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Aktualisiert: vor 3 Stunden 58 Minuten

60 Minuten trampeln für 24 Stunden Strom

25. November 2018 - 19:25

Die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen dauerhaften oder gar keinen Zugang zu elektrischer Energie. Es ist schon längst Zeit, dies zu ändern. Das dachte auch Manoj Bhargava. Er ist Milliardär und ein US-Amerikaner mit indischen Wurzeln. Er entwickelte das Hans Free Electric Bike, das es Menschen ermöglicht, ihre eigene Stromversorgung aufzubauen und sich somit autark mit Energie zu versorgen.

Photo by Alessandra Caretto on Unsplash

 

Wie funktioniert dieses E-Bike?

Ganz einfach – ein „Radfahrer“ sitzt im Sattel und tritt in die Pedale. Damit wird ein Schwungradsystem in Gang gesetzt, das einen Generator antreibt der seinerseits einen Akkumulator antreibt.

Das hieße z.B., der Vater kommt von der Arbeit nach Hause, setzt sich eine Stunde auf das „Fahrrad“ und erzeugt auf diese Weise den Strom für sein Haus für die nächsten 24 Stunden. Einerseits bewegt er sich auf gesunde Art und Weise und andererseits macht er sein Heim unabhängig von der externen Stromversorgung!

Manoj Bhargava und sein Forscherteam haben dieses Fahrrad entwickelt und könnten damit das Problem der mangelnden weltweiten Energieversorgung mit Strom lösen.

Damit hätten auch arme, unterentwickelte Länder die Chance an saubere, kostenlose Energie zu kommen. Sie könnten ihre Wohnungen beleuchten und könnten sich Zugang zum Internet verschaffen. Bhargava hat seine indischen Wurzeln nicht vergessen und will im nächsten Jahr 10.000 Fahrräder in Indien verkaufen. Der Preis soll bei 100 US-Dollar liegen.

Ein Fahrrad dieser Art, hätte das Potenzial, 1,3 Milliarden Menschen, die heute noch ohne Strom leben, mit Energie zu versorgen. Damit wäre ein Anfang gemacht, dass auch materiell ärmere Menschen sich selbst mit Strom versorgen könnten.

 

 

Ein etwas längeres Video zum Thema:

 

Quelle: allhealthalternatives.com

Klein aber oberfein: Die Apfelretter

11. November 2018 - 20:51

Tonnen herrlichster Äpfel, die zu Boden fallen und vergammeln, weil sie niemand pflückt? Ein Berliner Projekt bringt erntemüde Besitzer alter Apfelbaumsorten und pflückwillige Städter zusammen.

Photo by Natalie Collins on Unsplash

Anja Fiedler ist eigentlich Kulturwirtin. Nach ihrem Studium hat sie sich allerdings für einen ungewöhnlichen Weg entschieden: Sie lebt und arbeitet als freiberufliche Künstlerin und verbessert die Welt. “Soziale Skulpturen” nennt sie Initiativen wie das Apfelrettungs-Projekt, das sie “Apfelschätze” getauft hat.

Auf der Homepage des Projekts erklärt ein sympathisches Animations-Video, wie “Apfelschätze” funktioniert (https://apfelschaetze.de/idee/). Kurz zusammengefasst: Besitzer, die ihre Äpfel nicht mehr ernten, weil es sich entweder finanziell nicht mehr lohnt oder sie keine Lust oder Zeit mehr haben, die die Äpfel aber lieber retten als verkommen lassen wollen, melden ihre Bestände im Berliner Umland auf der Homepage apfelschätze.de zur Ernte an. Von der Initiatorin und ihrem Helferteam werden dann alljährlich Ernteaktionen in den Berliner Schrebergärten, auf Streuobstwiesen und in alten Plantagen organisiert, die über die Homepage bekannt gegeben werden. Zu den Ernteaktionen melden sich erfahrungsgemäß vor allem pflückwillige Städter an, meistens Privatleute und Familien mit ihren Kindern, manchmal auch ganze Kitas oder Schulklassen. Den Großteil der Ernte dürfen die Retter behalten und verwenden, wie immer es ihnen beliebt, das heißt Apfelkuchen backen, zu Apfelmus verkochen, Apfelsaft daraus machen oder machen lassen – oder sie einfach lagern und nach und nach essen. Ein Teil der Ernte wird den Inhabern der Bäume als anerkennender Dank überlassen.

 

 

Rund um Berlin werden so pro Jahr rund 25 Tonnen Äpfel gerettet, eine beachtliche Menge also. Äpfel-Retten als Beitrag zur Rettung der Welt? Der Künstlerin geht es noch um mehr. “In den Beständen, die nicht mehr geerntet werden, sind besonders viele alte, sehr schmackhafte Apfelsorten, die selten geworden sind”, erklärt Anja Fiedler. Das Projekt solle auch helfen, diese Vielfalt zu erhalten. Zudem gehe es darum, Menschen, Natur, Stadt und Land wieder mehr zu verbinden.

 

Vergleichbare Projekte gibt es beispielsweise hier:

https://www.aepfelundkonsorten.org/home#projekte

http://www.gerlingen.de/,Lde/start/Engagement/LokaleAgenda.html

https://www.stimmt.de/news/webreporter/vorort/2018/september/art6777,112310

 

Quelle: apfelschaetze.de

Vom Ödland zum Regenwald

13. October 2018 - 14:33

Es ist die bewegende Geschichte eines Paares, das sich mit ganzem Herzen seinem einzigen Baby widmet: Einem Stück Regenwald, das noch vor zwei Jahrzehnten Brachland war.

Eigentlich begann alles mit einem traurigen Ereignis: Im Jahr 1986 starb der Vater des indischen Arztes Anil Malhotra. Doch auf dem Weg nach Haridwar, wo er gemeinsam mit seiner Partnerin, der Amerikanerin Pamela Malhotra, dessen Asche verstreuen wollte, wurden die Eheleute von der Schönheit des Himalaya überwältigt. Sie verließen Hawaii und siedelten an den Fuß des berühmten Bergmassivs. Fasziniert von der heimischen Natur und erschreckt von deren Zerstörung, die vielerorts zu sehen war, beschloss das kinderlose Paar, sich mit aller Kraft der Erhaltung des einmaligen Ökosystems zu widmen. Ihr Plan: Ein Schutzgebiet zu schaffen und dort die Schönheit der Natur vor der Zerstörung zu retten.

Photo by Paulius Dragunas on Unsplash

Aus eigenen Mitteln erwarben Anil Malhotra und Pamela Malhotra ein 14 Hektar großes Stück Land, das versteigert wurde, weil der Plantagenanbau sich nicht gelohnt hatte und der Inhaber verkaufen musste. Doch das war erst der Anfang. Die beiden frischgebackenen Naturschützer gründeten in den USA den “Sanctuary Trust”, der von da an Spendengelder einsammelte, außerdem eine gemeinnützige Stiftung, die das langfristige Überleben des Schutzgebietes sicherstellen wird. Aus den eingehenden Spendengeldern des Trust kauften die beiden bei jeder Gelegenheiten weitere Landstücke auf, innerhalb von rund 20 Jahren entstand so ein 75 Hektar großes Schutzareal, das sie der Natur überließen.

Photo by Aurélien – Designatic on Unsplash

Jetzt konnte nach und nach der Regenwald mit seiner ursprünglichen Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren zurückkehren. Heute trifft man auf dem ehemaligen Ödland wieder Scharen von Nashornvögel, Eisfischer und Paradiesschnäpper an. Im Unterholz streifen Zibetkatzen, Plumploris, Leoparden und Königstiger umher, außerdem findet sich eine Vielzahl weiterer Tiere, darunter seltene, bedrohte Arten. Und so hat die Geschichte von Anil Malhotra und Pamela Malhotra eine erzählenswerte Moral: Zu Geld zu kommen ist völlig in Ordnung, wenn man nicht nur an das eigene Wohlergehen denkt, sondern damit auch etwas für die “große Gemeinschaft” tut. Und zu der gehört neben uns Menschen eben auch eine unfassbare Vielzahl und faszinierende Vielfalt an Tieren und Pflanzen.

Das folgende Video übermittelt noch mehr Eindrücke zu dieser beeindruckenden Geschichte, die ihr in euch aufzunehmen dürft:

Transparente Solarzellen machen aus jedem Fenster eine Energiequelle

7. October 2018 - 20:03

Wer sich mit Solarenergie in seinem Heim beschäftigt, denkt sofort an Solarpaneele auf seinem Hausdach. Aber die Michigan State University (MUS) hat andere Ideen. Die Forscher dort möchten, dass jedes Haus eine Menge Solarenergie erzeugen kann, aber ohne die Paneele auf dem Dach. Doch, wie soll man Energie erzeugen, ohne die Dächer mit Solarzellen voll zu pflastern? Ganz einfach, sagen die Wissenschaftler, in dem man durchsichtige Solarpaneele an jedem Fenster anbringt!

Photo by Chris Barbalis on Unsplash

Gemäß Richard Lunt, Professor für Technische Chemie und Materialwissenschaften an der MSU, könnte diese Technik die Dachpaneele völlig überflüssig machen. Er meinte: “Wir analysierten deren Potential und zeigen, dass wir lediglich beim Einfangen von unsichtbarem Licht ein ähnliches Energiepotential nützen wie bei den Dachpaneelen und gleichzeitig erhöhen wir die Energieeffizienz von Gebäuden, Automobilen und mobiler Elektronik.“

Die Vorteile von transparenten Solarelementen liegen auf der Hand. Ein durchsichtiges Element an einem vorhandenen Fenster anzubringen, ist einfacher als auf einem Dach einen Rahmen für Solarpaneele zu installieren, um daran schwere Photovoltaikelemente zu befestigen. Es sieht erstens besser aus, weil es unauffällig ist und sollte mal irgendwas mit einem der Fensterpaneele nicht in Ordnung sein, ist es leicht zu entfernen. Der Hauseigentümer kann das ohne fremde Hilfe vornehmen.

Jedes Element besteht aus einem Plastik ähnlichen Material, das organische Moleküle enthält, die vom Forscherteam der MSU entwickelt wurden. Diese Moleküle absorbieren nicht-sichtbare Wellenlängen des Sonnenlichts, die durch sehr dünne Photovoltaik-Streifen durchgeleitet werden, die am Rande der Paneele sitzen und Energie erzeugen.

Man stelle sich nur vor, dass diese transparenten Elemente an allen Fenstern eines Wolkenkratzers angebracht werden und an jeder Scheibe eines Automobils, dann erkennt man das ungeheure Potential, das hinter dieser Technik steckt. Ein weiterer Vorteil wäre, dass keine Solarparks nötig wären und Grünflächen verschandelt werden würden, da man die Paneele direkt dort montiert, wo sie ohnehin zum Einsatz kommen sollen.

MSU behauptet kühn, dass man damit auch die Bildschirme von Smartphones, die nahezu jeder mit sich herumträgt, benutzt werden könnten. Das ergäbe einen Nutzen, den man bei Smartphones wohl nicht voraus ahnen konnte. Wir dürfen gespannt sein, wie sich diese Technologie weiterentwickelt und wann sie zum Einsatz kommt.

 

Quelle: sci-techuniverse.com
Danke für den Tipp, lieber Chris! ;)

Die Meditation des Buddha

1. September 2018 - 11:49

Meditationstechniken sind vielfältig, die Kurse, in denen sie gelehrt werden, oft teuer. Vipassana, die Technik des Gautama Siddharta (Buddha), kann man bei uns kostenlos lernen – in zehntägigen Retreats samt Verpflegung und Unterkunft.

Sachsen, Triebel. Wenige Kilometer vor den Toren der nordbayrischen Stadt Hof, inmitten südsächsischer Hügel und Felder, liegt das Meditationszentrum “Dhamma Dvāra” (https://www.dhamma.org/de/schedules/schdvara). Hier, in der ehemaligen Villa des Teppichfabrikanten Koch, finden rund ums Jahr Retreats statt, in denen Vipassana gelehrt wird, die Meditationstechnik des Buddha (https://www.dhamma.org/de/about/vipassana). 150 Menschen nehmen an jeder Runde teil, stehen morgens um 4.00 Uhr auf, praktizieren täglich viele Stunden und nehmen an theoretischen Unterweisungen teil. Für neun von zehn Tagen verpflichten die Teilnehmer sich zum Schweigen, um lehren zu können, sind die Meditationslehrer natürlich ausgenommen.

Photo by Ksenia Makagonova on Unsplash

Alles ganz normal könnte man meinen, typisch Retreat eben. Schließlich wollen immer mehr Menschen dem Lärm ihres westlichen Lebensstils entkommen: Sie stellen die Sinnfrage, machen sich auf die Suche nach ihrem Innersten – und nutzen die Erfahrung des Rückzugs in die Stille. So oder so ähnlich wie hier bei Triebel läuft es daher mittlerweile an vielen Orten weltweit, das Geschäft mit dem Rückzug, mit Meditation und Besinnung, boomt. Doch etwas hier in Triebel ist anders: Obwohl die Kurse von professionellen Lehrern gegeben werden, obwohl alle Teilnehmer am Ort wohnen können, und obwohl es als Verpflegung für alle täglich frische Biokost gibt, haben die Teilnehmer keinerlei Gebühren zu entrichten.

Das Meditationszentrum “Dhamma Dvāra”gehört zum weltumspannenden Dharma-Netzwerk (Dharma = Befreiung). Gründer des Netzwerkes war der Inder S.N. Goenka (https://de.wikipedia.org/wiki/Satya_Narayan_Goenka), der viele Jahre bei verschiedenen Lehrern Vipassana lernte, bevor er Ende der 60er Jahre in Indien begann, selber Vipassana zu lehren. Da Goenka von der Idee beseelt war, Menschen auf der ganzen Welt den Zugang zu dieser Technik zu ermöglichen, und da das am sichersten und gerechtesten kostenfrei passieren würde, legte er den Grundstein zu einem Netzwerk an Meditationszentren, die heute auf allen Kontinenten kostenlose Kurse anbieten.

Warum die Kurse kostenfrei sein können, ist kein Geheimnis. Die Meditationszentren des Dharma-Netzwerkes finanzieren sich durch Spenden ehemaliger Teilnehmer, auch hier bei Triebel. Wer möchte, kann zwar schon am Abreisetag vor Ort ungezwungen und nach Belieben eine Spende tätigen. Viele nehmen die Erfahrung aber auch erst einmal mit nach Hause, lassen sie sacken – und wenn sie es sich leisten können und sie die Erfahrung einer Unterstützung wert finden, überweisen sie später von daheim – zum Teil auch erst nach Monaten oder sogar Jahren, wenn zum Beispiel nach dem Studium ein Einkommen existiert – einen beliebigen Betrag. Wenn sich jemand überhaupt nicht finanziell beteiligen kann, ist auch das in Ordnung. Dann reicht der Dank ans Universum, dass ihm die Erfahrung des Retreats zuteil geworden ist. Sein Leben verändert sie so oder so.

Doku des mdr:

 

Quelle: dhamma.org

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