Anregungen für unsere beruflichen Gewohnheiten

#Interview - “Das Ruhrgebiet ist ein Ort der Macher, nicht der Denker”

Deutsche Startups - 13. September 2019 - 16:15

Seit 2014 hat sich in Duisburg ein Projekt etabliert, das die Bedürfnisse von Schülern und Studenten gleichermaßen erfüllt. Die Rede ist von “Tausche Bildung für Wohnen”. Studenten unterstützen Kinder und Jugendliche beim Lernen und bekommen dafür ein kostenloses WG-Zimmer im Stadtteil Marxloh. Die Gründer Christine Bleks und Tazeoglu gelten als Vorreiter einer Idee, die mittlerweile in Dortmund und Gelsenkirchen fortgeführt wird. In unserer Interview-Reihe haben wir mit Christine Bleks über das Ruhrgebiet gesprochen.

Reden wir über das Ruhrgebiet. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für das Ruhrgebiet als Startup-Standort?
Das Ruhrgebiet ist noch nicht so saturiert und heiß gekocht wie Berlin. Hier gründet man nicht, weil es cool ist GründerIn zu sein und ein Projekt zu haben, sondern weil man gründen will oder muss und es so viel Erneuerungsbedarf und Opportunitäten gibt! Traditionell ist das Ruhrgebiet ja ein Ort der Macher, nicht der Denker. Ein Ort, in dem man in den Tiefen nach Schätzen sucht und keine Angst hat sich dabei schmutzig zu machen. Als wir 2012 in Duisburg-Marxloh Tausche Bildung für Wohnen gegründet haben, hatten wir keine „Konkurrenz“ in der Nähe. Es gab niemanden, der Sozialunternehmertum, wie wir es begonnen hatten, betrieben hätte. Aufmerksamkeit zu bekommen war daher einfach.

Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in Duisburg aus?
Mit der Impact Factory Duisburg hat Duisburg einen „Diamanten-Schleifer“, auf den sie hoffentlich ordentlich stolz ist. Ich persönlich bin jedenfalls dankbar und sehr froh, dass es einen Ort für Zukunftsmacher gibt. Hier entsteht ein Netzwerk, ein Ökosystem, das soziale, ökologische und ökonomische Innovationen nach vorne bringen wird, da besonders gestaltungsgestriebene Menschen aus den unterschiedlichsten Branchen hier zusammen kommen.

Was ist in Duisburg einfacher als im Rest der Republik?
Jemanden, den man gerade erst getroffen hat, zu Duzen.

Was fehlt in Duisburg/im Ruhrgebiet noch?
Kollaboratives Denken und Handeln zwischen den Kommunen und hunderten Inititativen des Ruhrgebiets, kompetentere Gegenüber in den Kommunen und Behörden, Bürokratieabbau, sehr viel mehr Geld für Bildung und ein besserer und vorallem günstigerer Nahverkehr!

Zum Schluss hast Du hast drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Ruhrgebiet?
Erstens nicht immer nach Berlin schauen und den Schwanz einziehen, sondern weiter an der eigenen, besonderen Identität arbeiten. Dann weniger Konkurrenz und Kirchturmdenken der einzelnen Städte und mehr gemeinsames Denken und Handeln. Außerdem mehr Programme und Geld, von dem GründerInnen in der Gründungsphase leben können – und die dauert länger als sechs Monate.

Der digitale Pott kocht – #Ruhrgebiet


Mit hunderten Startups, zahlreichen Gründerzentren und -initativen, diversen Investoren sowie dutzenden Startup-Events bietet das Ruhrgebiet ein spannendes Ökosystem für Gründer. ds, die Gründerallianz Ruhr und der ruhr:HUB berichten gemeinsam über die Digitalaktivitäten im Revier.

Einhörner an der Emscher?! #BUCHTIPP

Das Buch “Wann endlich grasen Einhörner an der Emscher – Startups im Ruhrgebiet“ erzählt die spannendsten Startup- und Grown-Geschichten aus dem Ruhrgebiet. Viele mutige Ruhrgebietler setzten in den vergangenen Jahren ihre Ideen um und gründeten eigene Unternehmen. Diese spannenden Startups sind aber oftmals in der Region nicht bekannt. Das will dieses Buch ändern! Jetzt bestellen!

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Foto (oben): Tausche Bildung für Wohnen

#Hintergrund - Ein Startup, das Händlern beim Kampf gegen amazon hilft

Deutsche Startups - 13. September 2019 - 12:57

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen aifora. Das Düsseldorfer Startup, das 2018 von Thomas Jesewski und David Krings gegründet wurde, positioniert sich als SaaS-Lösung für den Einzelhandel. aifora hilft Händlern und Marken, ihre Preise und Bestände kanalübergreifend zu optimieren und die Prozesse zu automatisieren. Der Service soll sich über ein Subscription-Modell refinanzieren.

Capnamic Ventures investierte Anfang des Jahres bereits 3 Millionen Euro in aifora. “Die großen Online-Pure-Player haben die Ansprüche der Kunden stark verändert – alles muss schnell, überall und zum besten Preis verfügbar sein. aifora gibt dem Einzelhandel ein starkes Tool, um diese Erwartungen schnell und einfach zu befriedigen“, sagte Jörg Binnenbrücker von Capnamic Ventures zum Investment. “Neben Team und Produkt hat uns vor allem der beachtliche Kundenstamm überzeugt, den aifora schon ein Jahr nach seiner Gründung vorweisen kann”, führte der Kölner weiter aus. Unternehmen wie NKD, Reno und Peek & Cloppenburg setzen bereits auf aifora.

Gründer Jesewski gibt den weiteren Weg von aifora genau vor: “Unser Ziel ist es, die Situation des Einzelhandels gegenüber den großen Online-Anbietern zu verbessern und die Vielfalt des Marktes zu erhalten. Davon profitiert nicht zuletzt der Kunde”. Was muss man noch über die Jungfirma wissen? “Seit einigen Jahren hat der Einzelhandel durch die stark wachsenden Online-Anbieter immer größere Schwierigkeiten, wettbewerbsfähig zu bleiben. Das bedroht auf Dauer die Vielfalt des Angebots. Die Lösung steckt im Geschäftsmodell von Online-Händlern wie Amazon. Das Erfolgsrezept lautet: intelligente Nutzung der Daten. Das Modell haben wir auf den Einzelhandel übertragen, angepasst und im Zuge dessen eine cloudbasierte Data-Sharing- und KI-Plattform entwickelt, auf der die Einzelhändler ihre Daten zur Verfügung stellen. Selbstlernende Algorithmen werten diese Informationen dann in Echtzeit aus und erstellen auf Grundlage der Daten Prognosen zum Kaufverhalten der Konsumenten. Warenbestände und Preise lassen sich somit binnen Sekunden optimieren, die zugrundeliegenden Prozesse werden automatisiert und der Einzelhandel kann gewinnbringend agieren”, erzählt Jesewski.

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Foto (oben): aifora

#CaptableCheck - Investoren halten bereits 39,6 % an Lillydoo

Deutsche Startups - 13. September 2019 - 8:47

Das Frankfurter Startup Lillydoo, eine Jungfirma, die Windeln und Feuchttücher verkauft, legt seit dem Start einen enormen Lauf hin. Für dieses Jahr peilt das junge Unternehmen, das 2015 gegründet wurde, einen Umsatz in Höhe von 80 Millionen Euro an. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz des Unternehmen bei rund 40 Millionen. Amtlich verbürgt ist der Umsatz aus dem Jahre 2017. Damals kam das Startup auf einen Umsatz in Höhe von 12,1 Millionen. Im Jahr zuvor waren es gerade einmal 1,6 Millionen.

Zu den wichtigen Investoren von Lillydoo gehören VM Invest aus Belgien, Vorwerk Ventures aus Wuppertal und Heartcore Capital aus Dänemark. VM Invest hält 19,4 % am Unternehmen. Vorwerk und Heartcore sind mit jeweils 10,1 % an Bord. Eine gigantische Anzahl an Angel-Investoren ist ebenfalls bei Lillydoo an Bord – darunter Björn Kolbmüller, Paul Schwarzenholz, Claude Ritter, Markus Fuhrmann, Christian Weiß, Florian Heinemann, Uwe Horstmann, Alexander Köstler, Johannis Hatt, Philipp Joas, Ruben Mosblech, Victoria Chirita  Steffen Zoller und noch ein Dutzend weitere. Diese halten teilweise weniger als 1 % am Startup. Aus der Reihe fällt Sebastian Drewes, früher Procter & Gamble, der 8,1 an der Windelfirma hält.

Gerald Kullack und Sven Bauer, die Gründer des Überfliegers, sind weiter mit jeweils 12,8 % an Lillydoo beteiligt.  Zum Vergleich: Die drei klassischen Lillydoo-Investoren halten zusammen 39,6 % am Startup. Zur Einordnung: Bis Ende 2017 flossen bereits 14,3 Millionen Euro in Lillydoo. Bei einer weiteren Investmentrunde dürfte es somit Zeit für Secondaries, also den Ausstieg von einigen Angel-Investoren sein.  Zumal die Liste der vielen Business Angels wirklich furchteinflössend wirkt. Heartcore scheint dies aber bisher nicht gestört zu haben.

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Foto (oben): Lillydoo

#DealMonitor - #EXKLUSIV – Bochumer Security-Startup VMRay sammelt Millionen ein – Alle Deals des Tages

Deutsche Startups - 12. September 2019 - 18:00

Während auf der DMEXCO in Köln abgebaut wird, werfen wir einen Blick auf die neusten VC-Deals im Lande. Alle Deals der letzten 24 Stunden gibt es auch heute wieder kompakt im aktuellen #DealMonitor.

INVESTMENTS

VMRay
+++ Digital + Partners und eCapital investieren einen ungenannten Betrag – wohl aber eine hohe siebenstellige Summe – in VMRay. Das Bochumer Startup, 2013 von den Informatikern Carsten Willems und Ralf Hund gegründet, analysiert Malware wie Computerviren oder -würmer, Trojaner, Spyware, Kernelrootkits und -bootkits auf ihr Verhalten. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierte 2014 in VMRay. 2016 stattete dann auch eCapital das Unternehmen mit Geld aus. Mehr als 3,5 Millionen Euro Investorengelder wanderten dabei in VMRay. Mehr als 70 Mitarbeiter wirkten zuletzt für VMRay. #EXKLUSIV

Kivdea
+++ EMH Digital Growth investiert gemeinsam mit Holtzbrinck Ventures abermals in die Nürnberger Kiveda Group, zu der auch Küchen Quelle gehört. Das Unternehmen ging 2013 an den Start. 2014 übernahm die Jungfirma Küchen Quelle, das nach der Quelle-Pleite von einer Investorengruppe weitergeführt wurde. Die Investoren pumpten bisher rund 45,3 Millionen Euro in Kiveda. Der Umsatz lag 2017 bei 74,3 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern lag 2017 bei -6,3 Millionen und somit fast genauso hoch wie im Vorjahr. #EXKLUSIV – entdeckt über Startupdetector

Ibindo
+++ Dr. Becker investiert eine sechsstellige Summe in das Münchner Startup Ibindo, einen virtuellen Liebeskummer-Coach auf der Facebook-Messenger Plattform, der 2017 von Melanie Walter und Michael Nigsch gegründet wurde. Petra Becker, Geschäftsführerin der Dr. Becker Unternehmensgruppe sieht “große Wachstumschancen für virtuelle Coaches im Gesundheitswesen”.

Tipp: Die Deals der Vortage gibt es im #DealMonitor-Archiv.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #StartupTicker im Laufe des Tages alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Foto (oben): unsplash

7 Kölner Startups, die bald jeder kennt

Deutsche Startups - 12. September 2019 - 16:01

+++ Gleich sieben Startups, Grownup und Hidden Champions kämpfen um den Cologne Innovation Award, die wichtige Auszeichnung für die Kölner Wirtschaft. Eine neunköpfige Jury schickt die Unternehmen in den beiden Kategorien „Business Model“ und „Customer Centricity“ in den finalen Wettkampf um den begehrten Cologne Innovation Award. Vergeben wird der Award am 19. September 2019 vom Digital Hub Cologne mit Unterstützung der Stadt Köln, der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH und Startup.Cologne.

+++ “Wir wollen Startups und Hidden Champions aus dem Mittelstand als Vorbilder und Unterstützer für andere Unternehmer präsentieren, die noch einen großen Teil des Weges bei der Digitalisierung vor sich haben. Die Erfolgsgeschichten aller Einreichungen für den Cologne Innovation Award zeigen, was mit neuer Technologie, mit neuen Geschäftsmodellen, mit optimierter Prozessintegration und nicht zuletzt auch mit einer neuen Unternehmenskultur und dem Blick auf den Kunden möglich ist, um sich an immer härter umkämpften Märkten signifikante Umsatzsegmente zu sichern”, sagt Thomas Bungard, Geschäftsführer des Digital Hub Cologne.

+++ Die Finalisten in der Kategorie „Business Modell“ sind die Unternehmen BetterDoc, eyeo (Adblock Plus), Plastic2Beans und Ohemaa Green Housing. Die Finalisten in der Kategorie „Customer Centricity“ sind Autlay.com, GIRA und how.fm. Die Jury des Cologne Innovation Award besteht aus Alexander Hoeckle (Industrie- und Handelskammer zu Köln), Anna-Lena Kümpel (Digital Hub Cologne), Beate Gleitsmann (RFH Köln), Frank Obermaier (KölnBusiness Wirtschaftsförderung), Julia Gerner (DvH Ventures), Rainer Minz (Universität zu Köln), Svenja Lassen (PrimeCROWD), Thomas Bungard (Digital Hub Cologne) und Vesna Domuz (Gateway).

Kölle is e jeföhl – #Köln


In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit über 650 Start-ups, 25 Gründerzentren, attraktiven Investoren und zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt vom Digital Hub Cologne und der Stadt Köln.

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#Hintergrund - Soumme: Wenn Schwächen zu Stärken werden #DHDL

Deutsche Startups - 12. September 2019 - 13:05

Wenn nicht alle Unternehmenszahlen von einem reibungslosen Marktstart und Wachstum zeugen, machen sich viele GründerInnen Sorgen, bei Investorengesprächen harsche Kritik statt des erhofften Deals einstreichen zu müssen. Doch gerade wenn nicht immer alles in der Unternehmensgeschichte glatt gegangen ist, kann dies wie im Falle der 30-jährigen Sümmeyya Bach sogar die Stärken der Gründerin noch untermauern.

Dass Investoren immer nur „perfekte“ Zahlen sehen wollen und ansonsten nicht investieren, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Davon abgesehen, dass kaum ein Startup überhaupt einen makellosen „Hockeystick“ im Umsatzwachstum präsentieren kann, ist dies in frühen Phasen oft auch gar nicht möglich. Wenn es sich wie bei Soummé um ein Produkt handelt, kann zum Beispiel immer nur eine gewisse Chargengröße vorproduziert werden. Die muss zusammen mit Verpackung und Versand erst einmal vorfinanziert werden, so dass die Anzahl der im Anschluss verkaufbaren Einheiten eben immer irgendwie begrenzt ist. Sollte die Nachfrage dann tatsächlich überwältigend hoch sein, kann man oft ausrechnen, dass man sie für eine gewisse Zeit allein auf Grund der Produktionszeiten nicht ganz decken können wird. Je nach Marge, Produktionspreis, Stärke der Skaleneffekte und anderen Faktoren ist dieses Problem dann mehr oder weniger ausgeprägt. Kommt nun noch irgendein Problem hinzu, kann es schnell zu stärkeren Umsatzeinbrüchen kommen, die so kaum planbar oder vorhersehbar sind.

Und nur äußerst selten läuft wirklich alles glatt. In Sümmeyyas Fall waren es die Flaschen, die plötzlich ausliefen. Ein solches Problem kann schnell zu negativen Produktbewertungen, Einbrüchen der Weiterempfehlungsraten und vor allem Reklamationen führen, was zu hohen Umsatzeinbußen, im letzteren Fall sogar noch zu zusätzlichen Kosten führen kann. In diesem Fall aber blieb die Retourenquote trotz der problematischen und für die Kunden unangenehm zu handhabenden Flaschen unter 1%, was wirklich erstaunlich ist. Das Feedback der Kunden war dann wohl überwiegend auch, dass sie sich zwar über die auslaufenden Flaschen ärgern, sich aber von dem Produkt selbst dafür entschädigt fühlen.

So hat diese Problematik natürlich zu unschönen Umsatzeinbußen geführt, aber der Product-Market-Fit wurde dadurch nur noch einmal verstärkt bestätigt: Denn das neuartige Anti-Transpirant, dass von Hyperhidrose (krankhaftes Schwitzen) Betroffenen endlich Abhilfe verschaffte, ohne die Haut anzugreifen oder zu reizen, war offensichtlich eine so starke Erleichterung für die Betroffenen, dass sie nicht mehr darauf verzichten wollten, wenn sie es erst ausprobiert hatten. Viel deutlicher konnte kaum demonstriert werden, dass das Produkt ein wirkliches Problem der Kunden löst.

Auch, dass zeitweise Lieferengpässe auftauchten und nicht alle Kennzahlen im Online-Vertrieb perfekt aussahen, ist bei einer Einzelgründerin durchaus nachvollziehbar. Es ist ohnehin unglaublich beeindruckend, dass die eigentlich vollkommen fachfremde Gründerin sich sämtliches Wissen selbst angeeignet hat, um das Produkt entwickeln zu können, und dann auch alles andere selbst aufgezogen und das Unternehmen ganz alleine bis zu einem Jahresumsatz von über 300.000 Euro gebracht hat. Außerdem hat die Gründerin auch genaue und nachvollziehbare Pläne, wie diese „Schwächen“ mit dem frischen Kapital von Investoren schnell behoben werden können.

Denn viel wichtiger, als immer die perfekten Zahlen präsentieren zu können, ist es in der Verhandlung mit Investoren, als Gründer zu zeigen, dass man sein Unternehmen im Griff hat. Auch, wenn man nicht überall gleichzeitig sein kann und eben noch nicht jeden Aspekt optimieren konnte. „Im Griff“ haben bedeutet nämlich vielmehr, genau zu wissen, was gut läuft und was weniger gut läuft, warum das so ist und entsprechende Maßnahmen zu entwickeln, sowie diese dann eben auch zu priorisieren. Und gerade dabei hat Sümmeyya gezeigt, was für eine starke Gründerin sie eigentlich ist.

Denn wenn alles glatt läuft, haben die Gründer vielleicht keine großen Fehler gemacht, es könnte aber auch einfach eine gute Portion Glück dabei gewesen sein. Doch die wirkliche Stärke von Gründern – und manchmal wie in diesem Fall eben auch von dem entsprechenden Produkt – zeigt sich erst, wenn eben Probleme auftauchen. Und da Investoren wissen, dass eigentlich nie alles perfekt läuft, stehen Gründer, die problematische Situation gemeistert haben, bei Ihnen ganz hoch im Kurs. Gepaart mit einem nachgewiesen starken Produkt, lassen sich dann sogar Löwen gerne überzeugen.

Zur Autorin
Ruth Cremer ist Mathematikerin und Beraterin sowie Hochschuldozentin im Bereich Geschäftsmodelle, Kennzahlen und Finanzplanung. Als ehemaliger Investment Manager weiß Sie, worauf Investoren achten und hilft bei Pitch- und Dokumentenvorbereitung auch im Investment- oder Akquisitionsprozess. In der aktuellen fünften Staffel von “Die Höhle der Löwen” war sie als externe Beraterin in die Auswahl und Vorbereitung der Kandidaten involviert.

Lesetipp: “Die Höhle der Löwen” – Deals (2018), “Die Höhle der Löwen – Deals (2017)“, Die Höhle der Löwen – Deals (2016)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2015)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2014)“. Für mehr Spaß vor der Glotze am besten unser “‘Die Höhle der Löwen’– Bullshit-Bingo” herunterladen.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

#Übersicht - 13 Startups, die frisch bei Startbase dabei sind

Deutsche Startups - 12. September 2019 - 11:09

Mit der Startup-Datenbank Startbase wollen es der Bundesverband Deutsche Startups und die Gruppe Börse Stuttgart ermöglichen, dass Unternehmen und Investoren schnell und unkompliziert Startups aus bestimmten Bereichen finden können. Startbase ist dabei eine Weiterentwicklung der seit 2017 bestehenden Datenbank VentureZphere.

Startups mit Sitz in Deutschland können sich bereits jetzt auf VentureZphere registrieren, die Plattform wird im Sommer in Startbase überführt. Auch Corporates und Investoren haben die Möglichkeit, ein Profil anzulegen. Schon jetzt nutzen etliche Startups, Unternehmen und Investoren die Chance und tragen sich bei Startbase ein. Hier eine Übersicht der aktuellen Neuanmeldungen.

BlitzMinds GmbH
Industry: Automotive, Logistics & Mobility, Chemicals/Pharmaceuticals
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2B
Ort: München

homefully GmbH
Industry: Construction/Real Estate, IT and Communications
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2C, B2B
Ort: Frankfurt a.M.

VoiceShop.io
Industry: IT and Communications
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2C, B2B
Ort: Backnang

Dominic Schrof Adventskalender
Industry: Other
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2C
Ort: Fellbach

SIZZE
Industry: IT and Communications
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Berlin

Burini Retreats
Industry: Consulting, Education, IT and Communications
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Salzgitter

Denton Systems
Industry: IT and Communications, Life Science & Healthcare
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2C, B2B
Ort: Potsdam

Deutschfuchs Gesellschaft für digitalen Unterricht
Industry: Education
Company Stage: Growth Stage
Customer Focus: B2B, B2G
Ort: Bielefeld

Ventury Analytics
Industry: Consulting, Education, Finance & Insurance
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Nürnberg

Wavy GmbH
Industry: Tourism
Company Stage: Pre-Seed Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Berlin

Stream Time GmbH
Industry: Media, Arts & Entertainment
Company Stage: Pre-Seed Stage
Customer Focus: B2C, B2B
Ort: Hamburg

RealRate
Industry: Finance & Insurance
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2C
Ort: Berlin

Janado GmbH
Industry: IT and Communications
Customer Focus: B2C, B2B
Ort: Düsseldorf

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Foto (oben): Shutterstock

#Interview - Bäder-Startup Banovo – 90 Mitarbeiter – peilt 12 Millionen Umsatz an

Deutsche Startups - 12. September 2019 - 8:47

Das Münchner Startup Banovo positioniert sich als “Badsanierer für Privatkunden”. Das Konzept umfasst alles – “von der Experten-Planung, über die fachgerechte Ausführung bis zum schlüsselfertigen Bad”. Wenige Jahre nach dem Start sanierte das junge Unternehmen bereits 1.000 Bäder. “Es ist in unserer Branche unseres Wissens noch nie vorgekommen, dass ein neuer Anbieter in nur vier Jahren nach Gründung deutschlandweit 1.000 Bäder für Privatkunden baut. Wir sehen diese Marke allerdings nur als einen Zwischenschritt”, sagt Mareike Wächter, die das Handwerker-Startup gemeinsam mit Michael Dreimann führt.

In diesem Jahr peilt der Badsanierer, der unter anderem vom HW Capital, WenVest, DQuadrat Equity Partner, Apollocapital und Felix Jahn unterstützt wird, einen Umsatz in Höhe von 12 Millionen Euro an. “Das ganze stemmen wir mit 90 Mitarbeitern, die alle sehr flexibel in Voll- oder Teilzeit in unseren Büros zum Beispiel in München und Berlin oder auch in ganz Deutschland verteilt von zu Hause aus arbeiten”, sagt Wächter. Im Interview mit deutsche-startups.de erzählt sich außerdem über Einkaufskonditionen, Verantwortung und Qualitätsstandards.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Banovo erklären?
Wenn dir dein altes Badezimmer nicht mehr gefällt, es nicht mehr richtig funktionstüchtig oder einfach veraltet ist, dann muss es renoviert werden. Das ist allerdings ziemlich kompliziert, weil man dazu verschiedene Handwerker und Experten braucht und es unfassbar viele verschiedene Arten von Waschbecken, Toiletten, Armaturen usw. gibt. Als Laie kennt man sich damit kaum aus. Dafür gibt es Banovo. Wir kümmern uns um deine komplette Badsanierung: Von der Planung, wie das neue Bad aussehen soll, welche Produkte zu deinen Anforderungen und Bedürfnissen passen. Bis hin zur Umsetzung, wo ein Bauleiter vor Ort sich um alle Handwerker kümmert und darauf achtet, dass alles glatt läuft. So musst du dich selber um nichts kümmern und darfst alles entspannt den Profis überlassen. Und die komplette Badsanierung bekommst du auch noch zu einem echt guten Festpreis. Das heißt, du weißt von Anfang an nicht nur wie dein neues Bad aussehen wird, sondern auch was es kostet, es gibt keine bösen Überraschungen. Die Badplanung machen wir übrigens über das Internet. Und viele digitale Tools machen unsere Prozesse schnell und praktisch und damit für dich als Kunden viel bequemer.

Hat sich das Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Das Prinzip von der Onlineplanung und der Umsetzung vor Ort ist von Anfang an gleich. Unsere ersten drei Kunden mussten allerdings noch zwei Verträge abschließen – einen mit uns und einem mit dem Handwerkspartner. Das haben wir aber sehr schnell geändert – zum Einen, damit der Kunde einen Vertragspartner hat, der sich um alles kümmert – von der Planung, über die Ware bis zu allen Gewerken wie Installateur, Fliesenleger, Elektriker, Maler oder Schreiner. Und zum anderen auch, damit wir die Qualität der Prozesskette von vorne bis hinten komplett selbst im Griff haben. Am meisten hat sich aber hinter den Kulissen geändert: Unsere inhouse entwickelte Software hat unsere Prozesse stetig verbessert, wir haben mit jedem Bad mehr Erfahrung gesammelt, Einkaufskonditionen verbessert und den ganzen Ablauf immer weiter optimiert. Für den Kunden fühlt sich die ganze Badsanierung mit Banovo inzwischen sicher noch einfacher, bequemer, professioneller an als noch vor 3 Jahren. Dafür haben wir intern hart gearbeitet und tun es immer noch.

Wie funktioniert denn euer Geschäftsmodell?
Wir sind ein deutschlandweit tätiger Komplettbadsanierer, der durch digitale Unterstützung entlang der gesamten Prozesskette dem Kunden deutliche Vorteile bieten kann. Das heißt konkret: Der Kunde bekommt bei uns seine Badsanierung aus einer Hand, von der kompetenten Beratung und 3D-Badplanung, die er bequem von zu Hause aus machen kann, bis zur Umsetzung aus einer Hand mit Bauleiter vor Ort und einem verlässlichen und transparenten Festpreis. Das spart unseren Kunden Zeit, Nerven und auch Geld. Intern setzen wir dabei auf eine digitale Unterstützung entlang der gesamten Prozesskette von der Kundenakquisition bis zur Abnahme. Durch die ständige Weiterentwicklung unserer Software können wir nicht nur die Qualität der Planungs-, Bauvorbereitungs- und Ausführungsprozesse optimieren, sondern auch Effizienzen heben und in ganz Deutschland die gleich hohe Qualität abliefern.

Wie genau hat sich Banovo seit der Gründung entwickelt?
Gestartet sind wir mit unserem Angebot in München und haben es dann über die letzten Jahre deutschlandweit ausgerollt. Es ist in unserer Branche unseres Wissens noch nie vorgekommen, dass ein neuer Anbieter in nur vier Jahren nach Gründung deutschlandweit 1.000 Bäder für Privatkunden baut – und das trotz des momentanen Fachkräftemangels. Wir sehen diese Marke allerdings nur als einen Zwischenschritt für Banovo, denn wir glauben fest daran, mit unseren digitalisierten, effizienten Prozessen weiterwachsen und irgendwann in der Zukunft auch 10.000 Bäder bauen zu können. Was uns dabei aber ganz wichtig ist: Jedes Bad ist individuell und wird einzeln mit den Kunden nach seinen Bedürfnissen geplant. Ein Bad von der Stange wird’s bei uns auch mit 10.000 Bädern pro Jahr nicht geben.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Banovo inzwischen?
Wir haben diesen Sommer unser 1.000stes Bad saniert. Allein in 2019 werden es rund 600 Bäder sein. Das bedeutet einen Umsatz von 12 Millionen Euro. Das ganze stemmen wir mit 90 Mitarbeitern, die alle sehr flexibel in Voll- oder Teilzeit in unseren Büros zum Beispiel in München und Berlin oder auch in ganz Deutschland verteilt von zu Hause aus arbeiten.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Es ist für Gründer wichtig, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, wann man ein sehr gutes Managementteam am Start haben muss. Tendenziell ist man als Gründer eher zu spät dran, das heißt. man tendiert dazu, alles selber machen zu wollen. Es ist auch uns erstmal schwer gefallen, Verantwortung abzugeben. Einzusehen, dass man nicht alles selber machen kann und muss. Wenn das Team aber nicht dasteht, können auch die Leistung und die erwarteten Zahlen nicht erbracht werden. Wenn man das zu spät bemerkt, muss man auf einmal sehr schnell, sehr viele gute neue Mitarbeiter finden. Und das ist dann extrem schwierig. Die Qualität des Recruitings ist also gerade für Startups enorm wichtig, von Anfang an. Das würden wir Gründern heute aus unserer Erfahrung auf jeden Fall mitgeben.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Sehr gut hat das „Ausrollen“ unseres Angebots in neue Städte und Regionen funktioniert. Wir kommen ja aus München und sind hier mit den ersten Badsanierungen gestartet, haben hier unser erstes Netzwerk aufgebaut. Wir haben es geschafft – was einige Beobachter anfangs bezweifelt haben – mit dem gleichen hohen Qualitätsstandard in Köln, Hamburg oder Berlin an den Markt zu gehen. Dabei waren unsere digitalen Prozesse sehr hilfreich, zentrale Geschäfte dezentral umzusetzen. Diese digital unterstützten Prozesse ist auch das Thema, was uns täglich beschäftigt und an deren kontinuierlichen Verbesserung wir jede Minute arbeiten.

Wo steht Banovo in einem Jahr?
Für 2020 gehen wir von einem Wachstum von 70 % oder mehr aus. Wir wollen als Deutschlands großer Badsanierer deutlich wahrgenommen werden.

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Foto (oben): Banovo

#DealMonitor - LTN Global übernimmt Kölner Video-Tool Make.TV – Alle Deals des Tages

Deutsche Startups - 11. September 2019 - 18:00

Die Mitte der Woche ist erreicht und wir werfen im #DealMonitor vom 11. September schnell noch einen Blick auf die neusten VC-Deals im Lande. Alle Deals der letzten 24 Stunden gibt es auch heute wieder kompakt im aktuellen #DealMonitor.

INVESTMENTS

Sellics
+++ Frog Capital investiert 10 Millionen US-Dollar in Sellics, einen Amazon-Tool-Anbieter aus Berlin. Das 2014 von Franz Jordan und Josef Vataman gegründete Startup war zu Beginn unter dem Namen Marketplace Analytics bekannt geworden. Das frische Investment soll laut Unternehmen in neue Produkte für Amazon-Agenturen und in Sales und Marketing fließen.

Leankoala
+++ BrainWeb, pecunalta und AAK investieren eine mittlere sechsstellige Summe in das Software-Startup Leankoala. Das Ende 2016 von Stefanie und Nils Langner in Hamburg gegründete Unternehmen bietet seinen Kunden mit einer Software-as-a-Service Lösung das Überwachen und Testen ihrer Webseiten an. “Das Investment hilft uns, einen höheren Gang in Sachen Wachstum und Produktentwicklung einzulegen“, so Nils Langner.

EXIT

Make.TV
+++ Die amerikanische Broadcastfirma LTN Global übernimmt das Unternehmen Make.TV. “Being part of LTN Global will significantly enhance the services we can provide to customers, who now can acquire, deliver, and curate content via the most advanced transport solution available”, sagt Make.TV-Macher Andreas Jacobi. Voyager Capital, Microsoft Ventures, Vulcan Capital und Arnold Ventures investieren 2017 rund 8,5 Millionen Dollar in Make.TV, eine Live Video Cloud-Lösung, die es Produzenten ermöglicht, ihre Filmchen auf mehreren Plattformen zu verteilen. Zuvor investierten bereits der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Media Ventures und Wellen+Nöthen Ventures in den Video-Dienstleister. Das junge Unternehmen unterhielt zuletzt Büros in Köln und Seattle. Jacobi und Co. übernahmen das Startup 2010. Die Firma wurde einst von Andreas Constantin Meyer gegründet, schlitterte 2009 aber in die Insolvenz.

Tipp: Die Deals der Vortage gibt es im #DealMonitor-Archiv.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #StartupTicker im Laufe des Tages alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): unsplash

#Jobs - 11 interessante digitale Jobangebote aus Köln

Deutsche Startups - 11. September 2019 - 16:03

Am Ende des Tages entscheidet das Team über den Erfolg eines Startups. Mit unserer Rubrik Startup-Jobs wollen wir euch helfen, die richtigen Leute auf eure Firma aufmerksam zu machen. Und andererseits Menschen auf Jobsuche das Finden der richtigen Firma erleichtern.

Mit über 650 Startups, 25 Gründerzentren, attraktiven Investoren und zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der schönen Rheinmetropole. Hier einige megaspannende Digital-Jobs in Köln.

Seeding Alliance GmbH
Publisher Manager (m/w/x) für die Betreuung von Bestandspublishern (Inbound)

Waldhausen GmbH & Co. KG
E-Commerce Manager (m/w/d)

EBF GmbH
Systemadministrator (m/w/d) im Cloud-Umfeld

mailo AG
Senior Full-Stack-Developer (m/w/d)

OVH GmbH
Digital Marketing Specialist (m/f/d)

CheMondis GmbH
Data Scientist (m/f/d)

abcfinlab GmbH
Innovation Manager (m/w/x)

Kreutz & Partner GmbH
Projektmanager IT (m/w/d)

Snipes SE
SEA Manager (m/w/d)

Koelnmesse
Online Marketing Manager (m/w/d) mit Schwerpunkt Content und SEO

IP Deutschland GmbH
Ad Technology Manager (m/w/d) Video (IP Deutschland)

Kölle is e jeföhl – #Köln


In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit über 650 Start-ups, 25 Gründerzentren, attraktiven Investoren und zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt vom Digital Hub Cologne und der Stadt Köln.

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#Interview - “Die Idee des ‘Amazons für Schrott’ hat nicht funktioniert”

Deutsche Startups - 11. September 2019 - 12:55

Das 2017 gegründete Startup Remetal, das von Maximilian Wagner und Florian Kriependorf geführt wird, bringt sich als “mobiler Schrottplatz” in Stellung. “Angefangen haben wir mit einem Vermittlungsmodell – das funktioniert aber im Schrotthandel nicht sonderlich gut, da wir über ein Wirtschaftsgut sprechen, welches oft nicht eindeutig mit Materialnummer etc. zu identifizieren ist”, sagt Mitgründer Kriependorf.

Inzwischen ist Remetal, ein Corporate Startup aus dem Hause Haniel, eher eine “Komplettlösung für das Recycling von Altmetall”. “Der Kunde gibt online mit wenigen Klicks Metallsorte und -menge – sofern er das selbst bestimmen kann – sowie seine Postleitzahl ein. Vom Kundenservice erhält er telefonisch ein Preisangebot. Nimmt er es an, wird im Telefonat ein Termin für die kostenfreie Abholung – innerhalb der nächsten 48 Stunden – vereinbart”, erklärt Kriependorf das Konzept. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Altmetaller außerdem über den Klüngelskerl, CleanTech und Rohstoffe.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Remetal erklären?
Also Omi, du weißt doch noch, was Opi alles im Schuppen und in der Garage gehortet hat von seiner Dachdeckerei: Regenrinnen aus Zink, Kupferrohre, Drehspäne, Aluminiumleisten und meterweise Elektrokabel. Und wie mühsam das war, das alles wieder loszuwerden: Der Klüngelskerl kam immer dann, wenn es nicht passte und hat kein Geld bezahlt und um zum Schrotthändler zu fahren, mussten wir uns einen Anhänger mieten oder für teures Geld einen Container auf dem Hof stellen. Und nie hat uns irgendeiner besonders freundlich behandelt. Das machen wir mit Remetal anders. Hier helfen wir dir beim Ausräumen und Sortieren, damit du für jedes Metall den besten Preis bekommst. Ab jetzt kannst du sicher sein, dass Remetal deinen Rohstoff direkt zum Spezialisten bringt. So gewinnen am Ende alle – Kunde, Umwelt und die beteiligten Partner.

Hat sich das Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Angefangen haben wir mit einem Vermittlungsmodell – das funktioniert aber im Schrotthandel nicht sonderlich gut, da wir über ein Wirtschaftsgut sprechen, welches oft nicht eindeutig mit Materialnummer etc. zu identifizieren ist. Käufer und Verkäufer blicken oft sehr unterschiedlich auf dasselbe Material, als Vermittler ist das natürlich schwierig, da man nicht dabei sein kann. Und Hand aufs Herz: Makler mag in dem Geschäft auch keiner.

Wie funktioniert denn euer Geschäftsmodell?
Daher ist der Ansatz, den wir gewählt haben, auch viel weitgehender. Wir wollen echten Mehrwert schaffen, und bieten nun eine Komplettlösung für das Recycling von Altmetall auf unserem Marktplatz an. Der Kunde gibt online mit wenigen Klicks Metallsorte und -menge – sofern er das selbst bestimmen kann – sowie seine Postleitzahl ein. Vom Kundenservice erhält er telefonisch ein Preisangebot. Nimmt er es an, wird im Telefonat ein Termin für die kostenfreie Abholung – innerhalb der nächsten 48 Stunden – vereinbart. Mit einem Analysegerät prüft Remetal direkt beim Kunden die Metallsorte und ermittelt das tatsächliche Gewicht mit einer geeichten Waage. Die Daten werden vor Ort in die von Remetal entwickelte App eingetragen und das Angebot so angepasst. Damit ist die Vergütung für den Kunden stets transparent. Noch vor Ort erhält der Kunde seine Gutschrift, die er per E-Mail als PDF-Dokument auf seinem Handy einsehen kann. Das Altmetall wird dann zum jeweils besten Abnehmer gebracht und veräußert.

Wie genau hat sich dein Unternehmen seit der Gründung entwickelt?
Im Oktober 2018 haben wir in Mülheim an der Ruhr mit einem Fahrzeug angefangen. Der Service wurde fantastisch angenommen und wir sind stetig gewachsen. Der Service und unsere Technologie wird stetig ausgeweitet und verbessert. Wir sind von einem MVP zu einer funktionierenden Organisation gewachsen, mit Spezialisten für die verschiedensten Bereiche. CleanTech ist bei uns kein Buzzword, sondern die DNA des Unternehmens!

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist dein Startup inzwischen?
Wir sind rund 40 Leute, haben fünf Autos – Sprintergröße und holen monatlich bei Circaq 400 Kunden Material ab.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Die Idee des “Amazons für Schrott”, mit einem Server, der in der Ecke steht und Vermittlungsaufgaben übernimmt, hat nicht funktioniert.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Bei unserer positiven „Obsession“ unseren Kunden gegenüber, gleich ob Privathaushalt oder Gewerbe. Diese „Obsession“ haben wir auch unseren internen Kunden, sprich unseren Mitarbeitern gegenüber. Und richtig machen wir auch, dass wir von Anfang an leidenschaftlich und konsequent an der Verwirklichung unserer Vision arbeiten, welche auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung fußt – Rethinking Recycling, eben. Entscheidungen treffen wir in allen Bereichen auf datenbasiert, um so stets Kurs halten zu können.

Wo steht Remetal in einem Jahr?
Da sind wir in weiteren Regionen in Deutschland und auch darüber hinaus aktiv, orchestrieren mindestens 20 ReVans und haben eine weitere Finanzierungsrunde absolviert.

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#Hintergrund - Ein junges Games-Startup, auf das sogar Lego steht

Deutsche Startups - 11. September 2019 - 8:46

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Klang. Die junge Games-Firma wurde 2013 vom Spiele-Entwickler Oddur Magnússon und Ívar Emilsson in Island gegründet und zog dann nach Berlin um. Klang betreibt unter anderem das Spiel Seed, bei dem es darum geht, einen Alien-Planeten zu besiedeln. “Seed möchte Elemente von MMORPGs mit einer Simulation mischen. Es ist ein neuartiges Spielprinzip, das Features von erfolgreichen Games wie etwa den Sims oder auch Aufbauspielen wie Die Siedler sowie Civilization und MMORPGs nimmt und sie zu etwas Neuem zusammenführt”, schreibt MeinMMO zum Spiel.

Was auch spannend bei Klang ist: Novator Partners, LEGO Ventures und Altinvestoren wie Northzone investierten kürzlich 22,3 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Insgesamt flossen bisher rund 37,4 Millionen in Klang, das in der Szene bisher kaum groß in Erscheinung getreten ist. Die Jungfirma beschreibt sich so: “Klang is an entertainment studio exploring the future of humanity through various forms of meadia. We aim to present deep, meaningful subjects in a way that’s captivating, esy to digest, and entertaining for all ages”. Zuletzt wirkten über 40 Mitarbeiter für Klang.

“We are thrilled Novator and Lego Ventures are making this big bet on us and for getting Ragnarsson on as our chairman – he truly understands the value of single-shard MMOs and brings his amazing experience from CCP to Klang”, sagt Klang-Macher Mundi Vondi. “Partnering with Lego Ventures, the global phenomenon of emergent gameplay, is fantastic and aligns perfectly with our vision. Finally, we are humbled that our great current investors Neoteny, Northzone, Firstminute Capital and Makers Fund are joining the round as well and couldn’t be more excited to have the fuel to deliver Seed without compromising on its very big vision.” Klingt alles nach einer ganz großen Wette.

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#StartupTicker - rezemo-Millionendeal platzte nach der Show #DHDL

Deutsche Startups - 10. September 2019 - 22:15

+++ In der zweiten Folge der Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” investierten Regallöwe Ralf Dümmel, Unternehmerlöwe Carsten Maschmeyer und Familienlöwin Dagmar Wöhrl – nach einer längeren Verhandlungen – bemerkenswerte 1 Million Euro (20 %) in rezemo, ein Startup, das Kaffeekapsel aus Holz anbietet. “Unsere Kapsel ist nachweislich die erste Kaffeekapsel, die zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen besteht”, sagt rezemo-Macher Julian Reitze zur Idee hinter rezemo.

+++ Nach der Show kam der Deal aber dann doch nicht zu Stande. “Nach der Show beginnt die Arbeit – im Verlauf der ausführlichen Gespräche zwischen uns und den drei Löwen hat sich herauskristallisiert, dass es in der Frage um die zukünftige strategische Ausrichtung von rezemo unterschiedliche Auffassungen gibt. So kam letztlich doch keine Beteiligung der drei Investoren zustande, dennoch haben die Löwen rezemo Unterstützung mit ihrem KnowHow und ihrem Netzwerk zugesagt”, teilen die Nicht-Investoren per Mail mit.

+++ In die Gründershow kamen die rezemo-Gründer, um 500.000 Euro für 10 % Firmenanteile abzustauben. Am Ende wurde es dann 1 Millionen. Damit wäre rezemo einer der fettesten Deals in der Geschichte von “Die Höhle der Löwen” gewesen – siehe: “Die erfolgreichsten Deals in der Geschichte von #DHDL” und “Die fettesten Deals in der Geschichte von #DHDL“.

+++ Und auch der Everest Climbing-Deal platzte nach der Show. Influencer-Löwe Georg Kofler sagte in der Show zu 220.000 Euro für 30 % der Firmenanteile zu investieren. Nach der Show konnten sich die Gründer und Kofler aber nicht auf einen Deal einigen.

Lesetipp: “Die Höhle der Löwen” – Deals (2018), “Die Höhle der Löwen – Deals (2017)“, Die Höhle der Löwen – Deals (2016)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2015)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2014)“. Für mehr Spaß vor der Glotze am besten unser “‘Die Höhle der Löwen’– Bullshit-Bingo” herunterladen.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

#DealMonitor - 100 Millionen Euro für digitale Health-Startups – PKV gründet Fonds – Alle Deals des Tages

Deutsche Startups - 10. September 2019 - 18:00

Auch heute werfen wir wieder einen Blick auf die neusten VC-Deals im Lande. Alle Deals der letzten 24 Stunden gibt es auch heute wieder kompakt im aktuellen #DealMonitor.

INVESTMENTS

4hundred
+++ Das britische Energieunternehmen Octopus Energy investiert in das Energie-Startup 4hundred, ein digitaler Ökostrom- und Gasanbieter aus Bayern, der 2017 von Ilona Ludewig und Andrew Mack gegründet wurde. Das Prinzip von 4hundred funktioniert auf Zinsbelohnung. Kunden, die ihren monatlichen Abschlag nicht verbraucht haben, bekommen auf ihr Guthaben vier Prozent Zinsen gutgeschrieben.

Casafari
+++ Lakestar und Round Hill Capital investieren 5 Millionen Euro in das von Nils Henning und Mila Suhareva gegründete Startup Casafari, ein portugiesisches Startup, das eine Software entwickelt hat, die den Prozess der Suche bis zur Vermietung oder Kauf einer Immobilie für Makler und Privatpersonen erleichtern soll. Bisher wurde der Markt in Portugal und Spanien fokkusiert. Mit dem frischen Kapital plane Casafari die europaweite Expansion. (Quelle: Gründerszene)

VENTURE CAPITAL

heal capital
+++ Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) legt mit heal capital einen Venture-Capital-Fonds auf. Zielgruppe sind “Startups, die digitale Innovationen für die Gesundheitsversorgung entwickeln”. Darunter fallen Themen wie Digitale Gesundheitsanwendungen, Telemedizin, digitale Prävention und Digitalisierung der Pflege. Zielvolumen sind 100 Millionen Euro. Gemanagt wird der Fonds von den beiden Digital-Health-Investoren Heartbeat Labs und Flying Health, die ebenfalls einstellige Millionensummen beisteuern. Dem PKV-Verband gehören 49 Unternehmen an, bei denen rund 34,75 Millionen Versicherungen bestehen.

Tipp: Die Deals der Vortage gibt es im #DealMonitor-Archiv.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #StartupTicker im Laufe des Tages alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#CaptableCheck - Investoren halten nur 32,6 % am millionenschweren Grownup Picanova

Deutsche Startups - 10. September 2019 - 16:14

Der Fotodienstleister Picanova, der 2004 an den Start ging, gehört zu den ganz großen Kölner Startups. Das Unternehmen, das von den Brüdern Daniel und Philipp Mühlbauer ins Leben gerufen wurde, steigerte seinen Umsatz zuletzt von 64,7 Millionen auf 80,9 Millionen Euro. Der Konzernjahresüberschuss lag 2017 bei 2,2 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 1,9 Millionen. Das EBITDA lag bei 4,5 Millionen (Vorjahr: 4,0 Millionen) – siehe: “Picanova wächst auf 80,9 Millionen Umsatz“.

Fazit: Picanova ist und bleibt ein Hidden Champion. Doch wer profitiert eigentlich davon? Dies lässt sich bei Picanova extrem einfach beschreiben, die Gesellschafterliste des Unternehmens ist auch Jahre nach dem Start noch immer übersichtlich. Mitgründer Daniel Mühlbauer hält 43,4 % der Picanova-Anteile. Der französische Kapitalgeber Ventech, der 2013 erstmals ins Unternehmen investierte, ist weiter mit 23,1 % an Bord. DME Invest, früher DuMont Venture, ist mit 9,5 % bei Picanova dabei. Philipp Mühlbauer wiederum hält über Inncubator Investments 2,8 % der Picanova-Anteile. Die restlichen Anteile entfallen auf die beiden früheren Geschäftsführer Jens Wichmann und Jens Haubold (jeweils 10,6). Spannend: Die Investoren DME Invest und Ventech halten somit gerade einmal 32,6 % an Picanova.

Kölle is e jeföhl – #Köln


In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit über 650 Start-ups, 25 Gründerzentren, attraktiven Investoren und zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt vom Digital Hub Cologne und der Stadt Köln.

Foto (oben): Picanova

#Hintergrund - Ein Solar-Startup, auf das die Samwers und Gadowski setzen

Deutsche Startups - 6. September 2019 - 13:05

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Enpal, ein Online-Solaranbieter. Das Berliner Startup wurde von Mario Kohle, bekanntlich Mitgründer von Aroundhome (früher als Käuferportal bekannt) gegründet. Anfangs trat die Jungfirma unter dem Namen Evergreen im Markt auf. Über Enpal können Hausbesitzer sich in wenigen Minuten Angebote für die Installation von Solaranlagen holen.

Spreadshirt- und Circ-Gründer Lukasz Gadowski investierte kürzlich einen unbekannten Betrag, sicherlich aber eine Millionensumme, in Enpal. Vor Gadowski investierte bereits Picus Capital, also Alexander Samwer, in das Startup. Zur Erinnerung: Gadowski war auch einer der Investoren von Käuferportal, Kohle und der Seriengründer kennen sich somit. Spannend dabei: Enpal kann sich nun mit den bekannten Szenenamen Gadowski und Samwer brüsten. Zudem baute Kohle mit Aroundhome bereits ein ziemlich erfolgreiches Unternehmen auf.

Wie früher Aroundhome zeichnet sich auch Enpal als sehr stilles Startup aus. Neben Käuferportal-Mitgründer Kohle gehören noch Viktor Wingert und Jochen Ziervogel zum Gründerteam des Greentechs. “Vielleicht stehen wir an einem entscheidenden Punkt in unserer Geschichte: Wollen wir weiter den großen Stromkonzernen unser Geld schenken, anstatt uns unabhängig von schmutziger Energie zu machen? Wollen wir der Zerstörung unseres Planeten weiter zusehen? Mit Enpal machen wir alle Hausbesitzer zu eigenen Produzenten grüner und günstiger Energie”, sagt Kohle zur Motivation Enpal aufzubauen. Ansonsten teilt das Team noch dies in eigener Sache mit: “Wir revolutionieren den Markt für grüne Energie, machen erneuerbare Energien für jedermann zugänglich und tragen außerdem zur nachhaltigen Verbesserung unserer Umwelt bei”.

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#Übersicht - Startbase: Weitere 15 Startups machen mit!

Deutsche Startups - 6. September 2019 - 11:02

Mit der Startup-Datenbank Startbase wollen es der Bundesverband Deutsche Startups und die Gruppe Börse Stuttgart ermöglichen, dass Unternehmen und Investoren schnell und unkompliziert Startups aus bestimmten Bereichen finden können. Startbase ist dabei eine Weiterentwicklung der seit 2017 bestehenden Datenbank VentureZphere.

Startups mit Sitz in Deutschland können sich bereits jetzt auf VentureZphere registrieren, die Plattform wird im Sommer in Startbase überführt. Auch Corporates und Investoren haben die Möglichkeit, ein Profil anzulegen. Schon jetzt nutzen etliche Startups, Unternehmen und Investoren die Chance und tragen sich bei Startbase ein. Hier eine Übersicht der aktuellen Neuanmeldungen.

DiscoEat
Industry: Other
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2C, B2B
Ort: Berlin

NameRobot GmbH
Industry: IT and Communications
Company Stage: Growth Stage
Customer Focus: B2B
Ort: München

Shoppi UG
Industry: IT and Communications
Company Stage: Growth Stage
Customer Focus: B2C, B2B
Ort: Berlin

Fixario GmbH
Industry: Construction/Real Estate, IT and Communications, Other
Company Stage: Pre-Seed Stage
Customer Focus: B2C
Ort: Frankfurt a.M.

Vanillatech GmbH
Industry: IT and Communications
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Stuttgart

seal deal
Industry: Finance & Insurance, IT and Communications
Company Stage: Pre-Seed Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Frankfurt a.M.

wunderbon – smart receipts
Industry: IT and Communications, Nutrition & Consumables, Water, Waste Treatment & Recycling
Company Stage: Pre-Seed Stage
Customer Focus: B2C, B2B
Ort: Düsseldorf

Gyding UG
Industry: Other
Company Stage: Pre-Seed Stage
Customer Focus: B2C, B2B
Ort: Berlin

CleanAI
Industry: Automotive, Logistics & Mobility, Industrial & Basic Materials, IT and Communications
Company Stage: Pre-Seed Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Berlin

ALISSIA MUSIC
Industry: Media, Arts & Entertainment
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2C, B2B
Ort: München

tridion digital solutions GmbH
Industry: Human Resources
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Berlin

SPACEGOATS GmbH
Industry: IT and Communications, Nutrition & Consumables
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Stuttgart

Peakboard GmbH
Industry: IT and Communications
Company Stage: Growth Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Stuttgart

TraFinScout
Industry: Finance & Insurance
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Frankfurt a.M.

SurgMark GmbH
Industry: Life Science & Healthcare
Comany Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Hamburg

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#Interview - “Unsere Startup-Szene zeichnet sich durch Aufbruchstimmung aus”

Deutsche Startups - 6. September 2019 - 8:45

Mit Kidz – das ist ein Bochumer Digitalguide, das sich um die Präsenz barrierefreier Familienfreizeit im Ruhrgebiet kümmert. Auf der Plattform von Lenka Mildner und Thorsten Taplik können Besucher kinderfreundliche und behindertengerechte Ausflugsziele, von Indoorspielplätzen, über Theater bis hin Restaurants erkundschaften. Auch Ärzte sind gelistet. Die Idee entstand während eines Meetups zum Thema Chatbots.  Im Ruhr-Interview mit deutsche-startups.de sprachen wir mit beiden Gründern über die Bodenständigkeit des Potts und das “Über”-Angebot an Veranstaltungen im Ruhrgebiet.

Reden wir über das Ruhrgebiet. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für das Ruhrgebiet als Startup-Standort?
Das Ruhrgebiet ist das größte Ballungsgebiet Deutschlands mit einer Vielfalt an Industrie, Technologie und einer hohen Dichte von Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen. Das wirklich Faszinierende am Ruhrgebiet sind allerdings die Menschen: Hier spürt man den Willen, etwas zu gestalten und etwas zu bewegen. Unsere Startup-Szene zeichnet sich also durch Aufbruchstimmung und Euphorie aus, gepaart mit viel Know-how und der für das Ruhrgebiet typischen Bodenständigkeit. Außerdem steht das Ruhrgebiet für kurze Wege – und diese findet man in der Startup-Szene in Form einer starken Vernetzung und hohen Hilfsbereitschaft untereinander wieder.

Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in Bochum aus?
Das Besondere an der Bochumer Startup-Szene ist der Gründerstammtisch. Die „niedrigschwellige“ Veranstaltung der Bochumer Wirtschaftsförderung findet in den Geschäftsräumen von wechselnden Startups statt. Dort lernt man nicht nur spannende Leute kennen, sondern auch das Unternehmernetzwerk der eigenen Stadt.

Was ist in Bochum einfacher als im Rest der Republik?
Für uns ist Bochum eine von vielen für Unternehmer interessanten Städten im Ruhrgebiet. Wir bewegen uns regelmäßig für Events, Workshops und Coworking auf der Achse Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen, Essen und Duisburg. Die große Vernetzung und das hohe Engagement der Leute, macht hier vieles einfacher. Wer eine Frage hat oder Hilfe braucht, findet schnell mehrere Ansprechpartner, die bei der Erarbeitung einer Lösung helfen.

Was fehlt in Bochum bzw. im Ruhrgebiet noch?
Wir haben hier inzwischen ein Überangebot an Events. Wer will, kann jeden Tag an mindestens drei Events teilnehmen. Es ist schade, wenn nur wenig Leute zu den einzelnen Veranstaltungen erscheinen, weil ähnliche Events kurz hintereinander stattfinden. Hier fehlt eine bessere Absprache der Veranstalter untereinander. Problematisch ist manchmal auch, dass nicht klar ist, ob die Workshops für Anfänger oder Fortgeschrittene geeignet sind. Hier wünschen wir uns eine genauere Kommunikation.

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Ruhrgebiet?
Mehr Förderprogramme, die auch einen finanziellen Anreiz für Startups bieten. Bisher finden Ruhrgründer solche Programme nur im angrenzenden Rheinland oder in anderen Bundesländern. Ein vergünstigtes NRW-Ticket für Gründer wäre eine tolle Sache und mehr Kontakte zu den KMUs der Region. Aktuell ist es so, dass auf Veranstaltungen viele Gründer und ein paar Corporates und Investoren aufeinander treffen. Die Vertreter von kleinen und mittelständischen Unternehmen sehen wir allerdings selten. Und das ist schade, weil eine Kooperation zwischen Startup und KMU sicherlich schnelle Ergebnisse hervorbringen würde, die beiden Seiten helfen.

Der digitale Pott kocht – #Ruhrgebiet


Mit hunderten Startups, zahlreichen Gründerzentren und -initativen, diversen Investoren sowie dutzenden Startup-Events bietet das Ruhrgebiet ein spannendes Ökosystem für Gründer. ds, die Gründerallianz Ruhr und der ruhr:HUB berichten gemeinsam über die Digitalaktivitäten im Revier.

Einhörner an der Emscher?! #BUCHTIPP

Das Buch “Wann endlich grasen Einhörner an der Emscher – Startups im Ruhrgebiet“ erzählt die spannendsten Startup- und Grown-Geschichten aus dem Ruhrgebiet. Viele mutige Ruhrgebietler setzten in den vergangenen Jahren ihre Ideen um und gründeten eigene Unternehmen. Diese spannenden Startups sind aber oftmals in der Region nicht bekannt. Das will dieses Buch ändern! Jetzt bestellen!

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#DealMonitor - DvH Ventures investiert in Kölner Startup – Alle Deals des Tages

Deutsche Startups - 5. September 2019 - 18:00

Ein ruhiger Donnerstag geht zu Ende und wir werfen schnell noch einen Blick auf die neusten VC-Deals im Lande. Alle Deals der letzten 24 Stunden gibt es auch heute wieder kompakt im aktuellen #DealMonitor.

INVESTMENTS

buynomics
+++ Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) investiert einen sechsstelligen Betrag in das Kölner Startup buynomics, Entwickler einer DeepTech Pricing-Plattform. Das Unternehmen, das mithilfe von Künstlicher Intelligenz aus empirischen Daten virtuelle Kunden erzeugt, wurde 2018 von Ingo Reinhardt und Sebastian Baier gegründet. Ziel sei es, mit der Seed Finanzierung erste Großkunden an das Software-as-a Service (SaaS) Produkt zu binden.

Cartica AI
+++ Das Technologieunternehmen Continental erwirbt eine Minderheitsbeteiligung am Startup Cartica AI. Das israelische Unternehmen entwickelt eine Software, die Lösungen im Bereich des maschinellen Lernen bei der Objekterkennung beschleunigen soll. Über die Höhe der Beteiligung haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

Plan.One
+++ Knauf beteiligt sich an dem Schüco Corporate Startup Plan.One, eine herstellerunabhängige Vergleichsplattform für Bauprodukte. Plan.One wurde 2016 als Spin-Off der Schüco International KG von Patric de Hair gegründet. Zu der Investitionssumme wurde

Tipp: Die Deals der Vortage gibt es im #DealMonitor-Archiv.

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#Interview - “Köln und das Rheinland sind ziemlich gut geeignet für Food-Startups”

Deutsche Startups - 5. September 2019 - 16:13

Timo Bäcker und Christopher Zeppenfeld, die Gründer des jungen Kölner Startups Swarm Protein, das Insektenriegel verkauft, fühlen sich in Köln gut aufgehoben. “Als Gründer haben wir in Köln ja ziemlich alle Etappen mitgenommen: Von der heimischen WG-Küche über einen Büroplatz im Gründungszentrum der Uni Köln und dem – mittlerweile geschlossenen – Solution Space, bis hin zu den eigenen Büros im Forum Food und Nachhaltigkeit”, sagt Mitgründer Bäcker. Im Köln-Interview mit deutsche-startups.de spricht der Swarm-Gründer einmal ausführlich über den Startup-Startort Köln.

Reden wir zudem noch über den Standort Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
Grundsätzlich ist Köln und das Rheinland ziemlich gut geeignet für Food-Start-ups. Es gibt hier viele Food-Unternehmen aller Größenordnungen und auch eine gute Anbindung an den Handel mit der Rewe und der Metro. Des Weiteren sind die wichtigsten Leitmessen der Welt in Köln beheimatet. Als Gründer haben wir in Köln ja ziemlich alle Etappen mitgenommen: Von der heimischen WG-Küche über einen Büroplatz im Gründungszentrum der Uni Köln und dem – mittlerweile geschlossenen – Solution Space, bis hin zu den eigenen Büros im Forum Food und Nachhaltigkeit. In Köln gibt es für alle Situationen und Phasen der Unternehmen passende Formate: Von Frühphasenförderung und Wettbewerbe über lässige Netzwerktreffs bis hin zu professionellen Unternehmerrunden. Co-Working-Spaces sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Es gibt alles, aber – noch – nicht zu viel. Durch die karnevalistische Art sagt man Köln ja häufig eine Unverbindlichkeit in Beziehungen nach. Im professionellen Umfeld kann ich das aber nicht bestätigen. Man läuft sich hier gezwungener Maßen hin und wieder über den Weg, die Wege sind kürzer, man trifft sich einfach mal auf einen kurzen Kaffee oder schnelles Kölsch. Während meiner Zeit in Berlin habe ich eher erlebt, dass die Menschen durch die Größe der Stadt ein wenig träge werden und die professionellen Beziehungen dadurch etwas oberflächlicher.

Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in Köln aus?
Köln ist einfach ein bisschen überschaubarer als die riesigen Start-up-Metropolen. Die Beziehungen zwischen den Startups sind recht eng, weil man sich auf den meisten Events immer wieder sieht. Das kann natürlich auch ein Manko sein. Direkt aus der Seele spricht uns natürlich die lockere und positive kölsche Art. Kölle es e Jeföhl!

Was ist in Köln einfacher als im Rest der Republik?
Ich bilde mir ein, dass in Köln die erste Kontaktaufnahme zu potenziellen Geschäftspartnern ein bisschen einfacher funktioniert und es vielleicht ein bisschen weniger steif ist als im Rest der Republik. Man hilft sich und stellt sehr unkompliziert Kontakte her. Aber vielleicht liegt das auch einfach an unserer Herkunft.

Zum Schluss hast Du hast drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?
Erstens: Eine größere spezifische Food-Community – wir arbeiten dran. Zweitens: Ein stärkeres Selbstverständnis und Selbstbewusstsein. Drittens: Mehr Aufmerksamkeit im nationalen Medienkosmos.

Kölle is e jeföhl – #Köln


In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit über 650 Start-ups, 25 Gründerzentren, attraktiven Investoren und zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt vom Digital Hub Cologne und der Stadt Köln.

Foto (oben): Swarm

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