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Aktualisiert: vor 14 Stunden 42 Minuten

Japans Kirschen blühen schon jetzt! Klimawandel oder Einzelphänomen?

20. October 2018 - 10:04

Die Kirschblüte in Japan ist legendär wegen ihrer gewaltigen Pracht und Schönheit. Sie findet natürlich immer im Frühjahr statt, doch in diesem Jahr haben erstaunlich viele Bäume beschlossen, sich bereits im Oktober in ein rosafarbenes Blütenkleid zu hüllen. Was geht da vor sich?

Von Tawashi2006 – Eigenes Werk, CC BY 2.1 jp, Von Tawashi2006 – Eigenes Werk, CC BY 2.1 jp, Link Die Kirschbäume sind ein halbes Jahr zu früh dran

Mehr als 300 Sichtungen von blühenden japanischen Kirschbäumen wurden bislang gemeldet, und vielleicht werden es sogar noch mehr. Die Pflanzen sind genau ein halbes Jahr zu früh dran, doch das stört sie aktuell noch nicht. Sie kennen nur Signale wie Licht und Wärme und schauen sich niemals die Wetternachrichten oder den Jahreskalender an, um ihre Entscheidungen zu treffen. Und aktuell fühlt es sich auch in Japan kuschelig warm an, ganz genau so als wäre es bereits Frühling!

Ein Taifun hat in diesem Jahr viele Bäume entlaubt

Normalerweise schütten die Blätter ein Hormon aus, das die Knospen davon abhält, vorzeitig aufzuspringen. Aber in diesem Jahr gab es einen Taifun, der zahlreiche Bäume entlaubt hat, und so sind die Botenstoffe wohl ausgeblieben. Dieses Phänomen gesellt sich zu der angenehm frühlingshaften Sonnenwärme hinzu und bewirkt, dass viele Japaner sich aktuell ganz kräftig über den unerwarteten Frühlings-Look wundern. Hiroyuki Wada, ein Baumdoktor von der Flower Association of Japan, erklärt dazu, dass es schon in anderen Jahren herbstlich blühende Kirschbäume in seinem Land gegeben hat, doch nicht im selben großen Umfang wie 2018.

Grund zur Beunruhigung besteht vorerst nicht

Leider werden diejenigen Knospen, die sich schon dieses Jahr geöffnet haben, im Frühling keine zweite Chance erhalten. Und Kirschen werden sie wohl auch nicht hervorbringen, denn jetzt steht erst noch der Winter ins Haus. Grund zur Beunruhigung scheint es deshalb aber nicht zu geben, denn es sind noch Millionen Bäume übrig, die bereits in die Winterruhe gehen und sich ihre Knospen für nächstes Jahr aufheben.

Quelle: bbc.com

Autobau: Neues Material macht die Karosserie zur Batterie

19. October 2018 - 19:00

Kohlefaser ist ohne Frage ein beeindruckendes Material. Es ist unglaublich leicht und widerstandsfähig und wird in zahlreichen Bereichen verwendet – unter anderem im Flugzeug- und Fahrzeugbau. Unter Umständen könnte das Material bald auch als Energiespeicher zum Einsatz kommen. Zumindest wenn es nach einem Team der Chalmers University in Schweden geht. Die Forscher fanden heraus, dass Kohlefaser unter bestimmten Bedingungen tatsächlich die dafür notwendigen elektrochemischen Eigenschaften aufweist.

Bild: Hadhuey, CC BY-SA 3.0, via Wikipedia Neues Kohlefaser-Material gesucht

Kohlefaser hat in der Vergangenheit bereits Potential als Material für Elektroden in experimentellen Batterien gezeigt. Seine mechanischen Eigenschaften wiederum sind hinreichend bekannt. Das Team der Chalmers University wollte herausfinden, ob diese beiden Eigenschaften kombiniert werden können, um etwa ein Material für den Fahrzeugbau zu schaffen, das gleichzeitig Energie speichern kann.

Kohlefaser, das zum Bau von Strukturen verwendet wird, wird in der Regel so konstruiert, dass das Material so steif wie möglich ist. Derartige Formen von Kohlefasern haben allerdings sehr schlechte elektrochemische Eigenschaften. Auf der anderen Seite weist Kohlefaser mit guten elektrochemischen Eigenschaften eine stark verminderte Steifigkeit auf. Die Forscher jedoch wollten Kohlefaser-Materialien, die gleichzeitig gute elektrochemische Eigenschaften aufweisen und steif sind. Dazu untersuchten sie die Mikrostrukturen verschiedener verfügbarer Kohlefaser-Materialien – insbesondere bezüglich der Anordnung und Größe der Kristalle. Sie fanden heraus, dass die Materialien mit hoher Steifigkeit große, aneinander orientierte Kristalle aufwiesen während jene mit guten elektrochemischen Eigenschaften kleine Kristalle haben, die eher ungeordnet sind.

Die Autokarosserie als Batterie

Dieses Wissen, so die Forscher, stellt eine Basis für die Suche nach Kohlefaser-Materialien dar, die sozusagen die besten Eigenschaften beider Typen vereinen und sowohl gute elektrochemische Eigenschaften als auch eine hohe Steifigkeit aufweisen.

We now know how multifunctional carbon fibers should be manufactured to attain a high energy storage capacity, while also ensuring sufficient stiffness. A slight reduction in stiffness is not a problem for many applications such as cars. The market is currently dominated by expensive carbon fiber composites whose stiffness is tailored to aircraft use. There is therefore some potential here for carbon fiber manufacturers to extend their utilization„, so Leif Asp, der Hauptautor der Studie.

In Anbetracht der Bedeutung von Gewicht im Fahrzeugbau könnte Kohlefaser, die Energie speichern kann, ein echter Gamechanger sein. Die Forscher arbeiten bereits mit Unternehmen aus der Automobil- und Flugzeugbauindustrie zusammen, um die Möglichkeiten von Karosserien zu untersuchen, die gleichzeitig auch eine Batterie sind.

A car body would then be not simply a load-bearing element, but also act as a battery. It will also be possible to use the carbon fiber for other purposes such as harvesting kinetic energy, for sensors or for conductors of both energy and data. If all these functions were part of a car or aircraft body, this could reduce the weight by up to 50 percent„, so Asp weiter.

via Chalmers University of Technology

Schluss mit Glimmstengeln: Neuer Wirkstoff soll die Entwöhnung von Zigaretten vereinfachen

19. October 2018 - 17:00

Gründe, das Rauchen aufzugeben, gibt es viele: Zigarettenkonsum wirkt sich nicht nur massiv auf die Gesundheit aus, er geht auf die Dauer auch ganz schön ins Geld. Kein Wunder also, dass weltweit an Methoden geforscht wird, Nikotinsüchtige dabei zu unterstützen, ihre Sucht loszuwerden. Das ist ein größeres Unterfangen, denn aktuell werden etwa 75 bis 80 Prozent aller Menschen, die das Rauchen aufgegeben haben, wieder rückfällig. Forscher des Scripps Research Institute in La Jolla haben nun die Einsatzmöglichkeiten eines Enzyms in der Suchttherapie untersucht – mit vielversprechenden Ergebnissen.

Rauchen: Der Kampf gegen die Sucht

Lungenkrebs, geschädigte Spermien, Zahnausfall und Rheuma sind nur ein paar Beispiele auf der langen Liste von möglichen Folgen durch Zigarettenkonsum. Und obwohl die meisten Raucher diese Risiken kennen, fällt es ihnen schwer, wieder von den Glimmstängeln loszukommen. Dies liegt an dem im Tabak enthaltenen Nikotin, das im Gehirn die Ausschüttung diverser Botenstoffe auslöst, darunter auch das Glückshormon Dopamin. Das daraus resultierende positive Empfinden prägt sich mit jeder Zigarette weiter ein und löst so eine Sucht aus.

Weltweit arbeiten Forscher daran, Raucher im Kampf gegen ihre Sucht zu unterstützen. Dabei ist nun ein Enzym namens NicA2-J1 im Fokus, das von dem Bakterium Pseudomonas putida produziert wird und Nikotin bereits im Blut abbauen kann. Ein Team rund um Marsida Kallupi vom Scripps Research Institute hat die Wirksamkeit des Enzyms nun in einem Versuch mit nikotinabhängigen Ratten untersucht.

Experimente zeigen Wirkung des Enzyms

Die Forscher schufen eine modifizierte Variante des Enzyms, die nicht nur stärker wirkt, sondern auch länger im Blut bleibt. Anschließend verschafften sie den Versuchsratten 21 Stunden am Tag über 12 Tage Zugang zu einer intravenösen Nikotinzufuhr. Nach Ablauf dieses Zeitraums bekamen die Tiere nur noch alle 48 Stunden Zugang zu dem Suchtstoff. Daraufhin kam es bei den Ratten zu Entzugserscheinungen sowie Überkonsum von Nikotin.

Nun gaben die Forscher einem Teil der Ratten vor jeder Nikotingabe eine Dosis NicA2-J1. Die so versorgten Tiere verlangten zwar weiter nach Nikotin, aber in ihrem Blut fand sich von dem Stoff nur noch wenig. Das Enzym konnte einen Großteil des aufgenommenen Nikotins im Blut wieder abbauen. Dies minderte die Entzugserscheinungen der Tiere drastisch.

Das Verlangen nach Nikotin konnte das Enzym nur dann reduzieren, wenn mit dem Zugang eine Gefahr verbunden war. Wenn der Nikotinhebel den Tieren bei Kontakt in 30 Prozent der Fälle einen Stromstoß versetzte, drückten die behandelten Tiere diesen Hebel zunehmend seltener. Nicht behandelte Artgenossen ließen sich nicht abhalten.

Die Forscher entzogen den Tieren außerdem im Anschluss zehn Tage lang das Nikotin. Anschließend weckten sie das Verlangen nach dem Stoff mit einer erneuten Injektion wieder. Die Nager, die nicht mit dem Enzym behandelt wurden, drückten anschließend sofort wieder auf den Knopf, der das Nikotin lieferte – die behandelten Tiere hielten sich dagegen zurück.

Enzym als Aufhörhilfe?

Die Forscher bezeichneten die Ergebnisse als vielversprechend. NicA2-J1 könnte eine gute Unterstützungshilfe für Raucher sein, die von ihrer Sucht loskommen wollen. „ Unser Ansatz könnte die Nikotinabhängigkeit reduzieren und Entzugserscheinungen minimieren. Außerdem wirkt er im Blutkreislauf und nicht im Gehirn, was die Gefahr problematischer Nebenwirkungen verringert„, so Olivier George, der an der Studie beteiligt war. Die Forscher hoffen, dass das Enzym in Zukunft weiter untersucht wird und bald klinische Studien mit Menschen möglich sind.

via Scripps Research Institute

Zwei Tage nach der Legalisierung: In Kanada wird das Cannabis knapp!

19. October 2018 - 14:34

Kanada hat sich in der Frage der Cannabis-Legalisierung zu einer sehr weitreichenden Lösung entschieden: Seit Mittwoch können die Einwohner – je nach Bundesstaat – ab einem Alter von 18 oder 19 Jahren ganz legal Marihuana kaufen. Im Supermarkt ist die Droge zwar nicht erhältlich, dafür aber Online und in ausgewählten Shops. Doch einige potentielle Kunden erlebten gleich am ersten Tag eine böse Überraschung: Insbesondere in Kleinstädten war der Wirkstoff bereits nach wenigen Stunden ausverkauft. In einigen der Online-Shops stand zudem nur noch eine sehr begrenzte Auswahl zur Verfügung. Die Probleme hatten sich bereits im Vorfeld abgezeichnet. Viele Händler hatten darüber geklagt, dass ihre Bestellungen nicht vollständig erfüllt wurden – und sie so nicht genügend Vorräte aufbauen konnten.

Auch in Deutschland gab es schon Lieferprobleme

In Deutschland ist Cannabis nur für medizinische Zwecke zugelassen. Auch hier traten aber ähnliche Probleme auf. Das Bundesgesundheitsministerium musste daher zusätzliche Importe in die Wege leiten. Interessanterweise sprangen damals die Niederlande und Kanada in die Bresche und versprachen mehr Cannabis zu liefern als ursprünglich vereinbart. Noch immer sind die entsprechenden Präparate aber in einigen Regionen nur schwer zu bekommen. Wie lange die Lieferschwierigkeiten in Kanada anhalten werden, lässt sich aktuell noch nicht abschätzen. Es ist aber durchaus vorstellbar, dass die Produzenten noch einige Monate benötigen werden, um die Nachfrage vollständig zu bedienen. Eine Rolle spielt dabei sicher auch der vergleichsweise geringe Preis: Ein Gramm Haschisch kostet umgerechnet rund 4,30 Euro.

Die Gesetzgebung ist weltweit unterschiedlich

In den letzten Jahren ist Cannabis in mehreren Gebieten weltweit legalisiert worden. Vorreiter war Uruguay mit der vollständigen Legalisierung im Jahr 2014. Auch in einigen US-Bundesstaaten ist der Besitz und Konsum inzwischen straffrei. Auf Bundesebene wurde in den Vereinigten Staaten allerdings noch kein entsprechendes Gesetzt verabschiedet. In Europa sind die Niederlande für eine vergleichsweise liberale Gesetzgebung bekannt. Auch in Deutschland wird immer wieder die Forderung nach einer Lockerung des Verbots erhoben. Bisher fand sich dafür allerdings keine Mehrheit im Bundestag. Für die Zukunft dürfte einiges davon abhängen, welche Erfahrungen Kanada nun mit der Legalisierung macht. Kritiker warnen vor mehr jugendlichen Abhängigen, während Befürworter hoffen, dem illegalen Handel die Grundlage zu entziehen.

Via: Global News

Volocopter: Diese deutsche Firma bringt Flugtaxis nach Singapur!

19. October 2018 - 11:46

Als Dorothee Bär zur Staatsministerin für Digitalisierung ernannt wurde, musste sie sich viel Spott anhören. Der Grund: In einem Interview hatte sie über ihre Vision von fliegenden Taxis in Deutschland gesprochen. Tatsächlich gibt es hierzulande gleich zwei Firmen, die in diesem Bereich weltweit führend sind. Zum einen das Münchener Startup Lilium Aviation, das an einem elektrisch angetriebenen Flugzeug für innerstädtische Strecken arbeitet. Zum anderen die aus Bruchsal stammende Firma Volocopter, die auf Drohnen als Flugtaxis setzt. Das entsprechende Modell wurde in der Vergangenheit bereits in Dubai, Deutschland und den Vereinigten Staaten erfolgreich getestet. Nun wurde bekannt, dass der Volocopter zukünftig zunächst in Singapur zum Einsatz kommen soll. Die ersten Testflüge dort sind für die zweite Jahreshälfte 2019 geplant.

Zukünftig am Himmel von Singapur: Der in Deutschland entwickelte Volocopter. Mikroturbulenzen müssen unbeschadet überstanden werden

Der Volocopter kann senkrecht starten und landen sowie Strecken von bis zu dreißig Kilometern am Stück zurück legen. Die Vision der Macher sieht vor, dass die Nutzer an speziellen Skyports einsteigen und per Tablet das gewünschte Ziel auswählen. Anschließend werden sie über alle Staus hinweg zum Ziel geflogen. Was so einfach klingt, ist technisch extrem komplex zu realisieren. Denn beim Transport von Menschen gelten sehr hohe Sicherheitsanforderungen. So mussten die Ingenieure beispielsweise sicherstellen, dass die Mikroturbulenzen, die sich rund um Hochhäuser bilden, den fliegenden Taxis nichts anhaben können. Solche und ähnliche Schwierigkeiten sorgen dafür, dass es bisher weltweit noch keine regelmäßig fliegenden Flugtaxis gibt. Volocopter könnte eines der ersten Unternehmen werden, dass mit einem entsprechenden Angebot an den Start geht.

In Deutschland gibt es bisher nur Testgebiete

Dafür arbeitet das Startup zeitgleich mit den Behörden von Dubai und Singapur zusammen. Das Ziel ist es, jeweils die regulatorischen Grundlagen für den Betrieb der Flugtaxis zu schaffen. Dabei sind eine Reihe von Fragen zu klären. Angefangen bei den vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen an den Skyports bis hin zu den Versicherungspflichten der Betreiber. Die Regierung in Singapur hat allerdings versprochen, das Thema aktiv anzugehen und möglichst schnell die entsprechenden Gesetze und Vorschriften zu erlassen. In Deutschland ist man hingegen noch nicht ganz so weit. Zumindest wurden aber auch hierzulande bereits die ersten Testzonen eingerichtet. Gut möglich, dass die deutschen Unternehmen Lilium Aviation und Volocopter dann auch irgendwann auf ihrem Heimatmarkt aktiv werden.

Via: New Atlas

Diveo im Blick: Das kann das Fernsehformat der Zukunft

19. October 2018 - 11:40

Diveo bietet als Hybrid-System eine neuartige Verbindung zwischen dem klassischen, linearen Sat-Empfang und den beliebten Funktionen von Diensten wie etwa Zattoo oder Waipu.tv. Diveo kann zum einen über eine Set-Top-Box oder zum anderen via App und CI+ Modul empfangen werden. Wir haben uns das neue HD-Sat-Angebot des Tochterunternehmens der M7 Group einmal genauer angeschaut.

@diveo Diveo verspricht maßgeschneidertes Fernsehen

Wer auf der Suche nach Live-TV und Streaming in einem ist, der wird kaum fündig. Es gibt nur wenige bis einen Anbieter, die das mittels anwenderfreundlicher Endlösungen garantieren können. Wer Diveo nutzt, der kann erstmals auch als Satellitenkunde Live-TV in HD empfangen oder aber auch zeitversetztes Fernsehen via Streaming genießen. Das Ganze funktioniert dann nicht nur auf dem heimischen Smart TV sondern auch auf dem PC, Tablet oder Smartphone. Ihr könnt somit eine aufgenommene Sendung auf dem TV beginnen, diese in der Bahn auf dem Smartphone fortführen und schließlich den letzten Teil noch bequem im Hotel auf dem Tablet konsumieren. Zehn Stunden stehen für die Aufnahmefunktion in der Cloud zunächst zur Verfügung. Für zwei Euro Aufpreis kann das Zeitkontingent auf 100 Stunden aufgestockt werden.

Diveo Set-Top-Box, Diveo CI+ Modul, Diveo App für mobile Endgeräte @diveo

Diveo bietet den vollen TV-Genuss aller frei empfangbaren Sender und dazu auch von privaten HD-Kanälen, die ebenfalls an die Satellitenschüssel gesendet werden. Anfang des Jahres ging Diveo mit der neuen Fernsehplattform an den Start. Diese funktioniert mit jedem Fernseher und macht auch ältere Modelle smart. Empfangen wird der Dienst beispielsweise über ein CI+-Modul, das das HD-Signal entschlüsselt. Wer wissen möchte, ob er zu Hause HD-TV-Empfang hat, der kann sich hier genauer informieren. Interaktive Dienste sowie die Streamingfunktion realisiert dann die passende Smart-TV App. Diveo hat dafür bereits jeweils eine App in Kooperation mit Samsung und LG gelauncht. Weitere TV-Hersteller sollen alsbald folgen. Wer noch keinen Samsung- oder LG-TV (ab2015) besitzt, der kann Diveo auch ohne App über die Set-Top-Box als Receiver nutzen. Damit sind alle Funktionen inklusive- quasi als Rundum-sorglos-Paket.

@diveo Was kostet das Ganze?

Insgesamt hält Diveo drei Pakete für den Nutzer bereit. Den Beginn macht das „ Erlebnis-Paket“ für 7,90 Euro pro Monat. Inkludiert sind mehr als 50 HD-Sender, wozu die öffentlich rechtlichen HD-Sender und die beliebtesten Privatsender wie Pro Sieben HD, Sat. 1 HD, Vox HD, RTL II HD, RTL HD, Sport 1 HD, Nitro HD, Eurosport 1HD und einige mehr zählen.

Wem das nicht ausreicht, der kann mit dem „Entdecker“-Paket noch zusätzlich drei Premiumsender aus dem Pay-TV hinzubuchen (bspw.: FOX HD, SYFY HD, Planet HD, nickjr., Heimat Kanal und einige mehr). Aus dem Angebot der Premiumsender kann der Nutzer frei wählen und diese auch monatlich ändern. 11,90 Euro kostet das Paket für Entdecker pro Monat.

Die gesamte Angebotsbreite verspricht dann das „Vielfalt“-Bundle. Für 16,90 Euro im Monat gibt es die vollen 20 Premiumsender, wie beispielsweise Sony Entertainment TV HD, Planet HD oder der Universal Channel HD.

In jedem der drei Pakete sind alle digitalen Funktionen von Diveo enthalten. Zum Beispiel auch die integrierte Meta-Mediathek, die eine Vielzahl von Sendungen beherbergt, die bereits in der Vergangenheit gelaufen sind. Hier sind knapp 40 Mediatheken gebündelt. Und weil das hier dann doch recht schnell unübersichtlich werden kann, gibt es natürlich eine Suchfunktion, die das Aufspüren der favorisierten Sendung über den Sender, den Sendungsnamen oder die Uhrzeit erleichtert. Abgerundet wird das Angebot dann auch noch mit einer Online-Videothek, die ebenfalls noch einmal knapp 5.000 kostenpflichtige Filme und für 48 Stunden ausleihbare Filme beinhaltet.

@diveo Weitere Funktionen

Funktionen wie die Aufnahme, Pause oder „Restart“ werden via Internet ermöglicht. Dank des Restart-Features können bereits begonnene Sendungen noch einmal von Beginn an geschaut werden. Das funktioniert so lange die Sendung noch nicht gänzlich vorbei ist. Ein gelungenes Feature ist definitiv auch der Cloudrekorder. Dieser kann alle Aufnahmen auf dem Smart TV, Tablet oder Smartphone ausspielen. Das macht das ganze System besonders mobil und attraktiv. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass mehrere Familienmitglieder über Diveo gleichzeitig fernsehen können.

„Kunden profitieren von der Freiheit, selbst bestimmen zu können, welche TV-Inhalte wann, wo und wie konsumiert werden. Wir versprechen, dass Diveo nie stillstehen, sondern sich immer weiterentwickeln wird. Dabei nutzen wir die Qualität des Satelliten und die Kraft der Digitalisierung.“,  erklärt Oliver Rockstein, Executive Vice President (EVP) der M7 Group. Die Weiterentwicklung wurde jüngst mit der neuen Samsung- und LG TV App unterstrichen. Weitere Infos zur Diveo Smart TV App findet ihr hier.

Diveo CI+ Modul für Satelliten TV inklusive HD-Karte für 3 Monate gratis Empfang von über 50 HD Sendern mit 100% Kundenzufriedenheit Preis: 49,00€ Zuletzt aktualisiert am 19.10.2018 Bei Amazon ansehen Die Diveo Smart TV App

Dank der Kooperation mit Samsung und LG konnte Diveo die Angebotspalette weiter ausbauen. Die passende Smart TV App ist bei allen Samsung und LG Electronics TVs ab der Modellserie 2015 verfügbar. Somit kann der Nutzer das interaktive Potential des heimischen TVs vollends ausschöpfen. Die App kann einfach aus dem Samsung und LG App Store heruntergeladen werden. Für beide Optionen gibt es die Möglichkeit, Diveo 30 Tage unverbindlich zu testen.

Diveo HD Sat Receiver mit HD-TV Karte inklusive 3 Monate gratis Empfang von über 50 Sendern in HD-Qualität mit 100% Kundenzufriedenheit Preis: 119,90€ Zuletzt aktualisiert am 19.10.2018 Bei Amazon ansehen Verfügbarkeit und 30 Tage kostenlos testen

Aktion: Bei Diveo direkt gibt es gerade über die Website eine 0-Euro-Hardware-Aktion (gültig bis 31.12.2018). Im Handel gibt es gleichzeitig eine ähnliche Cashback-Aktion:

Kunden, die eine Diveo-Hardware in Form einer Set-Top-Box oder eines CI+ Moduls im Handel erwerben, haben einen großen Vorteil: Wenn sie innerhalb der dreimonatigen Gratisphase ein Abo abschließen, bekommen sie ihr Geld für die Hardware zurück und sparen somit bis zu 119,00 Euro. Schreibt Diveo.

Fazit

Diveo verbindet als hybrides System die Stärken des stabilen Live-Empfangs des klassischen Sat-Fernsehens mit dem Streaming und einem innovativen Cloudrekorder. Dank der verschiedenen Pakete, kann sich der Nutzer je nach den TV-Vorlieben entsprechend orientieren und muss dann auch nur das Paket zahlen, das zu seinen Wünschen passt. Die Bedienung der Funktionen ist einfach und gelungen. Zudem wird der Nutzer unkompliziert durch die Installation geführt. Lobenswert ist letztlich auch der Programmguide. Alles in allem also eine runde und gelungene Angelegenheit.

Neuseeland: In dieser Fabrik wird zukünftig eine Weltraumrakete pro Woche gebaut!

19. October 2018 - 9:32

Die Produktion von Raketen für den Flug ins Weltall ist eine aufwändige und teure Angelegenheit. In den letzten Jahren haben allerdings einige Firmen Anstrengungen unternommen, um die Kosten signifikant zu senken. Das bekannteste Beispiel ist mit Sicherheit SpaceX. Die Firma von Elon Musk setzt dabei auf die mehrfache Nutzung eines Großteils der Raketen. Einen etwas anderen Ansatz verfolgt hingegen die neuseeländische Firma Rocketlab: Sie will Raketen in einer Art Massenproduktion fertigen und so die Stückkosten niedrig halten. In Auckland wurde die dafür benötige Fabrik in der letzten Woche offiziell eingeweiht. Dort sollen zukünftig rund 500 Raketentriebwerke pro Jahr produziert werden – was in etwa fünfzig Raketenstarts ermöglichen würde.

Bild: Rocketlab Technische Probleme führten zu Startverschiebungen

Noch allerdings hat die Firma mit einigen technischen Problemen zu kämpfen. So verlief der erste Raketenstart im Januar zwar erfolgreich. Seitdem sorgt aber ein defektes Steuerungsgerät für erhebliche Verzögerungen. Der zweite Start wird daher nun erst im November stattfinden. Bevor die Massenproduktion startet, sollen solche und ähnliche Schwierigkeiten aber behoben sein. Wie ambitioniert die Produktionsziele von Rocketlab sind, zeigt ein Vergleich mit der europäischen Ariane-Rakete: Von ihr werden aktuell lediglich sechs Exemplare pro Jahr produziert. Allerdings ist sie auch deutlich leistungsfähiger als die Raketen aus Neuseeland. Denn Rocketlab hat sich bewusst auf den Transport von kleinen Satelliten spezialisiert. Experten sehen in diesem Bereich ein gewaltiges Marktpotential.

Ein Raketenstart kostet 4,9 Millionen Dollar

So sind die Raketen darauf ausgelegt, Satelliten mit einem Gewicht von höchstens 150 Kilogramm zu transportieren. Dafür können die Firmen dann allerdings den Erdorbit auch selbst auswählen. Bisher ist dies oftmals nicht der Fall, weil kleinere Satelliten lediglich als Beiwerk auf großen Raketen mitfliegen und die Betreiber daher nur bedingt bei der Wahl der Umlaufbahn mitreden können. Die Startkosten für die neuen Raketen aus Neuseeland werden auf 4,9 Millionen Euro beziffert. In absoluten Zahlen handelt es sich damit um die günstigste Variante des Weltraumtransports. Schaut man sich allerdings die Kosten pro transportiertem Kilogramm Gewicht an, sieht dies unter Umständen schon anders aus. Bisher betreibt Rocketlab einen Startbahnhof in Neuseeland und einen an der Ostküste der USA.

Via: Rocketlab

Volders bietet die automatische Überprüfung und Kündigung von Verträgen

19. October 2018 - 9:23

In Zukunft können Verträge bequem automatisch bewacht und auch gekündigt werden. Jeder kennt die Problematik: Ein Vertrag ist schnell abgeschlossen, während die rechtzeitige Kündigung oft verbaselt wird. Zumeist locken Mobilfunkanbieter, Fitnessstudios und Co mit günstigen Einstiegspreisen. Nach Ablauf der Zwei-Jahres-Frist, wird es dann jedoch teurer. Wer es verpasst rechtzeitig zu kündigen, der zahlt noch ein weiteres Jahr.

Mehr als nur ein reiner Kündigungsservice

Volders ist ein erster Anbieter, bei dem man Verträge sammeln kann. Erweiterte Funktionen ermöglichen es, Kündigungsfristen im Auge zu behalten. Ein weiteres recht nützliches Feature ist zudem, dass auch alternative und teilweise günstigere Anbieter von Strom, Mobilfunk und beispielsweise auch Versicherungen vorgeschlagen werden. Das ist ziemlich praktisch und spart auch Zeit. Insgesamt kann aus 16 Katergoerien gewählt werden.

Volders im Video erklärt

Service und Angebote

Mit einem Blick hinter die Kulissen des Volder-Service wird recht schnell klar, dass es sich hierbei nicht nur um einen gewöhnlichen Kündigungsdienst handelt, sondern vielmehr um einen persönliches Assistenten, der beim Vertragswirrwarr mit unter die Arme packt. Aktuell zählt Volders über 20.000 Kündigungsvorlagen. Mit der Suche nach den Großen Anbietern wie Yellow, Vodafone, Maxdome, Spotify und Co haben wir in jedem Fall mit einem Ergebnis gerechnet. Überrascht waren wir jedoch, dass auch kleine Anbieter, wie etwa die Leinefelder Stadtwerke mit gelistet sind. Das spricht für eine gut aufgestellte Datenbank, die den Service noch attraktiver macht. Mit dem passenden Anbieter auf der Volders Website im Schlepptau, ist der Account auch blitzschnell angelegt, so dass dann einfach mit der individuellen Vertragsaufräumungsaktion gestartet werden kann. Klemmt die Säge, dann hilft der schnelle Support weiter. Das Kundencenter kann telefonisch (Mo-Fr 9-17 Uhr), per Mail oder Facebook erreicht werden. Ein Filter sorgt für schnelle, passgenaue Antworten.


Und so funktionierts

Der Login wird gleich nach der Wahl des ersten Anbieters erstellt, sobald „speichern“ gedrückt wird. Ist der Account fertig, gehts weiter in das Übersichtsmenü. Oben links erscheint dann auch schon der nette Kundenbetreuer mit Bild und Namen, der weiterhilft, wenn die Säge klemmt. Allerdings ist das Ganze Interface auch sehr gut selbsterklärend.

Minimalistisch vom Design her, sind die wesentlichen Funktionen in der linken Leiste aufgeführt. Zunächst erscheinen die eigenen Verträge, darunter der Kündigungsbutton, der wiederum vom Anbietervergleich abgelöst wird. Ziemlich simpel. Die Einfachheit wird auch bei der passenden iOS und Android App bewahrt.

Vertrag kostenlos kündigen

Die Verträge können einfach eingegeben werden. Wenn ihr eure Kundennummern zur Hand habt, wird es noch einfacher. Schließlich ergänzt Volders dann schon gleich entsprechend. Sind alle wichtigen Daten ausgefüllt, dann könnt ihr zwischen den Versandwegen wählen. Volders ist bemüht zu jedem Vertrag mindestens einen kostenlosen Versandweg anzubieten. Das ist meist per Mail oder Fax. Zu den kostenpflichtigen Angeboten zählen das Einwurf-Einschreiben (5,50 Euro), der Brief (2,50 Euro) oder auch das Fax (wenn es nicht kostenlos ist). Für den Versandnachweis muss eine Mailadresse angegeben werden. Den Versandnachweis gilt es dann wiederum sorgfältig aufzubewahren. Wer zusätzlich noch bereit ist 1,50 Euro on top zu legen, der kann von dem Express-Service Gebrauch machen. Was steckt dahinter? Bekanntlich lassen sich die Vertragspartner manchmal auch ein wenig mehr Zeit, bis die Kündigung bestätigt wurde. Dank der Express-Funktion hakt Volders daher regelmäßig nach, lässt sich die Kündigung bestätigen und informiert euch umgehend per Mail oder SMS. Die Informationsfunktion geht auch per Push-Funktion über die App ziemlich gut.

Kündigung in weniger als 60 Sekunden im Video

Weitere Funktionen

Volders zeigt stets an, wie lange die jeweiligen Verträge noch laufen und kündigt diese nach Wunsch auch fristgemäß. Weiterhin wird ein Vertragsanbietervergleich geboten, der stets die aktuellen und teilweise auch günstigeren Alternativanbieter anzeigt. Über dieses Modell spielt Volders im Übrigen auch Geld ein, was unserer Meinung nach legitim ist und dem Verbraucher nichts kostet. Eine weitere Extra-Funktion bieten die implementierten Ratgeber, die Tipps zu Verträgen, Kündigungen und Wiederrufen bieten. Die rechtliche Tiefe ist dabei gewährleistet, schließlich handelt es sich bei dem Verfasser um einen studierten Wirtschaftsjuristen.

Fazit zu Volders

Volders startete als kleines Berliner Startup und ist mittlerweile zu einem gleichwertigen Mitspieler auf dem Markt der Kündigungsdienste avanciert. Dabei bietet das Team jedoch mehr und ist schnell da, wenn Hilfe benötigt wird. Die Oberfläche des Dienstes ist minimalistisch schlank und selbsterklärend. Volders hilft Ordnung in das Vertragswirrwarr zu bringen und zeigt wie lange der jeweilige Vertrag noch läuft. Zudem wird über den Ablauf per SMS oder Mail oder Push erinnert. Regelmäßig ist die Nutzung bis hin zur Kündigung des einzelnen Vertrags kostenlos. Es gibt Anbieter, bei denen lediglich eine Kostenpauschale anfällt, da diese nur bestimmte Kündigungswege anbieten. Volders funktioniert gut und informiert entsprechend professionell.

Kampf ums kühle Nass: Forscher sagen die Hotspots künftiger Wasserkonflikte voraus

18. October 2018 - 19:27

Wasser ist eine elementare Grundlage für Leben auf der Erde. Und damit ein wertvoller Rohstoff. Und wie wir von Öl wissen: Um Rohstoffe werden Kriege geführt. Bis wir um Wasser statt um das schwarze Gold kämpfen, dürfte es gar nicht mehr so lange dauern. Eine Studie von Forschern des Joint Research Center der EU-Kommission hat analysiert, wo das Risiko von Konflikten um das Gut Wasser am höchsten ist. Besonders gefährdet sind demnach die Länder um den Nil und im Gangesdelta. Auch die Staaten entlang des Euphrats und Tigris sowie entlang des Colorado sind gefährdet.

Kämpfe um Wasser

Konflikte rund im Wasser gab es bereits. Ein entsprechendes Beispiel ist der Konflikt zwischen Israel und seinen Nachbarstaaten, der durch Uneinigkeit über die Nutzung des Jordanwassers verstärkt wird. Durch den Klimawandel wird das globale Konfliktpotential bezüglich Wasser noch deutlich stärker werden. Forscher rund um Fabio Farinosi vom Joint Research Center der EU-Kommission haben ermittelt, welche Regionen der Welt besonders gefährdet sind.

Dafür nutzten sie Modellrechnungen und berücksichtigten dabei Faktoren wie die Wasserverfügbarkeit, klimatische Entwicklungen in den einzelnen Regionen sowie sozioökonomische Bedingungen. Außerdem flossen vergangene Konflikte um Wasser in die Berechnung mit ein.

Wir wollten mit unseren Analysen erstens herausfinden, welche Faktoren Wasserkonflikte zwischen Staaten fördern können und zweitens eine Karte erstellen, die die Wahrscheinlichkeit für solche hydropolitischen Interaktionen zeigt„, so Farinosi.

Globales Konfliktpotential

Die Ergebnisse überraschten wenig: Vor allem Gegenden mit knappen Wasserreserven, politische Machtungleichgewichte, eine hohe Bevölkerungsdichte sowie klimatische Stressoren sind gefährdet. Die Erderwärmung in Kombination mit wachsenden Bevölkerungen werden die Wasserknappheit in Zukunft noch verstärken, was zu Konkurrenzkämpfen um die Ressource Wasser führen wird. Bis 2050, so sagen die Forscher voraus, wird die Wahrscheinlichkeit von Auseinandersetzungen im Einzugsgebiet grenzüberschreitender Flüsse um etwa 75 Prozent steigen – bei moderatem Klimawandel. Bei stärkerem Klimawandel ist die Wahrscheinlichkeit entsprechend höher.

Besonders gefährdet ist dabei das Einzugsgebiet des Nils sowie die Gegend im Delta des Ganges sowie um den Indus herum. Asiatische Länder wiederum benötigen viel Wasser für die Landwirtschaft. Auch Länder am Euphrat und Tigris sowie der Colorado River, der durch die USA und Mexico fließt, sind potentielle Hotspots für Wasserkonflikte.

Das bedeutet nicht, dass es in jedem Fall tatsächlich zu einem Konflikt kommen wird. Entscheidend ist unter anderem, wie gut die betroffenen Länder vorbereitet und bereit für Kooperationen sind. Genau hier könnten unsere Forschungsergebnisse helfen – indem sie auf die Risiken aufmerksam machen, sodass frühzeitig über mögliche Lösungen nachgedacht werden und zur Zusammenarbeit ermuntert werden kann„, erläutert Farinosi.

via EU Science Hub

Neue Superbatterie: Forscher entwickeln haltbaren Lithium-Schwefel-Akku

18. October 2018 - 15:35

Lithium-Schwefel-Batterien haben eine bis zu zehnmal höhere Kapazität als die heute weit verbreiteten Lithium-Ionen-Akkus. Doch sie haben einen entscheidenden Nachteil. Schon nach wenigen Lade- und Entladezyklen liefern sie kaum noch Strom. Sie haben sich selbst zerstört. Forscher an der Drexel University in Philadelphia haben jetzt die Lösung präsentiert. Sie verwenden als Kathode eine gewebte Matte aus Titanoxid-Nanofäden, an deren Oberfläche und in deren Poren Schwefelatome angesiedelt sind. Die Anode besteht aus Lithium. Dazwischen befindet sich der Elektrolyt.

Aufbau einer Lithium-Ionen-Batterie @ Drexel University „Zephyr 6“ blieb 336 Stunden in der Luft

Seit 2008, als das mit Lithium-Schwefel-Batterien ausgestattete britische Solarflugzeug „Zephyr 6“ einen Weltrekord aufstellte – es blieb gut 336 Stunden in der Luft –, versuchen Forscher, die Standfestigkeit der Batterie zu erhöhen. Wegen der von anderen Typen unerreichten Energiedichte versprachen sie sich einen entscheidenden Schub für den Einsatz in Elektroflugzeugen. Lithium-Ionen-Batterien können da nicht mithalten. Sie lassen sich auch nicht mehr auf höhere Leistung trimmen, weil alles, was machbar ist, bereits realisiert wurde. Wer noch mehr will riskiert Unfälle, etwa wie der Hersteller der Batterien, die 2016 in Laptops und Smartphones von Samsung in Brand gerieten.

Nanomatte bändigt zerstörerische Polysulfate

Die Selbstzerstörung der Lithium-Schwefel-Akkus geschieht durch Polysulfate, die sich im Inneren bilden. Sie wandern in den Elektrolyten ab, sodass die Kapazität rasch sinkt. Die beschichtete Titanoxidmatte verhindert, dass sich die Polysulfate selbstständig machen und in den Elektrolyten eindringen. Außerdem steigert sie noch die Kapazität, weil deren Oberfläche größer ist.

Das Team um Vibha Kalra, Assistenzprofessor an der Ingenieursfakultät, hat auch die Brandgefahr ausgeschlossen. Sie setzen keinen flüssigen Elektrolyten ein, sondern einen unbrennbaren gelartigen. „Unser Design minimiert die Kapazitätsverluste, die im Laufe der Zeit auftreten“, sagt Kalra. Diese seien bisher das Haupthindernis bei der Kommerzialisierung der Lithium-Schwefel-Batterie.

Volta Volare GT4 – das erste serienreife Elektroflugzeug Elektroflugzeug mit 100 Sitzen?

Wenn es gelingt, die Lithium-Schwefel-Batterie zu Serienreife zu entwickeln, erhöht sich die Reichweite von Elektroautos drastisch. Zudem rückt der Bau von Elektroflugzeugen mit einer Kapazität von 100 Sitzen oder mehr in den Bereich des Machbaren.

Berlin testet ein solidarisches Grundeinkommen

18. October 2018 - 12:08

Es war der SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder, der einst das sogenannte Arbeitslosengeld II einführte. Oftmals auch unter dem Namen Hartz IV bekannt, sollten Langzeitarbeitslose durch das Konzept auf der einen Seite stärker gefördert werden. Auf der anderen Seite wurden ihnen aber auch verschiedene Pflichten auferlegt. Wer diese nicht erfüllt, muss mit Sanktionen rechnen. Der ebenfalls der SPD angehörende regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat nun einen anderen Ansatz zur Diskussion gestellt: Das solidarische Grundeinkommen. Getestet werden soll das Konzept bereits im nächsten Jahr mit 1.000 Langzeitarbeistlosen in der Bundeshauptstadt. Diese sollen einer sozialen Tätigkeit im öffentlichen Dienst nachgehen und dafür mindestens 10,50 Euro pro Stunde erhalten. Dafür erhalten sie dann aber auch keine Leistungen aus dem Arbeitslosengeld II mehr.

Foto: Michael Kammler Es handelt sich nicht um ein bedingungsloses Grundeinkommen

Auch wenn der Name „solidarisches Grundeinkommen“ eine gewisse Ähnlichkeit zum „bedingungsloen Grundeinkommen“ aufweist, handelt es sich also um einen komplett anderen Ansatz. Faktisch möchte der Berliner Bürgermeister Langzeitarbeitslose schlicht beim Staat anstellen. Die Kosten dafür sind allerdings hoch: Ersten Berechnungen zufolge würde die Einstellung von 100.000 Menschen rund 500 Millionen Euro kosten. Finanziert werden soll dies zum größten Teil von der Bundesregierung. Diese hatte im Koalitionsvertrag ein Programm namens „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ festgeschrieben, das sich insbesondere um Langzeitarbeistlose kümmern soll. Ob die Berliner Vorschläge allerdings tatsächlich finanziert werden, hängt vor allem von Arbeitsminister Hubertus Heil ab. Dieser hatte die zur Verfügung stehenden vier Milliarden Euro eigentlich nutzen wollen, um die Anstellung von Langzeitarbeitslosen in der freien Wirtschaft zu unterstützen.

Experten sind von der Idee noch nicht überzeugt

Die meisten Wirtschaftswissenschaftler sehen den Vorschlag des Berliner Bürgermeisters eher kritisch. Sie führen dabei im Wesentlichen drei Punkte an:

1. Keine Zeit für Weiterbildungen: Wer auf dem ersten Arbeitsmarkt seine Chancen erhöhen möchte, muss sich fortbilden. Dies ist aber nur schwer möglich, wenn jemand gleichzeitig einer Vollzeitstelle nachgeht. Durch das solidarische Grundeinkommen könnten sich die Chancen auf einen Job in der freien Wirtschaft also sogar verringern.

2. Fehlende Motivation zur Veränderung: Weil die Stellen im Rahmen des Grundeinkommens unbefristet sind, könnte der Anreiz entfallen, sich nach Alternativen umzusehen. Die Menschen würden also dauerhaft auf den geförderten Stellen verbleiben. Das eigentliche Ziel der Politik war es aber, Langzeitarbeitslose wieder in reguläre Stellen zu vermitteln.

3. Konkurrenz zur freien Wirtschaft: Durchaus denkbar ist auch, dass die staatlich subventionierten Angestellten letztlich Tätigkeiten übernehmen, die sonst von Privatunternehmen durchgeführt würden. Hier könnte ein unfairer Wettbewerb entstehen.

Via: Business Insider

Byproval: Wie aus alten Gemüseresten wertvolle Rohstoffe für die Kosmetikindustrie werden!

18. October 2018 - 10:02

Bei der Verarbeitung von Obst und Gemüse bleiben regelmäßig große Mengen Abfall zurück. Als Beispiel kann hier die kleine Erbse dienen: Bevor diese in die Dose wandert, werden zunächst Stängel, Blätter und Hülsen entfernt. Bisher wird dieser Abfall zumeist an Tiere verfüttert oder in Biogasanlagen verwertet. Wissenschaftler des Forschungsinstituts PFI Biotechnologie haben nun aber noch eine andere Nutzungsmöglichkeit erprobt. Demnach sind in den Überbleibseln der Erbesenverarbeitung wertvolle Grundstoffe für die Kosmetik- und Pharmaindustrie enthalten. Diese könnten zunächst extrahiert und vermarktet werden – bevor der Abfall dann tatsächlich in die Biogasanlage wandert. Erste Versuche unter realitätsnahen Bedingungen zeigten bereits, dass sich die Idee tatsächlich umsetzen lässt. Nun wird nach Partnern aus der Industrie gesucht.

Bevor das Obst so an den Verkaufsständen landet, fallen jede Menge Abfallprodukte an. Bild: The Photographer [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons Erbsen, Äpfel und Karotten erwiesen sich als besonders geeignet

Am Anfang der Forschungsarbeit stand eine große Palette an verschiedenen Abfallprodukten. Denn die Forscher haben sich viele verschieden Obst- und Gemüsesorten angeguckt und das vorhandene Potential für die neue Form der Zweitnutzung bewertet. Letztlich etablierten sich drei Favoriten: Die bereits erwähnten Erbsen sowie Äpfel und Karotten. Anschließend untersuchten die Wissenschaftler, ob es überhaupt möglich ist, die gewünschten Stoffe zu isolieren und weiter zu verarbeiten. Dies gelang grundsätzlich, auch wenn gewisse Einschränkungen vorgenommen werden müssen. So hängen Menge und Qualität des gewonnenen Grundstoffs oftmals davon ab, zu welchem Zeitpunkt und in welchem Zustand die Abfälle weiter verarbeitet werden konnten. Hier müssten die Lager- und Transportabläufe unter Umständen ein wenig angepasst werden.

Auch die Produktion von Biogas ist anschließend noch möglich

Anschließend schauten die Forscher, ob sich die Abfälle nach dem Extaktionsprozess überhaupt noch für die Biogasanlage eignen. Auch hier konnte grundsätzlich ein positives Ergebnis erzielt werden. Im Rahmen eines Langzeitexperiments wurde nachgewiesen, dass sich die Erbsenreste ausgesprochen gut als Ko-Substrat für die Biogas-Produktion eignen. Die Effizienz ist allerdings etwas geringer als bei dem sonst genutzten Mais. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass rund 2,5 Tonnen Erbsenabfall in etwa eine Tonne Mais ersetzen können. Der Ablauf innerhalb der Biogasanlage verändert sich dadurch nur wenig: Die Experimente bestätigten eine konstante Gasproduktion bei hoher Qualität. Erste Wirtschaftlichkeitsberechnungen kamen daher zu dem Ergebnis, dass sich die Nutzung der Obst- und Gemüsereste für die Kosmetikindustrie durchaus lohnen könnte.

Via: PFI Germany

Luftfahrt: Drohnen können ein Passagierflugzeug vom Himmel holen

17. October 2018 - 18:13

Drohnen sind voll im Trend. Neben einem inzwischen florierenden Geschäft mit Drohnen als Freizeitspaß für Verbraucher werden die kleinen Flugobjekte auch vermehr als Paketlieferanten getestet, spüren Landminen auf oder kontrollieren Pipelines. Allerdings müssen die ferngesteuerten oder autonomen Drohnen sich den Luftraum mit allen anderen Fluggeräten teilen – darunter auch Flugzeuge. Ein Team von Forschern der University of Dayton hat nun experimentell gezeigt, welche Schäden eine Drohne bei der Kollision mit einem Flugzeug verursachen kann. Das Ergebnis war durchaus erschreckend: In extremen Fällen kann die Kollision mit einer Drohne sogar zum Absturz einer großen Passagiermaschine führen.

Bild: University of Dayton Drohnen: Gefahr im Kleinformat

Das Szenario an sich ist gar nicht so abwegig. Zwar fliegen Passagierflugzeuge und Drohnen grundsätzlich in völlig unterschiedlichen Höhenbändern, aber insbesondere in den Einflugschneisen von Flughäfen kam es bereits zu gefährlichen Near-miss-Situationen. Der erste ernsthafte Zwischenfall ist daher nur eine Frage der Zeit.

Was genau dann passieren würde, ist schwer zu sagen. „ s gibt bisher kaum Daten darüber, welchen Schaden eine Drohne anrichten würde und die wenigen Informationen dazu stammen meist aus Modellen und Simulationen. Drohnen wiegen aber ähnlich viel wie manche Vögel und wir wissen, welche Schäden eine Vogelkollision anrichten kann„, so Kevin Poormon von der University of Dayton.

Die Forscher wollten sich nicht mehr auf reine Simulationen verlassen und schossen daher in einer Testhalle mit einer Spezialkanone einen etwa ein Kilogramm schwere Drohne auf den Flügel eines Kleinflugzeugs ab. Der Aufprall entsprach etwa einer Fluggeschwindigkeit des Flugzeugs von 380 km/h. Zum Vergleich führten die Forscher den Versuch auch mit einer gleich schweren Gel-Attrappe eines Vogels durch.

Nach der Kollision mit der Drohne konnten die Forscher zunächst nur oberflächliche Schäden am Flügel erkennen. Doch im Inneren zeigte sich, dass die Folgen verheerend waren: „ Die Phantom-Drohne drang viel tiefer in den Flügel ein und beschädigte den Hauptträger, was beim Vogel nicht der Fall war. Das gesamte Gesicht des Flugzeugs hängt an diesen Trägern. Wenn man einen davon genügend beschädigt, würde das Flugzeug abstürzen„, so Poormon. Die Flügel eines großen Passagierflugzeuges sind ähnlich aufgebaut und haben nur unwesentlich dickere Wände.

Sollbruchstelle für Drohnen?

Auch wenn eine Drohne im Vergleich zu einem Passagierflugzeug nur klein ist, kann sie also scheinbar erhebliche Schäden verursachen. Und da sind Szenarien wie das Einsaugen einer Drohne durch ein Triebwerk bzw. der Zusammenstoß mit einer Cockpit-Scheibe oder eine Kollision mit einer deutlich schwereren Drohne noch nicht betrachtet worden. Dies wollen die Forscher nun nachholen.

Die Forscher fordern daher eine strengere Reglementierung der Drohnennutzung und eine Anpassung der Konstruktionsprinzipien für Drohnen. „ Man könnte Drohnen so bauen, dass sie bei einem Aufprall leichter zerbrechen oder sie unterhalb eines bestimmten Gewichts halten„, erläutert Poormon.

via University of Dayton

Luxusmarke Porsche: Elektromobilität wird zum Jobmotor!

17. October 2018 - 13:02

Der Porsche-Konzern glaubt an das Mantra seines Gründers: „Das letzte Auto wird ein Sportwagen sein“. Deshalb investiert die Automarke zwar stark in Fahrassistenzsysteme, will aber auch zukünftig keine Fahrzeuge ohne Lenkrad bauen. In einem anderen Bereich allerdings legt Porsche nun den Turbo ein: Der Luxusautohersteller bekennt sich eindeutig zum Elektroantrieb. So sollen in den nächsten Jahren stolze sechs Milliarden Euro in diesem Bereich investiert werden. Das Ziel: Ab dem Jahr 2025 soll mindestens jeder zweite verkaufte Porsche über einen Elektromotor verfügen. Teilweise werden dafür reine Elektro-Modelle auf den Markt gebracht – etwa der Porsche Taycan. Teilweise sollen aber auch die bestehenden Modelle schlicht in einer Elektroversion erhältlich sein.

Porsche Mission E mit 500 Kilometer Reichweite und Emotionen-Tracking (Bild:Porsche) Alleine für die Produktion wurden 1.200 neue Mitarbeiter eingestellt

Einen interessanten Nebeneffekt betonte nun Personalvorstand Andreas Haffner: Die Umstellung auf den Elektroantrieb sorgt keineswegs für den Abbau von Arbeitsplätzen. Diese Befürchtung wird immer mal wieder geäußert, weil Elektromotoren deutlich einfacher konstruiert sind als klassische Verbrennungsmotoren. Demzufolge werden auch weniger Mitarbeiter für die Produktion der Autos benötigt. Bei Porsche allerdings wurden für die Montage des Taycan rund 1.200 neue Mitarbeiter am Standort in Zuffenhausen eingestellt. Haffner spricht daher sogar von einem der größten Jobmotoren in der Geschichte des Konzerns. Zumal die Investitionen auch an anderer Stelle für neue Arbeitsplätze sorgen könnten. So ist die Automarke an dem Joint Venture Ionity beteiligt und will zum Ausbau der Ladeinfrastruktur beitragen.

Porsche glaubt an die Elektromobilität

Tatsächlich hat Porsche selbst auch schon eine Schnellladestation entwickelt, die selbst den Supercharger von Tesla in den Schatten stellt. Diese massiven Investitionen zeigen, dass das Unternehmen an eine elektrifizierte Zukunft im Automobilbereich glaubt. Oder wie es die Pressestelle ausdrückt: „Mit dem Taycan bricht Porsche ins elektrische Zeitalter auf.“ Zukünftig soll dann auch nicht mehr nur mit dem reinen Verkauf der Fahrzeuge Geld verdient werden. Vielmehr sollen zusätzliche digitale Produkte und Angebote dafür sorgen, dass auch weiterhin eine operative Umsatzrendite von mindestens 15 Prozent erreicht wird. Auch in diesem Bereich dürfte das Unternehmen daher in naher Zukunft verstärkt Leute einstellen.

Tilos: Die erste Mittelmeer-Insel setzt vollständig auf Erneuerbare Energien!

17. October 2018 - 11:07

Tilos ist eine kleine griechische Insel im Mittelmeer mit rund 500 Einwohnern. Im Sommer müssen allerdings rund doppelt so viele Menschen mit Strom versorgt werden, weil dann zahlreiche Touristen auf die Insel strömen. Bisher basiert die Energieversorgung auf fossilen Brennstoffen. So befindet sich auf der Insel Kos ein Dieselkraftwerk, dessen Strom mithilfe eines Unterwasserkabels nach Tilos transportiert wird. Besonders sinnvoll ist diese Konstruktion nicht. Zum einen stellt das Verfeuern von Diesel eine enorme Belastung für Umwelt und Klima dar. Zum anderen kommt es auf Tilos aber auch immer wieder zu Stromausfällen aufgrund tektonischer Verschiebungen am Meeresboden. Die Europäische Union hat daher Gelder zur Verfügung gestellt, um die kleine Insel unabhängig von Energieimporten zu machen.

Bild: Ulrich Scherf [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons Bisher kommt keine Mittelmeerinsel ohne fossile Energieträger aus

Kernstück des Konzepts namens TILOS („Technology Innovation for the Local Scale“) sind eine 800-kW-Windturbine und eine 160-kw-Solaranlage. Der dort produzierte Strom kann zudem in ein Speichersystem mit einer Kapazität von 2,4 MWh eingespeist werden. Auf diese Weise ist eine Stromversorgung rund um die Uhr gewährleistet. Der Einsatz von smarten Stromzählern und ähnlichen Technologien soll zudem dafür sorgen, dass sich Stromproduktion und -nachfrage ein wenig angleichen. Aktuell wird rund 70 Prozent des Strombedarfs der Insel über Erneuerbare Energien gedeckt. Zukünftig soll dieser Wert aber auf 100 Prozent steigen. Damit besäße Tilos im Mittelmeer dann ein Alleinstellungsmerkmal. Allerdings fördert die Europäische Union ähnliche Projekte auch in Deutschland, Spanien, Frankreich und Portugal.

Das Konzept kann auch auf andere Bereiche übertragen werden

Die Frage, wie kleine und abgelegene Inseln mit Strom versorgt werden können, stellt sich aber natürlich nicht nur in Europa. Das Ziel des Projekts ist es daher auch, hier Erfahrungen zu sammeln, die dann zu intelligenten Lösungen auf der ganzen Welt beitragen können. Nicht immer muss es sich zudem um klassische Inseln im Wasser handeln. Vielmehr lässt sich das grundlegende Konzept natürlich auch auf abgelegene Dörfer ohne Anschluss an das öffentliche Stromnetz übertragen. Zwei Kriterien sind dabei von besonderer Bedeutung: Die Stromversorgung soll ohne fossile Energieträger auskommen und vollkommen autark sein. Ob dabei dann verstärkt auf Wind-, Solar- oder Wasserkraft gesetzt wird, hängt von den lokalen Bedingungen und den zuvor gemachten Erfahrungen ab.

Via: Treehugger

Gewaltiges Potential: So funktioniert das größte Gezeitenkraftwerk der Welt!

17. October 2018 - 9:08

Die Mehrheit der Weltbevölkerung lebt weniger als 100 Kilometer von der Küste entfernt. Schon seit vielen Jahren versuchen Wissenschaftler daher, die gewaltige Energie der Gezeiten zur Stromproduktion zu nutzen. In der Theorie ist dies vergleichsweise einfach: Es werden Turbinen installiert, die durch den Wechsel von Ebbe und Flut angetrieben werden. In der Praxis haben sich die Bedingungen allerdings als extrem herausfordernd erwiesen. Da sind zum einen die gewaltigen Kräfte des Wassers. Hinzu kommt, dass es sich um Salzwasser handelt und zudem auch noch Sand und Gestein mitgeführt wird. Dies sorgte dafür, dass die meisten bisher installierten Gezeitenkraftwerke relativ schnell kaputt gingen. Reparatur- und Wartungsarbeiten auf hoher See sind allerdings mit hohen Kosten verbunden, was einen wirtschaftlichen Betrieb erschwerte.

Foto: Scottrenewables Der Strom wurde direkt auf den Orkney Inseln verbraucht

Vor der Küste der schottischen Orkney Inseln könnte nun allerdings ein Durchbruch gelungen sein. Denn dort haben Forscher eine 2MW-Turbine namens SR2000 im Meer versenkt, die ein Jahr lang konstant Strom produzierte. In dieser Zeit wurden immerhin 3 Gigawattstunden Strom produziert – was in etwa dem Verbrauch von 830 britischen Haushalten entspricht. Es handelte sich auch nicht um ein rein technisches Experiment, sondern der Strom wurde tatsächlich in das Netz der Orkney Inseln eingespeist. Zwei Faktoren haben zu diesem Erfolg beigetragen: So wurden größere und stabilere Rotoren als in der Vergangenheit verwendet. Dies hatte zur Folge, dass auch bei niedrigeren Fließgeschwindigkeiten ausreichend Strom produziert werden konnte. Dadurch wiederum konnte die Turbine an einer gut erreichbaren Stelle installiert werden, sodass die Wartungsarbeiten einfach von einem Boot aus durchgeführt wurden.

Ein marktreifes Produkt soll zeitnah fertiggestellt werden

Inzwischen wurde die Turbine wieder aus dem Wasser geholt und die Testphase abgeschlossen. Die beteiligten Ingenieure arbeiten nun daran, aus dem Prototypen ein marktreifes Produkt zu machen. Ein Großteil der Arbeit schein allerdings schon erledigt zu sein: Die Entwicklung soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Anschließend ist eine weitere Testphase vor der Küste Schottlands geplant, bevor mit der Vermarktung der Gezeitenkraftwerke begonnen wird. In der Vergangenheit wurde auch in Kanada intensiv an der Entwicklung von Gezeitenkraftwerken gearbeitet. Dort hat die Insolvenz des Unternehmens OpenHydro allerdings zu Turbulenzen geführt. Der Erfolg vor der schottischen Küste könnte dem Thema nun wieder Auftrieb verleihen.

Via: Treehugger

Altersfreigabe im Kino: Chemischer Indikator entscheidet, wer einen Film sehen darf

16. October 2018 - 20:00

Für die Altersfreigabe von Filmen gibt es jetzt ein messbares Kriterium. Forscher am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz haben herausgefunden, dass die Isopren-Konzentration in der Luft eines Kinosaals, in dem ein Film vorgeführt wird, Aufschluss darüber gibt, wie aufgeregt und nervös sie das Lichtspiel macht. Isopren ist ein Kohlenwasserstoff, den der menschliche Körper abgibt.

Test mit 13.000 Zuschauern

„Isopren scheint ein gutes Maß für die Anspannung einer Gruppe sein“, sagt Jonathan Williams, Gruppenleiter am Max-Planck-Institut für Chemie. „Unser Ansatz kann also objektive Hinweise geben, wie Filme klassifiziert werden sollten.“ Je mehr Isopren desto höher muss die Alterseinstufung sein. Bei 135 Vorführungen von elf verschiedenen Filmen haben die Forscher die Luftzusammensetzung im Kinosaal gemessen. Sie interessierten sich für die Konzentration flüchtiger organischer Verbindungen, kurz VOC für Volatile Organic Compounds, darunter Isopren. Beteiligt waren rund 13.000 Zuschauer. Dabei stellte sich heraus, dass Isopren ein guter Gradmesser für die Altersfreigabe ist.

Isopren entsteht beim Stoffwechsel

Isopren wird beim Stoffwechsel gebildet und in den Muskeln eingelagert. Wenn Menschen sich bewegen, wird es über den Blutkreislauf und die Atmung, aber auch über die Haut freigesetzt. „Offenbar rutschen wir im Kinosessel unwillkürlich hin und her oder spannen Muskeln an, wenn wir nervös und aufgeregt sind“, so Williams. Wie buchstäblich angespannt das Publikum einen Film verfolgt, liefert wiederum ein gutes Indiz dafür, wie belastend der Streifen auf Kinder und Jugendliche wirkt. Bisher wird die Altersfreigabe nach dem subjektiven Eindruck der Prüfer festgelegt. Die Isopren-Messung könnte in den Fällen helfen, in denen die Kommission uneins ist, so die Max-Planck-Forscher.

Massenspektrometer liefert die Daten

Um die Konzentration zu messen leiteten die Forscher die Abluft des Kinosaals durch ein Massenspektrometer, ein Gerät, das selbst winzige Konzentrationen an Gasen ermittelt. Alle 30 Sekunden wurde die Zusammensetzung der Luft analysiert und wie sie sich verändert. Gemessen wurden 60 verschiedene chemische Verbindungen. Auf der Grundlage dieser Messungen erstellte das Team ein Modell, das die Daten mit der Altersklassifikation in Relation setzt. Es zeigte sich, dass auf dieser Basis eine Altersklassifizierung von Filmen möglich ist.

via MPG

Smartphones: Neuer Kleber soll den Akkutausch erleichtern

16. October 2018 - 17:45

Akkus austauschen ist bei manchen Smartphones und anderen elektronischen Geräten gar nicht oder nur mit großen Schwierigkeiten möglich, weil die Stromspeicher eingeklebt sind. Künftig könnte es einfacher gehen. Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben jetzt einen Hochleistungs-Klebstoff vorgestellt, der sich bei Erwärmung selbst zerstört. Die Temperatur bleibt dabei unter der, bei der empfindliche elektronische Geräte Schaden nehmen. Heute genutzte Kleber lösen sich erst bei weit höheren Temperaturen auf.

Bild: Amadeus Bramsiepe, KIT Kleben statt Schrauben ist „in“

Nicht nur Akkus werden eingeklebt, auch andere Baugruppen. Und das nicht nur in der Kommunikationstechnik. Alle Hersteller lieben dieses einfach Verfahren, das alternativ etwa zum Schrauben und Nieten eingesetzt wird. Bei Reparaturen und dem Austausch von Komponenten gegen weiterentwickelte gibt es dann Schwierigkeiten. Auch das Recycling bereitet dann Probleme, weil die Bauteile zuvor sortenrein getrennt werden müssen.

Farbänderung zeigt Auflösung des Klebers an

„Die Bauteile vieler Produkte aus unserem alltäglichen Leben, zum Beispiel Handys oder Tablets, werden in der Regel an bestimmten Stellen verklebt“, erklärt Professor Christopher Barner-Kowollik, Leiter der Arbeitsgruppe Makromolekulare Architekturen am Institut für Technische Chemie und Polychemie (ICTP) des KIT. Der neue thermolabile Klebstoff kann dieses Problem lösen. Er ist bei Raumtemperatur stabil, lässt sich aber auf den Punkt genau, schnell und schon bei vergleichsweise geringen Temperaturen wieder abbauen. Ist der Prozess beendet, verfärbt er sich. Dann können die zuvor verklebten Bauteile ganz leicht entfernt werden.

Wärme wirkt auf Sollbruchstellen

Dass gelingt mit einem Trick. Die Forscher bauten in das Netzwerk aus langkettigen Polymermolekülen, aus dem ein typischer Klebstoff besteht, Sollbruchstellen ein. Bei erhöhter Temperatur lösen sie sich und der Klebstoff zerfällt. Die Temperatur, bei der sich die Sollbruchstellen lösen, kann exakt eingestellt werden, sodass sie verschiedenen Anwendungen angepasst werden kann. Bei einer verklebten Autoscheibe etwa muss die Temperatur, bei der der Kleber aktiv bleibt, verhältnismäßig hoch sein, damit sie an einem Hochsommertag nicht herausfällt.

Für den cleveren Klebstoff, den die Experten ursprünglich für die Dentaltechnik entwickelt haben, um verklebte Kronen oder Klammern schonend wieder auszubauen, haben sich mittlerweile vielfältige Anwendungsfelder geöffnet. Neben dem Elektronikbereich sind Einsätze in der Produktion denkbar.

via KIT

Preisverdoppelung: Wieso der Klimawandel die Bierpreise erhöhen wird

16. October 2018 - 15:30

Der Klimawandel hat inzwischen Ausmaße angenommen, die sehr reale Folgen mit sich bringen – unter anderem auf die Landwirtschaft. Ein Teilbereich dieser Auswirkungen auf die Landwirtschaft dürfte Bierliebhaber treffen: Dank der Erderwärmung wird es in Zukunft immer wieder zu Einbußen bei der Gerstenernte kommen. Die Folge: Es steht weniger Getreide zum Brauen von Bier zur Verfügung. Einer Studie von einem Team rund um Wei Xie von der Universität Peking kam zu dem Ergebnis, dass der weltweite Bierkonsum durch die zunehmende Hitze um bis zu 16 Prozent zurückgehen könnte. Als Folge werden auch die Bierpreise steigen – insbesondere in Nationen mit hohem Bierkonsum, wie etwa Deutschland.

Die Gerstenernte geht zurück

Bier hat für die Menschheit eine große Bedeutung und wird schon seit Jahrtausenden hergestellt. Der Gerstensaft gehört weltweit zu den beliebtesten alkoholischen Getränken und ist für viele Menschen nicht wegzudenken. In Deutschland trinkt jeder Bürger pro Jahr im Schnitt 100 Liter Bier.

Aber in Zukunft könnte die Versorgung mit Bier schwieriger werden. Gerste reagiert extrem empfindlich auf Wetteranomalien wie Hitzewellen oder Dürren. Diese Extreme werden dank des Klimawandels aber deutlich zunehmen. „ Die Forschung hat ihr Augenmerk bisher darauf gerichtet, wie sich die Folgen der Erderwärmung auf die globale Produktion von Grundnahrungsmitteln wie Weizen und Mais auswirken. Die Effekte auf Luxusgüter wie Bier wurden dagegen noch nicht untersucht„, so Dabo Guan, der an der Studie beteiligt war.

Für ihre Studie berechneten die Forscher die Auswirkung verschiedener Klimaszenarien auf die Gerstenernte in insgesamt 34 Regionen. Die daraus gewonnen Daten wurden in ein Wirtschaftsmodell eingepflegt, das die Auswirkungen auf die Produktion und den Konsum von Bier vorherzusagen.

In den kommenden Jahrzehnten erwarten die Forscher Einbußen von drei bis 17 Prozent bei der Gerstenernte, was sich auf die Verfügbarkeit von Rohstoffen für das Bierbrauen auswirken wird.

Bier wird teurer

Gerste fungiert nicht nur als Zutat für Bier, sondern auch als Futtermittel in der Tierzucht. Wenn die Gerste knapp wird, wird der Tierzucht wahrscheinlich der Vorrang gegenüber dem Bierbrauen gegeben. Der Bierkonsum wird dadurch im schlimmsten Fall um 16 Prozent zurückgehen, so die Forscher. Das entspricht einem Volumen von 29 Milliarden Litern. Der Rückgang würde sich auch direkt auf die Bierpreise auswirken: Dieser wird sich über kurz oder lang nahezu verdoppeln. Die Zahlen gelten, wenn der Klimawandel in Zukunft so fortschreitet wie bisher. Aber auch konservativere Szenarien würden mit einem Rückgang des Bierkonsums einhergehen.

Von den Preiserhöhungen wären dann besonders Nationen mit hohem Bierkonsum betroffen – also etwa Belgien, Kanada, Polen, Tschechien und Deutschland. Auch Irland wäre stark betroffen. „ Um ein Sixpack zu kaufen, muss man dort in Dürrejahren künftig wahrscheinlich 20 US-Dollar extra einkalkulieren„, so Steven Davis von der University of California in Irvine, ein Mitautor der Studie.

Man könnte argumentieren, dass ein geringerer Bierkonsum an sich nichts Desaströses ist und sogar positive Effekte auf die Gesundheit haben könnte. Für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt wird der Einfluss des Klimawandels auf die Verfügbarkeit und die Preise von Bier einer persönlichen Kränkung gleichkommen„, argumentieren die Forscher.

Geschlossener Kreislauf: BMW setzt auf alte Batterien als Rohstoffquelle!

16. October 2018 - 13:17

Batterien sind gleich in mehrfacher Hinsicht die Achillesferse von Elektroautos. Denn zum einen ist die begrenzte Reichweite einer der Gründe, weshalb sich noch immer die meisten Käufer für den klassischen Verbrennungsmotor entscheiden. Zum anderen bringen Produktion und Entsorgung der Batterien aber auch eine nicht zu unterschätzende Belastung für die Umwelt dar. Hinzu kommt: Die für die Herstellung der Energiespeicher benötigten Rohstoffe müssen auf dem Weltmarkt beschafft werden – was nicht immer ganz so einfach sein dürfte. Der Münchener Autobauer BMW hat sich daher nun einem Konsortium angeschlossen, dass für einen geschlossenen Kreislauf in der Batterieindustrie sorgen soll. Oder mit anderen Worten: Die Batterien der Elektroautos sollen zukünftig recycelt werden.

Bild: BMW Recycling könnte eine Rohstoffknappheit verhindern

Neben dem deutschen Autohersteller sind auch das belgische Recyclingunternehmen Umicore und der schwedische Batteriehersteller Northvolt an dem Projekt beteiligt. Im Idealfall werden die produzierten Batterien dann zunächst in Elektroautos verbaut. Nach einer gewissen Zeit dort, werden sie ausgetauscht und als Stromspeicher genutzt. Sinkt die Leistungsfähigkeit schließlich soweit, dass auch diese Nutzungsform nicht mehr möglich ist, beginnt das eigentliche Recycling. Aus den Batterien sollen dabei so viele wertvolle Rohstoffe wie möglich zurückgewonnen werden. Dies ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern könnte auch dazu beitragen, dass sich die Preise auf dem Weltmarkt nicht zu stark erhöhen. Die notwendige Expertise in Sachen Recycling sollen vor allem die Experten von Umicore einbringen, während siche BMW und Northvolt auf die Entwicklung der Batteriezellen konzentrieren.

Northvolt will in Europa Batteriezellen produzieren

Die beiden Unternehmen könnten zukünftig zudem noch in einem weiteren Bereich zusammenarbeiten. Denn der schwedische Konzern errichtet aktuell die größte Batteriefabrik Europas und wäre damit der erste Massenanbieter außerhalb Asiens. Aktuell werden noch Abnehmer für die dort produzierten E-Auto-Batterien gesucht. Bei BMW scheint man in diesem Punkt nicht abgeneigt zu sein, will aber zunächst abwarten, ob die Produktion auch tatsächlich wie geplant anläuft. Aus politischer Sicht genießt das Projekt jedenfalls Rückenwind. Zuletzt hatten sich sowohl die Bundesregierung als auch die EU-Kommission für eine europäische Batterieproduktion ausgesprochen. Andernfalls könnte wichtige Expertise verloren gehen, so die Befürchtung der Politiker. Letztlich entscheiden aber natürlich die Marktteilnehmer, wo die Batterien produziert werden.

Via: Engadget

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