Anregungen für unsere beruflichen Gewohnheiten

#Podcast - Startup-Insider #67 – Circ & Bird – GridX & Amazon – Lilium & Tencent

Deutsche Startups - 28. January 2020 - 22:15

Im ds-Podcast Startup-Insider liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und ds-Chefredakteur Alexander Hüsing einmal in der Woche spannende Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene. In jeder Ausgabe gibt es exklusive Neuigkeiten, die bisher zuvor nirgendwo zu lesen oder hören waren. Zu guter Letzt kommentiert das dynamische Duo der deutschen Startup-Szene in jeder Ausgabe offen, schonungslos und ungefiltert die wichtigsten Startup- und Digital-News aus Deutschland. Pro Ausgabe erreicht der Startup-Insider-Podcast derzeit über alle Plattformen hinweg mehr als 8.000 Hörer. Hier die die neueste Ausgabe.

Startup-Insider #67 – Unsere Themen

* Bird kauft Circ #ANALYSE
* Amazon zeigt Interesse an GridX #EXKLUSIV
* Tencent investiert 150 Millionen in Lilium #EXKLUSIV

Startup-Insider #67 – Unser Sponsor

Der Sponsor der heutigen Ausgabe ist CyberDirekt. Wer das Unternehmen noch nicht kennt: CyberDirekt ist ein InsurTech aus Berlin, dass unter anderem eine Vergleichsplattform für Cyber-Versicherungen betreibt. Hier die Botschaft: “Eine Cyber-Versicherung übernimmt die Kosten für IT-Forensik, Ertragsausfall und sogar das Lösegeld, wenn Euer Unternehmen von einem Hacker-Angriff betroffen ist. Darüber hinaus deckt der Versicherungsschutz auch die Haftung für Datenschutzverletzungen sowie Kosten für Rechtsberatung, um z.B. ein DSGVO-Bußgeld abzuwehren. Ihr habt außerdem 24h Zugang zu IT-Spezialisten, welche den CTO im Notfall sofort beraten und bei der Abwehr und Aufarbeitung eines Cyber-Angriffs unterstützen können. Jetzt ist der beste Zeitpunkt, Euch Gedanken über die Absicherung Eures Unternehmens gegen Cyber-Angriffe zu machen. Auf www.cyberdirekt.de erhaltet Ihr einen transparenten Überblick über die Angebote aller namhaften Versicherer. Oder schreibt einfach eine Email an info@cyberdirekt.de”.

Startup-Insider #67 – Unser Podcast der Woche

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#DealMonitor - #EXKLUSIV SHS investiert in Selfapy – E-Sports-Veteran Jens Hilgers in Camping Butler #DHDL

Deutsche Startups - 28. January 2020 - 17:55

Im aktuellen #DealMonitor für den 28. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Selfapy
+++ Der Tübinger Investor SHS sowie die Altinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF), Digital Health Ventures, und die IBB Beteiligungsgesellschaft investieren einen unbekannten Betrag in das Berliner Startup Selfapy, das 2016 von Katrin Bermbach und Nora Blum gegründet wurde. Die E-Health-Firma will sich als Online-Therapieprogramm rund um das Thema Depressionen etablieren. 2017 floss bereits ein Millionenbetrag in das Berliner Startup. #EXKLUSIV – entdeckt über Startupdetector

Camping Butler
+++  E-Sports-Veteran Jens Hilgers und Iconmobile-Macher Thomas Fellger investieren einen unbekannten Betrag in Camping Butler, ein Startup, das Vollautomaten entwickelt, die die Reinigung von Camping-Toiletten-Kassetten übernehmen. Bundesweit bekannt wurde die Junfirma, die von Simon Freutel und Ralf Winkelmann vorangetrieben wird, durch einen Auftritt in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen”. #EXKLUSIV

mitte
+++ Bitburger Ventures, Kärcher, Danone und der Risikokapitalgeber Visvires mit Sitz in Singapur investieren einen zweistelligen Millionenbetrag in das Berliner Startup mitte – siehe Gründerszene. Danone Manifesto Ventures, der New Yorker Venture-Arm von Danone, VisVires New Protein Capital und Kärcher New Venture investierten bereits 2018 beachtliche 10,6 Millionen US-Dollar in das smarte Wassersystem. Zudem sammelte das Startup via Kickstarter, Indiegogo und Republic weitere rund 425.000 Euro ein. Ein serienreifes Produkt konnte das Unternehmen bisher aber nicht präsentieren.

Kreditech
+++ Die Bestandsinvestoren – darunter der niederländische Geldgeber HPE Growth – investieren weitere 7,2 Millionen Euro in das Hamburger FinTech Kreditech – siehe FinanceFWD. Im vergangenen Jahr flossen rund 20 Millionen in das gestrauchelte Startup, das seit 2012 Kredite vergibt. “Die Unternehmensbewertung liegt bei 45 Millionen Euro, dort zählen allerdings auch die neu investierten Gelder mit rein”, heißt es im Bericht weiter.

Communi5
+++ Der aws Mittelstandsfonds investiert im Rahmen eines Management Buy Outs in das Softwareunternehmen Communi5, das sich um Cloud Unified Communications kümmert. Der aws Mittelstandsfonds sichert sich dabei 33,4 % der Firmenanteile. Das Unternehmen unterhält Standorte in Wien und Berlin. Communi5 ging aus der bisherigen Teles Communication Systems hervor, die bis 2019 Teil der börsennotierten Teles AG Informationstechnologien war.

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#Interview - “In den letzten fünf Jahren konnten wir unseren Umsatz versiebenfachen”

Deutsche Startups - 28. January 2020 - 16:02

Das Kölner Unternehmen get in, das die beiden Jobplattformen get in Engineering und get in IT betreibt, wanderte gerade unter das Dach von Intermedia, einer Tochter der Mediengruppe Medien Union aus Ludwigshafen. Der Betreiber rund um die Karriereplattformen für IT- und Ingenieur-Talente, der zuletzt 37 Mitarbeiter beschäftigte, wurde 2013 von Lars-Rüdiger Fink und Rainer Weckbach gegründet. Zu Intermedia gehören unter anderem bereits die beiden Jobdienste Jobware und Experteer. Fink und Rainer Weckbach wollen ihr Konzept unter dem neuen Eigner nun in “weitere Zielgruppen neben IT und Ingenieuren” bringen. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Mitgründer Fink über Investitionskonzepte, Bewerberinterviews und den Standort Köln.

Wie würdest du deiner Großmutter get in erklären?
Unsere Plattformen www.get-in-it.de und www.get-in-engineering.de sind wie Marktplätze, auf denen Arbeitgeber und Berufseinsteiger aus der IT und dem Ingenieurwesen zusammenfinden. Für die Absolventen haben wir einen zentralen Ort geschaffen, an dem sie berufliche Orientierung und den passenden Job finden. Sozusagen ein Rundum-sorglos-Paket: Wir präsentieren alle aktuellen Stellenausschreibungen in Deutschland, alle Infos zu Karriere und Gehalt – und das Beste: Als Absolvent muss man sich nicht mehr bewerben. Stattdessen legt man sich bei uns ein fachliches Profil an und die Arbeitgeber müssen sich dann bewerben und mit ihrem Angebot überzeugen. Wir drehen also den klassischen Bewerbungsprozess um. 

Wie ist die Idee zu get in entstanden?
Die Idee habe ich gemeinsam mit Rainer Weckbach entwickelt. Wir haben uns 2013 auf einem Kölner Meetup getroffen – tatsächlich kannten wir uns davor noch gar nicht. Auch damals war schon absehbar, dass es immer mehr offene Stellen für Informatiker und Ingenieure geben würde, die von den Unternehmen nicht besetzt werden können. Es gab aber noch keine Lösung, um diese Lücke zu schließen und die Produkte, die zu der Zeit auf dem Markt waren, passten nicht: Als Bewerber war man der Bittsteller und musste sich über verschiedene Websites die Jobs erst einmal raussuchen und sich dann auf jede Stelle einzeln bewerben. Alles ziemlich ineffizient. Hier setzt unsere Idee an: Die Konzentration auf bestimmte Fachbereiche kombiniert mit dem Reverse Recruiting-Ansatz. Den haben wir zwar nicht als erste erfunden, aber durch unseren klaren Fokus auf die Lebensphase der Young Professionals und Absolventen aus der IT bzw. aus dem Ingenieurwesen perfektioniert: Wir bieten den Unternehmen auf unseren Portalen eine Vorselektion und bis zu 300 Kriterien, nach denen sie die Bewerberprofile durchsuchen können. Dadurch finden sie die Kandidaten, die am besten passen, können jeden allerdings nur einmal kontaktieren. So stellen wir sicher, dass die Qualität der Anfragen hoch ist und beide Seiten so gezielt wie möglich in den persönlichen Austausch treten.

Wie hat sich get in seit der Gründung entwickelt?
Die Grundidee der Spezialisierung ist geblieben: Wir fokussieren uns auf Berufseinsteiger aus der IT bzw. dem Ingenieurwesen und stellen alle relevanten Informationen zur Verfügung. Zu Beginn haben wir uns über den Content als vertrauenswürdige Plattform etabliert. Im zweiten Schritt haben wir dann die schon genannte “Reverse Recruiting”-Lösung entwickelt. Dabei waren wir ziemlich überrascht, wie schnell sich die Idee durchgesetzt hat. Heute erreichen wir zum Beispiel bei den Informatikern, dass sich jedes Jahr ein gutes Drittel der Absolventen bei uns registriert. Das macht uns schon stolz, wenn wir daran denken, dass wir in einem kleinen Büro mit vier Leuten, davon zwei Praktikanten, gestartet sind. Der Erfolg von get in IT hat bewiesen, dass unsere Idee funktioniert. Deshalb sind wir 2017 mit dem zweiten Vertical nachgezogen und haben get in Engineering an den Start gebracht. Mittlerweile sind wir mit beiden Plattformen marktführend in Deutschland. Unternehmen, die Absolventen oder Young Professionals aus der IT oder dem Ingenieurwesen suchen, kommen an uns nicht vorbei.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist get in inzwischen?
Aktuell sind wir 37 Leute und unser Team wird sich im Jahresverlauf auf mehr als 45 vergrößern. Wir haben über 500 Kunden vom Startup bis zum DAX-Konzern und einen Jahresumsatz im deutlich siebenstelligen Bereich. Allein in den letzten fünf Jahren konnten wir unseren Umsatz versiebenfachen. Unser eigentliches Ziel ist natürlich, dass die Berufseinsteiger und Arbeitgeber auch wirklich zueinander finden: Im vergangenen Jahr wurden über unsere Plattformen pro Monat durchschnittlich 2.400 Bewerberinterviews initiiert. Unsere größte Motivation ist es, wenn wir von den Absolventen gespiegelt bekommen, dass sie dank uns den perfekt passenden Arbeitgeber gefunden haben. 

Gerade übernahm Intermedia, eine Tochter der Mediengruppe Medien Union, euer Startup. Wie geht es nun weiter?
Die Intermedia ist letzten Sommer auf uns zugekommen, das ist richtig. Wir stehen aber schon länger mit ihr Kontakt. Was uns reizt und letztlich überzeugt hat, ist die Tatsache, dass die Intermedia ein ganz langfristiges Investitionskonzept verfolgt, um die übernommenen Startups eigenständig, aber mit erheblichem finanziellen Rückenwind weiter wachsen zu lassen. Das ist genau das unternehmerische Setting, das Rainer und ich uns wünschen. Daher fiel uns die Entscheidung am Ende nicht schwer und wir haben den anderen Interessenten abgesagt. Aktuell definieren wir die nächsten Meilensteine. Wir sehen noch viel Potenzial bei unseren beiden Verticals, aber es ist natürlich naheliegend, dass wir den erfolgreichen Ansatz auch auf andere Themenfelder ausbauen werden.

Reden wir zudem noch über Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
Ganz klar: Der Dom, der Rhein und das Kölsch! Da kann Berlin natürlich nicht mithalten. Aber im ernst: Es hängt natürlich erstmal von der strategischen Ausrichtung eines Startups ab, welcher Standort am besten geeignet ist. München ist in erster Linie von industriellen Branchen wie Manufacturing und Robotics geprägt. Berlin hat die insgesamt größte Szene und ist sehr international aufgestellt. Die Medienhochburg Köln muss sich als Startup-Standort trotzdem nicht verstecken: Wir sehen den Vorteil für uns darin, dass Köln mit 24 Hochschulen die drittgrößte Studentenstadt in Deutschland ist und die gesamte Metropolregion Rhein/Ruhr die europaweit dichteste Uni- und Forschungslandschaft hat. Das zieht jede Menge schlaue Köpfe an, die sich für neue Ideen begeistern. So haben wir beim Recruiting und beim Austausch mit der wissenschaftlichen Forschung natürlich einen Standortvorteil. 

Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in Köln aus?
Ich finde der Reiz liegt tatsächlich darin, dass die Szene noch nicht so unübersichtlich ist, immer noch weiter wächst, und jedes einzelne Startup sie nachhaltig mitprägen und eigene Impulse setzen kann. Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den Startups und die Gründungsteams unterstützen sich gerne gegenseitig. Dass die Kölner Szene stark wächst merkt man unter anderem an der Zahl der Initiativen, Verbände, Events und Gründerzentren. Der “Startplatz” als zentraler Ort hat ein vielfältiges Angebot an Co-Working, Workshops, Netzwerk- und Pitchveranstaltungen. 

Was ist in Köln einfacher als im Rest der Republik?
In Köln findet man leichter Mitarbeiter, die langfristig mit Herzblut dabei sind, weil die Fluktuation hier nicht so stark ist wie etwa in der Hauptstadt. Man bekommt den Eindruck, Berlin ist für viele eine Lebensphase, während die Leute sich in Köln Zuhause fühlen: Ein Großteil der Uni-Absolventen bleiben auch nach dem Studium hier. Und für neue Mitarbeiter aus dem Ausland ist die Stadt auch sehr attraktiv. Daran ist mit Sicherheit auch die typisch kölsche Lebensart schuld. Die Kölner sind sehr aufgeschlossen, sowohl für neue Menschen als auch Ideen und denken immer pragmatisch und optimistisch. Köln hat also in seiner DNA als Stadt schon genau das Mindset verankert, das ein erfolgreicher Gründer braucht. Und selbst wenn es mal kritisch wird oder man sich schnell auf eine neue Situationen einstellen muss, bleibt der Kölner immer noch gelassen und positiv: “Et kütt wie et kütt. Et hätt noch immer jot jejange. Und nix bliev wie et wor.” 

Was fehlt in Köln noch?
Die richtige Einstellung ist ja schon vorhanden, aber ohne echte Tech-Begeisterung wird die Kölner Startup-Szene nie zum Vorreiter in Sachen Innovation und Digitalisierung werden. Hier sehe ich noch viel Luft nach oben. Tatsächlich hat die Kölner Universität nicht einmal eine eigene Informatik-Fakultät und die der TH liegt in Gummersbach. Hier haben wir in Köln definitiv noch Nachholbedarf. 

Zum Schluss hast du drei Wünsche frei: Was wünscht du dir für den Startup-Standort Köln?
Erstens: Weitere Leuchtturm-Veranstaltungen wie den Pirate Summit und den Digitale Leute Summit, die wichtige Impulse liefern, die Szene überregional vernetzen und dabei auch einfach Spaß machen. Zweitens: Beruhigung auf dem Immobilienmarkt, d.h. günstigere Mieten, damit Startups, Studenten und Berufseinsteiger sich das Leben und Arbeiten in Köln auch leisten können. Drittens: Eine professionelle, funktionsfähige und schnelle öffentliche Verwaltung und einen konsequenten Ausbau des ÖPNV.

Kölle is e jeföhl – #Köln


In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit über 650 Start-ups, 25 Gründerzentren, attraktiven Investoren und zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt vom Digital Hub Cologne und der Stadt Köln.

Foto (oben): get in

#Zahlencheck - Babbel wächst um 27 % auf 106,4 Millionen Umsatz

Deutsche Startups - 28. January 2020 - 12:46

Der Berliner Sprachlerndienst Babbel, der sich über den Verkauf von Abos finanziert, konnte auch 2018 wieder gut zulegen. Der Umsatz stieg von rund 84 auf 106,4 Millionen Euro. “Insgesamt profitiert Babbel von der steigenden Bedeutung der abonnementbasierten Geschäftsmodelle im Onlinesektor, was sich auch in unserer Wachstumsrate wiederspiegelt: Im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichten wir ein Umsatzwachstum von 27 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum”, teilt das Unternehmen im brandneuen Jahresabschluss für 2018 mit.

Insbesondere in den USA ist Babbel weiter gut im Geschäft. “Dort konnte die Gesellschaft ein Umsatzwachstum von 105 % (Vj. 41 %) verzeichnen. Der Anteil des US-Marktes im Vergleich zum Gesamtumsatz betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 18 % (Vj. 11 %)”, heißt es im Jahresabschluss. Der deutsche Markt macht unterdessen nur noch rund 30 % (Vorjahr: 33 %) am Gesamtumsatz aus. Die Internationalisierung ist für das Babbel-Team deswegen auch weiter extrem wichtig: “Die vergangenen Geschäftsjahre haben gezeigt, dass der internationale Trend zum selbstbestimmten Lernen für Unternehmen wie Babbel die Chance bietet, einen beachtlichen Erfolg zu erzielen. Durch die steigende Zahlungsbereitschaft im Online Bereich vergrößert sich das Marktpotenzial für Babbel und es bieten sich zusätzliche Chancen auf Erfolge. Eine weitere Chance bietet der Ausbau der internationalen Märkte wie Asien oder Afrika.”

Es glänzt aber nicht alles bei Babbel: “Das Vorjahresziel, ein Ergebnis auf Vorjahresniveau zu erreichen, wurde verfehlt.” 2017 lag der Jahresfehlbetrag bei 4,1 Millionen. 2018 waren es 5,6 Millionen. Das EBIT für den “Konzern” Babbel lag 2017 bei rund -9 Millionen. 2018 waren es -12.4 Millionen. Die durchschnittliche Zahl der Babbel-Mitarbeiter stieg gleichzeitig aber auch von 318 auf 439 Mitarbeiter. “Im Bereich des Verwaltungsaufwands hat sich der Personalaufwand im Geschäftsjahr um 31 % auf 30.209 Tsd. € erhöht”, heißt es dazu im Jahresabschluss. Für das inzwischen auch schon gelaufene Jahr 2019 rechnete das Unternehmen mit einer “deutlichen Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr aus, die zwischen 35 % und 39 % liegen wird”.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018
* Die Umsatzentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr ist sehr positiv. Die gegenüber dem Vorjahr erhöhte Umsatzprognose von 22-28 % wurde in allen relevanten Bereichen erreicht, besonders der Anteil des erzielten Umsatzes auf mobilen Plattformen ist weiter gewachsen, und die Umsatzerlöse konnten insgesamt erneut deutlich von 84.051 Tsd. € auf 106.426 Tsd. € gesteigert werden (+27 %).
* Ein wichtiger Indikator für die Entwicklung von Babbel ist der Stand der Internationalisierung, welche maßgeblich durch den Anteil des erzielten Umsatzes in Deutschland im Vergleich zum Gesamtumsatz beschrieben wird. Auch in 2018 hielt der Trend des Umsatzwachstums weiter an. Der Anteil Deutschlands im Vergleich zum Gesamtumsatz betrug in diesem Jahr 30 % (Vj. 33 %).
* Ein starker Wachstumstreiber im abgelaufenen Geschäftsjahr war der US-Markt. Dort konnte die Gesellschaft ein Umsatzwachstum von 105 % (Vj. 41 %) verzeichnen. Der Anteil des US-Marktes im Vergleich zum Gesamtumsatz betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 18 % (Vj. 11 %).
* Das Vorjahresziel, ein Ergebnis auf Vorjahresniveau zu erreichen, wurde verfehlt.
* Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl stieg von 318 Mitarbeitern in 2017 auf 439 Mitarbeiter in 2018.
* “Aufgrund der kontinuierlichen Optimierung unseres Produktes, die Erweiterung unseres Produktangebots, der Intensivierung der Marktbearbeitung in den USA und der stetigen Weiterentwicklung der Marktdurchdringung in den sonstigen identifizierten Wachstumsmärkten gehen wir für 2019 wiederum von einer deutlichen Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr aus, die zwischen 35 % und 39 % liegen wird.”

Babbel im Zahlencheck
2018: 106,4 Millionen Euro (Umsatz); -12.4 Millionen Euro (EBIT)
2017: 84,0 Millionen Euro (Umsatz); -9,0 Millionen Euro (EBIT)
2016: 67,0 Millionen Euro (Umsatz); -8.3 Millionen Euro (EBIT)
2015: 50,6 Millionen Euro (Umsatz); -10 Millionen (EBITDA)
2014: 30,2 Millionen Euro (Umsatz); 1,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2013: 13,7 Millionen (Umsatz); 3,9 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2012: 53.617 Euro (Jahresfehlbetrag)
2011: 170.663 Euro (Jahresfehlbetrag)
2010: 486.840 Euro (Jahresfehlbetrag)
2009: 734.270 Euro (Jahresfehlbetrag)
2008: 261.910 Euro (Jahresfehlbetrag)
2008: 24.870 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): babbel

#Hintergrund - Ein Startup, das Wurmkuren an Tierbesitzer verschickt

Deutsche Startups - 28. January 2020 - 8:43

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen vetevo. Das 2016 von Mareile Wölwer und Felix Rölleck gegründete Startup positioniert sich als Anlaufstelle zum Thema Gesundheit von Tieren. “Tierbesitzer dabei zu unterstützen, sich auch jenseits von Tierarztpraxis & Co um die Gesundheit ihrer Tiere zu kümmern, ist eines der wichtigsten Dinge, die wir tun können, um die Gesundheit von Haustieren zu verbessern”, erklärt Gründerin Wölwer das Konzept hinter dem Startup.

“Unsere Vision ist es, als digitaler Tierarzt erste Anlaufstelle für Tiergesundheit zu werden”, ergänzt Mitgründer Röllecke. Derzeit konzentriert sich die Jungfirma auf wiederkehrende Gesundheitsthemen wie etwa die Entwurmung von Hunden, Katzen und Pferden. Dazu entwickelte vetevo Testkits, die Nutzer bestellen können. Die Testkits werden anschließend im vetevo-Labor ausgewertet. “Das passende Entwurmungsmittel kann anschließend basierend auf Befund und Gesundheitsprofil des Tieres richtig dosiert über vetevo bezogen werden”, teilt das Startup mit.

Die Idee zu vetevo entstand aus persönlichen Gründen. Gründerin Wölwer ist auf dem landwirtschaftlichen Betrieb ihrer Eltern groß geworden. “Sie haben 350 Rinder, Hunde, Katzen und Pferde. Wie wichtig ein einfaches und verständliches Gesundheitsmanagement der Tiere ist, merkte sie 2014, als ihre Mutter an Leukämie erkrankt ist. Von heute auf morgen ist sie neben dem Studium eingesprungen, und hat dafür gesorgt, dass sie die Gesundheit der Tiere im Blick hat und diese auch gesund bleiben”.

Bundesweit bekannt wurde das Startup 2019 durch einen Autritt bei der Vox-Show “Die Höhle der Löwen”. Einen Deal konnte das vetevo-Team, beide WHU-Abolsventen, damals nicht. Die HGDF Familienholding, ein weiteres nicht genanntes Family Office, die IBB Beteiligungsgesellschaft und einige Business Angel investierten dann aber eine siebenstellige Summe in das Berliner Unternehmen. Die IBB Beteiligungsgesellschaft und Co. investieren zuvor eine sechsstellige Summe in das Startup. Bis Ende 2018 flossen insgesamt 1,3 Millionen Euro in vetevo.

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#StartupTicker - Bird übernimmt Berliner E-Scooter-Startup Circ

Deutsche Startups - 27. January 2020 - 21:45

+++ Jetzt also doch! Der amerikanische E-Scooter-Anbieter Bird übernimmt den deutschen Konkurrenten Circ, der 2019 von Seriengründer Lukasz Gadowski ins Leben gerufen wurde. “Durch den Zusammenschluss gehören nun auch Target Global, Team Europe, Idinvest Partners und Signals Venture Capital zu den bestehenden Investoren in Bird”, teilen die Unternehmen in einer Presseaussendung mit. Mehr als 55 Millionen flossen seit dem Start in Circ.

+++ Zuletzt war im Markt zu hören, dass Circ kurz vor dem Abschluss einer weitere Finanzierungsrunde stehe. Davor war immer wieder zu hören, dass das Satrtup Probleme habe, weitere Investoren zu finden. Dazwischen war immer wieder von Gesprächen mit anderen E-Scooter-Anbietern die Rede – etwa mit Lime, Bird, Voi oder Tier. Gerüchten über eine Fusion mit dem schwedischen Anbieter Voi und Tier widersprach Gadowski noch Mitte Januar bei Gründerszene. Zitat: “Eine Fusion wäre zu früh. Ich glaube, das ist erst in zwei oder drei Jahren interessant”. Offenbar war aber doch mehr dran an diesen Gerüchten. Mit gut platzierten Artikeln kann man aber bekanntlich immer den Preis trieben.

+++ Der Presseaussendung ist Circ derzeit in 43 Städten in 12 Ländern aktiv. “Mit dem Zusammenschluss erweitert Bird sein Europageschäft um mehr als 300 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter”, teilt das Unternehmen weiter mit. “Gemeinsam mit Bird können wir unsere Mission in ganz Europa schneller voranbringen, um Millionen von Menschen sichere, zuverlässige, günstige, praktische und nachhaltige Mobililtät zu ermöglichen”, ist sich Gadowski sicher. Bird sammelte bisher 350 Millionen Dollar ein.

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#DealMonitor - Firmenkreditkarten-Startup Nufin bekommt weitere 6 Millionen – TÜV investiert in authorized.by

Deutsche Startups - 27. January 2020 - 17:55

Im aktuellen #DealMonitor für den 27. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Nufin
+++ Cherry Ventures und Global Founders Capital, der Investmentarm von Rocket Internet, investieren weitere 6 Millionen Euro in den Fintech-Newcomer Nufin, der von den ehemaligen Move24-Macher Ante Krsanac und Anton Rummel gegründet wurde – siehe FinanceFWD. Zuvor pumpten die genannten Geldgeber bereits rund 4 Millionen in das junge Startup, das sich als Brex-Klon positioniert. Das US-Unternehmen nennt sich selbst “The Smartest Corporate Credit Card”.

authorized.by
+++ Der TÜV Saarland investiert in das Münchner Startup authorized.by und sichert sich dabei 25,1 % am jungen Unternehmen. Das Startup, das von Felix Nottensteiner gegründet wurde, entwickelt eine Autorisierungsplattform über die Marken ihre autorisierten Handelspartner mit einem fälschungssicheren Echtzeitsiegel kenntlich machen können. Zuletzt wirkten rund 14 Mitarbeiter für authorized.by, das 2016 gegründet wurde.

bonify
+++ Der Media for Equity-Investor GMPVC German Media Pool investiert eine siebenstellige Summe in das Berliner FinTech bonify. Das Startup, das 2015 von Gamal Moukabary, Andreas Bermig und Dmitry Kharchenko gegründet wurde, ermöglichtNutzern die Onlineauskunft über die Kreditwürdigkeit und Bonität. In den vergangenen Monaten flossen rund 125 Millionen Euro in das Berlin FinTech. Insgesamt bekam das Unternehmen nun schon 195 Millionen Euro.

EXITS

Decimo
+++ Der Dresdener Finanzdienstleister aifinyo, früher als Elbe Finanzgruppe bekannt, übernimmt das Berliner FinTech Decimo, das 2014 von Andreas Dubrow gegründet wurde. Bereits im Sommer des vergangenen Jahres hatten die beiden Unternehmen eine Absichtserklärung zum Zusammenschluss bekannt gegeben. Zum Factoring-Startup Decimo gehört die Plattform Rechnung.de. Stephan Schambach sowie Targo Commercial Finance, HypoVereinsbank, Berliner Volksbank und Co. stellten decimo noch im Jahre 2018 beachtliche 12 Millionen Euro zur Verfügung. Der Betrag war allerdings eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital sowie Mezzanine-Finanzierung.

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#Interview - So wurde Toniebox zum millionenschweren Phänomen

Deutsche Startups - 27. January 2020 - 15:55

Mit der Toniebox und den dazugehörigen Tonies haben die Gründer Patric Faßbender und Marcus Stahl 2014 ein Audiosystem für Kinder erschaffen. 2018 erwirtschaftete das junge Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 60 Millionen Euro. 2019 gelang den Düsseldorfern der Mega-Exit des Jahres. Die Industrieholding Armira, der Movinga-Investor Santo Venture Capital und Zalando-Gründer Robert Gentz übernahmen das Düsseldorfer Unternehmen Ende des vergangenen Jahres. Armira zahlte mehr als zwei einhalbmal den Umsatz von 2019 als Kaufpreis, also rund 330 Millionen. Im ds-Podcast Startup-Insider haben wir den Deal damals ausführlich besprochen.

Im Interview mit VentureTV gibt Toniebox-Gründer Stahl nun einen spannenden Einblick in die Entstehungsgeschichte des Unternehmens. Auch auf die rasante Umsatzentwicklung der Jungfirma geht er dabei ausführlich ein. In diesem Jahr peilt das Toniebox-Team einen Umsatz in Höhe von bis zu 150 Millionen ein. Eine Zahl, die sich sehen lassen kann!

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#Interview - “Viele Dinge, die ich nicht wusste, haben sich nur durch Zufall herausgestellt”

Deutsche Startups - 27. January 2020 - 13:05

Dattelpalme, Arikury-Palme oder die Rote Latan-Palme – Thomas Knappe, Gründer von Der Palmenmann, kennt sie alle mit Namen, weiß, was sie mögen und wo sie am besten gedeihen. Die meisten von ihnen hat er sogar selbst ausgesucht. Wenn er durch seine Gewächshäuser geht, dann zupft er hier die verdorrten Blätter ab, steckt dort den Daumen in die Erde, um zu prüfen, ob seine Pflanzen noch ausreichend gewässert sind, und rückt die Töpfe zurecht. “Am liebsten würde ich sie alle in meinem Garten pflanzen”, sagt er, aber in dem ist schon jetzt gar kein Platz mehr für all die unterschiedlichen Gewächse. Im Ruhr-Interview spricht der Palmenmann-Macher einmal ausführlich über die Startup-Szene im Ruhrgebiet.

Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für das Ruhrgebiet als Startup-Standort?
Ich kenne mich in Berlin nicht aus, aber vom Gefühl her würde ich sagen, dass in Berlin alles sehr geballt ist und an jeder Ecke ein neues Startup entsteht. Dementsprechend ist es dort alles viel schnelllebiger und auch schnell wieder ohne große Investoren in Vergessenheit geraten. Im Ruhrgebiet hat es meiner Meinung nach mehr Bestand und bleibt länger bei den Kunden in Erinnerung.

Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in CastropRauxel aus?
Im Vergleich zu Dortmund, wo ich lebe, ist es hier viel persönlicher und überschaubarer. Man hat direkte Ansprechpartner bei der Stadt, und alle waren sehr offen für Neues und haben geholfen, wo es nur ging.

Was ist in Castrop-Rauxel einfacher als im Rest der Republik?
Kann ich nur schlecht einschätzen, da es meine erste große Firma hier ist.

Was fehlt in Castrop-Rauxel bzw. im Ruhrgebiet noch?
Ein klarer Leitfaden zur Existenzgründung. Viele Dinge, die ich nicht wusste, haben sich nur durch Zufall herausgestellt.

Zum Schluss hast du drei Wünsche frei: Was wünscht du dir für den Startup-Standort Ruhrgebiet?
Auch schwer zu beantworten, ich habe ja einfach gemacht. Durch immer wieder neue Änderungen wie zum Beispiel Datenschutzbestimmung, Verpackungsverordnung usw. wird es einem zurzeit nicht leicht gemacht. Speziell im Online-Handel muss man höllisch aufpassen, was man tut, denn sonst hat man direkt eine Abmahnung mit Unterlassung am Hals. Auch zur neuen Verpackungsverordnung hat man nirgendwo Informationen bekommen und musste sich auf Aussagen der registrierten Entsorgungsfirmen verlassen.

Themenschwerpunkt Ruhrgebiet

#Ruhrgebiet: Gemeinsam mit dem ruhr:HUB berichtet deutsche-startups.de regelmäßig über die Startup-Szene im Ruhrgebiet. Mit hunderten Startups, zahlreichen Gründerzentren und -initativen, diversen Investoren sowie dutzenden Startup-Events bietet das Ruhrgebiet ein spannendes Ökosystem für Digital-Gründer – mehr im Startup Guide Ruhrgebiet. Das Buch “Wann endlich grasen Einhörner an der Emscher” wiederum erzählt die spannendsten Startup- und Grown-Geschichten aus dem Ruhrgebiet.

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#Gastbeitrag - 33 Journalisten, an denen 2020 kein Start-up vorbeikommt

Deutsche Startups - 27. January 2020 - 8:46

Wer sein Start-up zum Erfolg führen will, braucht eine gut durchdachte Kommunikationsstrategie. Denn relevante Zielgruppen wie Investoren, Kunden oder potenzielle Mitarbeiter sollen dem eigenen Unternehmen nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch Vertrauen schenken. Der beste Weg, um das zu erreichen: regelmäßige und positive Berichterstattungen in den richtigen Medien. Erfolgreiche PR sorgt für genau diese Medienpräsenz und ermöglicht hierfür einen fruchtbaren Austausch zwischen Start-up und Journalisten. Denn letztere profitieren ebenfalls von der Zusammenarbeit, wenn sie wertvolle Informationen für Ihre Leser erhalten. Ob das eine Expertenmeinung ist, eine repräsentative Studie oder interessante Storys und Neuigkeiten aus dem Unternehmen. Der Journalist erhält Input und das Start-up die gewünschte Aufmerksamkeit. 

Den richtigen Ansprechpartner für das richtige Thema zu finden, ist bei der unübersichtlichen deutschen Medienlandschaft mit diversen Wirtschafts-, Tech- und Start-up-Medien oftmals gar nicht so einfach. Zumal sich Digitalisierung und Gründungsthemen mittlerweile auch in Tages-, Wochen- oder Regionalzeitungen sowie in Special-Interest-Magazinen zunehmender Beliebtheit erfreuen. PIABO PR, der führende Full-Service-PR-Partner für die Digitalwirtschaft, bringt Licht ins Dickicht des Mediendschungels. In der folgenden Liste stellen wir die 33 Journalist*innen vor, die Start-ups 2020 auf dem Schirm haben sollten. Dabei ist zu beachten: Die Liste ist kein Ranking, sondern in alphabetischer Reihenfolge nach dem Namen des Mediums sortiert. Selbstverständlich stellt sie zudem nur einen Ausschnitt dar. 

Hannah Schwär, Business Insider
Hannah Schwär berichtet seit 2019 für Business Insider über Start-ups mit den Schwerpunkten neue Mobilität und FinTech. Zudem ist sie für die Entwicklung datenjournalistischer Inhalte verantwortlich. Ihre journalistische Ausbildung absolvierte sie an der Axel-Springer-Akademie. Zuvor hat sie Politik und Wirtschaft in Münster, Barcelona und Köln studiert und nebenher bei der dpa und RP Online hospitiert. (twitter: @HannahSchwaer)

Julia Berger, Business Punk
Julia Berger ist seit November 2019 Chefredakteurin bei Business Punk. Zuvor war sie Leitung Digital und hatte dort mit großem Erfolg die beiden Dossiers Female Leadership und Nachhaltigkeit eingeführt. Außerdem betreut sie die beiden erfolgreichen Podcast-Formate „How To Hack“ und „How To Fix It“. Bis Ende 2019 war sie zudem Stipendiatin des Digital Journalism Fellowships der Hamburg Media School, dem ersten durch Facebook geförderten Stipendienprogramm in Deutschland, das sich an Journalist*innen wendet. (twitter: @j_brgr)

Niklas Wirminghaus, Capital
Niklas Wirminghaus arbeitet seit Juni 2017 als Redakteur für das Wirtschaftsmagazin Capital, wo er sich mit Themen rund um Start-ups, neue Technologien und Digitalisierung beschäftigt. Seit Oktober koordiniert er zudem die Redaktion von Finance Forward, dem neuen Fintech-Magazin von Capital und OMR. Bis 2017 war er als Mitglied der Redaktionsleitung und CvD für das Online-Magazin Gründerszene tätig. (twitter: @wirminghaus)

Lisa Brack, CHIP
CHIP ist wohl jedem technikaffinen und Computer-Begeisterten Bürger in Deutschland ein Begriff. Seit 2019 hat sich die Marke um die Subbrand CHIP 365 erweitert und spricht damit jeden Konsumenten in Deutschland an. Lisa Brack, Chefreporterin, spürt neue Trends für den Verbraucher in Deutschland auf, beispielsweise neue Produkte und Services bei den großen Discountern, spannende neue Anbieter im Bereich Consumer Electronics und Entwicklungen von bestehenden Ketten oder Brands. Darüber hinaus berichtet sie aus ihrem Fachgebiet E-Mobilität und bleibt weiterhin das Gesicht von CHIP in den Medien. (twitter: @lisa_brack)

Daniela Leistikow, Computer Bild
Seit 2013 berichtet Daniela Leistikow als Redakteurin für die Computer Bild mit Fokus auf IT-Wirtschaft, Techniktrends, Digitalpolitik und Social Media. Nach ihrem Studium der Geschichte an der Universität Hamburg und dem Trinity College Dublin volontierte sie ab 2011 bei den Gruner+Jahr Wirtschaftsmedien (Financial Times Deutschland, Capital, Impulse und Börse Online) mit Stationen im Korrespondentenbüro in Brüssel und der Henri-Nannen-Journalistenschule. 2013 gewann sie den Econsense Journalistenpreis. (twitter: @DLeistikow)

Alexander Hüsing, deutsche-startups.de
Seit 2007 informiert das Online-Magazin deutsche startups über neue Trends aus der Internet-Gründerszene. Mitbegründer und Chefredakteur ist Alexander Hüsing. Vorher war er als Ressortleiter beim Heidelberger Branchendienst kressreport und als freier Journalist bei Medien wie INTERNET WORLD Business, Spiegel Online, AdZine etc. tätig. Auch da interessierte er sich für die jungen, aufstrebenden Internet-Unternehmen. (twitter: @azrael74)

Joel Kaczmarek, Digital Kompakt
Joel Kaczmarek ist Gründer und Chefredakteur des Onlinemagazins Digital Kompakt. Kaczmarek setzt sich in der Fachpublikation analytisch und tiefgründig mit der deutschen Digitalwirtschaft auseinander. Zuvor leitete er vier Jahre lang als Chefredakteur das Onlinemagazin Gründerszene und war Mitgründer des dahinter stehenden Vertical Media Verlags. (twitter: @indivijoel)

Olaf Kolbrück, Etailment
Olaf Kolbrück leitet das Digital Commerce Magazin Etailment. Davor arbeitete er lange Zeit als Reporter für Internet- und E-Business-Themen für Horizont. 2013 veröffentlichte er das Fachbuch “Erfolgsfaktor Online-Marketing. So werben Sie erfolgreich im Netz – E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen” und zuletzt schrieb er den Kurzgeschichten-Band „Gebete an die Cloud“. Seine Themenschwerpunkte liegen unter anderem auf E-Commerce und Online-Marketing. (twitter: @OlafKolbrueck)

Jochen Krisch, exciting commerce
Jochen Krisch ist Herausgeber und Hauptautor des Branchenblogs Exciting Commerce. Als unabhängiger Branchendienst informiert das Magazin seit 2005 über neue Märkte und zukunftsweisende Geschäftsmodelle im E-Commerce. Jochen Krisch unterstützt Startups und Wachstumsunternehmen als Advisor und ist zudem Initiator der K5 Konferenz für den Handel von morgen. Der Diplom-Informatiker beschäftigt sich seit 1995 mit Handels- und Verkaufskonzepten in den elektronischen Medien und arbeitet seit 2001 als unabhängiger Branchenanalyst und Strategieberater. (twitter: @jkrisch)

Caspar Tobias Schlenk, Finance Forward
Caspar Tobias Schlenk ist Redakteur bei Finance Forward, dem neuen Finanzportal von Capital und OMR. Er schreibt seit mehreren Jahren über Fintechs und Startups – zuletzt war er verantwortlicher Redakteur bei Gründerszene. Seine journalistische Ausbildung hat er an der Kölner Journalistenschule absolviert. In dieser Zeit machte er Praktika bei DER ZEIT, der Süddeutschen Zeitung, der tageszeitung, der Deutschen Presse-Agentur und in der Pressestelle des BITKOM. (twitter: @casparschlenk)

Corinna Baier, Focus
Corinna Baier schreibt seit 2016 für das Wirtschaftsressort des FOCUS Magazins, seit 2019 als Autorin. Ihre Themen sind vor allem: Start-ups, Big Tech, Gesellschaft, Frauen und Technologie. Ihr Volontariat absolvierte sie seit 2013 bei Hubert Burda Media. Zuvor studierte sie Medienwissenschaften, Germanistik und Philosophie an der Philipps-Universität Marburg.

Bastian Benrath, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Bastian Benrath ist seit April 2018 Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dort seit Juli 2019 als Nachfolger von Jonas Jansen das neue Gesicht für die Rubrik Netzwirtschaft. Nach ersten Anfängen in der Lokalpresse absolvierte er die Ausbildung zum Redakteur an der Deutschen Journalistenschule in München und wechselte nach zwei Jahren als Korrespondent und Redakteur für die Deutsche Presse-Agentur (dpa) zur Wirtschaftsredaktion der FAZ. Benrath engagiert sich als für Text zuständiger Trainer beim Journalismus-Seminar enter. (twitter: @bbenrath)

Elisabeth Neuhaus, Gründerszene
Elisabeth Neuhaus arbeitet seit Juni 2014 als Gründerszene-Redakteurin. Ausgebildet bei Gründerszene und an der Axel Springer Akademie, schreibt sie mit Vorliebe über PropTech-, Karriere- und Food- Startups. Sie studierte Publizistik und Amerikanistik in Mainz, wo sie für 3sat, den Südwestrundfunk und regionale Zeitungen tätig war. (twitter: @Elisa_Skywalker)

Christoph Kapalschinski, Handelsblatt
Christoph Kapalschinski arbeitet seit 2006 als Redakteur für das Handelsblatt und schreibt dort seit einem halben Jahr über Start-ups und Tech – vor allem aus Berlin und Norddeutschland. Zuvor berichtete er von Hamburg aus schwerpunktmäßig über Konsumgüterhersteller, Lebensmittel und Einzelhandel. Vor seinem Volontariat an der Düsseldorfer Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten studierte er in Hamburg Politikwissenschaft,  VWL und Journalistik und schrieb für Die Welt/WamS. (twitter: @kapalschinski)

Giuseppe Rondinella, Horizont
Giuseppe Rondinella ist seit September 2015 für Horizont tätig und berichtet dort vor allem über Start-ups, Adtech, Digital Marketing und Mobile. Außerdem analysiert er im Horizont-Podcast mit Unternehmensvertretern die neuesten Tech-Trends. Während seines Publizistik-Studiums in Mainz absolvierte er unter anderem Hospitanzen beim SWR und arbeitete als Lokaljournalist bei der Frankfurter Rundschau. Bevor er im Herbst 2015 fest zu Horizont kam, war er bereits ein Jahr lang als freier Journalist für das Medium tätig. (twitter: @g_rondinella)

Susanne Gillner, INTERNET WORLD BUSINESS
Susanne Gillner schreibt seit 2012 für die INTERNET WORLD BUSINESS und leitet seit Mitte 2015 die Online-Redaktion. Für die Fachzeitschrift berichtet sie über Themen wie E-Commerce, Online Marketing Social Media oder Mobile. Die studierte Germanistin schrieb zuvor für verschiedene Fachmagazine rund um die Digital-und ITK-Branche. Nebenbei war und ist Susanne Gillner Jury-Mitglied bei Awards und moderiert auf Veranstaltungen wie der d3con. (twitter: @SusanneGillner)

Kevin Pflock, Junge Gründer
Junger Chef, junges Thema: Mit Ende zwanzig ist Kevin Pflock der wohl jüngste Chefredakteur unserer Auflistung.  Mit seinem Onlinemagazin Junge Gründer will er Gründern und Gründungsinteressierten unter 30 eine Plattform zum Austausch und zur Netzwerkbildung bieten. Seine Themengebiete: Innovative Geschäftsmodelle, Online-Marketing und Social Media. (twitter: @kevinpflock)

Jonas Rest, Manager Magazin
Jonas Rest ist seit November 2016 beim Manager Magazin. Sein Volontariat absolvierte er zuvor bei der Berliner Zeitung und arbeitete dort anschließend als Wirtschaftsredakteur und Reporter mit Fokus auf Start-ups und Tech-Themen. Er wurde bereits mit dem Otto-Brenner-Newcomerpreis 2013 für kritischen Journalismus, den Herbert-Quandt-Medienpreis 2014 und dem Helmuth-Schmidt-Journalistenpreis 2015 ausgezeichnet. (twitter: @JonasRest)

Daniel Fiene, Media Pioneer
Seit 2020 ist Daniel Fiene bei der von Gabor Steingart gegründeten Media Pioneer Publishing GmbH für die Entwicklung neuer Formate in den Themen Tech & Trends verantwortlich. Noch bevor er beim Münsteraner Hochschul-Radio Q den ersten journalistischen Job annahm, startete er 2001 seinen Blog über den Medienwandel. Seit 2004 moderiert Fiene mit Herrn Pähler das wöchentliche Medienmagazin „Was mit Medien“ beim DRadioWissen (heute Deutschlandfunk Nova). 2006 führte ihn ein Praktikum zu Antenne Düsseldorf, 2014 folgte der Wechsel zur Rheinischen Post (RP), wo er zum Chef des Audience-Engagement-Teams und Leiter der Digitalstrategie der Redaktion aufstieg. Fiene ist zusätzlich seit seit 2011 Mitglied der Jury für die Journalisten des Jahres des MediumMagazins und seit 2015 Mitglied der Jury des Grimme Online Awards. (twitter: @fiene)

Janna Linke, n-tv
Janna Linke recherchiert bei n-tv für die Startup News und das Startup Magazin über spannende Jungunternehmen und innovative Gründer*innen. Bevor sie 2015 als Redakteurin bei n-tv startete, lernte sie an der RTL-Journalistenschule das redaktionelle Handwerk und kam auch hier schon in Kontakt mit dem Nachrichtensender. Während ihres Studiums Medienmanagement an der Hochschule Fresenius absolvierte sie außerdem ein Praktikum bei der heute-show und arbeitete bei der Tagesschau.

Judith Horchert, Der Spiegel
Judith Horchert betreut als Ressortleiterin Wirtschaft/Netzwelt Digitalthemen beim SPIEGEL. Nach dem Studium der Nordamerikawissenschaften, Politik und Germanistik in Bonn besuchte sie die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Seit Mai 2012 arbeitet sie im Ressort Netzwelt von SPIEGEL ONLINE, seit März 2017 als Ressortleiterin. Seit 2019 ist sie innerhalb der gemeinsamen Wirtschaftsressortleitung (Print und Online) für den Schwerpunkt Netzwelt zuständig. (twitter: @Frau_Horchert)

Sabine Elsässer, StartupValley Magazin
Sabine Elsässer ist Co-Founder und leitende Redakteurin beim StartupValley Magazin. Sabine Elsässer ist zur Zeit mit dem StartupValley Magazin auf großem internationalem Expansionskurs mit dem Fokus auf England, USA und Frankreich – Online sowie in Print. Mit dem StartupValley Magazin gibt sie allen Gründern und Start-ups eine Plattform für nachhaltiges Wachstum und steht den Gründern als Mentor zur Seite.  (twitter: @sabineelsasser)

Christoph Fröhlich, STERN
Christoph Fröhlich ist Digitalredakteur beim STERN und Leiter des Ratgeberressorts. Er schreibt laut eigener Aussage “über alles, was einen Stecker hat”. Der studierte Germanist und Medienwissenschaftler beschäftigt sich kritisch mit den neuesten Trends der digitalen Welt und berichtet über die Themen Telekommunikation, Consumer Electronics, Datenschutz und Digitalisierung. Deshalb ist er nicht nur immer up-to-date bezüglich der neuesten Branchenentwicklung, sondern auch stets auf der Suche nach neuen Geschichten. (twitter: @cfroeh)

Helmut Martin-Jung, Süddeutsche Zeitung
Helmut Martin-Jung ist seit ganzen 35 Jahren bei der Süddeutschen Zeitung. Dort war er maßgeblich am Aufbau des Online-Auftritts beteiligt und zeitweise auch dessen Chefredakteur. Heute ist er als Technology Editor im Wirtschaftsressort angesiedelt und befasst sich dort mit den jüngsten technischen Entwicklungen wie KI, 5G oder 3D-Druck, aber auch mit Gadgets . (twitter: @hwmj)

Jana Kugoth, Tagesspiegel
Jana Kugoth ist seit Januar 2019 Teil des Background-Teams beim Tagesspiegel und schreibt seit April 2019 für den zu diesem Zeitpunkt gestarteten Background Mobilität & Transport. Zuvor arbeitete sie von Mai 2017 bis Dezember 2018 als Redakteurin für Gründerszene und schrieb als verantwortliche Redakteurin für NGIN Mobility vor allem über New Mobility und Logistik-Start-ups. Nach ihrem Studium der Medienwissenschaft absolvierte Jana Kugoth zunächst eine journalistische Ausbildung bei dem Berliner Wirtschafts- und Energiemagazin Bizz Energy. (@JKugoth)

Stephan Dörner, t3n.de
Stephan Dörner ist seit Sommer 2016 Chefredakteur des Online-Auftritts vom Digital-Magazin t3n. Dort setzt er sich mit den Themen Technologie, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auseinander. Zuvor schrieb er als freier Mitarbeiter für RP Online, als Technologie-Redakteur für Handelsblatt Online und als Tech-Editor für das Wall Street Journal Deutschland. Vor seinem Start bei t3n war er zuletzt Tech-Reporter bei der WELT. (twitter: @Doener)

Jan Vollmer, t3n
Jan Vollmer arbeitet seit August 2018 als Reporter für digitale Wirtschaft bei t3n. Nach seiner Ausbildung an der Axel Springer Akademie startete er 2014 als freier Mitarbeiter für den Management-Teil der Handelszeitung. Für seine Berichterstattung wurde Vollmer bereits mit dem State-Street-Preis für Finanzjournalisten sowie mit dem Peter-Boenisch-Gedächtnispreis ausgezeichnet. (twitter: @JanVollmer)

Thomas Heuzeroth, WELT
Seit 1997 schreibt Thomas Heuzeroth für die WELT. Zuerst war er Redakteur bei WELT Online, ab 2000 dann Wirtschaftsredakteur bei der WELT und WELT am Sonntag. Dort berichtet er über Themen der Telekommunikation, Internet der Dinge, Consumer Electronics und alles rund um die Digitalwirtschaft. Zuvor arbeitete Heuzeroth bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. (twitter: @cyberheuze)

Michael Kroker, WiWo
Michael Kroker arbeitet seit 2000 als Redakteur bei der Wirtschaftswoche, zunächst im Ressort “Technologie & Wissenschaft”, dann im Ressort “Unternehmen & Märkte” – und seit 2017 im Ressort “Innovationen & Digitales”. Er beschäftigt sich dort vor allem mit den wichtigsten Trends rund um IT, Internet, Social Media und digitale Transformation. Zudem begleitet er jenes Themenfeld seit zehn Jahren auch werktäglich in seinem Blog “Kroker’s Look @ IT”. (twitter: @Kroker)

Manuel Heckel, WiWo Gründer
Manuel Heckel schreibt als freier Wirtschaftsjournalist für Tageszeitungen wie das Handelsblatt, Magazine wie t3n und eben Wiwo Gründer. Er beobachtet die digitale Transformation der Wirtschaft – von Start-ups über den Mittelstand bis zu den IT-Konzernen. Neben seinem Studium der VWL und Politik, das ihn von Köln nach Ankara führte, absolvierte Heckel seine journalistische Ausbildung an der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft. (twitter: @manuelheckel)

Annette Mattgey, W&V
Annette Mattgey ist seit 2011 Online-Redakteurin bei Werben & Verkaufen (W&V) und kümmert sich als eine von vier Newschefs um die richtige Mischung auf wuv.de. Die studierte VWLerin, Diplom-Journalistin und Bankkauffrau befasst sich seit über fünfzehn Jahren mit den Themen Werbung, Marketing, Kampagnen und Karriere. (twitter: @mattgey_annette)

Jens Tönnesmann, ZEIT
Seit Februar 2015 gehört Jens Tönnesmann zum Team der ZEIT. Als Wirtschaftsredakteur berichtet er über Themen rund um die Gründerszene und Unternehmertum. Ihn interessiert, welche Herausforderungen Unternehmer umtreiben, wie sie Schwierigkeiten meistern und was sie antreibt. In der Wirtschaftsredaktion der ZEIT verantwortet er seit Anfang 2019 das neue Magazin ZEIT FÜR UNTERNEHMER. Zuvor war er Gründerreporter der WirtschaftsWoche und baute dort den Gründerwettbewerb Neumacher auf. (twitter: @JensT)

Lisa Hegemann, ZEIT ONLINE
Lisa Hegemann ist seit Mai 2018 Redakteurin im Ressort Digital von ZEIT ONLINE in Berlin. Sie schreibt über alles, was in diesem und um dieses Internet herum passiert, berichtet über digitale Geschäftsmodelle und testet neue Gadgets. Zuvor war sie stellvertretende Redaktionsleiterin bei t3n. In ihrer Zeit als freie Journalistin arbeitete sie unter anderem für Handelsblatt, Wirtschaftswoche, Unicum und Horizont. (twitter: @frauhegemann)

Folgt gerne auch unserer Liste mit allen wichtigen Kanälen der gelisteten Tech-Journalisten auf Twitter.

Über den Autor
Tilo Bonow
ist Gründer und CEO von der Kommunikationsagentur PIABO PR, dem führenden Full-Service-PR-Partner der Digitalwirtschaft mit Sitz in Berlin. PIABO erzielt international herausragende Medienpräsenz für seine Kunden aus den Bereichen E-Commerce, TravelTech, FinTech, HR-Tech, HealthTech, Blockchain, Consumer Electronics, IoT, Artificial Intelligence, AR/VR, Security, Big Data und SaaS/Cloud. Das Leistungsspektrum des multidisziplinären Beraterteams umfasst Public Relations und Social Media sowie Content Marketing und Influencer Programs. Als strategischer Partner unterstützt PIABO seine Kunden aktiv beim Erreichen ihrer lokalen und globalen Wachstumsziele. Zu PIABOs Portfolio zählen u.a. Shopify, Stripe, Henkel X, N26, GitHub und die Silicon Valley Bank.

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Foto (oben): Shutterstock

#DealMonitor - #EXKLUSIV Flixbus-Gründer investieren in digitale Essensmarken

Deutsche Startups - 24. January 2020 - 17:55

Im aktuellen #DealMonitor für den 24. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Spendit
+++ SEK Ventures, also die Flixbus-Gründer, investieren in das Münchner Startup Spendit, dem Unternehmen hinter Lunchit. Mit der App ersetzt das Startup Essensmarke: Mitarbeiter können sich ihre Mittags-Mahlzeiten vom Arbeitgeber überall erstatten lassen. Im März 2018 investierte unter anderem Reimann Investors, das Family Office der Familie Reimann in die Jungfirma. Damals flossen 4 Millionen Euro in Spendit. Reimann Investors und einige andere Alt-Investoren sind bei der aktuellen Investmentrunde auch dabei. #EXKLUSIV – entdeckt über Startupdetector

Medical One
+++  Der Berliner Geldgeber Earlybird und STS Ventures, also Stephan Schubert, investieren weitere Millionen in Medical One (bisher vor allem unter dem Namen Medidate bekannt). Ende Dezember des vergangenen Jahres hatten wir im ds-Podcast Startup-Insider bereits über eine Pay2Play-Investmentrunde bei Medidate berichtet. Das Berliner Health-Startup Medidate, das 2014 von Eiko Gerten und Nico Kutschenko gegründete wurde, vermittelt Patienten an Schönheitschirurgen. Im Sommer 2018 übernahm das Startup die Münchner Klinikgruppe Medical One. DIe Gründe haben ihr Startup inzwischen verlassen. Nun führt Tim Nilsson das Unternehmen.

Foodly
+++ Florian Herschke (Jochen Schweizer, Mydays, Wave Ventures), Bastian Halecker (Berlin Startup Tour, Hungry Ventures), Philip Cappelletti und Thorsten Engelmann (SDC Ventures), Michael Weber (Riverside), Ralf Aigner (Gympass, Wishbird) und Tom Mühlmann (Spontacts, Grillido) investieren eine mittlere sechsstellige Summe in Foodly. Das Startup positioniert sich als “deutlich günstigere und flexiblere Alternative zu klassischen Kochboxen wie HelloFresh oder Marley Spoon”. Die Foodfirma wurde 2019 von Hannes Kübel, Johannes Linowski und Peter Schrott gegründet.

Movez
+++ Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) investiert in das israelische Startup Movez. Mit der App ist es unter anderem möglich, anhand von Video-Aufnahmen das ballsportliche Können der Nutzer zu bewerten. Ende 2018 hatte sich die DFL im Rahmen ihres “DFL for Equity”-Programms breits am israelischen Startup Track 160 beteiligt. Im August 2019 wurde ryghts als Joint Venture zwischen der DFL und Athletia gegründet.

EXITS

eShot
+++ Der Mediendienstleister Laudert sichert sich eine Mehrheitsbeteiligung an eShot. Das Unternehmen, das von Christian Thum gegründet wurde, bietet seit 2013 “zeitgemäße Fotografie, Text und Bildbearbeitung für Onlineshop-Anbieter” an. In Berlin und Hamburg arbeiten derzeit rund 60 Mitarbeiter für das Unternehmen. Gründer Thum bleibt an der Jungfirma beteiligt “und wird auch weiterhin als Vorstand tätig sein”.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Lesenswert - 10 Startup-Good Reads, die ihr lesen solltet!

Deutsche Startups - 24. January 2020 - 16:06

Mit der Rubrik Lesenswert bietet deutsche-startups.de in Kurzform einen schnellen Überblick über aktuelle Meldungen, Artikel, Reportagen, Interviews und Hintergrundstorys zu Web- und Gründergeschichten, die andere deutsche und englischsprachige Medien oder Blogs verfasst und veröffentlicht haben. Den kompletten Artikel gibt es dann nur auf den jeweils verlinkten Medien aus aller Welt.

PR
“Viele Startups denken: Wir müssen unbedingt ganz viel kommunizieren.“
Auf einen Kaffee mit: Caspar Tobias Schlenk. – Caspar Tobias Schlenk ist aus dem Startup-Journalismus nicht wegzudenken. Bereits während seines Studiums begann er, journalistisch zu arbeiten und absolvierte Praktika u.a. bei der dpa, der Zeit, der tageszeitung und dem stern. 2015 startete er beim Online-Magazin Gründerszene, das er nach vier Jahren im September dieses Jahres verließ. Seitdem baut er Finance Forward, das neue Fintechportal von OMR und Capital, mit auf.
Medium

Isla Berlin
Wie ein Berliner Nagelstudio den Großteil seiner Kunden über Instagram gewinnt
In Charissa Chioccarellis Nagelsalon kommen 50 Prozent aller Buchungen per Direktnachricht über die Foto-Plattform rein.
OMR

Casper
Wird Casper in Zukunft profitabel? Key Facts aus den Börsenunterlagen
Yuhuu, endlich geht ein weiteres hoffnungsvolles E-Commerce Unternehmen an die Börse. In diesem Fall will es das Matratzenstartup Casper versuchen, dass auch in Deutschland mit recht ambitionierten Werbemaßnahmen aufgefallen ist. Das Börsenprospekt ist gerade frisch online verfügbar und gibt uns ein paar Einblicke in das Geschäftsmodell.
Kassenzone.de

HelloFresh
Wie Rocket Internet bei Hellofresh 650 Mio. Euro liegen ließ
Verstehe einer Rocket Internet („Rocket Internet und der schleichende Rückzug von der Börse“)! Im Mai hat Rocket seine Hellofresh-Anteile beim Kurs von 8 Euro für 350 Mio. Euro abgestoßen. Heute wären sie 22,80 Euro und damit knapp eine Milliarde Euro wert.
Exciting Commerce

Silicon Valley Strategies
I Bring Silicon Valley Strategies to Companies Based in Europe. Here’s What I Tell Them.
Silicon Valley has found answers to questions Europe has not even begun to raise.
Entrepreneur

Delticom
Der Delticom-Gründer steht vor dem Scherbenhaufen seiner Expansionspläne
Andreas Prüfer beendet seine Experimente mit der Lebensmittellieferung. Der Delticom-Gründer hofft, so das Kerngeschäft mit Autoreifen retten zu können.
Handelsblatt

Hedosophia
Ian Osborne: Der unsichtbare N26-Investor und sein mächtiges Portfolio
Ein schillernder Geldgeber aus London ist zu einem der wichtigsten globalen Fintech-Investoren aufgestiegen – und kaum einer hat es mitgekriegt. In Ian Osbornes Portfolio befinden sich Stars wie Ant Financial und N26. Wer ist der Mann?
Finance FWD

Spanien
The Spanish Start-Up Ecosystem — an Investor’s Perspective
Here’s what we learned from a B2B SaaS investor’s perspective and why we think Spain is a great place to be — for both founders and investors…
Medium

Lieferdienste
Essenslieferdienste investierten 780 Millionen Euro in Werbung
In den vergangenen Jahren war der deutsche Markt für Essenslieferdienste hart umkämpft. Kein Wunder also, dass 780 Millionen Euro in Werbung flossen. 2019 hat sich in der Branche durch Verkäufe und Rückzüge einiges getan – mit Auswirkungen auf die Werbespendings.
Internet World Business

SEO
SEO: Das sind die größten Gewinner und Verlierer im deutschen Google-Suchindex 2019
Besonders die beiden Google-Core-Updates im März und September 2019 haben die Sichtbarkeit vieler Websites im deutschsprachigen Such-Index massiv beeinflusst. Das zeigt eine Untersuchung der SEO-Experten von Searchmetrics.
t3n

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#Zahlencheck - Billie kommt erst auf knapp 5 Millionen Verluste

Deutsche Startups - 24. January 2020 - 12:56

Das Berliner Unternehmen Billie, das noch junge Factoring-Startup der Zencap-Gründer Christian Grobe und Matthias Knecht, sammelte zuletzt beachtliche 30 Millionen Euro ein – unter anderem von Creandum, Speedinvest, Picus Capital und Hedosophia. Bis Ende 2018 waren zuvor bereits rund 10 Millionen in Billie, das 2016 gegründet wurde, geflossen. Wie im ds-Podcast Startup-Insider enthüllt, peilte das FinTech bei der letzten Investmentrunde eine Bewertung in Höhe von 200 Millionen Euro an.

Im Jahresabschluss 2018 weist das FinTech einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 3,1 Millionen aus, nach 1,8 Millionen im Vorjahr. 2018 war dabei das erste volle Geschäftsjahr des Unternehmens. “Der Fokus lag entsprechend auf dem weiteren Ausbau des Kundenstamms. Dieses Ziel hat die Gesellschaft erfolgreich erreicht und im Jahresverlauf rund 250 neue Factoringkunden gewonnen. Gleichzeitig hat die Gesellschaft Ihre Geschäftstätigkeit im dritten Quartal auf weitere Kundensegmente ausgedehnt, insbesondere B2B-Marktplätze und B2B e-Commerce-Anbieter”, teilt das FinTech mit. Die erzielten Zinserträge von Billie lagen 2018 übrigens bei 1,2 Millionen, im Vorjahr waren es nur 131.271 Euro.

Das Unternehmen erklärt im Jahresabschluss auch seine Strategie in Sachen Kunden, also den genannten Fokus auf etwa B2B-Marktplätze: “Dieser neue Zweig, der darüber hinaus auch die Angebotspalette von Billie auf das echte Full-Service-Factoring ausgedehnt hat, trug im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 zwar noch weniger als 10% des Umsatzes bei, ist aufgrund der starken technischen Integration besser planbares Volumen als jenes mit KMU und Freiberuflern, die eine Abtretung ihrer Forderungen auf Einzelbasis jeden Monat neu entscheiden”.

Mit den Zahlen zeigt sich das Billie-Team zufrieden: Der ambitionierte Geschäftsplan sei in punkto finanziertes Forderungsvolumen im Großen und Ganzen erreicht worden. “Aufgrund der noch verfügbaren Eigenmittel und einer für die zweite Jahreshälfte 2019 geplanten weiteren Finanzierungsrunde wird die Vermögens- und Finanzlage als sehr gut beurteilt. Die Ertragslage wird als solide eingeschätzt, da zwar der ambitionierte Geschäftsplan im zweiten Jahr nur knapp verfehlt wurde und die Umsätze insbesondere im 4. Quartal stark zugenommen haben”.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018
* Nach Aufnahme des Geschäftsbetriebs am 28.4.2017 ist Billie im Jahr 2018 in ihr erstes volles Geschäftsjahr gegangen. Der Fokus lag entsprechend auf dem weiteren Ausbau des Kundenstamms. Dieses Ziel hat die Gesellschaft erfolgreich erreicht und im Jahresverlauf rund 250 neue Factoringkunden gewonnen. Gleichzeitig hat die Gesellschaft Ihre Geschäftstätigkeit im dritten Quartal auf weitere Kundensegmente ausgedehnt, insbesondere B2B-Marktplätze und B2B e-Commerce-Anbieter. Dieser neue Zweig, der darüber hinaus auch die Angebotspalette von Billie auf das echte Full-Service-Factoring ausgedehnt hat, trug im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 zwar noch weniger als 10% des Umsatzes bei, ist aufgrund der starken technischen Integration besser planbares Volumen als jenes mit KMU und Freiberuflern, die eine Abtretung ihrer Forderungen auf Einzelbasis jeden Monat neu entscheiden.
* Für das Jahr 2018 wurden Forderungen im Volumen von EUR 66,4 Mio. (Vj. EUR 6,8 Mio.) verarbeitet. Der Zins- und Gebührenüberschuss im gleichen Zeitraum betrug TEUR 910,7 (Vj. TEUR 86,4).
* Die Personalaufwendungen lagen im Berichtsjahr insbesondere aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl bei TEUR 2.194,2 (Vj. TEUR 1.016,0).
* Das Jahresergebnis betrug 2018 TEUR -3.130,6 (Vj. TEUR -1.826,1).
* Die Geschäftsführung ist mit dem ersten Geschäftsjahr zufrieden, da der ambitionierte Geschäftsplan in punkto finanziertes Forderungsvolumen im Großen und Ganzen erreicht wurde. Aufgrund der noch verfügbaren Eigenmittel und einer für die zweite Jahreshälfte 2019 geplanten weiteren Finanzierungsrunde wird die Vermögens- und Finanzlage als sehr gut beurteilt. Die Ertragslage wird als solide eingeschätzt, da zwar der ambitionierte Geschäftsplan im zweiten Jahr nur knapp verfehlt wurde und die Umsätze insbesondere im 4. Quartal stark zugenommen haben.
* Mitarbeiter: Im Jahr 2018 beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 22 Mitarbeiter.

Billie im Zahlencheck

2018: 3,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 1,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 64.748 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Billie

#Hintergrund - Ein Startup, das auf “kundenfreundliches Inkasso” setzt

Deutsche Startups - 24. January 2020 - 8:45

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen troy. Das junge FinTech will sich als Unternehmen für “kundenfreundliches, digitales Inkasso” etablieren. troy setzt dabei auf “Tools und Methoden aus Marketing und CRM und verbindet sie mit Daten und Machine Learning”. Das Startup wurde 2017 von Philip Rürup und Till Völzke in Lippstadt gegründet.

“Customer Experience ist das ‘A und O’ für jedes funktionierende Business heutzutage. Im Inkasso ist diesbezüglich noch viel Nachholbedarf. troy ist hier mit seinen Lösungen absoluter Vorreiter in Europa. In jedem Wettbewerbsvergleich hat troy bewiesen, dass ihr kundenfreundlicher Ansatz dem traditionellen Inkasso deutlich überlegen ist. Für Mandanten von troy bedeutet dies eine deutliche Reduktion ihrer Forderungsausfälle und den Erhalt wertvoller Kunden. Daher bin ich fest davon überzeugt, dass troy das Potenzial hat, die europäische Inkassobranche zu revolutionieren”, sagt Daniela Straube, die zum Jahresstart die Geschäftsleitung der Jungfirma verstärkte. Zuvor wirkte Straube unter anderem bei Arvato Financial Solutions.

Raisin-Mitgründer Tamaz Georgadze zeigte sich zuletzt begeistert von troy: “Ich bin überzeugt, dass troy ein sehr gutes Produkt hat, mit dem Sie den Durchmarsch im Inkasso-Markt schaffen werden”. Investoren wie der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Avala Capital, eCAPITAL, Born2Grow und SeedX setzen bereits auf das FinTech. Eine siebenstellige Summe floss bereits in troy.

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Foto (oben): Shutterstock

#DealMonitor - Jetzt offiziell: Insight investiert in AnyDesk – capiton in AlphaPet Ventures

Deutsche Startups - 23. January 2020 - 17:56

Im aktuellen #DealMonitor für den 23. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

AnyDesk
+++ Jetzt offiziell: Der US-Wagniskapitalgeber Insight Partners investiert – wie bereits im Dezember berichtet – in AnyDesk. Das junge Unternehmen will quasi TeamViewer als erste Adresse für den Fernzugriff auf Rechner ablösen. EQT Ventures sowie Business Angels wie Chris Hitchen und Andreas Burike investierten zuletzt rund 6,5 Millionen Euro in das Stuttgarter Startup. Die Höhe des neuen Investments ist nicht bekannt. Das Startup teilt aber mit, dass nun insgesamt 20 Millionen US-Dollar in AnyDesk geflossen sind.

AlphaPet Ventures
+++ Jetzt offiziell: Die Private Equity-Gesellschaft capiton investiert – wie bereits berichtet – in AlphaPet Ventures. Dahinter verbirgt sich die Dachgesellschaft von Marken wie pets Premium, Hundeland.de und Leinentausch. capiton hält nun 36 % an AlphaPet Ventures aus München. Im Zuge des Investments verkündet die Jungfirma zudem die Übernahme von Healthfood24. Das Unternehmen vertreibt unter anderem die Marke Wolfsblut.

StackFuel
+++ wayra, der Innovation-Hub des Telekommunikationskonzerns Telefónica, investiert “gemeinsam mit anderen Investoren” in das Berliner EdTech-Startup StackFuel. Der Online-Trainingsdienst StackFuel, der zum Start dataX Academy hieß, wurde 2016 von Leo Marose und Stefan Berntheisel gegründet. Das Unternehmen bietet Kurse wie Grundlagen Datenkompetenz, Data Analyst, Data Engineer und Data Scientist an. Telefónica Deutschland steht schon auf StackFuel.

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#StartupTicker - 5 1/2 Startup-News, die jeder Kölner gelesen haben sollte

Deutsche Startups - 23. January 2020 - 16:15

In der Domstadt Köln gibt es schon lange eine umtriebige Startup-Szene. Diese werden wir auch 2020 wieder aktiv und intensiv begleiten. In den vergangenen Tagen gab es bereits einige spannende Nachrichten und Meldungen aus Köln, die wir hier noch einmal übersichtlich zusammenfassen. Hier unsere Startup-News, die jeder Kölner gelesen haben sollte.

Durst.de
+++ Der Handelsriese REWE plant die Kontrolle über den Kölner Lieferdienst Durst.de zu übernehmen – berichtet die “Lebensmittel Zeitung”. Anfang Januar meldete REWE das Vorhaben beim Bundeskartellamt an. Die Rewe Handelsgruppe Für Sie beteiligte sich über ihre Tochter LHV bereits im Mai 2019 am Kölner Startup. Das Startup wurde 2017 von Simon Biela und Matthias Steinforth gegründet.

liefertuete.de
+++ Eines der vielen Kölner Startups, das mehr Aufmerksamkeit verdient hat, ist liefertuete.de. Das Startup geht aber auch erst in wenigen Wochen an den Start. liefertuete.de positioniert sich als eine Art Kiosk-Lieferdienst. Zum Start verspricht die Jungfirma ihren Kunden den Zugriff auf über 1.000 Artikel. Diese will das Startup in 50 Minuten an seine Kunden ausliefern. Was ein wenig an flaschenpost und Co. erinnert.

get in
+++ Intermedia, eine Tochter der Mediengruppe Medien Union, übernimmt das Kölner Unternehmen get in, das die beiden Jobplattformen get in Engineering und get in IT betreibt. Der Betreiber rund um die Karriereplattformen für IT- und Ingenieur-Talente, der zuletzt 37 Mitarbeiter beschäftigte, wurde 2013 von Lars-Rüdiger Fink und Rainer Weckbach gegründet. Zu Intermedia gehören unter anderem bereits die beiden Jobdienste Jobware und Experteer.

how.fm
+++ Der englische Kapitalgeber Kindred Capital, Capnamic Ventures sowie Business Angels wie Manuel Koelman, Gerrit Schumann und Ole Strohschnieder investieren einen unbekannten Betrag in das junge Kölner Startup how.fm, einen digitalen Trainer für manuelle und handwerkliche Arbeitsabläufe. Das junge Unternehmen, das Training und Selbsthilfe für Arbeiter und Angestellte anbietet, wurde 2018 von Andreas Kwiatkowski gegründet.

Tube One
+++ Der Medienkonzern Bertelsmann steht vor einem “mittelbaren Kon­trol­l­er­werb” der Kölner Firma Tube One – wie aus einer Anmeldung beim Bundeskartellamt hervorgeht. Die Social Media – und Influencer Marketing-Agentur war zuletzt ein Teil der Ströer Content Group. Bertelsmann will die vollständige Übernahme über die RTL-Tochter Divimove stemmen – siehe new business. Divimove wurde 2012 als Vermarkter von YouTube-Kanälen gegründet.

Chronext
+++ Der niederländische Kapitalgeber Slingshot Ventures investiert 10 Millionen Euro in das Luxusuhren-Startup Chronext, das in den vergangenen Jahren schon rund 60 Millionen Euro eingesammelt hat. Zu den weiteren Investoren der Jungfirma, die auch in Köln beheimatet ist, gehören Endeit Capital, Tengelmann Ventures, Partech Ventures, Capnamic Ventures, NRW.BANK, InVenture Partners und Octopus Ventures.

Tipp25 Kölner Startups, die wir 2020 im Blick behalten

 

 

#Hintergrund - Ein Startup, das Sicherheitsprüfungen digitalisiert

Deutsche Startups - 23. January 2020 - 12:56

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Zyp.One. Hinter dem jungen Unternehmen, das Ende 2018 gegründet wurde, stecken die Brüder Lukas und Philip Roelen-Blasberg. Das Berliner Duo, das zuletzt bei Talon.One bzw. etventure tätig war, verspricht seinen Kunden: “Wir machen Arbeitsplätze und Produkte sicher”.

Konkret geht es bei Zyp.One, das bisher noch ziemlich unter dem Szene-Radar fliegt um “digitale Audits und Inspektionen”. “Zyp.One hat alles was du brauchst, um Qualitäts- und Sicherheitsprüfungen zu digitalisieren und die Art und Weise zu verändern, wie digitales Qualitätsmanagement durchgeführt wird”, heißt es auf der Website. In Stellenanzeigen beschreibt sich das Startup wie folgt: “Zyp.One ist ein VC-finanziertes Software Startup, welches es Unternehmen ermöglicht den Ablauf von Inspektionen und Audits zu digitalisieren und teilweise zu automatisieren. Unternehmensinterne Inspektionen und Audits finden heutzutage in allen großen Industrien weltweit statt, wobei die meisten Prüfungen immer noch mit Stift und Papier durchgeführt werden”.

Lieferando-Gründer und Talon.One-Macher Christoph Gerber investierte bereits in Zyp.One. Ebenso der Münchner Kapitalgeber 42Cap, hinter dem die eCircle-Macher Thomas Wilke und Alex Meyer stecken. 42Cap hält bereits 21 % am Startup. Um Audits kümmerte sich zuletzt auch ChemSquare. Zum Start war das Startup eine Einkaufsplattform für Chemierohstoffe. Im Sommer 2018 folgte der Pivot zum jetzigen Modell, der Bündelung geplanter Audits sowie der Vermarktung bestehender Audit-Berichte für die Pharmaindustrie. Cherry Ventures setzt bereits auf das Startup.

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#Gastbeitrag - Growth Hacks für Startups und Scaleups

Deutsche Startups - 23. January 2020 - 8:45

Im frühen Winter 2019 reisten mein Geschäftspartner Thorsten Strauss und ich gemeinsam durch Deutschland. Wir unternahmen eine Growth Hacking Tour und veranstalteten Mini-Seminare für Startups in ganz Deutschland. So haben wir innerhalb von fünf Tagen mit knapp einhundert Gründern sprechen können und mehr über ihre Herausforderungen gelernt – und mit ihnen über einen datenbasierten, agilen Prozess gesprochen, den wir “Growth Hacking” nennen. 

Was ist Growth Hacking?

Growth Hacking ist ein interdisziplinärer Mix aus Marketing, Datenanalyse und Entwicklung. Das einzige Ziel von Growth Hacking ist das Wachstum eines Unternehmens. Dafür wird ein Prozess zugrunde gelegt, der die schnelle Identifikation von skalierbaren Kommunikations- kanälen ermöglicht. Im Gegensatz zu traditionellen Marketingmaßnahmen wird jeder Touchpoint des potentiellen Kunden mit dem Unternehmen als potentieller Kommunikationskanal in Betracht gezogen.

Growth Hacking ist quasi Scrum für Marketing. Wenn du dein Unternehmen mit Methoden wie Design Thinking und Lean Startup auf- und ausgebaut hast, dann wird dir Growth Hacking als die logische Fortsetzung dieser Denke erscheinen. Denn genauso, wie du dein Produkt auf die Lösung eines Kundenproblems ausrichtest, kannst du dein Marketing auf deinen Kunden und sein Problem ausrichten. Und genau wie bei Design Thinking machst du das in kleinen, schnellen Iterationszyklen, so dass du schnell lernst und bei Misserfolgen weniger Budget verbrennst:

Was ist Growth Hacking nicht?

Growth Hacking ist keinesfalls eine Ansammlung von Hacks, die man schnell man einsetzen kann, um dann super-schnell super-erfolgreich zu werden. Growth Hacking ist auch keine “Silverbullet”, die du abschießen und dann auf magische Weise deine Probleme lösen wird. Es ist vielmehr ein Lernprozess. Denn mit Growth Hacking findest du schneller und zielgerichteter deine beste Zielgruppe, den Kanal auf dem sie sich aufhält und die Botschaft, mit der du sie erreichen kannst.

Warum ist Growth Hacking für Gründer wichtig?

Als Gründer ist deine Zeit bzw. deine “Runway” begrenzt. Du musst herausfinden, ob deine Idee wirtschaftlich tragbar ist und das Fundament für ein wachsendes Unternehmen sein kann. Und das musst du herausfinden, bevor das Geld ausgeht. Deine wichtigste Herausforderung: Der Product/Market-Fit. Du musst schnellstmöglich, das Produkt entwickeln, welches das Problem deiner Kunden löst – und es natürlich “unter die Augen” deiner Kunden bringen. Was heißt das? Du musst dafür sorgen, dass deine Kunden

  • dich kennen (Awareness)
  • auf deine Website kommen / deine App herunterladen (Acquisition)
  • sich dort registrieren bzw. kaufen (Activation).

So findest du Early Adopter

Habe keine Angst davor, dich in einer Nische zu positionieren: Es vereinfacht deine gesamte Kommunikation! Also auch wenn dir der Sinn nach Weltherrschaft steht und dein Produkt “im Prinzip für jeden” ist, fokussiere dich zu beginn auf eine möglichst kleine Gruppe – denn die ist in der Regel leichter zu finden. Und so gehst du vor:

  1. Suche auf Instagram, Twitter oder LinkedIn nach Influencern in dieser Gruppe und analysiere die Hashtags und Keywords, die sie verwenden. Nutze diese Hashtags und Keywords für die Erstellung und Positionierung deines Contents, damit dich deine Zielgruppe wahrnimmt
  2. Gehe auf Amazon und suche dort nach Fachbüchern, die sich mit deinem Thema beschäftigen. Recherchiere in den Bewertungen nach den Wünschen, Fragen und Bedenken der Zielgruppe. DAS sind die Überschriften und Inhalte deiner Social Media Posts! Auch kostenlose Frage-Antwort-Portale wie Quora, GuteFrage.net oder Foren sind ein Füllhorn guter Content-Ideen. 

Early Adopter verhalten sich komplett anders als Menschen der “Frühen Mehrheit” oder “Späten Mehrheit”, die ein perfektes Produkt zu einem vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis erwarten. Hier liegt die Kohle, d.h. wenn dein Unternehmen diese Phase erreicht hat (nach Product/Market-Fit) wird sich dein Umsatz erhöhen und dein Unternehmen richtig wachsen.  Aber: Du kannst die erste Phase nicht überspringen. Die Menschen der frühen Mehrheit brauchen die Referenz der Early Adopter, ansonsten “trauen” sie sich nicht, dein Produkt oder Dienst zu kaufen, denn sie sind deutlich kritischer, vorsichtiger und anspruchsvoller. Deswegen voller Fokus auf die Early Adopter! Jetzt weißt du, wo du sie finden kannst und was sie über “dein Problem” denken und welche Lösungen sie bis dato genutzt haben. Jetzt brauchst du ihre Aufmerksamkeit! Beispielsweise mit dem »Egobaiting«-Hack

Hack: So gewinnst du die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe

Wer von uns wird nicht gerne öffentlich gelobt und ausgezeichnet? Das kitzelt unser Ego, und wir werden es jedem in unserem Bekanntenkreis mitteilen, dass wir diesen Preis gewonnen haben. Der »Egobaiting«-Hack bedient sich genau diesem Mechanismus. 

Beispiel: Expertenlisten bei Unbounce

Unbounce ist ein Anbieter von Landingpage-Software und richtet sich an Digital-Marketer. In ihrem Blog haben sie die beiden Artikel »75 Marketing-Expertinnen, mit denen du dich vernetzen solltest« und »50 Marketing-Experten, die du nicht auf dem Schirm hast, jedoch kennen solltest« veröffentlicht.  Natürlich haben viele der darin genannten Experten diese Auszeichnung nur allzu gerne in ihrem sozialen Umfeld geteilt und damit die Reichweite des Blogs – und die Awareness von Unbounce – stark vergrößert. So gewinnen beide Parteien.

Über den Autor
Seit 2006 hilft Tomas Herzberger Unternehmen dabei, ihr Wachstum mit Digital Marketing und Growth Hacking anzukurbeln. Er ist Co-Autor des Bestsellers “Growth Hacking: Mehr Wachstum, mehr Kunden, mehr Erfolg” und Co-Founder des Beratungsunternehmens Stratos

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#DealMonitor - Rewe vor Übernahme von Durst.de – Decovry kauft Monoqi

Deutsche Startups - 22. January 2020 - 17:55

Im aktuellen #DealMonitor für den 22. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

11+media
+++ Unternehmer Maikel Stevens, Sohn von Trainer-Legende Huub Stevens, investiert in das Hamburger Medienunternehmen 11+media, das insbesondere für seine Kick.tv-Plattformen (unter anderem Elbkick.tv, Spreekick.tv und Ruhrkick.tv) bekannt ist. Seit 2010 bietet das Unternehmen Videocontent rund um Amateurfußball an. “Wir bieten mit den Kick.tv-Portalen ein qualitativ einzigartiges Videoangebot, dessen Potential noch lange nicht ausgeschöpft ist”, sagt Stevens.

EXITS

Monoqi
+++ Die belgische Design- und Lifestyle-Plattform Decovry übernimmt das Berliner Unternehmen Monoqi. “Nach der Übernahme plant Decovry, die Firma Monoqi schrittweise abzuschaffen und in die Firma Decovry zu integrieren”, teilt das Unternehmen mit. Monoqi gehörte zuletzt zur Social Chain Group, also zu Vox-Löwe Georg Kofler. Im März des vergangenen Jahres übernahm das Unternehmen die Überreste der Design-Community, das zucvor zweimal gescheitert war.

Durst.de
+++ Der Handelsriese REWE plant die Kontrolle über den Kölner Lieferdienst Durst.de zu übernehmen – berichtet die “Lebensmittel Zeitung”. Anfang Januar meldete REWE das Vorhaben beim Bundeskartellamt an. Die Rewe Handelsgruppe Für Sie beteiligte sich über ihre Tochter LHV bereits im Mai 2019 am Kölner Startup.

Mapudo
+++ Der Essener Industriekonzern thyssenkrupp übernimmt die Überreste – das Datenmodell für Werkstoffe und anonymisierte Produktdaten – von Mapudo, einem Marktplatz für Stahlhandel. Das Unternehmen verkauft die Transaktion in der Presseaussendung als “Investition in E-Commerce”. Mapudo wurde 2014 von Ballweg, Sebastian Grethe und Marius Rosenberg gegründet. Die NRW.BANK und HR Ventures investierten 2015 in die Jungfirma. Später stieg dann auch SHS Ventures ein. Im Sommer 2019 schlitterte das Startup in die Insolvenz.

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#StartupTicker - Auf taktikr steht sogar Jürgen Klopp

Deutsche Startups - 22. January 2020 - 16:06

+++ Eines der vielen Kölner Startups, das mehr Aufmerksamkeit verdient hat, ist taktikr. Der Dienst aus dem Hause bolzfabrik ist eine Art Co-Trainer für Amateur-Fußballtrainer aller Alters- und Leistungsklassen. “Die App beinhaltet einen persönlichen WhatsApp Chat, eine umfassende Übungsdatenbank, einen umfangreichen Wissenspool und ermöglicht eine einfache und schnelle Trainingsplanung” – verspricht das Unternehmen.

+++ Genrell soll taktikr seinen Nutzern Fragen rund um Training, Spiel und Taktik beantworten und so eine schnelle Trainingsplanung ermöglichen. Dabei dürften auch die hunderte “erstellten Übungen nach DFB-Standard” helfen. “Wir legen höchsten Wert auf Qualität. Deswegen findest du in unserer umfangreichen Übungsdatenbank nur Übungen und Videos, die von erfahrenen A-Lizenz-Trainern erstellt wurden und dein Team wirklich besser machen”, teilt das Startup mit. Fußball-Trainer Jürgen Klopp ist von dem Tool und dem Unternehmen schon lange begeistert. Seit mehreren Jahren ist er am Betreiber Bolzfabrik beteiligt.

+++ Köln und Fußball passt bekanntlich immer! Denn nicht nur taktikr ist in Köln beheimatet. Auch das Startup Gokixx, eine Fußball-App für Talente, residiert in Köln. Das junge Unternehmen, das von Stefan Göke gegründet wurde, begleitet Fußballtalente auf ihrem Weg in den Profifußball. Spieler, die Gokixx nutzen, können über die digitalen Kanäle des Startups etwa Expertenwissen beziehen und so ihre Karriereentscheidungen besser treffen. Zu den Geldgebern von Gokixx gehört unter anderem Trainer-Legende Felix Magath.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH. #Koelnbusiness auf LinkedIn, Facebook und Instagram.

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