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Aktualisiert: vor 7 Stunden 29 Minuten

Gut fürs Klima: CO2-Batterie gegen die Erderwärmung!

vor 8 Stunden 39 Minuten

Angesichts der zunehmenden globalen Erwärmung sollte man meinen, dass die Weltgemeinschaft geschlossen und mit Hochdruck auf der Suche nach Lösungen ist. Stattdessen pumpen wir weiter Unmengen an CO2 in die Atmosphäre. Wissenschaftler weltweit forschen an Methoden, um das Klimagas wieder aus der Luft zu entfernen und auf diverse Art und Weise zu speichern. Forscher des Massachusetts Institute of Technology haben nun den Proof-of-Conzept einer CO2-Batterie vorgestellt, die mit dem Klimagas auch noch Strom erzeugt.

BIld: MIT CO2-Batterie für bessere Luft?

Kohlenstoffdioxid ist sehr anpassungsfähig, die Umwandlung erfordert aber oft viel Energie. Das kann dazu führen, dass Versuche, das Klimagas aus unserer Atmosphäre zu filtern, nicht zum Erfolg führen wird. Das Team des MIT wollte daher untersuchen, ob CO2 nicht auch in einer Batterie eingesetzt werden kann. CO2 ist nicht sehr reaktiv, weshalb frühere Experimente mit derartigen Batterien einen Metallkatalysator häufig auf Katalysatoren aus Eisen zurückgreifen. Die Forscher fanden nun aber eine Möglichkeiten, stattdessen eine CO2-Elektrode zu nutzen.

Kohlenstoff ist zwar vielseitig einsetzbar, aber die Konvertierung in verschiedene Energieformen ist Energieaufwändug. CO2 ist außerdem nicht sehr reaktiv, was dazu führte, das vorherige Versuche mit entsprechenden Batterie-Prototypen nicht zum gewünschten Erfolg führten oder größere Mengen an Metallkatalysatoren verwendet wurden. Die Forscher des MIT haben jedoch einen Weg gefunden, wie ihre Batterie mit CO2 auskommt. Dazu wird das Klimagas in eine Amidlösung getaucht , anschließend mit flüssigen Elektrolyten angereichert. Anschließend wird das Klimagas in einer Batterie mit einer Kohlenstoff-Cathode und eine Lithium-Anode eingesetzt.

What we’ve shown for the first time is that this technique activates the carbon dioxide for more facile electrochemistry. These two chemistries — aqueous amines and nonaqueous battery electrolytes — are not normally used together, but we found that their combination imparts new and interesting behaviors that can increase the discharge voltage and allow for sustained conversion of carbon dioxide„, so Betar Gallant, einer der Autoren der Studie.

Noch Jahre bis zur Serienreife

Die Batterie erzeugt nicht ähnlich viel Strom wie andere Lithium-Gas-Batterien. Während sich die Batterie entlädt, entsteht eine winzige Menge an Feststoff, arbeitet dabei aber sehr effizient. Das feste CO2 kann anschließend wiederverwertet werden. Etwa als Rohstoff für weitere Batterien.

Die aktuelle Version ist allerdings lediglich ein Proof-of-Concept, auf derartige Batterien auf dem Markt werden wir noch Jahre vergehen. Aktuell müssen die Forscher nämlich noch an der Anzahl der Ladezyklen arbeiten – bisher schafft die Batterie nur 5 Ladezirkel. In Zukunft könnte das System sogar an einen CO2-Tank angeschlossen, und nahezu ohne Unterbrechung betrieben werden.

via MIT

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Autonomes Fahren: Düsseldorf öffnet Teststrecke für den Straßenverkehr der Zukunft

vor 12 Stunden 45 Minuten

Nun hat auch in Nordrhein-Westfalen die erste Teststrecke für automatisiertes Fahren im gewöhnlichen Straßenverkehr geöffnet. Ganz ohne Fahrer am Steuer geht es noch nicht. Auf dem Weg dahin, der im Übrigen in die Düsseldorfer Innenstadt führt, sollen jedoch jede Menge Daten gesammelt werden. Insgesamt ist die Testrecke für automatisiertes Fahren 20 Kilometer lang und beinhaltet ebenfalls Autobahnabschnitte, Brücken und Tunnel. Die Testphase beginnt heute und soll zunächst bis Juni 2019 andauern.

Cruise Projekt – Autonomes Fahren wird Real.jpg Autos erkennen rote Ampeln

Von der Stadt Meerbusch (gelegen im Rhein-Kreis Neuss) bis in die Düsseldorfer Innenstadt: Autonomes Fahren nimmt weiter Fahrt auf. Im Laufe der Testphase sollen Autos bei roten Ampeln automatisch abbremsen. Dafür wurden die an der Teststrecke gelegenen Lichtzeichenanlagen schon im Juni mit diversen Funkmodulen ausgestattet. Experten der ebenfalls am Projekt beteiligten RWTH Aachen erklären, dass die Funkmodule Daten zwischen der Verkehrszentrale, den Fahrzeugen und der Infrastruktur austauschen sollen. Ein Düsseldorfer Parkhaus lässt den Fahrer in der Gänze bereits obsolet werden und ermöglicht, dass die Testwagen völlig automatisiert einparken können. Dazu verlässt der Fahrer das Fahrzeug bereits vor dem Parkhaus. In der Folge findet der PKW seinen Weg in die passende Parklücke. Bis zu 20 Prozent könnten Parkhausbetreiber in Zukunft wieder mehr Platz schaffen, da automatisch geparkte Fahrzeuge viel effizienter und enger geparkt werden können. Dieser Vorteil ist auch absolut wichtig, da die Investition in Systeme, die das automatische Einparken per App ermöglichen, sechsstellig werden können.

Autonomes Fahren in Düsseldorf: Video

Bei den Tests auf der neuen Teststrecke für autonomes Fahren in Düsseldorf beteiligt sich auch die Rheinbahn mit 16 Fahrzeugen. Hier soll den Busfahrern schon vorher angezeigt werden, wann die nächste Ampel auf grün oder rot schaltet.

Auswirkungen auf die Stadt der Zukunft

Das autonome Fahren wird das Stadtbild in Zukunft wesentlich verändern. Welche Auswirkungen das hat, zeigt die Studie „AVENUE21 – Autonomer Verkehr: Entwicklungen des urbanen Europa“. Das Auto wird zunehmend zum Alltagsbegleiter und technologischen Freund. Wie das aussen könnte, haben wir die letzten Tage in unserem Instagram-Kanal gezeigt. Während die Fahrt ganz von allein funktioniert, bietet das Fahrzeug technische Dienste wie Reiseempfehlungen, Stadtinformationen und weitere Möglichkeiten an, die den Innensassen von Bedeutung sein können. Bevor Autos jedoch komplett autonom durch die Innenstadt flitzen, gilt es bereits verfügbare Dienste wie Busse, Straßenbahnen, Taxis, E-Bikes und Co effizienter und intelligenter miteinander zu verknüpfen.

Finnland nutzt bereits vorhandene Beförderungsangebote effizienter

Dazu lohnt sich der Blick nach Finnland. Wer hier vom Flughafen in die Stadt möchte, der benötigt lediglich eine App. Als Plattform dient dazu der „Mobility as a Service“-Dienst. Je nach Wunsch (günstigste Strecke, schnellste Strecke etc.) findet die App das passende Angebot heraus. Was einige Apps hierzulande vielleicht schon abgespeckt können, ist in Finnland wesentlich vorangeschrittener.

WHIM App ermöglicht einfache Fortbewegung per Bike in Finnland

So arbeitet die App auch während der Fahrt weiter und kann auf Verkehrsbehinderungen reagieren. per Nachricht bekommt der Nutzer dann eine Alternativroute vorgeschlagen. Oder aber die App sagt: „Sie können doch noch zwei Haltestellen weiter mit der 9 fahren“. Bezahlt wird ebenfalls über die App. ziemlich praktisch ist dann auch das Monatsabo für 49 Euro. Inkludiert sind der Öffentliche Nahverkehr und Leihfahrräder. Diese können so oft wie gewollt genutzt werden. Für Taxifahrten zahlt man mit dem Abo nur 10 Euro im Umkreis von 5 Kilometern. Das komplette Paket beinhaltet noch Mietwagen und auch Taxis und kostet dann jedoch 500 Euro. Mit diesem Abo soll man den Betreibern zufolge komplett auf ein eigenes Auto in Finnland verzichten können. Prima!

WHIM im Video erklärt

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Schmeißt das Plastik aus der Küche! Diese 10 Tipps helfen euch dabei

23. September 2018 - 17:40

Vielleicht habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, wie ihr euer eigenes Leben so plastikfrei wie möglich gestaltet: Schließlich fängt jede große Veränderung im Kleinen an! Falls ihr jedoch noch nicht so richtig starten konntet, möchten wir euch an dieser Stelle ein wenig unter die Arme greifen.

Kaffee

Durch Kaffeekapseln entstehen Jahr für Jahr irrsinnige Müllberge, allein im Jahr 2016 fielen mehr als 8000 Tonnen Kapsel-Abfall an. Gönnt euch lieber einen schönen Filterkaffee, der sehr viel weniger Müll mit sich bringt und am besten aus fairem Handel stammen sollte.

Wasser

Plastikflaschen sind zwar schön leicht und gut zu transportieren, erweisen sich aber nicht als besonders ressourcenschonend. Leitungswasser ist hierzulande mindestens genauso gesund und lecker wie Flaschenwasser, gern auch manuell aufgesprudelt.

Reiniger

In künstlichen Reinigern ist nicht nur ganz viel Chemie enthalten, sie sind auch meistens in Plastikgefäßen verpackt. Greift stattdessen besser zu Essigessenz aus der Flasche und Soda aus der Papiertüte: Beides reinigt effektiv und schont die Umwelt.

Verpackungen

Verpackungen bestehen allgemein häufig aus Plastik, doch einige Dinge sind auch in Pappe gehüllt. Am besten ist es aber, in einem Unverpackt-Laden einzukaufen, falls einer vor Ort sein sollte. Milch beim Bauern selbst abfüllen, andere Lebensmittel in mitgebrachten Behältern transportieren.

Obst und Gemüse

Haltet doch mal Ausschau nach den Markttagen in deinem Ort oder schaut, welche Bauern einen eigenen Hofladen besitzen. Auch hier bringt ihr einfach eure eigenen Mehrweg-Verpackungen mit, um eure Einkäufe abzutransportieren. Regionale Versorgung mindert zudem den ökologischen Fußabdruck.

Portionen

Wenn ihr schon Verpacktes kauft, dann besser in möglichst großen Portionen. Kleinpackungen bringen in Relation zu Großpackungen sehr viel mehr Müll mit sich!

Einkaufsbeutel

Führt am besten immer einen Einkaufsbeutel mit euch oder eine schon gebrauchte Plastiktüte. Das geht zum Beispiel im Rucksack, in der Handtasche, am Fahrrad oder im Auto. Im Kofferraum könnt ihr sogar einen ganzen Haufen davon lagern, um beim Einkaufen keine neuen Plastiktüten und auch keine Papiertüten mehr zu nutzen. Denn auch Papierbeutel sind ressourcenintensiv in der Herstellung!

Butterbrote

Verpackt eure Butterbrote einfach mal wieder im guten, alten Butterbrotpapier und lasst die Alufolie beiseite. Okay, Aluminium ist kein Plastik, aber trotzdem in großen Mengen enorm umweltschädlich!

Glas

Das Glas als Verpackung für Lebensmittel ist fast schon in Vergessenheit geraten, dabei gibt es nichts Hygienischeres als das! Wenn euch also mal wieder Gefäße für den Kühlschrank fehlen, dann schafft euch keine neuen Plastikboxen an, sondern Schraub- und Weckgläser. Ihr könnt auch alte Lebensmittelgläser wiederverwenden, das spart Geld und Ressourcen.

Müllbeutel

Als ob wir nicht genug Müll in unseren Eimern haben, geben wir noch jeder Portion Abfall einen Müllbeutel aus Plastik hinzu. Das muss nicht sein! Nach ordentlicher Trennung bleibt kaum noch Hausmüll übrig, und der kann auch in den mit Zeitung ausgelegten Mülleimer. Auch bereits verwendete, alte Plastik- und Papiertüten erhalten hier die letzte Ehre.

Quelle: geo.de

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Nicht nur der Hambacher Forst leidet: Darum ist Braunkohle enorm klimaschädlich!

23. September 2018 - 10:04

Der letzte Rest des 12.000 Jahre alten Hambacher Forstes ist in Gefahr: Der Energiekonzern RWE will ab Oktober mit weiteren Rodungen beginnen, um neue Braunkohlegebiete zu erschließen. Ein Stück Urwald soll also sterben, weil unter seinen Wurzeln eine klimaschädliche Energiequelle verborgen liegt.

Foto: Hambacher Tagebau, Johannes Fasolt, Wikipedia, gemeinfrei Die aktuelle Braunkohlebilanz in Zahlen

Der Hambacher Tagebau misst mittlerweile unglaubliche 85 Quadratkilometer, soll aber recht bald noch weiter anwachsen. In ganz Deutschland mussten insgesamt etwa 100.000 Menschen ihre Siedlungen verlassen und sich einen anderen Wohnort suchen, weil ihre 300 Dörfer der Kohle zum Opfer fielen. 2015 wurden allein hierzulande 178 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert, das sind mehr als 17 % der weltweiten Produktion, und unsere Vorräte sollen angeblich noch einige Jahrzehnte reichen. Erst 2040 läuft für den Tagebau Hambach die Abbaugenehmigung aus, und trotz allen Widerstands sieht es fast so aus, als gäbe es bis dahin wirklich kein Halten.

Ein Auslaufmodell, das schnell vom Tisch sein sollte

Die angestrebten Klimaziele werden allerdings mit diesem Energieträger nur sehr schwer zu erreichen sein: Braunkohle wird zu etwa 90 % in Kraftwerken verbrannt, um damit Strom zu erzeugen. Dabei geraten Feinstaub, Dioxine, Quecksilber und Schwermetalle in die Luft, aber auch ganz viel schädliches Treibhausgas. Pro Kilowattstunde Strom entstehen 980 bis 1230 kg Kohlendioxid, während es bei der verwandten Steinkohle nur 790 bis 1080 g sind: ein Riesenunterschied! Ein weiterer Vergleichswert: Ein modernes Gaskraftwerk setzt pro erzeugter Kilowattstunde 420 g Kohlendioxid frei. Ganz klar also, dass die Braunkohle ein Auslaufmodell ist, das so schnell es geht vom Tisch sein sollte!

Wir bringen der Braunkohle immer wieder neue Opfer

Der Heizwert ist einfach zu gering, im Material befindet sich jede Menge Wasser: Über den großen Braunkohlekraftwerken der RWE in Weisweiler, Niederaußem und Neurath hängen ständig weiße Dampfwolken – der Wasserdampf aus den Kühltürmen. Kein gutes Zeichen, das weiß jeder, der sein Zuhause mit Holz heizt! Steinkohle hingegen besitzt einen viel geringeren Wasseranteil und lässt sich deshalb viel effizienter in Energie umwandeln. Trotzdem bringen wir der Braunkohle immer wieder neue Opfer.

Quelle: geo.de

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Emissionsarm und biologisch: Algen als Kraftstoff nehmen Fahrt auf

22. September 2018 - 17:10

Bereits seit neun Jahren arbeiten ExxonMobil und Synthetic Genomics, Inc. (SGI) auf einem wichtigen Zukunftssektor eng zusammen: Die beiden Firmen möchten aus Algen Kraftstoff gewinnen, emissionsarm und effizient. Inzwischen sind einige Durchbrüche zu vermelden, die berechtigte Hoffnung machen. Bis 2025 plant das Forschungsteam, täglich 10.000 Barrel Biokraftstoff zu produzieren – oder zumindest die technischen Möglichkeiten dafür zu schaffen.

Foto: Seaweed, Geoff Stearns, Flickr, CC BY-SA 2.0 Algen sind Pflanzen mit ganz viel Potential! Grüner Sprit für Flugzeuge, Laster und Transportschiffe

Der Elektroantrieb ist in aller Munde, wenn es darum geht, die Zukunft der Mobilität zu planen. Doch auch Algenkraftstoffe werden bald schon in der Lage sein, die Energie für Flugzeuge, Transportschiffe und Lastkraftwagen zu liefern. Sicher können auch ganz normale PKWs eines Tages mit dem grünen Sprit fahren, warum auch nicht?

Neuer Algenstamm produziert energiereiches Fett aus Kohlenstoff

Doch zunächst zu den Grundlagen: Die Gewächshauszucht von potentiell kraftstoffliefernden Algen hat in Kalifornien bereits 2010 begonnen, 2012 nahm die oben genannte Kooperative die Photosynthese ins Visier: Es ging darum, die Algen effizienter zu gestalten, damit sie möglichst viele energetisch hochwertige Lipide produzieren. Drei Jahre später nahm ExxonMobile die Michigan State University und die Colorado School of Mines mit ins Boot, um die Forschungen auszuweiten. 2017 freuten sich die Wissenschaftler gemeinsam über ihren neu entwickelten Algenstamm, der aus Kohlenstoff energiereiches Fett produziert: Eine Veröffentlichung im Fachmagazin Nature Biotechnology kündete von diesem Erfolg. 2018 begann die groß angelegte Wildalgenzucht im Außenbereich, um noch mehr Praxis ins Spiel zu bringen.

Pack die Alge in den Tank!

Algen lassen sich recht unkompliziert in künstlich angelegten Teichen züchten, so stellen sie keine Umweltgefahr dar. Im Gegenteil zum Raps und anderen natürlichen Rohstoffen für die Kraftstoffproduktion besetzen sie kein kostbares Ackerland. Sie sind immer wieder neu produzierbar und bringen kaum Emissionen mit sich. Ein spannendes Forschungsfeld also, das ganz viel Potential besitzt!

Quelle:  energyfactor.exxonmobil.eu

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Nach Räumungsaktion im Hambacher Forst: RWE-Aktie auf Talfahrt

22. September 2018 - 10:02

Der Hambacher Forst ist mal wieder in den Fokus der Medien gerückt: Seit etwa vierzig Jahren muss der 12.000 Jahre alte Wald Stück für Stück dem Braukohleabbau weichen. Die ursprünglichen 4000 Hektar Fläche bewaldete Fläche sind bereits auf ca. 200 Hektar geschrumpft. Die noch verbliebenen Bäume sollen in den nächsten drei Jahren gerodet werden, so will es der Energiekonzern RWE.

Symbolfoto: ein intakter Wald ist mehr wert als pures Gold Die ältesten Bäume im Hambacher Forst sind 350 Jahre alt

Man mag von den Aktivisten, die den Wald seit vielen Jahren besetzen und mit teilweise umstrittenen Mitteln verteidigen, halten, was man will: Doch wer einmal einen Blick auf diese uralten Bäume geworfen hat, die das kleine Reststück eines seit der Eiszeit bestehendes Biotops bilden, wird vermutlich schnell sein Herz für diesen wundersamen Ort entdecken. In Zeiten, wo die grüne Energie immer weiter fortschreitet und die Menschen endlich wieder die Bedeutung ihrer natürlichen Umwelt entdecken, erscheint die Rodung wie ein wahrer Anachronismus. Wie kann es sein, dass man dieses Stück Urwald vernichten will, wo wir doch längst verstanden haben, wie wichtig solche biologischen Wunderwerke sind?

REW-Aktie wird vom Outperformer zum Underperformer

Immerhin scheint der Widerstand mittlerweile auch in der ganz normalen Bevölkerung anzukommen: Greenpeace hat aktuell mehr als 600.000 Unterschriften gegen die Abholzung gesammelt, in den sozialen Medien werden fleißig Hilfsaufrufe, Bilder und Berichte geteilt.

Ab Mitte Oktober soll die Kettensäge wieder laufen, dies gilt es aus Sicht vieler Menschen, zu verhindern! RWE zeigt sich jedoch bisher unerbittlich, sodass es jetzt auch schon zu Boykottaufrufen durch Zeitungen und Protestler kam. Seit Beginn dieses Jahres machte sich die im Dax enthaltene Aktie des Unternehmens sehr gut, doch in der vergangenen Woche gab es plötzlich Kursverluste. Nun läuft das Geschäft an der Börse für RWE deutlich schlechter, die Wertpapiere sind vom Outperformer zum Underperformer geworden. Schlechte Publicity hat der Kasse noch gutgetan, man denke zum Beispiel an den Brent-Spar-Protest gegen Shell Mitte der 90er Jahre! Vielleicht lässt sich so tatsächlich noch etwas für den bedrohten Wald erreichen.

Quelle: welt.de, greenpeace.de

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Mit diesem Radar sollen Astronauten auf dem Mars nach Wasser suchen

21. September 2018 - 20:30

Der Mars gilt als das nächste große Ziel für die bemannte Raumfahrt. Bis es soweit ist, gilt es allerdings noch einige Hürden zu meistern. Neben der Frage nach dem Transport der Astronauten zum roten Planeten muss auch die Logistik geklärt sein, unter anderem die Versorgung mit Rohstoffen auf der Oberfläche, was vor allem dann interessant wird, wenn Menschen länger auf dem Planeten bleiben. Ein großes Thema wird dabei Wasser sein. Forscher aus Italien haben ein mobiles Radargerät entwickelt, mit dem Astronauten auf dem Mars Wasser finden können.

Bild: OEWF – Austrian Space Forum Wasser für Astronauten

Es ist eine Sache, einen riesigen See zu finden, der unter einer etwa 1,5 Kilometer dicken Eisschicht begraben liegt. Kleinere Mengen Wasser zu finden, die in einer Tiefe lagern, die für Astronauten einfach erreichbar wäre, ist etwas anderes. Diese Suche wird dadurch erschwert, dass die Astronauten, die die Suche letztlich durchführen, wahrscheinlich eher allgemeine Astronauten statt ausgebildeten Geologen sein werden und die Arbeiten in unförmigen Raumanzügen werden durchführen müssen.

Ein Team des Istituto Nazionale di Astrofisica’s (INAF) Istituto di Astrofisica e Planetologia Spaziali sowie der Universität Perugia in Italien hat sich vorgenommen, dieses Problem zu lösen. Zu diesem Zweck testeten die Forscher ein spezielles Radarsystem namens ScanMars während der AMADEE-18-Mission, einer einmonatigen simulierten Marsmission in der Region Dhofar im Oman.

Derartige Missionen mögen zwar ein wenig seltsam anmuten, sind aber elementar zur Vorbereitung von Missionen in unbekannten Gelände – oder in diesem Fall auf einem Planeten, auf dem vorher noch kein Mensch stand.

Radar bewährt sich auf der Testmission

Mobile Sub-Oberflächen-Radareinheiten werden auf der Erde etwa von Geologen und Archäologen bereits seit Jahrzehnten verwendet. Mit ihnen ist es möglich, unterirdische Strukturen zu vermessen und ihre Zusammensetzung zu bestimmen. Allerdings werden für den Betrieb speziell ausgebildetes Personal benötigt. Während der AMADEE-18-Mission jedoch wurde die Radareinheit von lediglich kurz in Österreich ausgebildeten Testastronauten bedient. Während der Scans in Dhofar fand das Team unter anderem ein ausgetrocknetes Flussbett.

The innovative element of ScanMars with respect to common radar fieldwork is that the data was acquired by the analog astronauts and not the scientists. This means that the astronauts‘ training has become a key part of the experiment. The data quality is very good and, even if we are not yet able to distinguish unambiguously the presence of water, we can find alluvial structures that could guide future astronauts to dig where they are most likely to find water. In view of the recent discovery of liquid water beneath the surface of Mars, it’s very timely to look ahead to the development of techniques that future explorers could use to analyze the Martian subsurface„, so Alessandro Frigeri, der bei INAF arbeitet.

Ob das italienische Radar letztlich wirklich seinen Dienst während einer bemannten Marsmission verrichten wird, wird sich zeigen müssen.

via Europlanet Society

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Narkolepsie: Das steckt hinter der seltenen Schlafkrankheit

21. September 2018 - 17:58

Wer an Narkolepsie erkrankt ist, der leidet unter einem starken Schlafzwang und ist überdurchschnittlich schläfrig. Die betroffenen Menschen schlafen häufiger völlig unvermittelt für mehrere Sekunden oder gar Minuten ein und leiden unter Kataplexien – ein Zustand, in dem kurz die Kontrolle über die Muskeln verlorengeht, was dazu führt, dass die Patienten bei vollem Bewusstsein geradezu zusammenbrechen. Die Mechanismen, die hinter der Krankheit stecken, sind bislang nicht völlig klar. Forscher der Universität der italienischen Schweiz in Bellinzona sind der Krankheit nun auf die Spur gekommen.

Hinweise auf Autoimmunkrankheit verdichten sich

Narkolepsie ist eine sehr seltene Krankheit und entsteht durch einen zunehmenden Verlust von Neuronen im Hypothalamus. Die betroffenen Neuronen produzieren das Protein Hypokretin, das unter anderem den Schlaf-Wach-Rhythmus kontrolliert. Aktuell ist die Hypothese der Wissenschaft, dass es sich bei Narkolepsie um eine Autoimmunkrankheit handelt, die genetisch bedingt ist. Dabei wird davon ausgegangen, dass äußere Einflüsse wie etwa Viren die Erkrankung auslösen. Die genauen Mechanismen hinter der Krankheit sind allerdings auch heute noch ungeklärt.

Ein Team rund um Daniela Latorre von der Universität der italienischen Schweiz in Bellinzona hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Umstand zu ändern. Dafür untersuchten die Forscher die Zellen des Immunsystems von 19 Narkolepsie-Patienten und entdeckten, dass jeder einzelne von ihnen autoreaktive T-Lymphozyten des Typs CD4 in ihrem Körper hatten. Bei manchen Patienten fanden sie auch autoreaktive Zellen des Typs CD8. Es handelt sich um Zellen, die eine Immunantwort gegen Hypokretin und ein weiteres Protein aus den betroffenen Neuronen auslöst, was Entzündungen und Störungen oder gar die komplette Zerstörung der Neuronen zur Folge hat. Bei einer gesunden Kontrollgruppe traten diese Immunzellen nicht auf, was ein deutlicher Hinweis darauf ist, dass Narkolepsie wirklich eine Autoimmunerkrankung ist.

Narkolepsie: Oft erst spät diagnostiziert

Die Forscher hoffen, dass ihre Erkenntnisse neue Ansätze für die Behandlung und eventuell sogar für die Heilung der Narkolepsie bieten. „ Wenn wir autoreaktive T-Zellen in frühen Stadien blockieren, können wir möglicherweise den Verlust von Neuronen begrenzen und das Fortschreiten der Krankheit verhindern„, so Frederica Sallusto, die gemeinsam mit Latorres an der Studie  gearbeitet hat.

Das Team hofft außerdem, dass die Entdeckung das Bewusstsein für Narkolepsie schärfen kann. Die Krankheit ist wenig bekannt und wird auch von Ärzten häufig sehr spät oder gar nicht diagnostiziert. Geschätzt leiden etwa 0,05 Prozent der Gesamtbevölkerung an Narkolepsie leiden.

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Predictive Policing: So funktioniert die Verbrecherjagd mit Big Data!

21. September 2018 - 12:09

In Steven Spielbergs Film „Minority Report“ aus dem Jahr 2002 wird eine düstere Zukunftsvision dargestellt: Die Abteilung Precrime der Polizei ermittelt mithilfe dubioser Methoden zukünftige Mörder und verhaftet diese, bevor sie die Tat überhaupt begehen können. Anschließend werden die potentiellen Täter ohne Gerichtsurteil dauerhaft in Gewahrsam gehalten. Im Film wurde der Ansatz der vorausschauenden Verbrechensbekämpfung somit deutlich übertrieben. Grundsätzlich kann es aber natürlich schon sinnvoll sein, wenn die Polizei frühzeitig über mögliche Verbrechen informiert ist. Verschiedene Bundesländer haben daher inzwischen Projekte angeschoben, bei denen Algorithmen die vorhandenen Verbrechensstatistiken auswerten und daraus eine Prognose für die Zukunft ableiten. Bekannt ist dieser Ansatz unter dem Namen „Predictive Policing“.

Foto: OlliFoolish [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons Wie funktioniert das „Predictive Policing“?

Grundsätzlich erfassen die Polizeibehörden schon seit längerer Zeit eine Vielzahl an Daten. So wird etwa jeder Einbruch erfasst. Diese Daten werden nun speziellen Algorithmen zur Verfügung gestellt und mit weiteren Faktoren kombiniert. So erhält die Software unter anderem auch Angaben über die Wetterprognose, die Bebauung der einzelnen Stadtteile, die Verkehrsanbindung und die sozioökonomische und demographische Struktur. Die Hoffnung ist nun, dass der Algorithmus bei den bereits stattgefundenen Einbrüchen ein Muster erkennt und dadurch besonders gefährdete Gebiete benennen kann, in denen dieses Muster ebenfalls vorzufinden ist. Dort kann dann beispielsweise die Zahl der Polizeistreifen erhöht werden. Anders als etwa in den Vereinigten Staaten kommen in Deutschland aber keine personenbezogenen Daten zum Einsatz.

Was sind die Vorteile der Verbrechensbekämpfung mit Big Data?

Grundsätzlich ist es natürlich immer gut, wenn Verbrechen verhindert werden können. Die Unterstützer des Systems verweisen zudem darauf, dass die vorhandenen Polizeikräfte so effizienter genutzt werden können, weil die Beamten gezielter an Gefahrenpunkten eingesetzt werden können. Mit Anschaffungskosten von rund 600.000 Euro ist die Technik sogar vergleichsweise günstig. Durch die Prognose des Algorithmus kann die Polizeipräsenz nicht nur an Orten verstärkt werden, wo bereits vermehrt Verbrechen verübt worden, sondern es sind auch proaktive Handlungen möglich. Im Idealfall ist die Polizei den Verbrechern also immer schon einen Schritt voraus – was langfristig zu weniger Straftaten und einem höheren Sicherheitsgefühl der Bevölkerung führen könnte. Solange lediglich allgemeine Statistiken genutzt werden, wird zudem der Datenschutz der Bürger vollständig gewahrt.

Was sind die Nachteile des „Predictive Policing“?

Obwohl schon seit einiger Zeit im Einsatz, muss bisher festgestellt werden: Bisher konnte in keiner Studie ein konkreter Nutzen nachgewiesen werden. Es hat sich also weder die Zahl der Festnahmen signifikant erhöht, noch die Zahl der Einbrüche entscheidend verringert. Es ist daher nicht auszuschließen, dass hier Ressourcen gebunden werden, die an anderer Stelle sinnvoller genutzt werden können. Der Ansatz leidet außerdem unter einem grundsätzlichen Problem: Wenn die Einsatzplanung auf der Analyse von Daten aus der Vergangenheit beruht, dann wirkt sich dies wiederum auf die Daten der Zukunft aus. So zeigt die Erfahrung: Wird in einem Viertel besonders stark kontrolliert, werden dort auch mehr Straftaten registriert. Dies wiederum verzerrt die Statistik und kann somit zu Fehlplanungen führen. Experten empfehlen daher, zusätzlich zur Prognose der Software immer auch auf die Expertise von erfahrenen Polizeibeamten zu vertrauen.

Wo ist das System bisher bereits im Einsatz?

Insgesamt sechs Bundesländer setzen bisher auf „Predictive Policing“. Allerdings kommt kein einheitliches System zum Einsatz, sodass sich die Daten nur schwer vergleichen oder austauschen lassen. So setzen Bayern und Baden-Württemberg auf Systeme kommerzieller Anbieter. Selbiges gilt im Prinzip für Niedersachsen und Hessen – wo die Software aber in Eigenregie weiter entwickelt wurde. Berlin und Nordrhein-Westfalen wiederum setzen auf komplette Eigenentwicklungen. In NRW wird die Technik zudem nicht nur zur Prognose von Vermögensdelikten wie Einbrüchen genutzt, sondern kommt inzwischen auch bei Gewaltdelikten zum Einsatz. Das Bundeskriminalamt wiederum nutzt Prognosesoftware, um islamische Gefährder zu identifizieren.

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Walmart: Wie der Riesenkonzern mithilfe von Virtual Reality seine Mitarbeiter schult!

21. September 2018 - 9:02

Auf dem deutschen Markt ist Walmart nie der Durchbruch gelungen und das Geschäft wurde letztlich an die Metro verkauft. Dennoch handelt es sich um einen der größten Konzerne der Welt. Betrachtet man die Zahl der Mitarbeiter von mehr als zwei Millionen, so ist der Konzern sogar der größte private Arbeitgeber weltweit. Dies stellt das Management aber auch vor Herausforderungen. Denn um möglichst effizient zu arbeiten, müssen die Mitarbeiter regelmäßig geschult und weitergebildet werden. Zukünftig soll dies mithilfe modernster Technik geschehen. So hat das Unternehmen 17.000 Exemplare des Virtual-Reality-Headsets Oculus Go bestellt. Zukünftig soll die Technik damit in beinahe allen 5.000 Filialen in den den USA den Mitarbeitern zur Verfügung stehen.

Foto: Walmart Die Ergebnisse bei Prüfungen fielen signifikant besser aus

Diese dürfen mit den VR-Brillen aber natürlich keine Computerspiele spielen, sondern sollen diese zu Trainingszwecken nutzen. Die Idee dahinter ist klar: Mithilfe der Virtual Reality können die Mitarbeiter bestimmte Situationen quasi live miterleben. Dadurch können zum einen mehr Informationen aufgenommen werden. Zum anderen bleiben diese auch länger in der Erinnerung. Bei verschiedenen Tests hat Walmart mit der neuen Lernmethode bereits sehr gute Erfahrungen gemacht: Bei den abschließenden Prüfungen stiegen die Ergebnisse um zehn bis fünfzehn Prozent. Für den Konzern hat der Ansatz zudem den Vorteil, dass weniger menschliche Ausbilder durch das Land reisen müssen – was einiges an Kosten spart. Stattdessen kann einmal produzierter Content für die VR-Brillen stets landesweit ausgerollt werden.

Die „Pickup Tower“ sind eine entscheidende Komponente in der Online-Strategie

Erstmals zum Einsatz kommen dürfte die neue Ausbildungsmethode bei der Implementierung der sogenannten „Pickup Tower“. Grundsätzlich handelt es sich um eine intelligente Verknüpfung von Online- und Offline-Handel. Kunden können bei Walmart im Internet bestellen und die Waren dann in einer Filiale abholen. Damit die Abläufe dort so wenig wie möglich gestört werden, kommen die Pickup Tower zum Einsatz und geben die Bestellungen an die Kunden aus. Damit dies reibungslos funktioniert, ist aber eine ordnungsgemäße Bedienung durch die Mitarbeiter vor Ort nötig. Die entsprechende Ausbildung soll nun vor allem mithilfe der neuen VR-Brillen erfolgen. Walmart erhofft sich dadurch einen Kompetenzgewinn für die Mitarbeiter und die Möglichkeit, neue Prozesse und Produkte schneller implementieren zu können.

Via: Engadget

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Drahtlose Energieübertragung: So funktioniert kabelloses Laden und das bringt die Zukunft

20. September 2018 - 19:19

Neben dem neuen Smartphone können auch schon Notebooks drahtlos geladen werden. Bisher ist das Feature der kabellosen Laptopladung jedoch noch nicht im Mainstream angekommen. Machbar ist es jedoch schon. Der Strom gelangt über Kupferkabel von den Kraftwerken über das Stromnetz, bis zu unserer Steckdose in die heimischen vier Wände. Ab der Steckdose geht es jedoch weiter. Meist erneut per Kabel an unsere elektronischen Haushaltsgeräte und Co. Prinzipiell weicht diese Art der Energieversorgung nicht viel von der aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts ab, als die ersten Kraftwerke gebaut wurden.

Nikola Tesla wollte Energie von New York nach Europa kabellos transportieren

Nikola Tesla (1856-1943), der Erfinder und Pionier der Elektrotechnik, wusste schon zu Lebzeiten dass die Menschen Energie lieben und in großen Mengen benötigen werden. Im Zuge der Elektrifizierung von Häusern, Fabriken und Co lag das auf der Hand. Nun wurden damals die ersten Kraftwerke weit weg von Europa entrichtet. Zu den ersten seiner Art zählte das Kraftwerk in Niagara Falls. Tesla überlegte, wie sich die dort gewonnene Energie unter die Leute bringen ließe und kabellos über die Ionosphäre nach Europa transportiert werden könnte. Tesla war nahezu davon besessen Energie ganz ohne Kabel zu übertragen. Um seine Vision in die Tat umzusetzen, baute Nikola Tesla einen 57 Meter hohen Turm auf Long Island im US-Bundestaat New York. Es handelt sich dabei um den Wardenclyffe Tower. Ein Funkturm aus Holz. Tesla zufolge sollte das der weltweit erste von vielen weiteren Türmen sein, die Energie kabellos um den Erdball schicken. Der Turm wurde nie beendet. Forscher bestätigen, dass selbst wenn das Vorhaben beendet worden wäre, hätte es doch an Sicherheit und schließlich auch Effizienz gemangelt. Aber was hatte Tesla denn da vor? Er wollte Blitze erzeugen, die den Strom durch die Erdatmosphäre zu den Kunden befördern. Das Ganze funktionierte allerdings nicht, so dass das Thema der drahtlosen Energieübertragung zunächst wieder auf Eis gelegt wurde.

Wie funktioniert das drahtlose Versenden von Strom?

Mittlerweile wissen wir, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, elektrische Energie kabellos zu transportieren. Prinzipiell kann Energie in jeder Form mit der Hilfe von Wellen oder Teilchen transportiert beziehungsweise übertragen werden. Im Hinblick auf elektrische Energie, muss sich der elektromagnetischen Welle (Radio- Mikro- oder auch Lichtwelle) als Mittler bedient werden. Einmal kann hier die Welle selbst genutzt werden. So dass elektrische Energie per Funk drahtlos weitergeleitet wird. Im Alltag macht sich das beispielsweise beim Radioempfang oder der Nutzung von WLAN bemerkbar. Auch das Telefonieren mit dem Handy ist ein Beispiel des drahtlosen Sendens von Elektronen. Schließlich gelangen all diese Signale per elektromagnetischer Strahlung zu unseren Geräten. Problematisch ist jedoch der verschwindend geringe Anteil der tatsächlich übertragenen Energie. Zum Laden größerer Energiespeicher reicht das nicht aus. Der geringe Energieanteil liegt zum einen daran, dass es Grenzen gibt, die zum Schutz der Lebenwesen errichtet wurden. Die Werte legt die Internationale Strahlenschutzkommission fest. Als Richtwert zählt die Energie, die im menschlichen Körper Wärme erzeugt. Diese Energie ist wiederum proportional zu der Feldstärke und der Frequenz. Das heißt, wenn die Feldstärke erhöht wird, muss die Frequenz herabgesetzt werden und umgekehrt. Wenn nun genügend Energie übertragen werden soll, die beispielsweise ein Radio aus der Ferne mit Strom versorgen könnte, dann müsste die Feldstärke extrem hoch sein. Das wiederum wäre gesundheitsschädlich für alle, die das Funksignal durchkreuzen. Und es gibt noch einen weiteren Grund, der gegen diesen Ansatz spricht. Selbst wenn garantiert werden könnte, dass der Weg frei ist, müsste man schon sehr genau zielen. Diese Form der Energieübertragung würde sich also für den Hausgebrauch nicht lohnen: Zumindest nicht über größere Distanzen. Liegen allerdings nur wenigen Zentimeter zwischen dem Empfangsgerät und der Stromquelle, kann die magnetische Komponente (bestehend aus magnetischen und elektrischen Feldern) genutzt werden, um Strom zu übertragen. Namentlich handelt es sich hierbei um die bereits bekannte und von den Smartphoneherstellern seit einiger Zeit auch schon eingesetzte induktive Ladung. Diese Systeme sind recht vielseitig einsetzbar. Auch der Wirkungsgrad von über 90 Prozent kann sich durchaus sehen lassen. Bei der kabellosen Ladung per Induktion fließt Wechselstrom durch eine elektrisch leitende Spule. Daraus wird dann ein Magnetfeld erzeugt. Dabei ändert sich die Richtung im gleichen Takt wie das Vorzeichen des Stroms. Während beim Induktionsherd der Topf entsprechend erhitzt wird, regt die Energie, die beim induktiven Laden transportiert wird, ein Stromfluss in einer benachbarten Spule an. Diese versorgt wiederum das Empfangsgerät mit Energie.

3 Kilogramm schweres Induktionsladesystem Elektroautos beleben Interesse an der drahtlosen Energieübertragung

Die drahtlose Energieübertragung per Induktion ist nicht neu und wurde schon lange Zeit bei der Magnetschwebebahn angewendet. Allerdings lässt der Boom der Elektroautos diese Technologie wieder auferstehen. Wurden Forscher, die vor 15 Jahren bereits Systeme zeigten, wie Autos per Induktion geladen werden könnten, ausgelacht, sind die Entwicklungen heute begehrt. Elektroautos können heute schon per Induktion kabellos geladen werden. Wissenschaftlich sind sich auch einig darüber, dass ein Cluster aus solchen System durchaus auch in Straßen verbaut werden kann, um in Zukunft das Elektroauto auf dem heimischen Parkplatz per Induktion laden zu können. Auch auf der Autobahn könnte man während der Fahrt das Elektroauto laden, was ein absoluter Durchbruch wäre. In der Folge könnte man die Batterien der Elektroautos wieder kleiner bauen, was zuletzt auch wieder Ressourcen einsparen lässt und die Umwelt schont.

Bild: Islam Mosa/University of Connecticut and Maher El-Kady/UCLA Einsatz in der Medizin

Die drahtlose Energieübertragung eignet sich neben Autos und Zügen auch im medizinischen Bereich ziemlich gut. Gemeint ist dabei die Versorgung von Kunstherzen und Herzunterstützungssysteme, die wesentlich mehr Leistung benötigen als ein Herzschrittmacher. Bisher müssen diese Systeme bei den Patienten noch über Kabel versorgt werden. Zumindest um deren Energiespeicher wieder zu befüllen, ist ein Anschluss an eine externe Stromquelle per Kabel erforderlich. Es ist nicht selten, dass durch die austretenden Kabel schmerzhafte Entzündungen entstehen. Forscher arbeiten somit daran, die benötigte Energie per Induktion in den Körper zu übertragen.

In Zukunft werden einige Kabel aus unserem Haushalt verschwinden

Kontaktloses Laden der Zahnbürste und des Smartphones sorgt schon einmal für eine Reduzierung der Stromkabel. Hersteller haben es bereits hier geschafft sich auf einen sogenannten Qi (chinesisches Wort für „Lebensenergie“)- Standard zu einigen. Dieser beträgt 3 Watt. Dank dieser Vereinheitlichung, können verschiedene elektronische Geräte eine einzige Ladestation nutzen.

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Medizin: Kann man Autismus mit MDMA behandeln?

20. September 2018 - 19:09

Früher war der Wirkstoff MDMA synonym mit Ecstasy. Heute ist MDMA zwar weiterhin eine Partydroge, aber unter dem Namen „Ecstasy“ werden auch viele Pillen gehandelt, die kein MDMA enthalten. Aber MDMA hat auch medizinische Anwendungen – beispielsweise gibt es zahlreiche Studien, die momentan die Wirkung von MDMA-assistierten Psychotherapien untersuchen. Eine weitere Studie hat nun untersucht, ob man die Sozialphobien, die oft bei autistischen Erwachsenen auftreten, mit MDMA behandeln kann.

MDMA hilft erwachsenen Autisten

MDMA (oder auch 3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin) wird in der Partyszene inzwischen auch als „Molly“ gehandelt. Der Wirkstoff ist nun schon seit Jahrzehnten gesetzlich streng reglementiert. In letzter Zeit wurde MDMA aber auch vermehrt zu Forschungszwecken genutzt. In den USA ist MDMA kurz davor, von der Aufsichtsbehörde FDA zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen genehmigt zu werden.

Die Forscherin und klinische Psychologin Alicia Danforth hat 2013 hunderte Berichte aus Foren und anderen Quellen gesammelt, in denen erwachsene Autisten MDMA nutzten. Ein großer Anteil dieser Berichte beschrieb, dass der Wirkstoff zu erhöhter Empathie und einfacherer zwischenmenschlicher Kommunikation geführt habe. Danforth entschied daraufhin, die Wirkung der Droge bei erwachsenen Autisten in einer klinischen Studie zu untersuchen, die 2014 begann und sich über einen Zeitraum von drei Jahren erstreckte.

An der Studie nahmen 12 erwachsene Autisten teil, deren Sozialphobie anhand der „Leibowitz Social Anxiety Scale“ (LSAS) bewertet wurde.

Ein Teil der Probanden bekam im Anschluss geringe Dosen MDMA, die im Laufe der Studie erhöht wurden. Daneben erhielten die Probanden begleitende Psychotherapie. Dabei wurden immer zwei Therapiestunden mit MDMA angewendet, um anschließend drei ohne Begleitung durch den Wirkstoff folgen zu lassen. Die LSAS-Werte zeigten einen Monat nach den zwei MDMA-Therapien eine deutliche Verbesserung. Auch nach 6 Monaten hielten diese Besserungen an.

These findings show that MDMA and psychotherapy can help people, maybe by giving people a whole new set of experiences with social interactions. MDMA isn’t giving people something they didn’t have already, it’s helping them use what they had all along„, so Lisa Jerome, die an der Studie beteiligt war.

Die Ergebnisse müssen vorsichtig gewertet werden

Die Forscher weisen aber auch explizit darauf hin, dass es sich um eine relativ kleine Studie mit wenigen Probanden handelt. Zudem sind die Diagnose-Methoden für Autismus relativ ungenau, was die Ergebnisse weiter verfälschen kann. Das Team geht aber davon aus, dass die Ergebnisse zumindest weitere Forschungen in diese Richtung rechtfertigen.

Danforth wies auch ausdrücklich darauf hin, dass erwachsene Autisten sich durch ihre Arbeit nicht dazu motiviert fühlen sollten, ihre Sozialphobien in Eigenregie mit MDMA zu behandeln.

We hope that the good safety profile and encouraging reduction in social anxiety symptoms will inspire funding for new and larger studies. It remains to be seen how the mainstream autism science community will respond to the new data„, so Danforth weiter.

via Psychedelic Support

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Video: Die erste Technik zum einsammeln von Weltraumschrott wurde erfolgreich getestet!

20. September 2018 - 11:11

Als vor kurzem in der internationalen Raumstation ISS ein Leck auftrat, stand sofort eine Vermutung im Raum: Ein kleines Stück Weltraumschrott könnte mit der Außenwand kollidiert sein und für den Schaden gesorgt haben. Inzwischen weiß man, dass das Loch bereits auf der Erde entstanden und nur notdürftig gestopft wurde. Dennoch stellt die immer noch zunehmende Menge an Weltraumschrott ein großes Problem für die bemannte und unbemannte Raumfahrt dar. Das Projekt RemoveDEBRIS hat es sich daher zum Ziel gesetzt, verschiedene Techniken zur Beseitigung des Schrotts unter realen Bedingungen im Weltraum zu testen. Die am besten funktionierende Lösung könnte später dann im großen Stil zum Einsatz kommen. Die Idee, den Müll mithilfe eines Netzes einzufangen, erwies sich nun zumindest als praktikabel.

Bild: University of Surrey Es handelte sich um einen hoch komplexen Einsatz

Allerdings handelte es sich noch nicht um echten Weltraumschrott, sondern um einen zuvor selbst losgelassenen Ballon. Dennoch funktionierte die Technik danach wie geplant: Mithilfe von Kameras wurde das Objekt ins Visier genommen und anschließend von dem Netz umhüllt. Hätte es sich um echten Weltraumschrott gehandelt, hätte der Satellit das Objekt nun einsammeln können. In diesem Fall wurde aber darauf verzichtet. Stattdessen wirkt das Netz nun wie eine Art Bremse: Der Ballon wird an Geschwindigkeit verlieren und irgendwann in der Erdatmosphäre verglühen. Professor Guglielmo Aglietti, Direktor am federführenden Surrey Space Centre, zeigte sich begeistert: „Wie sind absolut erfreut über das Resultat der Netz-Technik. Auch wenn es wie eine einfache Idee klingt, hat die Komplexität ein Netz zu nutzen, um Müll im Weltraum einzufangen, jahrelange Planungen notwendig gemacht.“

Mehrere tausend Tonnen Weltraumschrott müssen entfernt werden

Das Projekt ist damit aber noch keineswegs beendet. Stattdessen sollen in den nächsten Monaten noch verschiedene weitere Ansätze getestet werden – etwa eine Harpune und eine Art Abschleppseil. Genug zu tun, wäre in Sachen Müllentsorgung im Weltall auf jeden Fall: Schätzungen gehen davon aus, dass es mehr als 7.600 Tonnen an durch den Menschen verursachtem Müll im Weltraum gibt. Teilweise handelt es sich um riesige Objekte – etwa nicht mehr funktionsfähige Satelliten. Oftmals sind es aber auch nur ganz kleine Teile, die aber aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit dennoch zu einer Gefahr werden können. Das Projekt RemoveDEBRIS will für dieses Problem eine Lösung finden und wird von Vertretern aus Wissenschaft, Industrie und Politik getragen.

Via: New Atlas

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296 Km/h: Diese dreifache Mutter fuhr so schnell mit einem Fahrrad wie kein Mensch zuvor!

20. September 2018 - 9:09

Bereits 1899 hatte Charles Murphy eine Idee: Er setzte sich auf ein Fahrrad, nahm mithilfe einer Lokomotive Geschwindigkeit auf und erreichte so einen neuen Bestwert: Nie zuvor war jemand mit 96 Stundenkilometern auf dem Fahrrad unterwegs gewesen. Aus dieser etwas verrückten Idee wurde schließlich eine Art Sportart, in der immer wieder versucht wird, neue Rekordwerte zu erreichen. Anstelle von Lokomotiven kommen inzwischen aber speziell ausgerüstete Autos zum Einsatz. Diese verfügen beispielsweise über einen Schild an der Rückseite, um den Luftwiderstand für den Radler so gering wie möglich zu halten. Bei der Aufnahme der Geschwindigkeit ist das Fahrrad durch ein Schleppseil mit dem Fahrzeug verbunden. Zum Schluss wird diese Verbindung dann gelöst und der Radfahrer muss die Rekordgeschwindigkeit von alleine halten.

Bild: Project Speed Die dreifache Mutter überbot auch den Rekord der Männer

Den Rekord in dieser Disziplin hielt seit 1995 der Niederländer Fred Rompleberg mit einem Wert von über 268 Stundenkilometern. Am vergangenen Sonntag allerdings trat die dreifache Mutter Denise Mueller-Korenek in einer Salzwüste im US-Bundesstaat Utah an, um eine neue Rekordmarke zu etablieren. Mit Erfolg: Sie erreichte einen Wert von rund 296 Stundenkilometern und damit die höchste jemals bei einem Radfahrer gemessene Geschwindigkeit. Diese Tatsache könnte nun auch zu einem Umdenken bei den Machern des Guiness Buch der Rekorde führen. Bisher wurden in dieser Disziplin nämlich zwei Rekorde geführt: Einen für männliche und einen für weibliche Radfahrer. Mueller-Korenek hat nun allerdings unter Beweis gestellt, dass es dafür eigentlich gar keinen Grund gibt. Gut möglich, dass sie zukünftig als alleinige Rekordhalterin in dem Standardwerk erscheinen wird.

Bild: Project Speed In der Salzwüste herrschen optimale Bedingungen für hohe Geschwindigkeiten

Das von ihr genutzte Fahrrad war übrigens keine Spezialanfertigung, sondern ein handelsübliches Rad, das dann entsprechend für die Aufgabe umgerüstet wurde. So bekam sie Motorradreifen und der Rahmen wurde verlängert, um mehr Stabilität zu bieten. Die ersten 2,4 Kilometer fuhr die dreifache Mutter noch mithilfe des Autoantriebs. Anschließend löste die Fahrerin Shea Holbrook die Verbindung und Mueller-Korenek profitierte die restlichen 5,6 Kilometer lediglich noch vom Windschatten des Fahrzeugs. Die Salzwüste in der Nähe von Salt Lake City wurde als Ort ausgesucht, weil dort ideale Bedingungen für Geschwindigkeitsrekorde herrschen. Auch zahlreiche motorisierte Fahrzeuge wurden dort schon an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gebracht. Im Fall des neuen Fahrrad-Weltrekords war es hingegen ein Zusammenspiel aus Automotor und Muskelkraft, das für die neue Rekordgeschwindigkeit gesorgt hat.

Via: New Atlas

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EZ-Pro: So stellt Renault sich die Paketlieferungen der Zukunft vor

19. September 2018 - 20:45

In der Logistikbranche spricht man für den letzten Abschnitt, den ein Paket oder eine Warenlieferung zum Endkunden zurücklegt, von der sogenannten „letzte Meile“. Aktuell werden am Rand einer Großstadt oft LKW-Ladungen in kleinere Transporter umgeladen, um diesen letzten Abschnitt zurückzulegen. Renault hat auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover mit EZ-Pro eine Studie vorgestellt, die zeigt, wie sich das Unternehmen den Paketverkehr der Zukunft vorstellt.

Bild: Renault Inspiration durch Pferdekutschen

Laurens van den Acker heißt der Mann, der bei Renault seit 2009 die Zügel in Sachen Design in der Hand hält. Auf der IAA Nutzfahrzeuge sagte van den Acker, dass das autonome Fahren die Branche an den Punkt zurückführt, an dem Pferdekutschen lernten, auf Pferde zu verzichten. Entsprechend ließ er sich bei der EZ-Pro-Studie auch von Kutschen inspirieren. Dementsprechend ist das Resultat nicht schnell, aber wendig und bietet mit 12 Kubikmeter eine Menge Stauraum für Güter.

Ganz ohne Menschen kommt aber auch das EZ-Pro-Konzept nicht auf. Renault hat den begleitenden „Fahrer“ vorerst als „Concierge“ bezeichnet. Aktiv fahren muss dieser nicht mehr. Aber für die letzten Meter von der 4,80 Meter langen Elektrokutsche zum Empfänger ist dann doch noch der Mensch verantwortlich.

Bild: Renault Mehrere Pods folgen dem Leader-Pod

Das Konzept setzt auf eine Basis, in der der Elektroantrieb sowie die Technik zum autonomen Fahren untergebracht ist, sowie eine Art Aufsatz, der variabel ausgetauscht werden kann, sodass das Fahrzeug an diverse Aufgabenbereiche angepasst werden kann. Für weitere Strecken können sich mehrere der Elektrokutschen zu einem langen, miteinander verbundenen Verband zusammenschließen – dabei gibt es einen „Leader Pod“ sowie mehrere „Follower Pods“ mit mehr Stauraum als der führende EZ-Pro. Sollte doch mal manuelle Steuerung vonnöten sein, soll der „Concierge“ mit einem Joystick die Kontrolle übernehmen können.

Das EZ-Pro-Konzept gehört in eine Serie urbaner Mobilitätsideen, zu denen auch Renaults EZ-Go gehört, ein autonomer Transporter für Menschen.

Bis solche Ideen umgesetzt werden können, werden aber noch Jahre vergehen. Es fehlt nicht nur an der nötigen Infrastruktur, sondern auch an gesetzlichen Rahmenbedingungen. Dennoch ist es gut zu sehen, dass sich die Automobilhersteller entsprechende Gedanken machen.

via Renault

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Das US-Justizministerium leitet Ermittlungen gegen Tesla ein

19. September 2018 - 19:30

Vor einiger Zeit sorgte Tesla-CEO Elon Musk für Aufsehen, als er öffentlich ankündigte, das Unternehmen von der Börse nehmen zu wollen. Seitdem hat Tesla Ärger. Mehrere Hedgefonds haben geklagt, weil sie Musks Tweet, in dem er behauptete, die Finanzierung sei „gesichert“, als Kursmanipulation sahen. Und nun ist Tesla auch im Visier der US-Justiz, die wegen Betrugs ermittelt.

US-Justizministerium wirft Musk Betrug vor

Die Staatsanwälte im US-Justizministerium prüfen aktuell, ob Musk mit seinem Tweet, Tesla von der Börse nehmen zu wollen, die Öffentlichkeit bewusst getäuscht hat, um den Aktienkurs zu manipulieren., Tesla bestätigte, dass das Justizministerium Dokumente zu den Äußerungen Musks angefordert hat, betonte aber zeitgleich, dass es sich nicht um eine Vorladung handele. Das Unternehmen hoffe, dass die Angelegenheit schnell geklärt werden kann, so heißt es weiter. Das Justizministerium war bisher noch nicht zu einer Stellungnahme bereit. Musk hatte den Plan zur Privatisierung Teslas recht bald nach seinem Tweet wieder aufgegeben. Die Aktie von Tesla verlor nach Bekanntwerden der Ermittlungen etwa 6 Prozent an Wert und steht aktuell etwa 4,5 Prozent im Minus.

Tesla steht juristisch betrachtet bereits seit einiger Zeit unter Druck. Vor einem Monat wurde bekannt, dass die US-Börsenaufsicht SEC wegen Musks Tweet alle neu Vorstandsmitglieder des Unternehmens gerichtlich hat vorladen lassen. Außerdem hat der Leerverkäufer Andrew Left eine Sammelklage gegen Musk und Tesla eingereicht, in der es heißt, Musk hätte mit seiner Ankündigung Investoren „verbrennen“ wollen, die auf einen fallenden Aktienkurs von Tesla spekuliert haben. Nach Musks Tweet war die Tesla-Aktie deutlich im Wert gestiegen.

Aufsichtsrat zweifelt an Musk

Aber nicht nur juristisch scheint Tesla Ärger zu haben. Mehrere Topmanager haben das Unternehmen verlassen – erst kürzlich hat etwa der Chefbuchhalter DAve Morton gekündigt, nachdem er diesen Posten lediglich einen Monat innehatte. Mit Justin McAnear aus dem Finanzressort, Personalchefin Gabrielle Toledano und Teslas Direktor für Fertigungstechnik Shen Jackson hat Tesla in den letzten Wochen weitere hochrangige Manager verloren.

Derweil nimmt die Kritik an Musk auch innerhalb des Unternehmens zu. Teslas Aufsichtsrat sei wegen Musks nächtlichen Twitterausflügen besorgt, heißt es. Außerdem wird befürchtet, dass das impulsive Verhalten des Tesla-Chefs Anleger verunsichere und für Schwankungen an der Börse sorge.

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Elektrisch, leise und schadstofffrei: Der weltweit sauberste Müllwagen rollt bald durch Hamburg

19. September 2018 - 19:10

Der sauberste Müllwagen der Welt kurvt ab 2019 durch Hamburg. Selbst die für ältere Dieselfahrzeuge gesperrten Straßen in der Hansestadt darf er passieren. Denn er stößt keinerlei Schadstoffe aus, nicht einmal Kohlendioxid. Das Fahrgestell hat Volvo gebaut. Angetrieben wird es von zwei Elektromotoren, die eine Maximalleistung von 370 Kilowatt 503 PS) haben. Die Dauerleistung liegt bei 260 kW also knapp 354 PS.

@Volvo Batterien passen sich dem Entsorgungsweg an

Den Aufbau des Volvo FL Electric liefert FAUN Umwelttechnik aus Osterholz-Schwarmbeck. Die Trommel, in der der eingesammelte Müll verdichtet wird, hat ebenfalls einen Elektroantrieb, ebenso wie die Hebekonstruktion, die die Mülltonnen oder Müllcontainer schnappt und auskippt. Die Energie liefert ein Lithium-Ionen-Batteriepack mit unterschiedlichen Kapazitäten. Damit lässt sich die Reichweite an die Länge der Entsorgungswege anpassen. Außer dem Volvo-Müllsammler stellt auch Renault ein voll elektrisches Fahrzeug auf der Internationalen Automobilausstellung Nutzfahrzeuge in Hannover vor, die bis zum 27. September 2018 dauert. Der Renault ist ebenfalls mit einem Faun-System ausgestattet, allerdings mit einem E-Variopress. Dahinter verbirgt sich eine hydraulisch betriebene Presse, die den Müll verdichtet.

Ganz leise, wenn sie unterwegs sind

Beide Fahrzeuge sind nicht nur emissionsfrei – zumindest dort, wo sie unterwegs sind. Sie sind auch sehr leise, wenigstens während der Fahrt. Das Einsammeln und Auskippen der Tonnen und Container ist nach wie vor alles andere als lautlos. Faun hat sein Konzept bereits im Mai vorgestellt. Das Fahrzeug der Niedersachsen ist ebenfalls voll elektrisch. Ein Teil des Stroms kommt aus den Bordakkus. Wenn diese leer sind schaltet der Computer auf Brennstoffzellenbetrieb um. Diese werden mit Wasserstoff betrieben, der in Drucktanks ebenfalls an Bord ist. Dadurch lassen sich Reichweiten erzielen, wie sie auf dem Land typisch sind.

Energie gespart und Feinstaub verhindert

Müllfahrzeuge fahren oft nur wenige Meter, um dann wieder abgebremst zu werden. Die Energie geht verloren. Nicht jedoch bei den Elektrofahrzeugen. Diese bremsen mit Hilfe der Motoren ab, die zu diesem Zweck auf Generatorbetrieb umgeschaltet werden. Dabei wird Strom erzeugt, der die Batterien wieder auflöst. Die ebenfalls installierten Scheibenbremsen müssen lediglich bei scharfen Bremsmanövern eingesetzt werden. Das bedeutet, dass Elektrofahrzeuge praktisch keinen Feinstaub durch Abrieb von Bremsklötzen und -scheiben produzieren – ebenfalls ein Problem in den Städten.

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Hoch hinaus: Wiener Studenten wollen mit ihrer Rakete einen neuen Höhenrekord aufstellen

19. September 2018 - 18:14

Jahrelang hat sich das „Space Team“ der Technischen Universität Wien vorbereitet. Es geht darum, einen Rekord zu brechen. Mit ihrer Rakete „The Hound“ wollen die Studenten in der Wüste von Nevada in den USA den europäischen Raketen-Höhenrekord für Studenten- und Amateurteams brechen – und zwar gleich um das Mehrfache.

Foto: TU Wien Space Team Zweistufige Rakete soll an den Rand des Weltraums vordringen

32,3 Kilometer ist die bisherige Bestmarke, die es zu überflügeln gilt. Erreicht wurde sie im November 2016 von einem Team aus Stuttgart. Projektmanager Christian Plasounig und sein Team wollen es jedoch nicht dabei belassen, einfach nur höher zu kommen. Ihr Ziel ist die Kármán-Linie in 100 Kilometern Höhe, die allgemein als Beginn des Weltalls anerkannt ist. Diese Linie trennt die Luft- von der Raumfahrt, oder, wie manch einer der Studenten wahrscheinlich sagen würde, die Jungs von den Männern bzw. die Mädchen von den Frauen. In 100 Kilometern Höhe ist die Atmosphäre derart dünn, dass ein Flugzeug so schnell fliegen müsste, dass die Zentrifugalkraft größer als die aerodynamischen Kräfte ist.

Das Team hat sich für den Rekordversuch für eine zweistufige Rakete entschieden. Mit der ersten Stufe soll „The Hound“ innerhalb von 3,5 Sekunden eine Höhe von etwa 12 Kilometern erreichen. Anschließend wird die erste Stufe abgeworfen und die zweite gezündet, die die Rakete auf dem Weg nach oben auf die fünffache Schallgeschwindigkeit beschleunigen soll. Beide Stufen sind mit einem Fallschirm ausgestattet, der den Weg nach unten verlangsamen soll.

Rekordversuch in Nevada

Mit einer Länge von etwa vier Metern und einem Gewicht von 28 Kilogramm erreicht die von den Studenten entwickelte Rakete beachtliche Werte. Angetrieben wird „The Hound“ von kommerziellen Festbrennstoffantrieben, die Hülle der Stufen besteht aus speziellen, mit Glasfaser verstärkten Polymeren, die der starken Hitzeentwicklung durch den Luftwiderstand standhalten sollen. Das Herz der Rakete ist ein Elektroniksystem, das das Team selber entwickelt und gebaut hat.

Nach mehreren kleinen Testflügen mit ein- und zweistufigen Raketen musste das Team der TU Wien für den Rekordversuch in die USA fliegen, da derartige Aktionen in Österreich nicht erlaubt sind. In der Wüste des Bundesstaats Nevada testen studentische und Amateurteams jedoch einmal pro Jahr ihre Raketen.

Mit millionenschweren Nasa-Projekten können wir uns natürlich nicht messen, aber nach jahrelanger Entwicklungsarbeit können sich die Erfolge des Space Teams international auf jeden Fall sehen lassen. Wir haben inzwischen Expertise auf allen wichtigen Gebieten, unser Team umfasst derzeit 50 Personen aus unterschiedlichen Studienrichtungen der TU Wien. Wenn unser Rekordversuch erfolgreich ist, werden wir in Nevada sicher für einiges Aufsehen sorgen„, so Christoph Fröhlich vom „Space Team“.

Der Start der Rakete ist für den 22. oder 23. September vorgesehen.

via SpaceTeam.at

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Strom aus Eisen: Dieser Brenner entwickelt keinerlei Abgase

19. September 2018 - 16:42

Die Energiewende könne gelingen. Mit Eisen! In Pulverform brennt es schlagartig ab, sobald es mit Luft in Berührung kommt. Das Eisen oxidiert und verwandelt sich in Rost. Dabei entsteht sehr viel Wärme. Studenten der Zechnischen Universität Eindhoven haben einen Brenner entwickelt, in dem sie Eisen verfeuern. Die entstehende Wärme nutzen sie, um mit einem Stirlingmotor, an den ein Generator angeflanscht ist, Strom zu erzeugen. Der Prototyp hat eine Leistung von 20 Kilowatt.

Foto: TU/e, Bart van Overbeeke Das Kohlendioxidproblem ist gelöst

Das Besondere an diesem Verbrennungsprozess: Es entsteht nicht die Spur von Kohlendioxid, das für die Erderwärmung verantwortlich ist. Endprodukt ist schlichter Rost. Der lässt sich in Eisen zurückverwandeln. Dazu benötigt man Wasserstoff, der dem Eisenoxid, so die korrekte Bezeichnung für Rost, den Sauerstoff entzieht. Es bilden sich Wasser und Eisen, das erneut verbrannt werden kann.

Den Wasserstoff gewinnen die Niederländer per Elektrolyse. Wenn das Gerät mit Strom aus „grünen“ Quelle, etwa Wind, Sonne und Wasser, betrieben wird, entstehen auch hier keine Schadstoffe oder klimaschädlichen Gase.

Rost wird mit Wasserstoff recycelt

An Eisen wird es auch nicht mangeln, wenn großtechnische Anlagen gebaut werden. Es gehört zu den am weitesten verbreiteten Elementen auf der Erde. Und wenn einmal die Grundausstattung da ist wird kein weiterer Nachschub mehr benötigt, weil der Rost recycelt wird. Die Studenten sind sicher, dass der Bau von Großanlagen keine Probleme bereitet. Zunächst wollen sie einen 100-Kilowatt-Brenner bauen, der Dampf für einen Turbogenerator erzeugen soll. Dazu suchen sie einen Industriepartner.

Die Kosten für Eisenstrom liegen nach Schätzungen der Entwickler deutlich über denen etwa von Strom aus fossilen Kraftwerken. Würde allerdings die vermiedenen Emissionen von Kohlendioxid einberechnet könne der Eisenstrom schon in die Nähe der Wirtschaftlichkeit kommen.

Beitrag zur deutschen Energiewende?

Die Entwicklung ist vor dem Hintergrund der Energieversorgung der Niederlande zu sehen. Die Erdgasförderung wird in den nächsten Jahren drastisch reduziert, weil es im Raum Groningen – hier befindet sich eine der weltgrößten Erdgaslagerstätten – regelmäßig zu beängstigenden Erdbeben kommt. Aus diesem Grund hat die niederländische Regierung beschlossen, die Förderung im Jahr 2030 zu beenden.

Übrigens: Auch die deutsche Energiewende könnte mit Strom aus Eisen leichter gelingen.

via TU Eindhoven

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Trotz großer Armut: Hier entsteht die größte Statue der Welt!

19. September 2018 - 13:28

Am 31. Oktober 2018 soll es soweit sein: Am Ufer der Sardar-Sarovar-Talsperre im indischen Bundesstaat Gujarat wird dann ein neues Denkmal eingeweiht. Es handelt sich um eine Darstellung des Unabhängigkeitskämpfers Vallabhbhai Patel, die insgesamt 182 Meter hoch ist – und damit rund doppelt so hoch wie die Freiheitsstatue. In Auftrag gegeben wurde das Projekt im Jahr 2013 durch den damaligen Regierungschef des Bundesstaats Narendra Modi. Dieser ist inzwischen zum Ministerpräsidenten von ganz Indien aufgestiegen und gilt als Anhänger eines Hindu-Nationalismus. Patel wurde daher wohl auch nicht ganz zufällig ausgewählt, denn dieser wird vor allem von der Hindu-Mehrheit des Landes verehrt. Im indischen Unabhängigkeitskampf spielte er an der Seite von Mahatma Gandhi und Jawaharlal Nehru eine wichtige Rolle.

Vallabhbhai Patel um das Jahr 1940. Bild: Gemeinfrei Patel wird von den Hindu-Nationalisten vereinnahmt

Ihm wird vor allem der Erfolg zugeschrieben, die rund 550 eigenständigen Fürstentümer, die unter britischer Oberherrschaft in Indien existierten, von einer gemeinsamen indischen Union überzeugt zu haben. Erster Premierminister des unabhängigen Indiens wurde dann aber nicht Patel, sondern Nehru – eine Tatsache, die Modi bis heute ausdrücklich bedauert. In den letzten Jahrzehnten wurde Patel schließlich von den Hindu-Nationalisten im Land immer stärkt verehrt. Dies hängt weniger mit seinen tatsächlichen Positionen zusammen, sondern mehr mit der Tatsache, dass er als Gegenspieler Nehrus angesehen wird, der – ähnlich wie Gandhi – stets für ein säkulares Indien eingetreten ist. Auch deshalb wird das Denkmal teilweise kritisiert. Denn seit der Machtübernahme Modis haben die Spannungen zwischen Hindus uns Muslimen im Land ohnehin zugenommen.

In Mumbai steht schon der nächste Rekord an

Ein anderer Kritikpunkt sind die enormen Kosten des Projekts. So flossen in das Denkmal umgerechnet insgesamt 355 Millionen Euro – und damit mehr als vier mal so viel wie in die erste Marssonde des Landes. Nicht wenige Inder sind der Ansicht, dass das Geld im Bildungs- oder Gesundheitssektor besser aufgehoben wäre. Zumal in Mumbai gleich noch ein ähnliches Großprojekt ansteht: Dort soll eine riesige Reiterstatue den aus dem 17. Jahrhundert stammenden Hindu-Führer Shivaji Maharaj darstellen. Gebaut wird aber nicht mitten in der Stadt, sondern auf einer Insel rund zwei Kilometer vor der Küste. Dort dürfen sich die Planer dann richtig austoben. Die Höhe des Denkmals wird den Planungen zufolge bei bisher unerreichten 212 Metern liegen. Die Kosten werden mit 430 Millionen Euro angegeben.

Via: The Guardian

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