Vor vielen, vielen Jahren entdeckte man im Eselsberg ein solches reichhaltiges Lager von edlem Gestein, daß das Gold und Silber, welches es enthielt, nimmer zu zählen war.

 

Die Leute der Umgebung wurden bald dermaßen reich, das sie sich im Inneren des Berges einen köstlichen Saal erbauen ließen, in welchem sie eitel Wohlleben trieben und bei Speise und Trank die Zeit verbrachten, dabei aber ihrer Seelen Heil vergaßen, und in Vermessenheit und Gottlosigkeit täglich zunahmen.

 

An die silbernen Karren, mit denen sie das Erz aus den unerschöpflichen Gruben hervorholten, ließen sie Räder von schierem Brotteig machen, um zu zeigen, daß sie nach dieser edlen Gottesgabe nicht mehr zu fragen brauchten.

 

Da erschien eines Tages ein Vögelein im Inneren des Berges, das stimmte einen so wehmütigen und klagenden Gesang an, daß es jedem hätte das Herz zerreißen müssen, falls er nicht so verstockt gewesen wäre, wie die Bewohner des Eselsberges. Diese achteten aber nicht darauf, und trieben ihre lustige Lebensweise fort. Als aber das Vögelein zum dritten Mal erschien, und Niemand da war, der seinem Pfeifen Gehör schenke, da tat es endlich seinen Mund auf und sang ein Lied, das wie Sturmwind durch den weiten Saal rauschte und der Menschen Gebein erschütterte; es sang aber so:

 

"Seit die Leute dem Gold nachlaufen,

läßt kein Vater sein Kind mehr taufen,

kein Hirte bleibt bei seiner Kuh, Eselsberg, falle zu!"

 

Kaum hatte das Vöglein sein Lied beendet, als ein donnerähnlicher Krach entstand und der ganze große Saal mit seinen verzweifelten Insassen und den aufgelagerten Schätzen in den Grund fuhr.

 

Der saynische Graf ließ hundert Jahre später an der Stelle wieder eine Grube errichten und gab ihr, eingedenk dessen, dass alle Gabe von Gott kommt und Gottes Güte rühmen soll, den Namen "Die Güte Gottes".

 

Noch zur heutigen Stunde sucht mancher Umwohner nach den verschwundenen Schätzen, die in der Tiefe des Eselsbergs ruhen sollen; doch keinem gelang es, den richtigen Eingang zu den verschollenen Räumen zu finden ...

 

Also, die Tour mal nachwandern und schauen wo der Eingang liegt ... &#x1F609;

 

Quelle: Sage vom Eselsberg

// // // // // Schönheiten am Wegrand // // Ausgebüxt!

Damwild ist nicht heimisch im Westerwald und die Gruppe ließ sich auch ohne Scheu fotografieren. Vermutlich sind die Tiere aber nicht ausgesetzt worden, sondern aus dem Gehege auf der Helmenrother Höhe ausgebüxt und geniessen das frische Grün im Wald oberhalb von Flögert.

// Der Johannistrieb

Vielleicht ist schon jemand mal aufgefallen, dass im Juni z.b. an Buchen neben den dunklen älteren Blätter auch junge frische grüne Blätter zu sehen sind.

 

Was hat es damit auf sich?

 

Als Johannistrieb (auch Augustsaft) wird der zweite Blattaustrieb einiger Laubbäume, wie der Eiche, Rotbuche und einiger Ahornarten, innerhalb eines Jahres bezeichnet.

 

Bedingt durch widrige Witterungseinflüsse (z.B. die Eisheiligen)  treiben Blattknospen, die für das nächste Frühjahr angelegt sind, schon um das Datum des Johannistages am 24. Juni aus.

 

Dieser oft auch anders gefärbte, meist kräftige hellgrüne Blatt- und Astwuchs ist zur Kompensation von Fraßschäden, beispielsweise durch Maikäfer, wichtig und auch für die Forstwirtschaft von großer Bedeutung.

 

ÜBRIGENS:

 

„Johannistrieb“ ist im übertragenen Sinne auch eine scherzhafte Bezeichnung für die gesteigerte Sexualität älterer Frauen und Männer. ... aber dies wiederum ist eine ganz andere Geschichte &#x1F609;

 

Quelle: Wikipedia

// Fotoimpressionen "Stollen-Rundweg Helmeroth - Bruchertseifen" // © Map: NAVITRACKS (By NAVITRACKS) // GPX Track "9 km Stollen-Rundweg Helmeroth-Bruchertseifen" 9 km Rundweg Helmeroth - Bruchertseifen. XML Dokument 111.7 KB Download // © Map: NAVITRACKS (By NAVITRACKS) //
Weitere Wanderungen in der Nähe von Helmeroth 12 km "Glück-Auf Tour" - Auf schmalen, verlassenen Pfaden das Nistertal erkunden! 8 km Nachmittagswanderung zum Weltende 17 km Zu Fuß zum Ende der Welt 13,5 km "Corona" Familien Wanderung in der Kroppacher Schweiz" 10,5 km Auf schmalen Pfaden zum Weltende 8,3 km Von den Kelten zur längsten Hängebrücke im Westerwald

Der fliegende Edelstein der Lüfte

Typisch Westerwald - 28. June 2020 - 19:32
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Genau weiß man nicht warum der Eisvogel (Alcedo atthis) eigentlich Eisvogel heißt. Eine französische Sage glaubt, dass das Himmelblau beim Fliegen auf seine Federn abfärbte. Und das Rot komme von der Sonne, da er so fasziniert von ihr war, dass beim Versuch, sich ihr zu nähern, seine Bauchfedern Feuer fingen. 

 

Andere Deutungen laufen darauf hinaus, dass der Name von dem altdeutschen Wort "Eisan" abgeleitet ist, was soviel heißt wie schillern oder glänzen. Da man den geschickten Fischjäger häufig an zugefrorenen Gewässern im Winter findet, könnte der Name auch darauf zurückzuführen sein. Wahrscheinlich hat aber aber auch das Aussehen mit den "eisblauen" Rückenfedern zur Namensgebung beigetragen. 

 

Klar ist auf jeden Fall:

Der Vogel  ist mit seinem auffallenden, fast exotisch anmutenden Gefieder, unverwechselbar. Wer diesen prachtvollen Vogel noch nie gesehen hat und das Glück hat ihn zum ersten mal zu sehen, wird sofort wissen das es ein Eisvogel ist!

 

Wer hat schon einmal einen Eisvogel gesehen? Viele kennen den Eisvogel vielleicht auch nur aus der Bierwerbung. Wenn man aber das Glück hat, ihn in freier Natur zu beobachten und ihn auch noch zu fotografieren, kann man sich glücklich schätzen.

 

Ich hatte das Glück und konnte mit viel Geduld und Beobachtungsgabe nach langen Versuchen endlich "meine" Eisvögel fotografieren!

// Auffällig, aber trotzdem getarnt?

Ein ruhig im Geäst sitzender Eisvogel ist durch seine braun orangen Federn am Bauch sehr schwer zu erkennen. 

 

Das auffällige türkisfarbene Gefieder auf den Flügeln und dem Rücken, man mag es kaum glauben, dient als perfekte Tarnung da es mit der Farbe des Wassers verschmilzt.

 

In den Wintermonaten ist die Tarnung nicht mehr so effektiv. Häufig kann man den Eisvogel aus großer Entfernung sehen - allerdings muss man sagen im Winter sind sie noch scheuer als sie es sowieso schon sind!

 

Meist hört man nur den kurzen Ruf des Eisvogels „krrikrrtkrrt“ - und er ist verschwunden bevor man ihn überhaupt sieht!

 

 

// Die Dame trägt Lippenstift!

Die Unterscheidung der Geschlechter und die Bestimmung des Alters ist beim Eisvogel nicht schwer. Die weiblichen Eisvögel haben einen rot-orangenen Unterschnabel.

 

Hier die Merkhilfe dazu:

Das Eisvogelweibchen trägt Lippenstift &#x1F609; wohingegen der Schnabel des männlichen Eisvogels durchgehend dunkel gefärbt ist.

 

Während der Brutzeit sind die Füße der erwachsenen Vögel orangerot. Junge Eisvögel erkennt man an den schwarzen Füßen und der hellen Schnabelspitze. Die Schnabelspitze der Altvögel ist durchgehend gefärbt.

 

Die zwei Jungvögel auf dem Bild, hatten erst vor ein paar Tagen das Nest verlassen

// // // Fremdgehen - ein Kavaliersdelikt?

Die meisten Eisvögel leben in einer monogamen Brutehe ... aber nicht alle! &#x1F609;

 

Vor allem in Jahren mit hoher Dichte leben einige Männchen in Bigamie mit zwei Weibchen, die, zeitlich überlappend, bis zu mehreren Kilometern voneinander entfernt brüten. Aber auch die monogamen Eisvögel füttern noch die Jungvögel der ersten Brut während das Weibchen schon die neue Nisthöhle für die nächste Brut gegraben hat und die Eier dieses Gelege bebrütet. Durch diese Vorgehensweise ist über das Jahr eine hohe Reproduktionsrate bei den Eisvögeln möglich.

 

Der Eisvogel lebt an mäßig schnell fließenden oder stehenden, klaren Gewässern mit einem guten Kleinfischbestand. Überhängende Äste liefern für die Vögel den Ansitz oder die Sitzwarten für den Fischzug. Die größeren Fließgewässer des Westerwaldes, wie z.b. die Nister, Wied, Holzbach,  sowie die Westerwälder Seenplatte bieten diese Möglichkeiten.

Eisvögel graben in steile unverbaute Lehm- oder Uferböschungen mit dem Schnabel und den Krallen bis zu 140 cm lange Nisttunnel, die in einer Nistkammer enden.

 

Fertige Nisttunnel, wie der abgebildete an der Großen Nister bei Hirtscheid, werden übrigens mit einem Kotspritzer markiert, sozusagen die Eisvogel-Hausnummer!

 

Die Brutzeit beträgt 21 Tage. Pro Brut gibt es bis zu sieben Junge, die nach 23 bis 27 Tagen ausfliegen. 

 

Ringfundanalysen und Populationsstudien ergaben, dass der Eisvogel eine hohe Sterblichkeitsrate aufweist.

 

So sterben ungefähr 80 Prozent der Jungvögel zwischen dem Verlassen der Bruthöhle und der folgenden Brutsaison.

 Zudem sterben etwa 70 Prozent der Altvögel im Verlauf eines Jahres.

 

Wenige Exemplare werden drei Jahre alt. Ausnahmen mit einem Alter von fünf Jahren sind sehr selten. Der hohen Sterblichkeit steht jedoch jährlich eine hohe Reproduktionsrate gegenüber. Zweit- und Drittbruten sind keine Seltenheit und für jede Brut wird eine neue Nisthöhle gebaut. Nach dem Schlüpfen der Jungen füttert das Männchen die parallel verlaufenden Bruten im Wechsel.

 

Interessant ist die Fütterung in der engen Bruthöhle die nach dem "Revolverprinzip" erfolgt.. Dabei rückt der erste gefütterte Jungvogel (ähnlich einer Patrone in einem Revolver Magazin) ein Stück zur Seite, so das der nächste Jungvogel gefüttert werden kann. Alle Vögel warten geduldig bis sie wieder an der Reihe sind mit der Fütterung. 

 

Der Neubau der Nisthöhle ist erforderlich, da der Eisvogel sein Nest nach der Brut nicht säubert. Zurück bleibt ein nicht mehr bewohnbarer Tunnel mit verwesenden Fischresten und Kot.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Eisvogel

// Erstklassiger Fischer - aber nicht unbedingt ein Freund der Fischer

Die Größe des Brutbestands wird wesentlich von der Winterstrenge bestimmt. Harte Winter mit länger andauernden Kälteeinbrüchen können regional zu drastischen Bestandseinbrüchen (bis zu 90 Prozent) führen, da die meisten Fischgewässer zufrieren und an eisfreien Gewässern Eisperlen zum Verlust der Flugfähigkeit oder zum Anfrieren auf dem Ansitz führen können. Durch die hohe Fortpflanzungsrate des Eisvogels können diese Verluste innerhalb weniger Jahre wieder ausgeglichen werden.

 

Früher wurde der Eisvogel von Binnenfischern stark bejagt. Im 19. Jahrhundert etwa galten die Federn als begehrter Schmuck für Damenhüte. Auch zur Herstellung von künstlichen Fliegen für Angler wurden tausende Vögel getötet. 

 

Heute ist er durch die Vernichtung seines Lebensraums bedrängt, da fast alle europäischen Flüsse und auch Bäche in der Vergangenheit ausgebaut oder reguliert, die Tümpel zugeschüttet und die Feuchtgebiete trockengelegt wurden. Durch diese Maßnahmen hat sich das Nahrungsangebot sowie die Zahl der Ansitze verringert. Zudem verhindern abgeschrägte, befestigte Böschungen die Entstehung von Uferabbrüchen. Vereinzelte Renaturierung hat daran nichts Wesentliches geändert. Auch verschmutztes und saures Wasser entzieht dem Eisvogel die Nahrungsgrundlage.

 

Der Erhalt naturnaher, von künstlichen Eingriffen unabhängiger Fluss- und Bachlandschaften stellt das wichtigste Kriterium für den Schutz des Eisvogels dar!

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Eisvogel

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Der Eisvogel ernährt sich hauptsächlich von Kleinfischen und davon braucht er täglich mindestens fünf bis zehn Stück. Bei bis zu 21 Jungvögeln müssen von den Eisvogeleltern ca. 200 Fische pro Tag gefangen und herangeschafft werden! 

 

Der Eisvogel jagt häufig von einem Ansitz, meist Ästen dicht über dem Wasser. Wenn er eine mögliche Beute entdeckt,  stürzt er sich schräg nach vorn-unten kopfüber ins Wasser taucht, fängt den Fisch, taucht wieder auf und fliegt weg.

 

War die Jagd erfolgreich, fliegt der Eisvogel zurück zu seinem Ansitz oder zur Bruthöhle um die Jungen zu füttern. Häufig wird der Fisch  direkt verspeist oder mit mehreren Hieben am Ast bewusstlos geschlagen und dann verspeist.

// // // Wanderungen mit Aussicht auf Eisvogel Beobachtung

Wanderungen am frühen Morgen oder am späten Abend an Großer- und Kleiner Nister im Bereich von Heuzert, Limbach, Stein-Wingert, Helmeroth, Hirtscheid, Hirzbachtal, Nister, Nistertal, Hardter Mühle bieten eine große Chance Eisvögel zu beobachten.

Mit viel Glück kann man hier auch die seltenen Schwarzstörche beobachten. 

 

 

Tipp:

Einfach mal ruhig ans Wasser setzen und lauschen und beobachten. Auch wenn man vielleicht keinen Eisvogel sieht, tut es gut einfach mal da zu sitzen und bewußt wahrzunehmen was alles so um einen herum am Wasser passiert.

 

  

Eine Auswahl an Wanderungen mit der Chance Eisvögel zu beobachten:

Abwechslungsreiche, 11 km Rundwanderung von Astert über Heuzert nach Heimborn und zurück nach Astert.

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Leichte 8,3 km Wanderung, von der Keltenburg in Ahlhausen über Flögert zur längsten Hängebrücke im Westerwald nach Helmeroth.

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Leichte, kurze 4,3 km Rundwanderung vom Parkplatz an der Brücke bei Stein-Wingert über Idelberg und zurück.

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12 km "Glück auf Tour" Rundwanderung durch das Naturschutzgebiet "Nistertal" und die Gemarkung  Helmeroth.

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 13,5 km lange Rundwanderung, sozusagen durch das "Herz der Kroppacher Schweiz"!

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2 Entdecker Wanderungen für Kinder mit je ca. 5 km Länge in der Kroppacher Schweiz

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RWW – gar nicht sooo schlecht

Wander-Blog von Manuel Andrack - 28. June 2020 - 7:23

Es ist so eine Sache mit den Vorurteilen. Man denkt, die Schwaben seien faul, die Ostfriesen hochintelligent, alle Berliner Spaßvögel, die Bayern trinken nur Wein – aber dann stimmt das gar nicht! Genauso sollte man vorsichtig sein, Wanderwege in eine Schublade zu stecken. Der Rotweinwanderweg an der Ahr war für mich bislang ein absolutes No-Go. Die Vorurteile: Wanderautobahn, völlig überfüllt, alles asphaltiert. Das stimmt natürlich alles, aber nicht für jeden Abschnitt.

 

 

Man sollte in Mayschoss starten. Nicht nur weil der Ort wunderschön ist und die Saffenburg wildromantisch, sondern auch, weil man sich in der ältesten Winzergenossenschaft der Welt (1868 gegründet , nicht zu verwechseln mit einem Jahrgang) in Mayschoss eine schöne Wegzehrung für eine zünftige Weinwanderung mitnehmen kann.

 

 

Normalerweise mag der Wanderer es nicht, zu weit vorausschauen kann. Wenn man schon sieht, wo man den nächsten Kilometer gehen muss, deutete das (normalerweise) auf einen schnurgeraden Weg. Nicht so im Ahrtal, schön geschwungen schmiegt sich der RWW zärtlich an die Weinhänge – und alles unasphaltiert.

 

 

Der Wegabschnitt zwischen Mayschoß und Dernau auf dem RWW ist sehr zu empfehlen, danach ist es nicht mehr so prickelnd. Also sollte man in Dernau auf den Ahrsteig wechseln. Dafür muss man aber sehr zügig die Brücke überqueren. Schlendern, trödeln, flanieren ist streng verboten.

 

 

Schlimm ist es immer die Wahl zu haben. Keine Wahlfreiheit zu haben, das hat Angela Merkel kürzlich bezüglich der DDR hervorgehoben, kann auch ganz entspannend sein. Aber ich bin ja selber schuld – wenn man sich nicht zwischen einem trockenen und einem halbtrockenen Spätburgunder entscheiden kann, muss man eben beide trinken.

 

 

Typisch Rheinländer. Aber lassen wir das mit den Vorurteilen.

Der Beitrag RWW – gar nicht sooo schlecht erschien zuerst auf Wander-Blog von Manuel Andrack.

11 km Wanderung rund um Schloss Friedewald

Typisch Westerwald - 26. June 2020 - 18:09
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Die Rundwanderung führt auf ca. 11 km mit 160 Hm im Anstieg und 190 Hm im Abstieg rund um das Schlossdorf Friedewald im Daadener Land.

  

Die Wanderung beginnt und endet am Parkplatz am Sportplatz in Friedewald.

  

Die Wanderstrecke ist markiert aber ein Navigationsgerät oder eine entsprechende App ist durchaus hilfreich. 

 

Zum Nachwandern steht am Ende dieser Seite der GPX-Track und eine Karte dieser Wanderung zum Download bereit.

// // Westerwälder Wind(kraft) - Bürgerbeteiligung an der Energiewende

Auf der Hochfläche oberhalb von Friedewald erzeugen Windräder, angetrieben durch den hier reichlich wehenden "Wäller-Wind", Ökostrom.

 

Im Gegensatz zu den "Investor-Windparks" in denen viele, teilweise 100 m hohe Windräder stumm ihren Dienst leisten, handelt es sich hier um vereinzelte Anlagen der Bürgerenergiegesellschaften.

 

Im Westerwald arbeiten 3 Gesellschaften mit insgesamt rund 600 Mitgliedern (Stand 2017) zusammen.

 

Neben der Alternativen Energie Kroppacher Schweiz GmbH & Co. KG sind das die Wäller Energie eG (Daaden) und die Maxwäll Energiegesellschaft eG (Altenkirchen).

 

Wenn man die Menschen vor Ort an dem Bau und dem Betrieb der Anlagen von Anfang an einbindet und auch finanziell beteiligt, bringen die Anlagen auch einen hohen lokalen Nutzen und Akzeptanz.

 

Auf Informationstafeln am Wanderweg erklären die Betreiber der Anlagen anschaulich wie Energie erzeugt und durch Bürgerbeteiligung, trotz Eingriff in die Umwelt und das Landschaftsbild, heimische erneuerbare Energieresourcen zum Vorteil der Allgemeinheit genutzt werden.

 

Quelle: teilweise Info Tafeln der Betreiber am Wanderweg

// // Familie Fuchs genießt die Morgensonne // Grenzüberschreitung am Friedewalder Bäumchen

Genau auf der Grenze zwischen dem Kreis Altenkirchen und Westerwaldkreis steht eine alte Linde die auch als "Friedewalder Bäumchen" bekannt ist.

 

Der Baum wurde erstmals 1662 urkundlich erwähnt, da der Baum den Grenzpunkt zwischen den Herrschaftsgebieten Sayn-Hachenburg und Sayn-Altenkirchen markierte.

 

Auch bei den später entstanden deutschen Staaten Preußen und Nassau verlief hier die Grenze.

// // // // // Spuren der Vergangenheit - Zeit heilt alle Wunden // NSG Schimmerich - vom Basaltabbau zum Biotop

Bereits 1898 wurde der Steinburch im heutigen Naturschutzgebiet (NSG) Schimmerich genutzt.

 

Sowohl von der Derschender Seite als auch von der Friedewälder Seite wurde der Abbau vorangetrieben. Die Weltwirtschaftskrise beendete die Förderung und der Abbau ruhte fast 30 Jahre. Mitte der 60er Jahre wurde der Basaltabbau wieder aufgenommen.

 

Täglich wurden bis zu 500 Tonen Basalts zwischen 1960 und 1974 gefördert und in den Brecheranlagen an der Straße von Friedewald nach Daaden weiter verarbeitet.

 

Quelle:  Info Tafel vor Ort

 

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Nach dem Ende des Abbaus sollte der Steinbruch vom Betreiber komplett renaturiert werden. Die Steilwand des Tagebaurestlochs konnte aber wegen des Grenzverlaufs zwischen Derschen und Friedewald nicht abgeschrägt werden.

 

Die Wand blieb stehen und mit der Zeit bildete sich ein kleiner See der heute seltenen Amphibienarten einen idealen Lebensraum bietet.

 

So sind hier u.a. Geburtshelferkröten und auch Gelbbauchunken zu Hause.

 

Im Juli wimmelt es nur so von Kröten und Unken Nachwuchs am Ufer. Sicherlich eine willkommene Nahrungsquelle für die auch hier vorkommende Ringelnatter.

// // // Schloss Friedewald und die Grafengruft

Friedewald wurde erstmals 1324 urkundlich erwähnt unter dem Namen „Flecken Friedewald“ als Kaiser Ludwig der Bayer dem Grafen Gottfried von Sayn die Erlaubnis erteilte, den Ort zu befestigen.

 

Friedewald erhielt von Ludwig dem Bayern die gleichen Stadtrechte wie Frankfurt am Main, ist jedoch um einiges kleiner geblieben!

Die Grafen von Sayn konnten erst im 14. Jahrhundert ihre Landeshoheit im Hohen Westerwald und im Daadetal sichern. 

 

Eine wichtige Rolle spielte das Schloss während des Dreißigjährigen Krieges als letzter Zufluchtsort für die Grafschaft. 1671 kam Friedewald zur Reichsgrafschaft Sayn-Altenkirchen, die bis 1791 hier ihren Hauptsitz hatte.

 

Graf Heinrich von Sayn errichtete an Stelle der mittelalterlichen Burg um 1580 ein Renaissanceschloss.

Dessen Ruine kaufte 1885 Alexander Graf von Hachenburg (aus dem Adelsgeschlecht Sayn-Wittgenstein) für fünf preußische Taler vom Fiskus, baute sie historisch getreu wieder auf, bezog sie zehn Jahre später und baute sie in den folgenden Jahren noch weiter aus.

 

Das Schloss gilt als „ein besonders markantes Beispiel deutscher Fürstenschlösser des Manierismus“.

 

Quelle: Wikipedia

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Das Schloss musste er jedoch 1912 aus finanziellen Gründen mit allem Inventar und einer insgesamt 1350 Nummern umfassenden Sammlung an Prinz Otto von Sayn-Wittgenstein-Berleburg für 450.000 Mark verkaufen.

 

Die von ihm erbaute Gruft (Grafengruft) oberhalb des Ortes blieb jedoch leer. Graf Alexander von Hachenburg starb am 12. August 1940 in Wissen und wurde in der Abtei Marienstatt beigesetzt.

 

Quelle: Wikipedia

 

// // Fotoimpressionen "Rund um Schloss Friedewald" // © Map: NAVITRACKS (By NAVITRACKS) // GPX Track "11 km Schloßrunde um Friedewald" 11 km Rund um Schloss Friedewald.GPX XML Dokument 132.6 KB Download // © Map: NAVITRACKS (By NAVITRACKS) //

15 km Wanderung im Buchhellertal

Typisch Westerwald - 24. June 2020 - 18:30
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Die Rundwanderung führt auf ca. 15 km mit 260 Hm im Anstieg und 250 Hm im Abstieg durch das schattige Buchhellertal hinauf bis nach Lippe.

 

Bei guter Sicht bietet sich hier am höchsten Punkt der Wanderung ein toller Fernblick ins Siegerland.

  

Die Wanderung beginnt und endet am Ende Ende der Diesterwegstraße im Burbacher Ortsteil Wahlbach. Die Parkmöglichkeiten sind hier sehr begrenzt!

 

Alternativ kann die Wanderung aber auch am Wanderparkplatz "Trödelsteinpfad" am Ende des Eicher Weges in Burbach starten. 

 

Die Wanderung verkürzt sich dadurch um ca. 2-3 km eines landschaftlich sehr schönen Teils des Buchhellertales.

 

Die Wanderstrecke ist nicht eindeutig ausgeschildert, insofern ist ein Navigationsgerät oder eine entsprechende App hilfreich. 

 

Zum Nachwandern steht am Ende dieser Seite der GPX-Track und eine Karte dieser Wanderung zum Download bereit.

// // Die Buchheller - ein belastetes Paradies.

Die dem Buchhellertal den Namen gebende Buchheller entspringt in der Nähe des Stegskopf und mündet nach ca. 9km zwischen Burbach und Neunkirchen in die Heller. 

 

Die Buchheller schaut so idyllisch aus und durchfließt ein Naturschutzgebiet, trotzdem zählt der Bach zu den giftigsten Fließgewässern des Landes Nordrhein-Westfalen! 

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In den vergangenen Jahrhunderten war das Buchhellertal mit zahlreichen Gruben und Bergbauaktivitäten sozusagen ein Hotspot im Bereich des Siegerlandes. Noch heute werden immer noch Stoffe wie Chrom, Kupfer oder Mangan in das Gewässer eingetragen. Ab dem Haldengelände der ehemaligen „Peterszeche“ ist der Bach stark mit Schwermetallen (u.a. Blei und Quecksilber)  bis zur Mündung in die Heller in Wahlbach belastet.

 

Deshalb sollte man kein Bachwasser trinken oder auch nur versehentlich verschlucken, wie es beim „Spielen im Bach“ passieren kann. Eine akute Gesundheitsgefahr besteht zwar nicht, allerdings reichern sich Schwermetalle im Laufe des Lebens im Organismus an und können so zu negativen Auswirkungen für die Gesundheit führen. Hände, die mit dem Bachwasser in Kontakt waren, sollten daher vor dem Essen mit unbelastetem Wasser gewaschen werden. Als Konsequenz dieser Belastungen sind auch Fische aus dem Bach aufgrund der Schwermetallbelastung nicht für den Verzehr geeignet. 

 

Auch das Einatmen von größeren Mengen Staub auf dem Haldengelände kann zu einer erhöhten Aufnahme von Schwermetallen im Körper führen. Offenes Feuer (z.B. auch beim Grillen) ist grundsätzlich im gesamten Tal verboten ... leider haben dies nicht alle verstanden wie man an vielen "alten Feuerstellen" im Tal sehen kann!

 

Quelle teilweise: Gemeinde Burbach

// // Die Peterszeche und der Bergbau im Buchhellertal

Am Anfang der Wanderung befinden sich rechts am Wanderweg  zwei alte Stollen die 1944 gegraben wurden um der Bevölkerung als Luftschutzbunker Schutz vor den Luftangriffen gegen Ende des Zweiten Weltkrieges zu bieten.

 

Vom Heimatverein Wahlbach wieder  hergerichtet und mit einem Gitter verschlossen,  dienen die Stollen heute wahrscheinlich Fledermäusen als Quartier.

//

Es ist heute nur schwer vorstellbar, dass in diesem Tal einst der Bergbau florierte. Die ausgedehnten Abraumhalden der "Grube Peterszeche" und vieler weiterer Gruben haben noch heute sichtbare Spuren im Gelände hinterlassen.

 

Die hohen Abraumhalden, bzw. der Talboden sind durch Schwermetalle belastet. Auf den Halden und den bräunlich-ockerfarbenen Böden, die mittlerweile  als Mountainbike oder BMX-Rad Trails eine neue Verwendung gefunden haben, gibt es kaum Vegetation. Die meisten Pflanzen und Sträucher finden hier keine Wachstumsbedingungen und doch findet man sogar bei genauem Hinschauen innerhalb des Areals Orchideen, wie z.b. das Gefleckte Knabenkraut (Dactylorhiza maculata) oder die Grünliche Waldhyazinthe (Platanthera chlorantha)

 

Die Bergwerksgeschichte des Buchhellertals begann wahrscheinlich bereits um 1500 und endete 1919 mit der Schließung der Grube “Mückenwiese“. Neben der großen “Peterszeche“ gab es zahlreiche kleinere Gruben, aus denen wertvolle Erze geborgen wurden:

 

  • “Hoffnungsstern“, seit 1720, Blei-, Kupfer- und Silbererze, Belegschaft 1847: 11 Mann
  • “Grüne Hoffnung“, seit ca. 1770 bis 1796, neu eröffnet 1835,

           Jahresfördermengen bis zu 440 t Bleierz, 100 t Zinkblende und 26 t Kupfererz,   Belegschaft bis zu 100 Mann

  • “Mückenwiese“, seit 1837, hauptsächlich Zinkerz, bis 40 Mann
  • “Viktorsfeld“, seit ca. 1500, 28 - 30 Ztr. Bleiglasurerz monatlich
  • “Eisenkaute“ oder “Neuer Stahlberg“, Eisenerz
  • “Crone“, “Carlssegen“ und “Burg“, gegründet 1840

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Peterszeche

 

Die Nachricht über Bleiglanzfunde erregte Aufsehen und verbreitete sich rasch.

 

Ein “Erzfieber” brach aus; das Tretenbachtal, ein Seitental, wurde deshalb scherzhaft “Neumexiko” genannt. Auf engstem Raum entstanden in kurzer Zeit weitere 13 Gruben.

 

Um 1892 wurde der Schacht der Grube “Peterszeche 1“ in Betrieb genommen und es erfolgte eine Konsolidierung verschiedener kleinerer Gruben.  Fortan wurden die Erzgänge der zahlreichen Kleingruben von der Grube "Peterszeche" aus abgebaut.

 

Die Trasse einer Schmalspurbahn ist am Eingang zum Buchhellertal noch gut im Gelände zu erkennen. 

 

Sie führte vom einstigen Steinbrecherwerk, dessen Ruine am Rande von ausgedehnten Abraumhalden steht, bis zur Verladestation der Eisenbahn beim Bahnhof in Burbach

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Peterszeche

// // // // Blick von der Lippe ins Siegerland // Fotoimpressionen "Buchhellertal Rundweg" // © Map: NAVITRACKS (By NAVITRACKS) // GPX Track "15 km Buchhellertal Rundweg" NSG Buchhellertal Rundweg.GPX XML Dokument 161.5 KB Download // © Map: NAVITRACKS (By NAVITRACKS) //

3 km Abendspaziergang auf dem Arnika Weg

Typisch Westerwald - 24. June 2020 - 17:36
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Diese kurze ca. 3 km lange Runde beginnt am oberen Parkplatz (hinter der Fuchskauten Lodge).

Die Fuchskaute ist mit 657 m ü. NN die höchste Erhebung des Westerwaldes.

 

Wer möchte kann diese Runde problemlos um mehrere Kilometer erweitern und aus einem Spaziergang eine mehrere Kilometer lange Wanderung machen.

 

Auf den insgesamt 8 informativen Schautafeln entlang des Arnika Rundweges werden die Besonderheiten dieses einzigartigen Naturschutzgebietes "Fuchskaute" erklärt. 

 

Durch die historische Huteweidenutzung haben sich auf den Borstgrasrasen, Mager- und Nasswiesen seltene und in ihrem Bestand gefährdete Pflanzen angesiedelt. Neben verschiedenen Orchideenarten gibt es auf der Fuchskaute auch nennenswerte Vorkommen der Arnika.

 

Jetzt, im Juni blüht die Echte Arnika (Arnika Montana) auf der Fuchskaute. Im Volksmund wird die Arnika auch Bergwohlverleih oder auch Engelkraut, Fallkraut, Kraftwurz oder Wundkraut genannt.

 

Wie der Namensteil "Montana" vermuten lässt, wächst die Arnika in den Mittel- /Hochgebirgslagen Europas.

 

Unbestritten ihrer Heilwirkung, ist die Pflanze als Giftpflanze einzuordnen, obwohl sie im Jahr 2001 zur Arzneipflanze des Jahres gewählt wurde.

 

Heutzutage wird Arnika zur äußeren Anwendung bei Verletzungen und bei rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden verwendet. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Arnika

 

// // Arnika Aberglauben

 

Hildegard von Bingen führt die Pflanze „Wolfesgelegena“ als starkes Aphrodisiakum an, die meist jedoch, wahrscheinlich zu Unrecht, als Arnika gedeutet wird. 

 

Hildegard von Bingen schrieb:

 

Wenn ein Mann oder eine Frau in Liebe erglüht, dann wird, wenn jemand sie oder ihn auf der Haut mit Wolfesgelegena berührt, der Berührte in der Liebe zum anderen verbrennen, und wenn das Kraut vertrocknet ist, dann werden Mann oder Frau durch die Liebesglut fast rasend, so dass sie schließlich unsinnig werden.“

 

ALSO ...Obacht&#x1F609;!

 

Die Arnika zählt zu den alten Zauberpflanzen, worauf einige volkstümliche Namen hindeuten, z. B. Donnerwurz, Wolfsbanner, Johannisblume. Als leuchtend gelb blühende Pflanze spielte sie früher im Kult der Sommersonnenwende eine Rolle.

 

Viele dieser heidnischen Bräuche gingen dann ins volkstümliche Brauchtum über. So galten z. B. die am Johannistag, also dem 24. Juni, dem Tag der Sonnenwende, gesammelten Blüten als besonders heilkräftig.

 

Am Vorabend des Johannistags steckten Bauern Arnikasträuße an die Ecken ihrer Getreidefelder. Dies sollte den „Bilmesschnitter“ davon abhalten, das Getreide zu vernichten. Dieser war ein Korndämon und ging besonders gerne um die Zeit der Sommersonnenwende über die Getreidefelder und legte dort die Halme um.

 

Dieser Aberglaube beruht aber wahrscheinlich auf guter Beobachtungsgabe, denn auf Arnikapflanzen legt die Arnikafliege (Trypeta arnica), ein Getreidenützling, die Eier ab.

 

In einigen Gegenden zählt Arnika auch zu den Blumen, die in den Strauß der Kräuterweihe an Maria Himmelfahrt, dem 15. August, gehörten. Damit zählt Arnika zu den Marienpflanzen.

 

Möglicherweise war sie schon in vorchristlicher Zeit der Muttergöttin Freyja (oder Freia) zugeordnet.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Arnika

Arnika steht unter Naturschutz!

Arnika gilt als gefährdet und steht in Deutschland auf der Roten Liste gefährdeter Arten auf Stufe 3 und ist streng geschützt!

 

Also bitte nicht pflücken oder ausgraben! Bei Amazon oder im Versandhandel gibt es Arnikablüten und Pflanzenteile für wenig Geld, wenn man selbst eine Arnika-Tinktur, Salbe oder Tee  herstellen möchte!

 

Durch züchterische Bemühungen ist es inzwischen gelungen, eine Sorte mit dem Namen ‚Arbo‘ von Arnica montana zu entwickeln, die für den Feldanbau geeignet ist, so dass die Wildvorkommen bei der Sammlung für medizinische Zwecke geschont werden können.

 

Übrigens, die Hauptgefährdungsursache für Arnica montana stellt die nach wie vor anhaltende Zerstörung ihres Lebensraums, nämlich artenreichen Borstgrasrasens, dar.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Arnika

// // // // // // Grünliche Waldhyazinthe

Die Grünliche Waldhyazinthe (Platanthera chlorantha), auch Grünlich-Waldhyazinthe oder Berg-Waldhyazinthe genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Orchideen  und ebenfalls im Juni auf der Fuchskaute zu finden.

 

Die volkstümliche Bezeichnung Berg-Kuckucksblume nimmt übrigens auf die gehäuften Vorkommen in Höhenlagen Bezug.

 

Ebenfalls auf der Fuchskaute vertreten ist eine weitere Orchidee, dass Gefleckte Knabenkraut (Dactylorhiza maculata).

// // Fotoimpressionen "Abendspaziergang auf dem Arnika Weg" // Weitere Wanderung in der Nähe

Am Spieljoch geht es hoch hinaus!

wanderlust-magazin - 24. June 2020 - 13:33
Die Grenzen sind geöffnet, die Hotels vorbereitet und die Landschaft blüht: Die Sommersaison in Fügen-Kaltenbach kann beginnen. Die Spieljochbahn in Fügen bringt Wanderer direkt hinauf in die Bergwelt – so kann im vorderen Zillertal endgültig die Couch gegen die Aussichtsbank und der Fernseher gegen Weitblick getauscht werden.

Wandern im Saarland

wanderlust-magazin - 24. June 2020 - 13:21
Im Saarland kann man ausgezeichnet Wandern! Nirgendwo sonst finden Naturliebhaber und Wanderer so abwechslungsreiche Premiumwanderwege auf so kleinem Raum.

Ausübung des Wandersports als organisierte Gruppenwanderung nach der aktuellen SächsCoronaSchVO

Wander-Blog von Manuel Andrack - 20. June 2020 - 7:23

Ich schrub es schon in meinem ersten Wanderbuch: Die Planung einer Wanderung macht den meisten Wanderern fast genauso viel Freude wie die Tour an sich. Nun nahen ja die Sommerferien (gefühlt hat man eigentlich schon lange genug Ferien gehabt, seit dem 13. März um genau zu sein), aber die langen, warmen Tage wollen ausgefüllt werden. Und da stellt sich zunächst mal die Gretchenfrage: Ins Mittelgebirge oder ins Hochgebirge? Es ist hilfreich eine Landkarte zur Hand zu haben, die etwas Orientierung bietet.

 

 

Ich denke, ich werde mir eine Pension in Kirchdorf nehmen. Von dort kann man Wanderungen sowohl ins Hoch- als auch ins Mittelgebirge (zum Aussichtsturm) planen. Und zum Hauptfluß und zur Talsperre ist es auch nur ein Katzensprung

Wenn ihr noch eine Wanderempfehlung für den Sommer braucht, kann ich Euch den Pfälzer Weinsteig in der Nähe von Bad Bergzabern ans Herz legen.

 

 

 

Aber sehet, sprach der Investor, dort entstehet am Liebfrauenberg eine Wandergaststätte. Doch höret, ihr Bürger-Scharen, die ihr den Wut-Investor angeschissen habet, dass eher ein Erdaushub durch einen Kaffeelöffel ins Himmelreich komme, als ein Teelöffel. Erbebet, ihr Ungläubigen, die ihr nur Klatschen und Singen in der Schule hattet. Denn frohlocket, liebe Wanderer, freuet Euch auf die bald genial ausgebaute Einkehrmöglichkeit am Pfälzer Weinsteig. Habemus Hefeweizen.

Die große Frage in Corona-Zeiten bleibt: Wie halten es die Behörden mit dem Gruppenwandern? Wann darf ich wieder mit dem Schwäbischen Albverein wandern? Ist denn Wandern etwa kein Sport?

 

 

Die Antwort(en) gibt die sächsische Corona-Wander-Behörde, die mir von einem Wanderkumpel zugespielt wurde: „Ihr Anfrage zielt auf die Bewertung, ob die Ausübung des Wandersports als organisierte Gruppenwanderung nach der aktuellen SächsCoronaSchVO zulässig ist. Nach § 4 Absatz 1 sind weiterhin grundsätzlich alle Ansammlungen von Menschen zu vermeiden. Ausnahmen von diesem Grundsatz sind ausdrücklich in Absatz 2 benannt. Insbesondere sind dort Ansammlungen von Menschen gestattet, wo die Öffnung und der Besuch nach § 6 Absatz 2 zulässig ist. So ist die Öffnung von Sportstätten ohne Publikum nach § 6 Absatz 2 Nr. 16 zulässig. Sportstätten iSd SächsCoronaSchVO sind von dem öffentlichen Raum abgegrenzte Bereiche, die der Ausübung von Sportarten dienen. Unter diesen Begriff fallen sowohl Innen- als auch Außensportstätten. Der Wanderweg ist jedoch ein markierter Weg, der nicht zum Zwecke der Ausübung von Sportarten vom öffentlichen Raum abgegrenzt ist, sondern vielmehr trotz Benutzung zum Wandersport auch jederzeit von weiteren Personen zum Zwecke des Spazierens, Reitens o.ä. benutzt werden kann. Die Benutzung von öffentlichen Wanderwegen fällt somit nicht unter die Ausnahme für die Öffnung und Benutzung von Sportstätten.“

Der Beitrag Ausübung des Wandersports als organisierte Gruppenwanderung nach der aktuellen SächsCoronaSchVO erschien zuerst auf Wander-Blog von Manuel Andrack.

Aktiv entspannen auf Traumpfaden mit südlichem Flair

wanderlust-magazin - 19. June 2020 - 12:07
Der Naturpark Altmühltal in Bayerns Mitte bietet Wanderern Top-Routen und ruhige Geheimtipps.

DENKBLOCKADE lösen & überwinden: 17 einfach umsetzbare Antiblockier-Tipps

Zeitblüten - 17. June 2020 - 10:07
Eine Problemlösung, eine wichtige Information, eine Idee muss her. Bitte Gehirn, dringend, am besten jetzt gleich! Aber nein – alles andere kommt einem in den Sinn. Oder noch schlimmer: vollkommene Leere im Kopf. Eine Denkblockade! Wahrscheinlich wurden Sie auch schon mal damit konfrontiert? „Mir fällt nix mehr ein!“ Denkblockade: Was ist das überhaupt? Sollten Sie […]

Auf dem Alpenpanoramaweg durch die Freiburger Voralpen

wanderlust-magazin - 15. June 2020 - 15:21
Die von herber Naturschönheit geprägten Freiburger Voralpen sind ein wahres Paradies für Wanderer: Fast 1.800 Kilometer umfasst das offizielle Wanderwegnetz der Region Fribourg – ideal, um mit gebotenem Abstand in den Bergen unterwegs zu sein. Ein besonderes Highlight ist der Alpenpanoramaweg.

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Es besteht aus 3 eBooks (PDF) zum Lesen und einem Audio (mp3, ca. 20 min.) zum Anhören, etwa beim Fahrradfahren, Joggen oder Busfahren.

        

 

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weitere Informationen bekommst du im eBook " Was bieten wir? - Für Leser und passive Unterstützer" [5 MByte,PDF]

Weitere Informationen gibt es im Kennenlern-Paket.

Es besteht aus 3 eBooks (PDF) zum Lesen und einem Audio (mp3, ca. 20 min.) zum Anhören, etwa beim Fahrradfahren, Joggen oder Busfahren.