Anregungen für unsere Beziehungsgewohnheiten

8 Lichtblick-Sprüche in schwierigen Zeiten

Zeitblüten - 30. March 2020 - 11:36
Insbesondere in der aktuell herausfordernden Phase (Stichwort Corona) tun Worte und Zeilen gut, die Hoffnung und Zuversicht schenken. Dazu folgende 8 Lichtblicke Sprüche. Ihr Lichtblick-Spruch? Gibt es vielleicht einen Spruch oder einen Text, der Ihnen in schwierigen Zeiten Mut gemacht oder Kraft geschenkt hat? Oder was hilft Ihnen? Gerne unten als Kommentar.

Der Stille lauschen

Erlebnisberichte und Wanderungen - 23. March 2020 - 20:45

Heute wähle ich meine gestrige Spazierrunde in entgegengesetzter Richtung. Noch mehr als gestern fällt mir diese wunderbare Ruhe auf. Die Luft erscheint mir frischer als noch vor zwei Wochen, als die Autobahnen und Bundesstraßen rappelvoll mit Autos waren. Der Stille lauschen, das bedeutet die Natur

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Du musst wandern – gegen Corona

Wander-Blog von Manuel Andrack - 22. March 2020 - 13:52

Wie Kollege Hintermstoaner zuletzt richtig bemerkte, ist die Wortwahl der Anweisungen, warum man zur Zeit gerade noch das Haus verlassen darf, in Bezug auf die unbedingt notwendige Bewegung an der frischen Luft sehr merkwürdig. Da ist immerzu von Spaziergängen die Rede, nie von Wanderungen. Ich halte die Wortwahl sogar für brandgefährlich, denn historisch gesehen fand der „Spaziergang“, das „Flanieren“ immer im städtischen Umfeld statt. Und genau das ist ja eben unvernünftig. Wenn alle jetzt (auch einzeln und in der Kleinfamilie) im Stadtpark spazieren gehen, ist das einfach Scheiße! Nein, wir müssen raus, raus in die Natur, in die Wälder und wandern.

 

 

Ich habe eine Vermutung, warum die Politiker das Wort „Wandern“ scheuen. Weil sie nicht wissen, dass man auch kurze Strecken wandern kann. Für die meisten bedeutet „Wandern“ immer noch eine mehrtägige Wandertour (geht nicht mehr) oder Gruppen-Veranstaltungen mit dem Wanderverein (geht natürlich auch nicht mehr). Aber Wandern bedeutet ganz simpel, raus aus der Stadt zu kommen, sich in zivilisationsferne Gegenden zu begeben. Ich weiß ich habe gut reden, ich wohne im ländlichen Raum, habe es nicht weit bis zur nächsten Wanderung und Fahrradtour. Aber auch in der Nähe von Düsseldorf und Hamburg (nur mal so als Beispiel) kann man hervorragend wandern.

 

 

Irritiert hat mich meine Lieblings-Politikerin (keine Ironie) Annegret Kramp-Karrenbauer. In einer Mitteilung der letzten Tage schrieb sie: „… die kommenden Tage und Wochen stellen uns vor bisher unbekannte Herausforderungen. Ich bin mir sicher, wir werden sie bewältigen. Je enger wir zusammenstehen, desto besser kann dies gelingen.“ Eng zusammenstehen, Klammerblues und so? Liebe AKK, das sollte man besser unterlassen.

In der FAZ las ich gestern:„Kretschmann hat erklärt, dass Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen mit mehr als drei Personen nun verboten seien, außer für Familien und Paare.“ Gut, vier-, fünf–, oder sechsköpige Familien kann ich mir vorstellen. Aber Paare mit vier und mehr Leuten? Mal nachzählen: Ein Paar sind: Eins, zwei. Bin gespannt, auf die ersten fünf Jugendlichen, die sich als EIN Paar ausgeben.

 

 

 

Toll finde ich, dass auch Herr Jauch zu Hause bleibt. Aber was macht der gute Mann denn da mit seinen Händen? Ist das ein gut gemeinter Tipp von Onkel Günter, was entnervte Eltern mit ihren Kleinkindern spielen sollen, die nicht mehr auf den Spielplatz dürfen? Der Bi-Ba-Butzemann geht in unserem Haus herum, widdebum? Oder soll der vom Betrachter gesehen linke Arm anzeigen, wie die Kursverläufe in Jauchs Depot VOR der Corona-Krise waren und der rechte Arm die Kursverluste NACH Corona andeuten?

Fazit Stand heute: Zuhause bleiben ist hervorragend, zu Hause bleiben und täglich kurz Wandern (oder Raddfahren) ist noch besser.

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Immunkräfte stärken – Spaziergang in der Wahner Heide

Erlebnisberichte und Wanderungen - 22. March 2020 - 9:24

Wanderung und spazieren gehen in der Wahner Heide ist gerade jetzt recht angenehm. Es gibt reichlich breite Wege, auf denen das Motto „Abstand halten“ sehr gut umsetzen lässt. Flach wie ein Teller breitet sich die von Ginster bewachsene Fläche aus und lässt den derzeit unerwünschten

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Einsam in Wald und Flur? – Pustekuchen

Erlebnisberichte und Wanderungen - 18. March 2020 - 11:27

Mein Thema heute: Der Versuch den Mitmenschen auszuweichen. Was geht, was geht nicht! Städte haben immer weniger Grünflächen und die werden von vielen Menschen genutzt. Vor allem Hundehaltern begegnet man häufig. Eltern mit Kindern tummeln sich in der jetzt schul- und kindergartenfreien Zeit ebenfalls dort.

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Über sieben Autobahnbrücken wirst du gehen

Wander-Blog von Manuel Andrack - 18. March 2020 - 7:23

Natur, Natur, Natur. Natur pur, so stellen sich die meisten Amateure das Wanderleben vor. Ha, Fehler! Erst die Errungenschaften der Zivilisation machen das Wanderleben rund: Naturfreundehäuser, Waldgaststätten, Gipfelkreuze, Gipfelbücher, Sinnenliegen, Info-Tafeln – alles menschgemachte Errungenschaften, die das Herz des Wanderers erfreuen. Und Autobahnraststätten

 

 

Und wenn man das Hohelied des Mittelgebirgswanderns in deutschen Landschaften singt, kann man auch nicht leugnen, dass man in dicht besiedelten Regionen auch ab und an eine Autobahn über- oder unterqueren muss.

 

 

Besonders markant die Überquerung der A2 auf dem vom Deutschen Wanderverband zertifizierten Qualitätsweg Hansaweg X9 auf der Etappe von Herford nach Bad Salzuflen. Ich fand das eigentlich sehr schön, entschleunigt über die Brücke zu schlendern, während unten drunter auf Deutschlands meistbefahrener polnischen Autobahn die Automobilisten sich zwischen Kamener Kreuz und Berlin hetzen müssen.

 

 

Sehr schön auch die Unterquerung der Autobahnbrücke über dem Lieserpfad. Lieserpfad, habe ich den nicht mal als schönsten Wanderweg der Welt bezeichnet? Nun ja, der Filetabschnitt zwischen Manderscheid und Wittlich ist komplett autobahnbrückenfrei, aber ein paar Kilometer hinter der Quelle muss man eben unter der A1 hindurch. Wobei man betonen muss, dass über diese Brücke gefühlt drei bis vier Autos pro Stunde fahren, weil die A1 immer noch zwischen Kelberg und Blankenheim unterbrochen ist. Auf jeden Fall eine geniale Stelle für ein zünftiges Wander-Picknick

 

 

Manchmal lässt es sich auch nicht vermeiden, in Sichtweite (oder auch Hörweite) von Autobahnen zu wandern. Auf dem Premiumweg Primstal Panoramaweg ist die A1 (im Saarland ist auf dieser Autobahn mehr los, da fahren bestimmt einundzwanzig bis zweiundzwanzig Autos in der Stunde) immer ein treuer Begleiter.

 

 

Im letzten Jahr habe ich südlich von Salzburg auf dem Salzalpensteig die Autobahn A10 Salzburg-Villach in der Nähe von Kuchl gekreuzt (zuerst wollte ich „unterwandert“ schreiben, das hört sich aber so nach V-Mann an). Gar nicht störend, weiß man doch, atmet man doch neben dem LKW-Diesel schon die Luft der Adria und der Alpen.

 

 

Absolutes Highlight eines autobahnaffinen Wanderwegs ist die Etappe des Neanderlandsteigs von Mülheim-Selbeck nach Ratingen. Man wandert tatsächlich auf schmalen Pfaden mitten durch das Autobahnkreuz Düsseldorf-Nord, an dem sich A52 und A44 kreuzen. Smells like trucker spirit. Aber irgendwie gut, speziell, außergewöhnlich.

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DU! MUSST!! WANDERN!!!

Wander-Blog von Manuel Andrack - 16. March 2020 - 10:11

Beim Titel meines ersten Wanderbuchs „Du musst wandern“ hatte ich bewusst auf Ausrufezeichen verzichtet – ich wollte ja nicht befehlen, sondern heiter ermuntern, sich zu bewegen. Das ist heute anders, DU MUSST WANDERN ist zur Handlungsanweisung geworden. In Pandemie-Zeiten geht es ein wenig unter: Erste Bürgerpflicht ist WANDERN. Schulen, Kitas, Theater, Clubs, Grenzen zu schließen, alles sinnvolle Maßnahmen. Aber natürlich ist – neben dem gründlichen Händewaschen (Dreissig Sekunden!) die Bewegung an der frischen Luft zur Zeit der einzige wirksame Schutz vor dem fiesen Krönchen-Virus. Vorzeige-Virologe Kekulé hat es gestern Abend bei Anne Will (warum gilt nicht auch für politische Talk-Shows ein Versammlungsverbot?) auf den Punkt gebracht: „‚Die ganze Republik jetzt in die Bude einzusperren, dafür gibt es keine medizinische Indikation‘, sagt er. Spaziergänge im Park mit der Familie hält er sogar für vernünftig.“ So war das heute morgen bei Spiegel Online zu lesen.

 

 

Was Kekulé vergass zu erwähnen: Auch lange Spaziergänge, Wanderungen genannt, Tagestouren oder Halbtagestouren, ob mit ohne Familie, sind wichtig und können Leben retten. Warum? Erstens: Wandern stärkt das Immunsystem. Wer wandert erhöht die Chance, sich nicht anzustecken. Zweitens: An der frischen Luft haben es die Viren im Gegensatz zu geschlossenen Räumen sehr schwer, sich zu verbreiten. Drittens: Selbst wenn es einen erwischt hat, man aber zuvor viel gewandert ist, ist ein milder Krankheitsverlauf äußerst wahrscheinlich. Deutschland steht weitestgehend still. Nutzt die gewonnene Zeit. Geht WANDERN! Am besten täglich. Viel Spaß dabei und bleibt gesund!

 

 

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Fasten mal anders

Erlebnisberichte und Wanderungen - 16. March 2020 - 9:17

Fasten, für mich ein Wort das mir die Gänsehaut auf die Arme treibt. Verzicht, wie grausam! Menschen fasten heute anders und verbinden diese Zeit mit der Sehnsucht nach mehr Gesundheit oder Vernunft. Fasten mal anders also! Wir nutzen die Fastenzeit, indem wir in dieser Zeit

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Ein neuer Lebensabschnitt – Rente

Erlebnisberichte und Wanderungen - 11. March 2020 - 10:13

Es hat mich erwischt, endlich kann ich nur sagen. Ein neuer Lebensabschnitt liegt vor mir und das Buch mit Erlebnissen ist noch leer. Seit gut einer Woche genieße ich den Ruhestand und tatsächlich ist plötzlich vieles anders, fühlt sich anders an. Ein wenig verloren fühlt

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Andrack weinwandert in Heppenheim

Wander-Blog von Manuel Andrack - 11. March 2020 - 7:24

 

Weinwandern im kleinsten Anbaugebiet Deutschlands, an der Hessischen Bergstraße. In Heppenheim liegt – think big – das Viniversum, die Vinothek der Genossenschaft Bergsträsser Winzer. Natürlich habe ich mir für meine kurze Wanderung eine Flasche Wein mitgenommen, einen Goldmuskateller 2018, den ich (einen schönen Gruß an alle Ohne-Rucksack-Fans) in meiner Kameratasche verstaut habe.

 

 

Um den Hals baumelt ein Probierglas, das ich im Viniversum erstand. Sieht albern aus, aber ein Versuch ist es wert. Das Glas darf nur und ausschließlich auf dem Erlebnispfad Wein & Stein verwendet werden, nach der Wanderung kommt es in die Vitrine zu den anderen 1.687 Probiergläsern.

 

 

Erlebnispfad ist nicht gleich Erlebnispfad. Manchmal kann man Spannendes erleben, manchmal kann man erleben, wie sich Langeweile anfühlt.

 

 

Nicht langweilig, eher sehr sehr seltsam war die Aromabar. Ein grandioses Training für die Geruchs-Sensorik, denn schon immer wollte ich riechen lernen, wie ein Wein nach Aprikose, Zimt und Gewürznelke duften kann. Für mich riecht Wein meistens nach – Wein. Und die Geruchsproben der Heppenheimer Aromabar riechen nach, nein, nicht Teen Spirit, sondern Klostein. Da nimmt man doch gerne eine volle Nase.

 

 

Sehr schön die Skulptur am Wegrand „aus die Laus“. Kein peinliches Herumgerede um Insektenschutz und Umweltverträglichkeit. Nein, Schädlinge schaden dem Wein, dem Winzer, dem Weintrinker, und müssen bekämpft werden, egal ob mit konventionellen, ökologischen oder vorsintflutlichen Mitteln wie einem Speer

 

 

Genial auch, dass auf dem Erlebnispfad auch Ferienhäuser zur Verfügung stehen. Platz ist in der kleinsten Hütte, aber in so einem Häuschen kommt sich auch schnell menschlich sehr nahe

 

 

Absolut sensationelle Entdeckung: Der Blaue Kölner. Das Mini-Anbaugebiet Hessische Weinstraße ist berühmt dafür, auch seltene Traubensorten zu pflegen und anzupflanzen. Warum also nicht den Blauen Kölner? Ich habe mich übrigens nicht angesprochen gefühlt.

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EifelSchleife Stockertblick und Herkelstein

Erlebnisberichte und Wanderungen - 8. March 2020 - 17:09

Die EifelSchleife Stockertblick und Herkelstein haben wir ein wenig gestreckt, um den Astropeiler auf dem Stockert und die Bruder Klaus Kapelle zu besichtigen. Dazwischen wandern wir überwiegend an Wiesen und Feldern vorbei, genießen die immergrünen Nadelwälder, an deren Rand wir wandern. Ein sehr von der

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Die Förderung des Großen Puppenräubers in Deutschland – ein Naturschutzprojekt zur biologischen Schädlingsbekämpfung

nachhaltiger leben - 3. March 2020 - 11:35
Aus Ausgabe 3-2020 Andreas H. Schweiger, Fabian Nützel und Sascha Koch In den letzten Jahren häuft sich das massenhafte Auftreten forstschädigender Schmetterlingsarten mit gesundheitlichem und wirtschaftlichem Konfliktpotenzial. Zur Bekämpfung finden derzeit vermehrt nicht selektive Insektizide Anwendung. Der Einsatz natürlicher Fraßfeinde wie des Großen Puppenräubers (Calosoma sycophanta L.) wird bislang dagegen völlig vernachlässigt. Eine gezielte Förderung durch flächige Ausbringung dieser stark gefährdeten, heimischen Laufkäferart zusammen mit der Förderung geeigneter Habitate durch angepasstes, forstwirtschaftliches Management birgt ein großes Potenzial für eine effektive biologische Schädlingsbekämpfung mit hohem naturschutzfachlichem Wert. Trotz der generell als gering zu erachtenden nachteiligen ökologischen Nebeneffekte sollte das Erfolgs- und Risikopotenzial derartiger Maßnahmen vor einer praktischen Umsetzung immer gegenüber alternativen Strategien abgewogen und in Pilotprojekten erprobt werden. Neben Informationen zur Ökologie und zum Potenzial des Großen Puppenräubers zur Schädlingsbekämpfung wird eine mögliche Agenda zur Durchführung solcher flächigen, integrativen Artenhilfs- und Schädlingsbekämpfungsprogramme vorgestellt. Artenhilfsprogramm – biologische Schädlingsbekämpfung – Forstschädlinge – Gesundheit – Klimawandel – Naturschutz DOI: 10.17433/3.2020.50153781.105-110 ♦ zum Beitrag ♦   ♦ Diese Beiträge in Natur und Landschaft könnten Sie auch interessieren: "Leitbilder, Möglichkeiten und Grenzen der De-Eutrophierung von Wäldern in Mitteleuropa" von Ewald, Pyttel in Natur und Landschaft 5-2016  "Entwicklung der naturnahen Waldwirtschaft" von Bartsch und Vor in Natur und Landschaft 9/10-2016 Weitere interessante Fachbeiträge finden Sie über die Artikelrecherche. ♦ 1.3.2020

Wacholderhänge und Trockenrasen – Wo Küchenschellen und Orchideen blühen

Erlebnisberichte und Wanderungen - 3. March 2020 - 8:00

Eine Region für alle Jahreszeiten, das Gebiet am Rande des Naturschutzgebiets „Eschweiler Tal und den Kalkkuppen“. Wie oft habe ich hier schon meiner Wanderlust gefrönt. Bald werden wieder die Küchenschellen den Halsberg verwöhnen, im Mai und Juni wachsen Orchideen in Rudeln. Im Winter geben Wacholder

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Achtung Sharf

Wander-Blog von Manuel Andrack - 3. March 2020 - 7:27

Save the date – notiert Euch im relativ neuen Jahr schon mal einen Termin. Am 19. + 20. Juni wandere ich im Pirmasenser Land und spiele Andracks Kleine Wandershow. Pirmasens, wo war das denn noch mal? Das ist Westpfalz, südwestliche Ecke von Deutschland. Und dort gibt es einen Haufen neuer Premiumwege zu entdecken, unter anderem den Helmut-Kohl-Weg

 

 

Ob der Altkanzler dort wirklich gewandert ist, weiß ich nicht. Klar ist auf jeden Fall, dass die Wanderungen von Kohl weltgeschichtliche Auswirkungen hatten. Wie sähe die Welt heute aus, wenn Birne nicht dem Gorbatschow auf den Waldspaziergängen die DDR abgequatscht hätte? Vielleicht würde dann Gospodin Putin in Erfurt, Magdeburg und Rostock regieren.

Aber jetzt mal im Ernst, der Premiumweg, von dem ich heute erzählen will, hat natürlich einen anderen Namen.

 

 

Das Pirmasenser Land liegt eben so weit im Südwesten, dass die Grenze zum ehemaligen Erbfeind sehr nahe ist. Normalerweise denkt man bei Grenzwegen eher an langweilige, schnurgerade Forstpfade. Nicht so bei diesem Spitzenweg. Mitten im Wald schlängelt sich ein schmaler Pfad bergan, bergab, von Felsen begleitet an der Grenze entlang. Historische Grenzsteine belegen, dass die Frontière schon seit Jahrhunderten in der heutigen Form Bestand hat. Einen sehr gut erhaltenen Stein von 1609 habe ich gefunden, der die Grenze zum damaligen Lothringen markiert.

 

 

Auf jüngeren Grenzsteinen irritiert auf den ersten Blick, dass zwar auf der einen Seite ein „F“ für France hinein gemeißelt wurde, auf der anderen aber ein „B“. „B“ wie Birmasens oder die Bfalz? Nein, bis 1920 war die Pfalz bayerisches Territorium, sakrakruzifixochamol. Erst musste Bayern die Pfalt abgeben, als nächstes macht sich auch noch Franken selbstständig.

 

 

Wenn man auf dem Grenzweg wandelt, sollte man sich nicht über die Geräusche wundern. Keine Sorge, auch das französische Militär weiß, dass die Erbfeindschaft überwunden ist, aber man dachte sich, dass ein so wunderbar abgelegener Wald sehr geeignet für ein Truppenübungsgelände sei. Daher: immer schön auf dem Premiumweg bleiben, sonst Lebensgefhar!

 

 

Jetzt aber mal ehrlich, cher amis, muss denn so was sein? Das beschädigt doch die deutsch-französische Freundschaft, wenn ihr noch nicht einmal die simpelsten deutschen Worte richtig schreiben könnt. Wir schreiben ja auch nicht Frongs auf unsere Schilder, wenn wir auf Euer schönes Land mit Baguette und Jeanette hinweisen wollen.

 

 

Und der Hinweis „Achtung Sharf“ gehört nur auf die Speisekarte indischer oder chinesischer Spezialitätenrestaurants.

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Stiegenlauf: Täglich 419 Stufen – ein Erfahrungsbericht

Zeitblüten - 2. March 2020 - 12:18
Eine Aussage von meinem Freund Gregor Iwanoff, die sich bei mir eingeprägt hat: Du hast 3 Häuser: deinen Körper, deinen Geist, die Erde. Pass auf alle drei auf. (Aus dem ZEITBLÜTEN-Buch) Diese Worte von Gregor erinnern mich auch im Alltag immer wieder daran, auf meine drei Häuser zu achten. Für mein „Körper-Haus“ mache ich Sport […]

"Bremsenfallen" – ein überflüssiger (und wahrscheinlich illegaler) Beitrag zum Insektensterben

nachhaltiger leben - 28. February 2020 - 23:46
Aus Ausgabe 3-2020 Nina Jäckel, Manfred Kraemer, Bernhard Walter und Holger Meinig Sogenannte Bremsenfallen werden meist im Umfeld von Pferdehaltungen installiert und sollen die Pferde vor Bremsen und deren Bissen schützen. Wie effektiv und selektiv dieser Fallentyp ist, wurde in einer in diesem Beitrag vorgestellten Studie untersucht. Hierzu wurden sechs Fallen im Kreis Gütersloh und eine Falle in der Stadt Bielefeld (NRW) von Mai bis Oktober 2017 einmal wöchentlich geleert und der Fang wurde im Labor bestimmt. Insgesamt wurden 53 438 Individuen aus verschiedenen Gruppen der Gliederfüßer (Arthropoda) gefangen, davon 80 – 95 % Dipteren (Zweiflügler). Die Fallen fingen insgesamt nur wenige Individuen der Bremsen (< 4 %), darunter kein einziges Individuum der Pferdebremse (Tabanus sudeticus). Bremsenfallen entnehmen nicht nur eine große Menge Biomasse aus den Nahrungsnetzen, sondern töten auch gesetzlich besonders geschützte Arten. Da nicht nur Bremsen gefangen werden, sondern überwiegend Insekten anderer Artengruppen, sollten Bremsenfallen genehmigungspflichtig sein. In Schutzgebieten und deren direktem Umfeld ist ein generelles Aufstellungsverbot zu fordern. Auch in Hinblick auf das großräumige Insektensterben ist ein Fallentyp, der nicht selektiv Insektenbestände dezimiert und damit die Biodiversität zusätzlich schädigt, nicht akzeptabel. Bremsenfallen – Insektenrückgang – Nahrungsnetze – gesetzlicher Schutz – Genehmigungspflicht DOI: 10.17433/3.2020.50153787.129-135 ♦ zum Beitrag ♦   ♦ Lesen Sie auch im Schwerpunktheft 6/7-2019 von Natur und Landschaft: Rückgang der Insektenvielfalt. Fakten, Folgen und Handlungserfordernisse Analyse der bundesweiten Roten Listen zum Rückgang der Insekten in Deutschland von Melanie Ries, Timm Reinhardt, Ursula Nigmann und Sandra Balzer Insektenvielfalt und ökologische Prozesse in Agrar- und Waldlandschaften von Christoph Scherber, Hannah Reininghaus, Jana Brandmeier, Georg Everwand, Vesna Gagic, Tabea Greiwe, Urs G. Kormann, Michael Meyer, Stefanie Nagelsdiek, Verena Rösch, Stephanie Sobek-Swant, Carsten Thies und David Ott Bestandsrückgänge von Insekten in Schutzgebieten – bisherige Erkenntnisse aus einem laufenden Forschungsprogramm Martin Sorg, Axel Ssymank und Thomas Hörren Weitere interessante Fachbeiträge finden Sie über die Artikelrecherche. ♦ 1.3.2020

Szenarien der künftigen Verbreitung des Hirschkäfers in Hessen: welchen Einfluss hat der Klimawandel?

nachhaltiger leben - 28. February 2020 - 23:46
Aus Ausgabe 3-2020 Johanna Steger, Christian Geske, Jannis Gottwald, Roland Brandl, Thomas Nauss und Stefan Hotes Der Hirschkäfer (Lucanus cervus L. 1758) – einer der auffälligsten Käfer Europas – gilt in Deutschland als stark gefährdet. Grund dafür sind schwindende geeignete Lebensräume, die geprägt von starkem Totholz oftmals an sonnenexponierten Waldrändern oder Parkanlagen liegen. Als wechselwarme Tierart könnte der Hirschkäfer direkt von einer Klimaerwärmung profitieren und sein Verbreitungsgebiet ausdehnen. Die in diesem Beitrag vorgestellte Studie zielt darauf ab, das Verbreitungsgebiet des Hirschkäfers in Hessen zu modellieren und anhand prognostizierter Szenarien des Klimawandels in die Zukunft zu projizieren. Die Vorhersagen der verschiedenen Szenarien des Klimawandels sind aber "grobskalig"; daher stellt sich die Frage, ob derartige Daten auch für regionale Zwecke sinnvolle Aussagen ermöglichen. Unsere Analyse zeigt, dass die Nutzung grobskaliger Klimavariablen erlaubt, die Wahrscheinlichkeiten des Vorkommens von Hirschkäfern regional einzuschätzen. Die Modelle zeigen zudem, dass der Klimawandel für das Vorkommen des Hirschkäfers in Hessen wenig Einfluss haben wird, wenngleich sich die Lebensräume im "schlimmsten" Klimaszenario etwas nach Nordwesten verschieben werden. Klimawandel – Hirschkäfer – Lucanus cervus – Hessen – Maxent-Algorithmus – Modellierung – regionale Verbreitung DOI: 10.17433/3.2020.50153783.111-117 ♦ zum Beitrag ♦ Lesen Sie auch: Komm wir gehen auf die Hirschkäfer-Pirsch … (Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Hessen)   ♦ ... und dazu in Natur und Landschaft: "Das Hirschkäferbeobachtungsnetz in Hessen" von Geske und Jünemann in Natur und Landschaft 11-2013 Weitere interessante Fachbeiträge finden Sie über die Artikelrecherche. ♦ 1.3.2020

Hierarchisches Klassifikationssystem der Ökosysteme Deutschlands als Grundlage einer übergreifenden Ökosystem-Bilanzierung

nachhaltiger leben - 28. February 2020 - 23:44
Aus Ausgabe 3-2020 Karsten Grunewald, Burkhard Schweppe-Kraft, Ralf-Uwe Syrbe, Sophie Meier, Christin Michel, Benjamin Richter, Martin Schorcht und Ulrich Walz Ökosystemkartierung und -bilanzierung stellen die Grundlage für die Bewertung der Zustände und Leistungen von Ökosystemen dar. Die Grundkonzeption der für Deutschland vorgeschlagenen Ökosystemklassifizierung baut auf digitalen Landschaftsmodellen wie dem Digitalen Basis-Landschaftsmodell (Basis-DLM), Landnutzungsdaten wie CORINE Land Cover (CLC) und dem Europäischen Naturinformationssystem (EUNIS) auf. Für eine bundesweite Kartierung von Ökosystemtypen (ÖST) werden drei hierarchische Ebenen vorgeschlagen: 5 Haupt-ÖST, 14 Unter-ÖST und eine weitere Differenzierung in CLC-Klassen. Zur Visualisierung kann eine bundesweite Auswertung auf 1-km²-Rasterbasis für die Haupt- bzw. Unter-ÖST nach Dominanzprinzip erfolgen. Bei einer übergreifenden Berechnung von Flächenanteilen sollte dagegen auf Vektorgeometrien zurückgegriffen werden, um die originale Ausdehnung der Flächen nicht zu verzerren und die größtmögliche Genauigkeit beizubehalten. In die Ökosystem-Bilanzierung (Ecosystem Accounting) sollen auch verfügbare Informationen über Ausdehnung und Zustand der naturschutzfachlich relevanten Biotope bzw. Lebensräume und der Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert einfließen. Ecosystem Accounting – Biodiversität – CORINE Land Cover – Flächenbilanz – Klassifikation – Lebensraumtyp – Ökosystemleistung DOI: 10.17433/3.2020.50153785.118-128   ♦ zum Beitrag ♦   ♦ Diese Beiträge in Natur und Landschaft könnten Sie auch interessieren:   "Grundlagen einer Integration von Ökosystemen und Ökosystemleistungen in die umweltökonomische Gesamtrechnung in Deutschland" von Grunewald et al. in Ausgabe 8-2019 "Ökosystemleistungen Deutschlands. Stand der Indikatorenentwicklung für ein bundesweites Assessment und Monitoring" von Grunewald et al. in Ausgabe 11-2017 Weitere interessante Fachbeiträge finden Sie über die Artikelrecherche. ♦ 1.3.2020

Eifelwinter – Weitblick Wanderweg Herresbach

Erlebnisberichte und Wanderungen - 25. February 2020 - 23:16

Eine recht stabile Inversionswetterlage hält Deutschland in großen Teilen im Griff. Inversionswetterlagen zeichnen sich durch eine höhere Temperatur in den oberen Luftschichten aus, darunter ist es kühl. Seit Tagen liegen wir Niederrheiner im unattraktiven Grau der unteren Schicht. Wer etwas höher wohnt, erfreut sich oft

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