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Startups, Venture Capital und digitale Jobs
Aktualisiert: vor 1 Tag 6 Stunden

#Zahlencheck - Studitemps: Umsatz wächst um 45 % – Verlust sinkt um 68,6 %

14. February 2019 - 16:05

Die 2008 gegründete Zeitarbeit-Jobbörse Studitemps, Zielgruppe Studenten, ist weiter gut unterwegs. 2017 erwirtschaftete das Kölner Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 57,8 Millionen Euro, nach 39,8 Millionen im Vorjahr. “Das entspricht einem Wachstum von +45% (Vorjahr +42%). Betrug die Wachstumsrate 2015 noch moderate 18%, so konnte das Wachstum in den Jahren 2016 und 2017 somit weiter und nachhaltig beschleunigt werden. Das Geschäft profitiert sichtbar vom Ausbau der regionalen Präsenz in den Jahren 2015 und 2016 – der Erweiterung von 6 auf 19 Standorte”, heißt es dazu im Jahresabschluss der Jungfirma, die von Andreas Wels und Benjamin Roos gegründet wurde.

Der Jahresfehlbetrag sank zeitgleich um 68,6 % – von 7,5 Millionen auf 2,3 Millionen. Spannend ist dabei, dass das Unternehmen in der ersten Jahreshälfte 2017 einen Verlust in Höhe von 2,6 Millionen eingefahren hat. “Aufgrund der regelmäßig höheren Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte konnte ein positives Ergebnis von 229 TEUR erzielt werden (Vorjahr negatives Ergebnis von -2.473 TEUR)”, teilt Studitemps mit. Sprich: Das Unternehmen wirtschaftete zumindest in diesem Zeitraum profitabel. Dies hatte das Studitemps-Team im Jahresabschluss somit richtig prognostiziert. “Skaleneffekte, die bereits in 2014 zu profitablen Berichtsmonaten führten, werden durch verbesserte technologische Lösungen eine noch größere Wirkung erzielen. Die Studitemps GmbH erwartet aufgrund dieser Einschätzung eine Umsatzsteigerung bei einer damit einhergehenden positiven Ertragsentwicklung für das Jahr 2017”, hieß es damals im Jahresabschluss.

Investoren wie Iris Capital, XAnge, Seventure und b-to-v investierten in den vergangene Jahren knapp 21 Millionen in die Jungfirma, die 2010 aus dem Studentenjob-Vermittler Jobmensa hervorgegangen ist. Insgesamt kostete der Aufbau von Studitemps aber bereits rund 26,3 Millionen. Der nicht gedeckte Fehlbetrag der Zeitarbeitfirma lag somit Ende 2017 bei etwa 4,4 Millionen. Die Verbindlichkeiten von Studitemps liegen inzwischen bei 13,1 Millionen. “Die Erhöhung der Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich wesentlich aus der ergänzenden Fremdkapitalfinanzierung und durch das wiederholte Wachstum im operativen Geschäft und den daraus entstehenden höheren Verbindlichkeiten aus Lohn, Gehalt und Umsatzsteuer”, berichtet das Unternehmen im Jahresabschluss.

Von diesen Zahlen lassen sich die Rheinländer aber nicht beeindrucken. Langfristig peilt das Unternehmen derzeit 100 Millionen Euro Umsatz und einen fetten Millionengewinn an. Hintergründe und Insider-Infos zu Studitemps hatten wir im Oktober im ds-Podcast.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2017

* Die Umsatzerlöse im Hauptgeschäftsbereich der Arbeitnehmerüberlassung betrugen 57.313 TEUR (Vorjahr 39.449 TEUR) – das entspricht einem Wachstum von +45% (Vorjahr +42%). Betrug die Wachstumsrate 2015 noch moderate 18%, so konnte das Wachstum in den Jahren 2016 und 2017 somit weiter und nachhaltig beschleunigt werden. Das Geschäft profitiert sichtbar vom Ausbau der regionalen Präsenz in den Jahren 2015 und 2016 – der Erweiterung von 6 auf 19 Standorte.
* Die internen Personalaufwendungen beliefen sich in 2017 auf 15.361 TEUR (Vorjahr 15.739 TEUR). Im Verhältnis zu den Umsatzerlösen aus Arbeitnehmerüberlassung – dem Hauptgeschäftstreiber – machten die internen Personalkosten damit einen Anteil von 26,8% aus (Vorjahr 39,9%). Die internen Effizienzen konnten somit um weitere 13,1 Prozentpunkte (Vorjahr 4,3 Prozentpunkte) verbessert werden.
* Nach dem Ablauf des Geschäftsjahres 2017 sind folgende Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Studitemps haben: Die Finanzierung aus Fremdkapital wurde um 3,0 Mio. EUR erweitert. Hiervon wurden 2,0 Mio. EUR aus dem bestehenden Gesellschafterkreis in Form eines teilweise wandelbaren Darlehens investiert.

Studitemps im Zahlencheck

2017: 57,8 Millionen Euro (Umsatz); 2,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 39,8 Millionen Euro (Umsatz); 40,4 Millionen Euro (Rohergebnis); 7,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 30,7 Millionen Euro (Rohergebnis); 8,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 24,5 Millionen Euro (Rohergebnis); 1,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2013: 14,9 Millionen Euro (Rohergebnis); 4,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

Kölle is e jeföhl – #Köln


In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit über 650 Start-ups, 25 Gründerzentren, attraktiven Investoren und zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt vom Digital Hub Cologne und der Stadt Köln.

Foto (oben): Studitemps

#Interview - “Das Ruhrgebiet muss endlich seinen Kohlenstaub ablegen”

14. February 2019 - 12:55

Als promovierter Teilchenphysiker der TU Dortmund, gründete Florian Kruse gemeinsam mit Tobias Brambach und Christophe Cauet 2016 das Dortmunder Startup Point 8. Zunächst ohne einen Investor oder ein Produkt, sondern mit einer Dienstleistung. Mit Point 8 helfen die Ruhrgebietler großen und kleinen Unternehmen beim schwierigen Weg in die Digitalisierung.”Wir bringen Big Data Know-how vom CERN in die Wirtschaft und unterstützen Unternehmen und Organisationen mit Datenanalyse, Machine Learning und Simulationen”, teilen die Gründer des Startups zu ihrer Idee mit. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 13 Mitarbeiter. Was genau das Ruhrgebiet als Gründungsort hergibt und an welchen Stellschrauben vielleicht noch gedreht werden müsste, haben wir Florian Kruse von Point 8 gefragt.

Reden wir über das Ruhrgebiet. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für das Ruhrgebiet als Startup-Standort?
Im Ruhrgebiet herrscht eine bodenständige Anpackermentalität. Startups wollen und müssen hier durch Leistung und Substanz überzeugen, Hype und Buzzwords ziehen weniger. Der Fokus liegt stark auf B2B und Industrie. Durch diese thematische Fokussierung ist man hier viel näher an anderen passenden Startups, es bilden sich Partnerschaften und Allianzen, Austausch ist elementar.

Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in Dortmund aus?
Dortmund erzeugt außerhalb des Ruhrgebiets leider noch immer das nostalgische Bild von Kohlenstaub und rauchenden Schloten. Tatsächlich ist die Stadt längst ein Standort für IT, Dienstleistung und Hochtechnologie, den man nicht unterschätzen sollte. In dieser Diskrepanz zu leben und Außenstehenden jeden Tag aufs Neue zu beweisen, dass das „alte“ Ruhrgebiet schon lange Geschichte ist, macht einen Teil des Reizes aus.

Was ist in Dortmund einfacher als im Rest der Republik?
Auf kleinem Fuß mit wenig Kapital zu gründen. Die Mieten in Dortmund sind günstig und die Lebenshaltungskosten gering. Man kann einfach mal anfangen und ausprobieren und ist nicht schon für die ersten Schritte auf einen finanzstarken Investor angewiesen, der das Unternehmen womöglich direkt in eine bestimmte Richtung beeinflussen möchte. Aufgrund der zahlreichen guten Hochschulen im Umkreis stehen außerdem viele erstklassige Absolventen als potentielle Mitarbeiter zur Verfügung. Weiterhin sind mit vielen Mittelständlern und Konzernen potentielle Kunden und Partner direkt vor der Haustür.

Was fehlt in Dortmund noch?
Eine größere Bereitschaft des lokalen Mittelstands, sich den Startups zu öffnen. Die großen Konzerne sind da schon weiter und bilden Allianzen mit Startups. Den mittelständischen Unternehmen in der Region droht gerade, sich in Sachen der Digitalisierung abhängen zu lassen, obwohl die passenden Partner dafür schon vor Ort sind.

Zum Schluss hast Du hast drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Ruhrgebiet?
Als Erstes mehr Innovationsbereitschaft des Mittelstands, dann noch mehr Vernetzung unter den Startups und vor allem, dass das Ruhrgebiet auch in der Außenwahrnehmung endlich den Kohlenstaub abschütteln kann.

Der digitale Pott kocht – #Ruhrgebiet


Mit hunderten Startups, zahlreichen Gründerzentren und -initativen, diversen Investoren sowie dutzenden Startup-Events bietet das Ruhrgebiet ein spannendes Ökosystem für Gründer. ds, die Gründerallianz Ruhr und der ruhr:HUB berichten gemeinsam über die Digitalaktivitäten im Revier.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Point 8

#StartupTicker - smava steht zum Verkauf – 500 Millionen Dollar werden aufgerufen

14. February 2019 - 9:30

+++ Das Berlner FinTech smava steht zum Verkauf. “Buyout group Vitruvian is putting German consumer credit online platform Smava up for sale, people close to the matter said” – berichtet Reuters. Als Kaufpreis sind 500 Millionen US-Dollar aufgerufen. Die britische Private Equity-Firma Vi­tru­vi­an Part­ners stieg Ende 2017 bei smava ein. Vitruvian investierte damals gemeinsam mit Altinvestoren wie Runa Capital beachtliche 65 Millionen Dollar in den Berliner Kre­dit­ver­mitt­ler. Die Bewertung soll damals bei rund 300 Millionen Dollar gelegen haben. Insgesamt sammelte smava bereits 135 Millionen Dollar ein. smava ging 2007 an den Start. Das Startup, das von Alexander Artopé und Eckart Vierkant geführt wird, startete einst als reines Peer-to-Peer-Konzept – es ging somit anfangs nur um Kredite von Privatperson zu Privatperson. Seit 2011 bietet der FinTech-Pionier auch Ratenkredite von Banken an.

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Foto (oben): smava

#Hintergrund - Die fettesten deutschen FinTech-Startups

14. February 2019 - 8:50

Das FinTech-Segment – mit oder ohne die Ablegerbranche InsurTech – ist auch 2019 eines der wichtigsten Boomsegmente in der deutschsprachigen Startup-Szene. Immer mehr Startups versuchen die Welt der Banken bzw. die Welt der Geldströme zu digitalisieren. Und immer mehr dieser junge FinTech-Firmen haben dafür richtig viel Geld auf der hohen Kante. deutsche-startups.de präsentiert deswegen einmal die fettesten und wichtigsten deutschen FinTech-Startups – unter anderem basierend auf dem eingesammelten Risikokapital, die Beteiligten Investoren und der generellen Marktbedeutung des Startups. Außer Konkurrenz läuft dabei der Company Builder Finleap. Die Berliner sind zwar auch gut unterwegs, aber eben eine Firmenschmiede und kein Startup mit eigentlichen Sinne. Hier aber nun unsere Liste, der deutschen FinTech-Startups, die man kennen sollte.

Die fettesten und wichtigsten deutschen FinTech-Startups

Deposit Solution
Vitruvian Partners, Kinnevik sowie bestehende Anteilseigner investierten 2018 stattliche 100 Millionen US-Dollar in das Hamburger FinTech Deposit Solutions, unter anderem bekannt für Zinspilot. Die Bewertung des Unternehmens stieg mit dieser Finanzierungsrunde auf 500 Millionen US-Dollar. Zuvor flossen 20 bzw. 15 Millionen in das junge FinTech. Die Bewertung lag zuvor bei rund 200 Millionen Dollar.

Finanzcheck.de
Seit dem Sommer des vergangenen Jahres gehört Finanzcheck.de, das seit 2010 einen Vergleichsdienst für Verbraucherkredite anbietet, zu Scout24. Der Marktplatzbetreiber zahlte imposante 285 Millionen Euro für die Jungfirma, die von Moritz Thiele und Andreas Kupke gegründet wurde. Zuvor sammelte Finanzcheck.de, das vor dem Exit rund 230 Mitarbeiter beschäftigte, mehr als 46 Millionen Euro Venture Capital ein – unter anderem von Acton Capital Partners, btov Partners, Highland Europe und HarbourVest Partners.

Liqid
Toscafund Asset Management, eine sogenannte Multi-Asset-Alternative-Investment-Gesellschaft sowie Project A, HQ Trust und Dieter von Holtzbrinck Ventures (DVH Ventures) investierten Ende 2018 beachtliche 33 Millionen Euro in das Berliner FinTech Liqid, einen digitalen Vermögensverwalter. Liqid ging 2016 an den Start. Das Unternehmen bietet Kunden ab einer Mindestanlage von 100.000 Euro neben der Vermögensverwaltung auch Zugang zu alternativen Anlageklassen wie Private Equity an.

N26
Insight Venture Partners und GIC, ein Investmentfonds des Staates Singapur, investierten kürzlich beachtliche 300 Millionen Dollar in das Berliner FinTech N26. Investoren wie Tencent, Allianz X, Valar Ventures, Li Ka-Shings Horizons Ventures, Earlybird Venture Capital, Redalpine Ventures und Greyhound Capital investierten damit bisher rund 500 Millionen in das junge Unternehmen, das sich als mobile Bank positioniert.

Raisin
Hedosophia, Index Ventures, PayPal, Ribbit Capital und Thrive Capital investierten kürzlich weitere 100 Millionen Euro in das Berliner Startup Raisin, hierzulande als Weltsparen bekannt. Insgesamt sammelte der “Marktplatz für Spar- und Investmentprodukte” damit bereits 170 Millionen Euro ein. Über Raisin können Onliner ihr Geld grenzüberschreitend anlegen. Nach eigenen Angaben verbindet das Unternehmen derzeit “mehr als 160.000 Kunden aus 31 europäischen Ländern mit Partnerbanken”. Seit dem Start vermittelte Raisin laut Presseaussendung “mehr als 10 Milliarden Euro an Partnerbanken”. Die Bewertung lag zuletzt bei 500 Millionen Dollar.

Scalable Capital
Investoren wie BlackRock, Holtzbrinck Ventures, Tengelmann Ventures und Co. investierten in den vergangenen Jahren 41 Millionen Euro in Scalable Capital. Das Münchner Startup wurde 2014 von Florian Prucker, Erik Podzuweit, Patrick Pöschl, Adam French und Stefan Mittnik gegründet. Das Konzept der Bajuwaren: Scalable Capital bietet seinen Kunden “ein global diversifiziertes und auf die persönliche Risikoneigung zugeschnittenes ETF-Portfolio”-

Smava
Die britische Private Equity-Firma Vi­tru­vi­an investierte Anfang 2018 gemeinsam mit Altinvestoren wie Runa Capital beachtliche 65 Millionen Dollar in den Berliner Kre­dit­ver­mitt­ler smava. Die Bewertung soll bei rund 300 Millionen Dollar gelgen haben. Ende 2016 flossen 34 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. 2015 gab es 16 Millionen Dollar. Insgesamt sammelte smava, 2007 an den Start gegangen, bereits 135 Millionen Dollar ein.

Solarisbank
BBVA, Visa, Lakestar und ABN AMRO DIF investierten 2018 gemeinsam mit den Alt-Investoren Arvato Financial Solutions und der japanischen SBI Group 56,6 Millionen Euro in die Berliner Banking-Plattform solarisBank. Seit dem Start vor zwei Jahren sammelte das Startup, das über eine Vollbanklizenz verfügt und ein wichtiger Partner zahlreicher Unternehmen ist, bereit über 95 Millionen Euro ein.

SumUp
Für das deutsch-britische FinTech SumUp (London, Berlin), das 2016 mit dem Wettbewerber payleven fusionierte, arbeiten inzwischen mehr als 1.000 Mitarbeiter. Beim Umsatz hat das FinTech nach eigenen Angaben “die 200 Millionen US-Dollar-Schwelle überschritten”. Die Bewertung des Unternehmens soll inzwischen bei rund 3 Milliarden Dollar liegen.

Komplett aus der Form ist unterdessen Kreditech. Die Bewertung des Hamburger FinTech-Überflieger lag zuletzt angeblich nur noch bei rund 14 Millionen Euro.

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Foto (oben): Shutterstock

#DealMonitor - Millioneninvestment für Berliner Startup Kreatize – Alle Deals des Tages

13. February 2019 - 18:00

Erfolgreich ging heute der zweite Tag der Beyond Conventions in Essen zu Ende. Vorher werfen wir aber noch einen Blick auf die neusten VC-Deals im Lande. Alle Deals der letzten 24 Stunden gibt es auch heute wieder kompakt im aktuellen #DealMonitor.

INVESTMENTS

Kreatize
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Earlybird Venture Capital, Atlantic Labs sowie weitere Bestandsinvestoren investieren 4 Millionen Euro in die digitale Plattform Kreatize, mit der Kunden Bauteile ordern können. Das Startup wurde 2015 von Simon Tüchelmann und Daniel A. Garcia Rodriguez ins Leben gerufen.

Stable
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Der Schweizer Versicherungskonzern Baloise investiert im Rahmen von Anthemis Baloise Strategic Ventures in das britische Startup Stable. Das Londoner Unternehmen bietet für Lebensmittel- und Landwirtschaftsunternehmen weltweit eine Versicherungspolice, das durch unbeständige Preise verursachte Einkommensverluste automatisch erstattet.

Carvolution
+++ Redalpine und Schweizer Business Angels investieren in Carvolution, ein Startup aus dem Schweizer Bannwil, das die Digitalisierung der Automobilbranche durch ein Auto-Abo, für den Endkunden somit ohne Kauf oder Leasing, voranbringen möchte. Léa Miggiano, Esther Zaugg, Luis Wittwer, Christian Räber und Adrian Boss gründeten 2018 das Unternehmen.

VENTURE CAPITAL

btov Partners
+++ Die europäische Venture-Capital-Gesellschaft btov Partners sammelt aus dem Privatinvestorennetzwerk, zu dem strategische Investoren, Family Offices, Stiftungen, eine Reihe von Banken, der European Investment Fond (EIF) und das btov Partner-Team angehören, 80 Millionen Euro ein. Der Frühphasenfonds mit Fokus auf europäische Deep-Tech Startups im Industrieumfeld investiert unter anderem in Robotik und Autonome Agenten.

Tipp: Die Deals der Vortage gibt es im #DealMonitor-Archiv.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #StartupTicker im Laufe des Tages alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Foto (oben): unsplash

#Interview - “Es ist wichtig, nicht starr an einem Konzept festzuhalten”

13. February 2019 - 16:05

Das junge FinTech entrafin bietet kleinen und mittleren Unternehmen an, ihre Einkäufe vorzufinanzieren. Der Einkaufsfinanzierer startete 2015 im westfälischen Emsdetten. Inzwischen wirken die entrafin-Macher Stefan Fenner und Christoph Bauer sowie ihr Team aber im schönen Köln und Frankfurt. In den vergangenen Jahren investierten Geldgeber wie DvH Ventures, S-UBG sowie Bernd Rolfes, Stefan Kirmße und Patrick Tegeder eine Millionensumme in die Jungfirma. Im Interview mit deutsche-startups.de sprechen die entrafin-Macher über Learnings, Wunschkunden und Wachstum.

Wie würdest Du Deiner Großmutter entrafin erklären?
Fenner: Oma, du bekommst die Zutaten für den Kuchen heute, musst sie aber erst bezahlen, wenn du den ganzen Kuchen verkauft hast.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Fenner: Ja. Zu den großen Learnings zählt zum Beispiel, dass wir anfangs ein Modell gebaut hatten, welches in Realtime bis 100.000 Euro Finanzierungsentscheidungen treffen kann. Investoren fanden das super, wir eigentlich auch, aber: ein Kunde, der in Realtime 100.000 Euro braucht hat keinen Finanzierungsbedarf, sondern wahrscheinlich ein Finanzierungsproblem. Es ist
wichtig, nicht starr an einem Konzept festzuhalten, sondern Produkte zu schaffen, die sich am Kunden orientieren und sich entwickeln.

Wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Bauer: Wir schließen die finanzielle Lücke zwischen Einkauf und Umsatz, indem wir Waren vorfinanzieren. Wir zahlen den Lieferanten sofort und geben unserem Kunden 120 Tage Zeit die Waren an uns zu bezahlen. So verschaffen wir unseren Kunden Raum für mehr Wachstum.

Wie genau hat sich entrafin seit der Gründung entwickelt?
Bauer: Mit Höhen und Tiefen natürlich. Wir sind in Bereichen professioneller geworden von denen wir anfangs gar nicht wussten, dass wir sie brauchen. Aus einer Idee ist ein Team geworden, dass mit viel Leidenschaft und Überzeugung an einer besseren Finanzierung für unsere Kunden arbeitet.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist entrafin inzwischen?
Fenner: Unser Fokus liegt auf nachhaltigem und gesundem Wachstum, um vor allem auf der Mitarbeiterebene ein harmonisches und effizientes Team zu erhalten, welches momentan aus einem Kern von ca. 10 Mitarbeitern zzgl. einiger externer Kräfte besteht. Mit diesem Team haben wir bereits über 2.000 Handelsgeschäfte abgewickelt und über 20 Millionen finanziert.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Bauer: Wir hatten die Risiken in unserem Modell an anderen Stellen vermutet und waren an den vermuteten Stellen auch gut vorbereitet.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Fenner: Ich glaube wir haben am Kunden bisher viel richtig gemacht. Ohne die finanzielle und unternehmerische Situation unserer Kunden zu verstehen, kann man kein Finanzierungsprodukt verkaufen – noch dazu kein neues. Wir haben daher von Anfang an nur erfahrene Kollegen im Vertrieb eingestellt, die eben auch mit Geschäftsführern auf Augenhöhe über Finanzierung sprechen können. Professionalität ist der Schlüssel zu unserem Markt.

Wo steht entrafin in einem Jahr?
Fenner: Wenn es nach dem Business Case geht bei doppelten Kunden und doppeltem Umsatz.

Kölle is e jeföhl – #Köln


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Foto (oben): entrafin

#Gastbeitrag - 29 Journalisten, an denen 2019 kein Startup vorbeikommt

13. February 2019 - 12:55

Tagtäglich arbeitet PIABO PR mit dem Who is Who der Medienwelt zusammen. Seit 2010 erstellen wir für deutsche-startups.de eine Liste der Redakteur*innen, die sich auf News und Trends aus der Digital-, Startup- und Tech-Szene spezialisiert haben: An den folgenden Journalist*innen führt 2019 kein Weg vorbei

Ein gutes Produkt und eine clevere Geschäftsidee sind nur die halbe Miete für den großen Erfolg: Wer bekannt werden möchte, braucht auch eine gute Kommunikationsstrategie. Erfolgreiche PR stellt den Kontakt zu den richtigen Medienmachern her, die mit ihren Veröffentlichungen wiederum relevante Zielgruppen wie Investoren, Kunden oder potenzielle Mitarbeiter auf das Start-up aufmerksam machen.

Doch die deutsche Medienlandschaft ist für den Laien womöglich recht unübersichtlich, verfügt sie doch über Wirtschafts-, Tech- und Startup-Medien in Hülle und Fülle. Ob in Print- oder Online-Editionen, in Tages-, Wochen- oder Regionalzeitungen oder in Special-Interest-Magazinen: Digitalisierung und Gründungsthemen erfreuen sich mittlerweile immenser Beliebtheit. PIABO PR bringt Licht ins Dickicht des Mediendschungels. In der folgenden Liste stellen wir die 29 Journalist*innen vor, die Startups 2019 auf dem Schirm haben sollten. Dabei zu beachten: Die Liste ist kein Ranking, sondern in alphabetischer Reihenfolge nach dem Namen des Mediums sortiert. Selbstverständlich stellt sie zudem nur einen Ausschnitt dar.

29 Journalisten, an denen 2019 kein Startup vorbeikommt

Martin Eisenlauer, BILD
Martin Eisenlauer beschreibt sich selbst als Tech-Freak und Internet-Süchtigen. Da ist er als Leiter des Digital-Ressorts bei BILD und BILD am Sonntag gut aufgehoben. Seit dem Jahr 2000 ist er hierfür kontinuierlich auf der Suche nach den neuesten Hightech-Trends und Multimedia-Inhalten. (twitter: @Eisenlauer)

Julia Berger, Business Punk
Julia Berger ist seit dem 01.01.2018 Leiterin Digital bei Business Punk und hat dort mit großem Erfolg die beiden Dossiers Female Leadership und Nachhaltigkeit eingeführt. Bereits seit August 2016 war sie zuvor in der Digital-Redaktion der G+J Wirtschaftsmedien in Berlin tätig. Bis Ende 2019 ist sie zudem Stipendiatin des Digital Journalism Fellowships der Hamburg Media School, dem ersten durch Facebook geförderten Stipendienprogramm in Deutschland, das sich an Journalist*innen wendet. (twitter: @j_brgr)

Alexander Hüsing, deutsche-startups.de
Seit 2007 informiert das Online-Magazin deutsche startups über neue Trends aus der Internet-Gründerszene. Mitbegründer und Chefredakteur ist Alexander Hüsing. Vorher war er als Ressortleiter beim Heidelberger Branchendienst und als freier Journalist bei Medien wie INTERNET WORLD Business, Spiegel Online, AdZine etc. tätig. Auch da interessierte er sich für die jungen, aufstrebenden Internet-Unternehmen. Gemeinsam mit Redakteurin Christina Cassala bilden sie seit nun zwölf Jahren das Herz von deutsche-startups.de. (twitter: @azrael74)

Joel Kaczmarek, Digital Kompakt
Joel Kaczmarek ist Gründer und Chefredakteur des Onlinemagazins Digital Kompakt. In der Fachpublikation setzt sich Kaczmarek analytisch und tiefgründig mit der deutschen Digitalwirtschaft auseinander. Zuvor leitete er vier Jahre lang als Chefredakteur das Onlinemagazin Gründerszene und war Mitgründer des dahinter stehenden Vertical Media Verlags, der im Juni 2014 vom Axel Springer Verlag übernommen wurde. (twitter: @indivijoel)

Renate Grimming, dpa
Renate Grimming bildet zusammen mit Andrej Sokolow und Christoph Dernbach die Tech-Ticker des dpa (twitter @dpa_techticker). Nach dem Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie startete Renate Grimming als IT-Korrespondentin bei der Deutschen Presse-Agentur. Seit über 20 Jahren schreibt sie über Technologie- und Online-Themen in Deutschland. (twitter: @RGrimming)

Olaf Kolbrück, Etailment
Olaf Kolbrück leitet das Digital Commerce Magazin Etailment. Davor war er lange Zeit als Reporter Internet und E-Business für Horizont unterwegs. Sogar das Fachbuch “Erfolgsfaktor Online-Marketing. So werben Sie erfolgreich im Netz – E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen” veröffentlichte er 2013, und zuletzt schrieb er den Kurzgeschichten-Band „Gebete an die Cloud“. Seine Themenschwerpunkte liegen z.B. auf E-Commerce und Online-Marketing. (twitter: @OlafKolbrueck)

Jochen Krisch, exciting commerce
Jochen Krisch ist Herausgeber des Branchenblogs Exciting Commerce. Seit 2005 informiert das Magazin als unabhängiger Branchenbegleiter über neue Märkte und zukunftsweisende Geschäftsmodelle im E-Commerce. Jochen Krisch ist seit 2012 Mitglied im E-Commerce-Beirat der INTERNET WORLD Business. Der Diplom-Informatiker beschäftigt sich seit 1995 mit Handels- und Verkaufskonzepten in den elektronischen Medien und arbeitet seit 2001 als unabhängiger Branchenanalyst und Berater. (twitter: @jkrisch)

Jonas Jansen, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Jonas Jansen ist das Gesicht des Netzwirtschafts-Ressorts der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Nach seinem Volontariat bei der FAZ, das er im April 2014 startete, ist er seit dem Frühjahr 2016 Mitglied des Unternehmensressorts und kümmert sich hier um Themen rund um das Internet. Während seines Studiums absolvierte er zahlreiche Praktika im Journalismus. Nach Abschluss der Journalistenschule für Politik und Wirtschaft in Köln arbeitete er frei für verschiedene Magazine und war im Social-Media-Teams des Handelsblatts tätig. (twitter: @vierzueinser)

Jürgen Stüber, Gründerszene
Jürgen Stüber gehört seit Oktober 2017 zum Gründerszene-Team, das Chefredakteur Alex Hofmann, der Nachfolger von Frank Schmiechen, seit November 2018 leitet. Stüber betreut vor allem Themen aus den Bereichen Mobilität und Digitale Gesundheitswirtschaft. Seit mehr als 25 Jahren arbeitet er als Redakteur in Berlin: Vor seiner Zeit bei der Gründerszene berichtete und bloggte er bei der Tageszeitung Berliner Morgenpost über die neue und alte Wirtschaft der Hauptstadt. (twitter: @j_stueber)

Sebastian Matthes, Handelsblatt
Sebastian Matthes ist seit Anfang 2018 Stellvertreter des Chefredakteurs & Head of Digital beim Handelsblatt. Zuvor hatte Matthes die deutsche Ausgabe der HuffingtonPost aufgebaut und war als Ressortleiter bei der WirtschaftsWoche für die Themen Digitalisierung, Medien-Innovationen und erneuerbare Energien zuständig. Er hat Politologie und Volkswirtschaft in Hamburg studiert und anschließend die Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten absolviert. (twitter: @smatthes)

Giuseppe Rondinella, Horizont
Giuseppe Rondinella schreibt seit September 2015 für die Horizont. Dort berichtet er vor allem über Startups, Adtech, Digital Marketing und Mobile. Außerdem analysiert er im Horizont-Podcast mit Unternehmensvertretern die neuesten Tech-Trends. Während seines Publizistik-Studiums in Mainz absolvierte er unter anderem Hospitanzen beim SWR und arbeitete als Lokaljournalist bei der Frankfurter Rundschau. Bevor er im Herbst 2015 fest zu Horizont kam, war er bereits ein Jahr lang als freier Journalist für das Medium tätig. (twitter: @g_rondinella)

Susanne Gillner, Internet World Business
Susanne Gillner ist seit 2012 bei der INTERNET WORLD BUSINESS und leitet seit Mitte 2015 die Online-Redaktion. Für die IWB schreibt sie über ihre Kernthemen Programmatic Advertising, Display Advertising, Social Media und Mobile. Die studierte Germanistin schrieb zuvor für verschiedene Fachmagazine zum Thema Online-Marketing, E-Commerce und ITK. Nebenbei war und ist Susanne Gillner Jury-Mitglied bei diversen Awards, etwa beim New Media Award, und moderiert auf Veranstaltungen wie der d3con. (twitter: @SusanneGillner)

Kevin Pflock, Junge Gründer
Junger Chef, junges Thema: Mit Ende zwanzig ist Kevin Pflock der wohl jüngste Chefredakteur unserer Auflistung.  Mit seinem Onlinemagazin Junge Gründer will er Gründern und Gründungsinteressierten unter 30 eine Plattform zum Austausch und zur Netzwerkbildung bieten. Seine Themengebiete: Innovative Geschäftsmodelle, Online-Marketing und Social Media. (twitter: @kevinpflock)

Annette Mattgey, LEAD Digital/W&V
Annette Mattgey ist seit 2011 Online-Redakteurin bei den beiden Fachtiteln Werben & Verkaufen (W&V) und LEAD und kümmert sich auch um die Verbreitung der Themen via Social Media. Die studierte VWLerin, Diplom-Journalistin und Bankkauffrau befasst sich seit über zehn Jahren mit den Themen Werbung, Marketing, Kampagnen und Karriere. (twitter: @mattgey_annette

Jonas Rest, Manager Magazin
Jonas Rest schreibt seit November 2016 für das Manager Magazin. Sein Volontariat absolvierte er zuvor bei der Berliner Zeitung und arbeitete anschließend dort als Wirtschaftsredakteur und Reporter – mit Fokus auf Start-ups und Tech-Themen. Er ist bereits mit dem Otto-Brenner-Newcomerpreis 2013 für kritischen Journalismus, den Herbert-Quandt-Medienpreis 2014 und dem Helmuth-Schmidt-Journalistenpreis 2015 ausgezeichnet worden. (twitter: @JonasRest)

Jan Thomas, NKF Media
Jan Thomas ist der Gründer und CEO von NKF Media. Aus diesem Hause stammen nicht nur die renommierten Magazine Berlin Valley und The Hundert, die aus der deutschen Start-up-Szene berichten. Auch der Venture Daily Newsletter kommt aus dem Hause NKF. Dieser liefert ein tägliches Update über aktuelle nationale und internationale Start-up-News zu unterschiedlichen Schwerpunkten wie New Work oder Digital Transformation.

Janna Linke, n-tv
Janna Linke ist bei n-tv die richtige Ansprechpartnerin für Neuigkeiten aus der Start-up-Welt: Für die Startup News und das Startup Magazin recherchiert sie regelmäßig über spannende Jungunternehmen und innovative Gründer*innen. Bevor sie 2015 als Redakteurin bei n-tv startete, erlernte sie an der RTL-Journalistenschule das redaktionelle Handwerk und kam auch hier schon in Kontakt mit dem Nachrichtensender. Während ihres Studiums Medienmanagement an der Hochschule Fresenius absolvierte sie außerdem ein Praktikum bei der heute-show und arbeitete bei der Tagesschau.

Ann-Kathrin Nezik, SPIEGEL
Als Redakteurin im Wirtschaftsressort des Spiegel berichtet Ann-Kathrin Nezik seit 2013 über Start-ups, Medien und Geschehnisse aus der Digitalwirtschaft. Zuvor absolvierte sie die Deutsche Journalistenschule in München und arbeitete als freie Mitarbeiterin beim Tagesspiegel und als Praktikantin beim STERN und ZDF. 2018 gewann sie den Herbert-Quandt-Medienpreis für analytische Berichterstattung über Unternehmen und deren Wirkungsweise in der Marktwirtschaft.  (twitter: @AnKaNez)

Sabine Elsässer, StartupValley News
Sabine Elsässer ist Mitgründerin und leitende Redakteurin beim Onlinemagazin StartupValley News. Zuvor arbeitete sie bei UNITEDNETWORKER, dem Magazin für Wirtschaft und Lebensart. Gründerthemen wie Crowdfunding und Start-up-Unternehmen im Allgemeinen stoßen bei ihr auf großes Interesse. (twitter: @sabineelsaesser)

Christoph Fröhlich, STERN
Christoph Fröhlich ist Digitalredakteur beim STERN und Leiter des Ratgeberressorts. Er schreibt laut Eigenbeschreibung “über alles, was einen Stecker hat”. Der studierte Germanist und Medienwissenschaftler liebt das Internet im Allgemeinen und Gaming im Besonderen. Deshalb ist er nicht nur immer up-to-date bezüglich der neuesten Branchenentwicklung, sondern auch stets auf der Suche nach neuen Geschichten. (twitter: @cfroeh)

Helmut Martin-Jung, Süddeutsche Zeitung
Helmut Martin-Jung ist seit ganzen 34 Jahren bei der Süddeutschen Zeitung. Dort war er maßgeblich am Aufbau des Online-Auftritts beteiligt und zeitweise auch Chefredakteur. Heute ist er als Technology Editor im Wirtschaftsressort angesiedelt und testet für die Rubrik “Einfach Technik – der Gadget-Test” mit Vorliebe neue technologische Spielereien. (twitter: @hwmj)

Stephan Dörner, t3n.de
Stephan Dörner ist seit Sommer 2016 Chefredakteur des Online-Auftritts vom Digital-Magazin t3n. Dort setzt er sich mit den Themen Technologie, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auseinander. Zuvor arbeitete er als freier Mitarbeiter für RP Online, als Technologie-Redakteur für Handelsblatt Online und als Tech-Editor für das Wall Street Journal Deutschland. Vor seinem Start bei t3n war er zuletzt Tech-Reporter bei der WELT. (twitter: @Doener)

Daniel Hüfner, t3n
Daniel Hüfner kümmert sich bei der t3n um News und Trends aus der Start-up-Welt. Seit 2018 berichtet er als Start-up-Reporter aus Berlin für das in Hannover ansässige Blatt, bei dem er seit 2013 arbeitet. Hier absolvierte der studierte Wirtschaftsgeograph auch sein Volontariat und porträtiert heute mit Vorliebe innovative Gründer und Geschäftsideen. (twitter: @hexitus)

Oliver Voß, Tagesspiegel
Oliver Voß ist Redakteur beim Tagesspiegel und schreibt dort bevorzugt über die Digitalwirtschaft, Start-ups und andere Technologiethemen. Seit 2018 arbeitet er zudem im Team des täglichen Online-Briefings “Tagesspiegel Background Digitalisierung und KI”. Zuvor schrieb er fast zehn Jahre für die Wirtschaftswoche und gründete dort das Portal WiWo Gründer. Nach seinem Studium in Berlin und Neapel absolvierte er die Georg von Holtzbrinck Journalistenschule und schrieb bereits dort seine ersten Texte für den Tagesspiegel. (twitter: @ovoss)

Thomas Heuzeroth, WELT
Seit 1997 ist Thomas Heuzeroth bei der WELT. Zuerst war er Redakteur bei WELT Online, ab 2000 dann Wirtschaftsredakteur bei der WELT und WELT am Sonntag. Dort berichtet er über Themen der Telekommunikation, Internet der Dinge, Consumer Electronics und alles rund um die Digitalwirtschaft. Zuvor arbeitete der Redakteur bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. (twitter: @cyberheuze)

Michael Kroker, WiWo
Michael Kroker ist seit 2000 Redakteur bei der Wirtschaftswoche, zunächst im Ressort “Technologie & Wissenschaft”, dann im Ressort “Unternehmen & Märkte” – und seit 2017 im Ressort “Innovationen & Digitales”. Dort beschäftigt er sich vor allem mit den wichtigsten digitalen Trends aus IT und Internet, die er auch in seinem Blog “Look @IT” täglich unter die Lupe nimmt. (twitter: @Kroker)

Manuel Heckel, WiWo Gründer
Manuel Heckel ist freier Wirtschaftsjournalist und schreibt für Tageszeitungen wie den Tagesspiegel, Magazine wie t3n und eben Wiwo Gründer. Er beobachtet die digitale Transformation der Wirtschaft – von Start-ups über den Mittelstand bis zu den IT-Konzernen. Neben seinem Studium der VWL und Politik, das ihn von Köln nach Ankara führte, absolvierte er seine journalistische Ausbildung an der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft. (twitter: @manuelheckel)

Jens Tönnesmann, ZEIT
Seit Februar 2015 gehört Jens Tönnesmann zum Team der ZEIT. Als Wirtschaftsredakteur berichtet er über Themen rund um die Gründerszene und Unternehmertum. Ihn interessiert, welche Herausforderungen Unternehmer umtreiben, wie sie Schwierigkeiten meistern und was sie antreibt. In der Wirtschaftsredaktion der ZEIT betreut er zudem das Magazin ZEIT GELD, das sich mit neuen Finanztechnologien beschäftigt, und baut gerade das neue Magazin ZEIT FÜR UNTERNEHMER auf. Zuvor war er Gründerreporter der WirtschaftsWoche und baute dort den Gründerwettbewerb Neumacher auf. (twitter: @JensT)

Lisa Hegemann, ZEIT ONLINE
Lisa Hegemann ist seit Mai 2018 Redakteurin im Ressort Digital von ZEIT ONLINE in Berlin. Sie schreibt über alles, was in diesem und um dieses Internet herum so passiert, berichtet über digitale Geschäftsmodelle und testet neue Gadgets. Zuvor war sie stellvertretende Redaktionsleiterin bei t3n und arbeitete unter anderem für Handelsblatt, Wirtschaftswoche, Unicum und Horizont. Zudem engagiert sie sich als Mentorin für den Nachwuchs bei den Jungen Journalisten. (twitter: @frauhegemann)

Über den Autor
Tilo Bonow ist Gründer und CEO von PIABO PR, dem führenden Full-Service-PR-Partner der digitalen Wirtschaft mit Sitz in Berlin. PIABO erzielt für seine Kunden aus den Bereichen E-Commerce, Consumer Electronics, IoT/Robotic/Security, Venture Capital, Fintech, SaaS/Cloud, Blockchain, Mobility, Big Data und AI/VR/AR international herausragende Medienpräsenz. Das Leistungsspektrum des multidisziplinären Beraterteams umfasst Public Relations und strategisches Social Media Management sowie Content Marketing und Influencer Relations. So unterstützt PIABO Kunden wie wework, Tinder, Stripe, Asana, GitHub oder die Silicon Valley Bank aktiv beim Erreichen ihrer lokalen und globalen Wachstumsziele.

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#Übersicht - Startbase – Die ganze Startup-Szene auf einen Blick – Diese 25 machen jetzt mit!

13. February 2019 - 11:00

Mit der brandneuen Startup-Datenbank Startbase wollen der Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) und die Börse Stuttgart es ermöglichen, dass Unternehmen und Investoren schnell und unkompliziert Startups aus bestimmten Bereichen finden können. Startbase ist dabei eine Weiterentwicklung der seit 2017 bestehenden Datenbank VentureZphere. Der endgültige Start von Startbase ist für den Sommer geplant. Alle Profile von Venturezphere werden dann automatisch in Startbase integriert.

Vorbild für Startbase der israelische Startup Nation Finder. Startups mit Sitz in Deutschland können sich schon jetzt auf der aktuellen Plattform VentureZphere registrieren, die dann in Startbase überführt wird und deren Funktionen nutzen. Auch Corporates und Investoren haben die Möglichkeit, ein Profil anzulegen und mit den Startups in Kontakt zu treten. Schon jetzt nutzen etliche Startups, Unternehmen und Investoren die Chance und tragen sich bei Startbase ein. Hier eine Übersicht der aktuellen Neuanmeldungen.

Simplycated
Industry: Automotive, Logistics & Mobility, Industrial & Basic Materials, IT and Communications
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Stuttgart

XAVENDOS
Industry: Media, Arts & Entertainment, Tourism
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2B, B2C
Ort: Waldenbuch

ETE EmTechEngineering
Industry: Industrial & Basic Materials, Life Science & Healthcare, Other
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2B, B2C
Ort: Leipzig

SOLAR OUTDOOR MEDIA
Industry: Consulting, Energy & Electricity, Media, Arts & Entertainment, Water, Waste Treatment & Recycling
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2B, B2C, C2C, B2G
Ort: Berlin

@kademy
Industry: Human Resources
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Berlin

UrmO
Industry: Automotive, Logistics & Mobility
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2B, B2C
Ort: München

hyScore.io
Industry: Automotive, Logistics & Mobility, Chemicals/Pharmaceuticals, Construction/Real Estate, Consulting, Education, Enegry & Electricity, Finance & Insurance, Human Resources, Industrial & Basic Materials, IT and Communications, Life Science & Healthcare, Media, Arts & Entertainment, Nutrition & Consumables, Other, Security, Sports & Amusement/Gaming incl. Online, Textiles, Tourism
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Berlin

SCATCH
Industry: IT and Communications, Nutrition & Consumables, Other
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2B, B2C
Ort: Hattenhofen

BetterDoc
Industry: Life Science & Healthcare
Company Stage: Later Stage
Customer Focus: B2B, B2C
Ort: Köln

Good Hood
Industry: IT and Communications, Media, Arts & Entertainment
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2C, C2C
Ort: Berlin

Krafttec
Industry: Forschung & EntwicklungIndustrial & Basic Materials
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2B, B2C
Ort: Graefelfing

KREDU
Industry: Finance & Insurance
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2C
Ort: Berlin
https://www.venturezphere.com/de/startups/profil/kredu-gmbh/

catkin
Industry: Automotive, Logistics & Mobility, Consulting, IT and Communications
Company Stage: Growth Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Dortmund

memrange
Industry: Finance & Insurance, IT and Communications, Security
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2C, B2B, B2G
Ort: Heilbronn

sloppy.io
Industry: IT and Communications
Company Stage: Later Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Köln

AppSolution Arts
Industry: Automotive, Logistics & Mobility
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2B, B2C, C2C, B2G
Ort: Ratingen
https://www.venturezphere.com/de/startups/profil/appsolution-arts-gmbh/

HR Puls
Industry: Human Resources, IT and Communications
Company Stage: Growth Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Hamburg

pixolus
Industry: Automotive, Logistics & Mobility, Chemicals/Pharmaceuticals, Construction/Real Estate, Energy & Electricity, Finance & Insurance, Industrial & Basic Materials, IT and Communications, Life Science & Healthcare, Other, Water, Waste Treatment & Recycling
Company Stage: Growth Stage
Customer Focus: B2C, B2B, B2G
Ort: Köln

Optores
Industry: Industrial & Basic Materials, Life Science & Healthcare
Company Stage: Growth Stage
Customer Focus: B2B, B2G
Ort: München
https://www.venturezphere.com/de/startups/profil/optores-gmbh/

ZahniFinder
Industry: Human Resources
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: C2C
Ort: Ratingen

food.de
Industry: Automotive, Logistics & Mobility, Nutrition & Consumables
Company Stage: Growth Stage
Customer Focus: B2B, B2C
Ort: Leipzig

Science Media Network
Industry: Consulting, IT and Communications, Media, Arts & Entertainment
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2C, C2C
Ort: Wembach

Darcy
Industry: IT and Communications, Media, Arts & Entertainment
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2B, B2C
Ort: Hamburg

Record Evolution
Industry: IT and Communications
Company Stage: Later Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Frankfurt

perto
Industry: Construction/Real Estate, Energy & Electricity
Company Stage: Later Stage
Customer Focus: B2C, B2B, B2G
Ort: Berlin

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#Zahlencheck - “Wesentliche Unsicherheit in der Fortführung”: 36-Millionen-Investment Shore kämpft ums Überleben

13. February 2019 - 8:50

Das Münchner Startup Shore, das seit 2012 eine Software anbietet, mit der unter anderem Friseure, Sportanbieter und Ärzte ihr Kundenmanagement Kassensystem und Marketing meistern können, legt neue Zahlen vor. Im Jahresabschluss für 2017 gibt es erstmals auch Zahlen zum Umsatz. So erwirtschaftete das Unternehmen, das in den vergangenen rund 36 Millionen Euro Investmentgelder (etwa von der Metro, der Funke Mediengruppe und den erfolgreichen zalando-Gründern) eingesammelt hat, vor zwei Jahren einen Umsatz in Höhe von rund 5,1 Millionen. Im Vorjahr waren es gerade einmal 3,5 Millionen. Das Wachstum lag somit bei 44 %. Dies ist aber auch eine der wenigen positiven Meldungen bei Shore.

Der Jahresfehlbetrag des Unternehmens, eine mittelgroße Kapitalgesellschaft, verringerte sich zeitgleich von 10,8 auf rund 8 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von Shore nun aber in fünf Jahren bereits rund 30,6 Millionen Euro. Die Lage ist somit ernst bei Shore! Das Unternehmen kämpft ums Überleben. “Die zur Verfügung gestellten externen Finanzmittel für das Geschäftsjahr 2018 begrenzen sich auf EUR 4.785.232,23 was zu ungeplanten Liquiditätsengpässen der Shore GmbH führen kann und somit zu einer wesentlichen Unsicherheit in der Fortführung der Unternehmenstätigkeit”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit. Weiter heißt es: “Die Herausforderung für die Gesellschaft liegt somit darin, aus eigener Geschäftstätigkeit genügend Liquidität für die Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu generieren – durch kostenreduzierende Maßnahmen sowie eine Einführung eines erweiterten Preiskonzepts – oder ergänzende Investoren für die Finanzierung zu gewinnen”.

Gerade bei den Personalkosten hat das Shore-Team schon massiv auf die Kostenbremse getreten. 2016 beschäftigte Shore durchschnittlich rund 198 Mitarbeiter. 2017 waren es dann durchschnittlich nur noch 131 Arbeitnehmer. Ende 2017 waren ganz konkret nur noch 92 Mitarbeiter bei Shore an Bord. Im Rahmen dieser Konsolidierung wurde auch die Niederlassung in Italien geschlossen. Shore ist derzeit noch in Deutschland und Spanien unterwegs. Mitgründer Alexander Henn hat das Unternehmen auch bereits verlassen – er wirkt seit Februar 2018 bei Censhare.

Der Sparkurs bei Shore ging auch 2018 weiter: “Im Kontext des Budgets/Forecast wurden ergänzende Maßnahmen zur Konsolidierung der Shore GmbH im Laufe des Geschäftsjahres 2018 verabschiedet. Die Maßnahmen tragen zu einer weiteren Kostenreduktion innerhalb der Shore GmbH bei und betreffen alle organisatorische Bereiche und umfassen in Summe 22 Mitarbeiter bis November 2018 und weitere 9 Mitarbeiter bis Juni 2019. Ergänzend wirken sich Maßnahmen, wie die zusätzliche Untervermietung von Büroflächen sowie eine Konsolidierung der administrativen Systemlandschaft positiv auf die Ertragslage aus”. Wenn ein Startup schon auf die Untervermietung von Büroflächen als Umsatztreiber verweisen muss, ist die Lage wirklich ernst.

Bis zum Sommer dieses Jahres soll der Sparkurs Shore nun in die schwarzen Zahlen führen. “Die Maßnahmen zur Reduktion der Kostenbasis, eine weitere Konsolidierung der internationalen Vertriebsaktivitäten sowie die weitere konsequente Effizienzsteigerung im Vertrieb führen unmittelbar zu einem Break-Even Szenario, welches im Rahmen des Forecast für den Sommer 2019 vorgesehen ist”, heißt es im Jahresabschluss. Für 2018 plante die Jungfirma mit einem Umsatz zwischen 6,5 und 7 Millionen Euro. Der Jahresfehlbetrag sollte bei maximal 6 Millionen liegen. Ende 2017 hatte Shore rund 6.580 Lizenznehmer. Ende 2018 sollten es 7.350 sein. Bis zum Sommer dieses Jahres sollte dann klar sein, wo Shore genau steht.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2017
* Die Umsatzerlöse konnten im Geschäftsjahr um 44% im Vergleich zum Vorjahr auf EUR 5.053.550,27 gesteigert werden. Wesentlich für die Steigerung der Umsatzerlöse ist die gestiegene Nachfrage im Zielkundensegment. In Summe EUR 3.030.838,67 der Umsatzerlöse entstammen den laufenden Kundenverträgen und sind somit wiederkehrend, weitere EUR 92.488,61 entstammen einmalig abgerechneter Gebühren gegenüber Kunden, wie z.B. Einrichtungsgebühren.
* Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 weist einen Jahresfehlbetrag von EUR 7.998.712,59 auf. Dieser wird auf den bisherigen Verlustvortrag in Höhe von EUR 22.650.065,28 vorgetragen. Dadurch ergibt sich ein neuer Verlustvortrag in Höhe von EUR 30.648.777,87.
* Der in der Bilanz per 31.12.2016 ausgewiesene Bilanzverlust der Shore AG gab der Revisionsstelle Anlass zur Besorgnis, dass eine Zwischenbilanz eine Überschuldung ausweisen könnte. Um zu vermeiden, dass der Verwaltungsrat der Gesellschaft den Richter im Sinne von Art. 725 Abs. 2 OR benachrichtigen muss, wurde von der Shore GmbH ein Rangrücktritt in Höhe von gesamt CHF 3.900.000 gegenüber der Shore AG ausgesprochen. Nach den eingetretenen Ereignissen in dem Geschäftsjahr 2017, verzeichnet die Shore AG nun nachhaltig ein positives Geschäftsergebnis, so das zu erwarten ist, dass die Revisionsstelle der Aufhebung der Rangrücktrittsvereinbarung in 2018 zustimmen und die Shore AG mit der Begleichung der offenen Forderungen gegenüber der Shore GmbH beginnen wird.
* Die zur Verfügung gestellten externen Finanzmittel für das Geschäftsjahr 2018 begrenzen sich auf EUR 4.785.232,23 was zu ungeplanten Liquiditätsengpässen der Shore GmbH führen kann und somit zu einer wesentlichen Unsicherheit in der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Vor diesem Hintergrund wurde das für das Geschäftsjahr 2018 verabschiedete Budget/Forecast mit Maßnahmen untermauert, die im Falle eines kurzfristig eintretenden Liquiditätsengpasses umgehend in Kraft treten sollen. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist davon abhängig, dass diese Maßnahmen rechtzeitig und in ausreichendem Maß umgesetzt werden können. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf den Lagebericht.

An das Münchner Startup Shore glauben gewichtige Investoren – etwa die Metro, die Funke Mediengruppe und die erfolgreichen zalando-Gründer. Mehr als 30 Millionen Euro flossen bereits in das junge Unternehmen (ehemals Termine24), das 2012 von Alexander Henn und Philip Magoulas gegründet wurde. . Wir werden einmal einen Blick auf die aktuellen Zahlen von Shore.

 

Shore im Zahlencheck

2017: 5,1 Millionen Euro (Umsatz); 8,0 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 3,5 Millionen Euro (Umsatz); 10,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 6,9 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 3,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2013: 1,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

#DealMonitor - Fashion-Startup sichert sich 226 Millionen US-Dollar – Alle Deals des Tages

12. February 2019 - 18:00

Der erste Tag der Beyond Conventions in Essen geht zu Ende. In Vorbereitung auf den morgigen Tag, wo wir wieder mit dabei sind, werfen wir vorher noch einen Blick auf die neusten VC-Deals im Lande. Alle Deals der letzten 24 Stunden gibt es auch heute wieder kompakt im aktuellen #DealMonitor.

INVESTMENTS

Zilingo
+++
BurdaPrincipal Investments, die Investment-Einheit von Hubert Burda Media, investiert neben Sequoia Capital, Temasek, EDBI und Sofina und weiteren bestehenden Investoren insgesamt 226 Millionen US-Dollar in Zilingo, eine Fashion-Plattform aus Südostasien, die 2015 von Ankiti Bose und Dhruv Kapoor gegründet wurde. Das neue Kapital soll für den Ausbau der Infrastruktur und die Weiterentwicklung der Technologie aufgewendet werden. Für 2019 plant das Unternehmen in zusätzliche Märkte zu expandieren.

DEPsy
+++ BNP Paribas und SET Ventures investieren 13,2 Millionen Schweizer Franken in das Schweizer Technologieunternehmen DEPsys, ein Anbieter für Technologielösungen, die die Teilnehmer des Strommarktes bei der Nutzung neuer Energiequellen unterstützt. Das Unternehmen wurde 2012 in Puidoux, in der französischsprachigen Schweiz, gegründet.

Vantik
+++ Stephan Schubert, Atlantic Labs und Maximilian Tayenthal investieren 1,4 Millionen Euro in das Berliner Startup Vantik. Das Unternehmen, das digitale Altersvorsorge per Smartphone anbietet, wurde 2017 von Til Klein und Lara Hämmerle gegründet. Nutzer können mit Hilfe ihres Smartphones in 11 Minuten ein Konto eröffnen und jederzeit Geld ein- und auszahlen. Das frische Kapital soll in das Marketing und ins Produkt investiert werden.

EXIT

Shoplo
+++ Das Finanztechnologie-Unternehmen SumUp übernimmt Shoplo, ein in Warschau ansässiges Multichannel-E-Commerce-Unternehmen. Mit der Übernahme baut SumUp, der Händlern die Annahme von Kartenzahlungen ermöglicht, das Angebot für seine aktiven Nutzer weiter aus.

Tipp: Die Deals der Vortage gibt es im #DealMonitor-Archiv.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #StartupTicker im Laufe des Tages alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Interview - Ein Dating-Startup – ganz ohne eigenes Büro – auf dem Weg zu 50 Millionen Nutzern

12. February 2019 - 15:36

Unter dem Namen Jaumo starteten Jens Kammerer und Benjamin Roth, die Macher der Community Kwick im Jahre 2011 einen weiteren Dating-Dienst. Fernab von irgendwelchen Hypes mauserte sich die Jungfirma zum Hit. Inzwischen nutzen weltweit 40 Millionen Nutzer Jaumo. “Die ersten sechs Jahre von Jaumo waren wir nur zu zweit und haben erst vor 18 Monaten angefangen das Team zu vergrößern. Das war für uns erstmal eine Umstellung und wir mussten uns in die neue Situation einfinden”, sagt Mitgründer Kammerer im Rückblick. Auch wirtschaftlich ist Jaumo ein Erfolg! Der Jahresabschluss 2017 weist einen Überschuss von rund 958.040 Euro aus. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Kammerer über Hochzeiten, Geburten und Arbeitswege.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Jaumo erklären?
Jaumo bringt durch ein Programm auf dem Smartphone Menschen zusammen. Dabei ist es egal, wie groß die Distanz zwischen den Personen ist, denn das Internet macht es möglich, sich auf einfachem Wege kennenzulernen und auszutauschen. Es spielt auch keine Rolle, ob man gerade auf der Suche nach einem Flirt oder der großen Liebe ist, wo man herkommt und wen man liebt oder lieben möchte.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Unser grundlegendes Geschäftsmodell hat sich in all den Jahren nicht großartig verändert. Wir sind immer noch eine Dating-App, bei der die Basisfunktionen kostenlos genutzt werden können. Wer aber mehr möchte, beispielsweise erweiterte Filterfunktionen oder die Boost-Option für eine bessere Sichtbarkeit, muss kostenpflichtig die Premium-Funktion freischalten. Da wir immer stärker auf dieses Abomodell setzen, haben wir die Einblendung von Werbung in den letzten Jahren deutlich zurückgefahren. Jaumo gibt es inzwischen auch nur noch als App, während wir in den Anfangsjahren auch noch eine Desktop-Version angeboten haben.

Wie genau hat sich Jaumo seit der Gründung entwickelt?
Seit unserer Gründung im Jahr 2011 ist sehr viel passiert. Mit der Entwicklung der App, entwickelt sich auch jeden Tag unser Unternehmen. Die größte Entwicklung liegt in der steigenden Nutzerzahl, die momentan bei über 40 Millionen weltweit liegt. Lange Zeit haben wir nur zu zweit gearbeitet. Langsam kamen ein paar Software-Entwickler dazu. Mittlerweile sind wir ein größeres Team, mit dem wir unsere Pläne optimal umsetzen können.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Jaumo inzwischen genau?
Inklusive mir und meinem Co-Founder sind wir mittlerweile auf 24 Mitarbeitern aus 14 Ländern angewachsen. Unsere Nutzerzahlen steigen ebenfalls kontinuierlich an, im Schnitt um 25 % jährlich. Somit zählen wir mittlerweile über 40 Millionen Mitglieder bei Jaumo, die sich monatlich über 500 Millionen Nachrichten schreiben. Regelmäßig erhalten wir Nachrichten von unseren Usern, dass sie durch Jaumo ihre große Liebe gefunden haben. Erst vergangene Woche meldete sich ein Nutzer und erzählte von seiner Hochzeit und der bevorstehenden Geburt des gemeinsamen Kindes.

Ein gemeinsames Jaumo-Büro gibt es aber weiter nicht. Wie funktioniert da die Zusammenarbeit untereinander?
Sehr gut! Unserer Mitarbeiter profitieren von vielen Vorteilen: Wir bieten flexible Arbeitszeiten, unsere Mitarbeiter haben ihre Ruhe und können konzentriert und effektiv arbeiten. Außerdem fällt der Arbeitsweg weg, was viele Nerven spart, da niemand im Stau steht oder auf die Bahn warten muss. Obwohl wir uns “in real life” selten sehen, sind wir dennoch zu einem starken Team zusammengewachsen.

Wie sorgt ihr für ein Teamgefühl?
Uns ist ein ausgeprägtes Teamgefühl sehr wichtig, da das unserer Meinung nach die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist. So halten wir beispielsweise regelmäßige Videokonferenzen ab, in denen wir uns ausschließlich über Privates und Alltägliches austauschen. Außerdem gehen wir einmal im Jahr zusammen auf ein Retreat, wodurch wir auch persönlich Zeit verbringen können. Ansonsten müssen wir natürlich ein paar Faktoren bei der Zusammenarbeit beachten. Zum einen müssen wir Zeitzonen berücksichtigen und Calls so koordinieren, dass alle problemlos teilnehmen können. Außerdem kommunizieren wir viel über Slack und es ist bei uns üblich, dass wir in unseren Dokumenten kommentieren, um uns gegenseitig Feedback zu geben. Diese Arbeitsweise ist letztendlich viel effektiver, da wir zwangsläufig endlose und möglicherweise sinnlose Meetings vermeiden.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Wie in jedem Unternehmeralltag gibt es immer wieder Höhen und Tiefen, aber ich verfolge das Motto “If you’re not failing you’re not pushing your limits”. Die ersten sechs Jahre von Jaumo waren wir nur zu zweit und haben erst vor 18 Monaten angefangen das Team zu vergrößern. Das war für uns erstmal eine Umstellung und wir mussten uns in die neue Situation einfinden. Mit einem größeren Team wuchsen auch die Anforderungen an unsere Software und die Infrastruktur. Als wir zu zweit waren, hatten wir kaum Zeit uns um alles gleichzeitig zu kümmern. Schlussendlich haben wir damit begonnen alles zu modernisieren und auf den neuesten Stand zu bringen. In diesem Prozess gab es viele Learnings – eben weil auch mal etwas schief gelaufen ist.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Die Unternehmensstrukturen und die Arbeitsmodelle, die wir geschaffen haben, geben uns Recht. Gerade das Remote-Thema war natürlich auch ein Risiko, aber wir sind von den Vorteilen überzeugt und das hat uns motiviert, alles zu geben. Als Dating-App ist es auch nicht immer einfach sich gegen die “Big Player” durchzusetzen. Das hält uns aber nicht davon ab, erfolgreich zu sein. Außerdem ist Jaumo die am besten bewertete Dating-App im Google Play Store. Wir sind stolz darauf, dass wir nicht nur einfach eine App entwickeln, die Menschen aus der ganzen Welt zusammenbringt, sondern sich diese bunte Mischung auch in unserem Team abbildet.

Wo steht jaumo in einem Jahr?
Nachdem wir uns im vergangenen Jahr stark auf den Aufbau des Teams fokussiert haben, konzentrieren wir uns in diesem Jahr vor allem auf das Wachstum unserer Userbase. In einem Jahr möchten wir die 50 Millionen geknackt haben.

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#StartupTicker - #EXKLUSIV Alibaba investiert in Konux

12. February 2019 - 12:50

+++ Der chinesische E-Commerce-Gigant Alibaba, der gerade erst das Berliner Startup data Artisans übernommen hat (Kaufpreis: 90 Millionen Euro), steht nach Informationen von deutsche-startups.de vor dem Einstieg bei Konux. Das Münchner Unternehmen baut intelligente Sensorsysteme für Industrie 4.0-Anwendungen. New Enterprise Associates (NEA), MIG und Co. investieren zuletzt 20 Millionen in Konux. Insgesamt sammelte das Grownup- seit dem Start 2014 – bisher 38 Millionen Dollar ein. Nun sollen weitere 30 Millionen in Konux fließen. Hintergründe zum Einstieg gibt es im aktuellen ds-Podcast. Update (14:07 Uhr): Inzwischen ist die Runde offiziell.  Das Münchner Startup hat im Rahmen einer Erweiterung seiner Serie-B-Finanzierungsrunde vom April vergangenen Jahres weitere 13 Millionen Dollar erhalten und damit deren Gesamtvolumen auf 33 Millionen erhöht. Wir hatten dabei fälschlicherweise die Gesamthöhe als neue Investmentsumme verstanden.

Startup-Highlights #28 – Unser #Podcast der Woche

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr ganz leicht bei SoundCloud abonnieren und abspielen. Ansonsten bei Spotify und iTunes zuhören.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #Podcast alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos. Anregungen sind auch über podcast@deutsche-startups.de möglich.

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#Anzeige - Fünf Anzeichen, dass Ihr Unternehmen ein ERP-System braucht

12. February 2019 - 10:05

#1: Sie setzen  verschiedenen Anwendungen ein
Wie erfassen, verfolgen und verarbeiten die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen Informationen? Setzt die Buchhaltung ein System ein – und der Vertrieb ein ganz anderes? Gibt es eine weitere separate Lösung im Lager? Und welches System steuert eigentlich Ihr E-Commerce?

Wenn verschiedene Frontoffice- und Backend-Systeme getrennt voneinander laufen, kann das verheerende Auswirkungen auf die Prozesse haben. Ohne genaue Daten aus dem Vertrieb leidet das Bestandsmanagement, und wenn Sie nicht mit den neuesten Informationen aus dem Rechnungswesen arbeiten, kann das in einem Dominoeffekt alles beeinträchtigen, von den Marketingbudgets bis zur Gehaltsabrechnung.

ERP-Software integriert alle Geschäftsfunktionen auf der Basis einer einzigen Datenbank, die jederzeit präzise Echtzeitdaten bereitstellt.

Das hilft den Mitarbeitern, schneller bessere Entscheidungen zu treffen.

#2: Sie haben keinen einfachen Zugriff auf Unternehmensinformationen
Wenn Sie jemand fragt, welche Umsatzmarge Sie erzielen, wie lange brauchen Sie, um es herauszufinden? Was ist mit anderen Leistungskennzahlen, wie den Bestellungen pro Tag oder den Umsätzen im laufenden Jahr? Wenn Ihr Unternehmen separate Systeme und Tabellenkalkulationen einsetzt, die manuell aktualisiert und abgeglichen werden müssen, kann es lange dauern, solche Basisinformationen zu beschaffen.

Mit einer ERP-Lösung haben Führungskräfte jederzeit Zugriff auf aktuelle Kennzahlen und damit einen ganzheitlichen Überblick über den Geschäftsbetrieb. Alle Mitarbeiter erhalten die Informationen, die sie benötigen, um ihre Arbeit effektiv zu erledigen.

#3: Die Buchführung ist aufwendig und zeitraubend
Oft kommen die ersten Anzeichen dafür, dass Ihr Unternehmen eine ERP-Software benötigt, aus der Buchhaltung. Wenn Ihre Mitarbeiter Kundenaufträge, Lieferdaten und andere Informationen manuell – und womöglich mehrfach – erfassen müssen, verschwenden sie viel Zeit mit Aufgaben, die eine ERP-Software im Handumdrehen erledigt.

Das gilt auch für die Finanzberichterstattung. Da alle Finanzdaten in einer einzigen Datenbank erfasst sind, muss die Buchhaltung nicht mehr Stunden damit verbringen, Daten zusammenzusammeln, neu zu erfassen und manuell abzugleichen. Ein ERP-System liefert die Berichte auf Knopfdruck.

#4: Das Kundenerlebnis ist beeinträchtigt
Vertriebs-, Bestands- und Kundendaten separat vorzuhalten, kann zu ernsthaften Problemen führen. Wenn Ihnen ein beliebtes Produkt ausgeht, das Sie für die Erfüllung eines Auftrags dringend brauchen, oder wenn Sie einem Kunden keine zuverlässige Auskunft zu seiner Bestellung geben können, wird das dem guten Ruf Ihres Unternehmens schaden.

Mit einem ERP-System haben die Mitarbeiter jederzeit Zugriff auf aktuelle Informationen. Sie können Anfragen zum Versandstatus beantworten, ohne mit einer anderen Abteilung Rücksprache halten zu müssen. Und natürlich kann der Lagerleiter sehen, wann der Bestand knapp wird, und rechtzeitig nachbestellen.

#5: Ihre IT ist zu komplex
Einer der größten Nachteile des Einsatzes verschiedener Business-Systeme besteht darin, dass das IT-Management früher oder später zum Albtraum wird. Die Anpassung, Integration und Wartung der komplexen Systemlandschaft verlangt immer mehr Zeit, Geld und Personal, sodass Ihr IT-Team nur noch damit beschäftigt ist, den „Flickenteppich“ an Anwendungen irgendwie am Laufen zu halten.

Statt ein bereits ineffektives System noch komplexer zu machen, sollten Sie zu ERP-Technologie wechseln, mit der Sie alle Abläufe einheitlich unterstützen und jederzeit flexibel auf neue Anforderungen reagieren können. Aus diesem Grund ist die Wahl einer cloudbasierten ERP-Lösung wie NetSuite eine gute Entscheidung. Implementierung und Updates sind dann kein Problem mehr, und neue Funktionen lassen sich leicht hinzufügen, wenn Ihr Unternehmen wächst und die Rahmenbedingungen sich verändern.

Erfahren Sie mehr über die cloudbasierte ERP-Lösung

Foto (oben): GettyImages / Oracle

#Zahlencheck - Studydrive – gerade an StepStone verkauft – kommt auf gerade mal 1,6 Millionen Verlust seit dem Start

12. February 2019 - 8:50

Anfang Januar wanderte das junge Startup Studydrive, das von Sven Gasper und Philipp Mackeprang in Köln gegründet wurde, unter das Dach der bekannten Jobplattform StepStone (gehört zu Axel Springer). Studydrive, das seit der Teilnahme am hubraum-Accelerator in Berlin residiert, bietet Studierenden seit dem Jahre 2013 die Möglichkeit sich mit Kommilitonen auszutauschen, Lernmaterialen zu teilen und passende Jobs und Praktika zu finden. Nach Firmenangaben nutzen 700.000 Studierende an über 100 Universitäten und Hochschulen die Plattform.

Was auch erklärt, warum Studydrive, das zuletzt rund 50 Mitarbeiter beschäftigte, so spannend für StepStone ist. An diese Zielgruppe kommt der Platzhirsch über seine eigenen Kanäle nicht ran. Zudem nutzen auch Firmen wie Continental, Henkel oder EY Studydrive bereits sehr intensiv. “Studydrive hat sich in den vergangenen Jahren zu einer zentralen Plattform entwickelt, die Studierende durch ihr gesamtes Studium begleitet“, sagt Sebastian Dettmers, Geschäftsführer bei StepStone, zur Übernahme. “Als Teil der StepStone Familie wird Studydrive den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Gemeinsam bieten wir Studierenden alle Möglichkeiten, ihren Studienerfolg zu planen und umzusetzen, um dann auch den wichtigen Schritt zum passenden Job zu machen.”

Studydrive wurde in den vergangenen Jahren unter anderem von Alstin Capital, Amadeus Venture Capital und Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) finanziell unterstützt. Ende 2017 betrug die Kapitalrücklage des Unternehmens rund 2,2 Millionen Euro. Die kleine Kapitalgesellschaft erwirtschaftete 2017 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von gerade einmal 865.002 Euro. Im Vorjahr waren es gerade einmal 509.087. Insgesamt sammelte Studydrive seit dem Start gerade einmal Verluste in Höhe von 1,6 Millionen an. Das Team des Startups hätte somit mit dem bisher aufgenommenen Venture Capital noch eine Weile weiter arbeiten können. Klingt zumindest nach einer guten Ausgangsposition beim Exit.

Studydrive im Zahlencheck

2017: 865.002 Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 509.087 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Studydrive

#DealMonitor - Münchner Analytics-Startup sichert sich Millionenfinanzierung – Alle Deals des Tages

11. February 2019 - 18:00

Mit viel Regen vorm Fenster hatten wir heute einen relativ ruhigen Start in der Redaktion. Jetzt werfen wir wieder einen Blick auf die neusten VC-Deals im Lande. Alle Deals der letzten 24 Stunden gibt es auch heute wieder kompakt im aktuellen #DealMonitor.

INVESTMENTS

corrux
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Der Technologieinvestor Target Partners investiert gemeinsam mit Josef Brunner und dem US-Venture-Investor Sean Dalton 3,1 Millionen US-Dollar in corrux, einem Analytics-Startup aus München. Das Unternehmen wurde von Ryan Henderson und Laura Tönnies gegründet und entwickelt eine Software, mit der Unternehmen schwere Bautechnik und andere Großgeräte effizienter auslasten können.

Tradeplus24
+++ SIX Fintech Ventures, Berliner Volksbank Ventures, Credit Suisse und weitere Business Angel investieren 120 Millionen Schweizer Franken in das Fintech Tradeplus24, ein B2B-Kreditgeber aus Zürich. Das Unternehmen wurde Ende 2016 gegründet und ist darauf spezialisiert, KMUs und mittelständische Unternehmen bei der Finanzierung ihres Betriebskapitals zu unterstützen. (Quelle: Venturelab)

EXIT

Brille24
+++ Essilor-Luxottica, ein französisch-italienischer Augenoptik-Konzern, plane für das zweite Quartal 2019 die 100%ige Übernahme des deutschen Onlinehändlers Brille24.de. Laut Handelsblatt läge der Kaufpreis im „mittleren zweistelligen Millionenbereich“. Für eine Stellungnahme seien beide Unternehmen nicht zu erreichen.

CareerTeam
+++ Der Bochumer Kapitalgeber Crosslantic übernimmt die Mehrheit am Hamburger Unternehmen CareerTeam, das 2012 von Ole Mensching gegründet wurde. Das Vorhaben wurde bereits beim Bundeskartellamt angemeldet. Das Grownup positioniert sich als “Personalberatung im digitalen Zeitalter”. Rund 140 Mitarbeiter wirkten zuletzt für CareerTeam, das Büros in Amsterdam, Berlin, Hamburg, London, Paris und Zürich unterhält.

Tipp: Die Deals der Vortage gibt es im #DealMonitor-Archiv.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #StartupTicker im Laufe des Tages alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Gastbeitrag - Das sind die häufigsten Deal Breaker

8. February 2019 - 8:50

In meiner langjährigen Startup-Beratung haben sich einige Punkte herauskristallisiert, die für professionelle Investoren oftmals entscheidungsrelevant sind und die ich daher als (potenzielle) Deal Breaker bezeichne. Im schlimmsten Fall kann einer dieser Punkte ausreichen, damit sich der Investor gegen eine Finanzierung eines Startups entscheidet. Werden mehrere dieser Punkte erfüllt, wird es für Startups bei allen professionellen Investoren sehr schwer werden, eine Finanzierung zu erhalten.

Sollten bei Ihnen (potenzielle) Deal Breaker vorliegen, sollten Sie versuchen, diese zu beseitigen. Ist dies derzeit (noch) nicht möglich, sollten Sie zumindest Lösungsansätze und Argumentationsketten erarbeiten, wie Sie mit diesen potentiellen Deal Breaker umgehen, bevor Sie einen professionellen Investor ansprechen.

Diese Deal Breaker sind für institutionelle Investoren wie Fonds und Venture Captials noch wichtiger als für Business Angels. Investoren sind jedoch keine gleich handelnde homogene Gruppe. Daher können die aufgeführten Punkte von Investoren unterschiedlich stark gewichtet werden oder gegebenenfalls für einige Investoren gar keine Deal Breaker darstellen.

Nachfolgend finden Sie eine Checkliste potenzieller Deal Breaker. Bei allen genannten Punkten handelt es sich um Gründe, die mir in meiner Beratungspraxis tatsächlich begegnet sind und dafür ausschlaggebend waren, dass ein Investor Abstand von einem Investment genommen hat.

TEAM:

* Die Chemie im Startup-Team stimmt nicht oder es gibt bereits Streit im
* Schlüsselmitarbeiter verlassen das Unternehmen im Finanzierungsprozess.
* Einer der für die Geschäftsentwicklung benötigten Gründer hält keinen fairen Geschäftsanteil am Startup.
* Schlüsselpersonen sind nicht ausreichend durch Geschäftsanteile, virtuelle Anteile oder Gehalt inzentiviert.
* Das Startup besteht entweder aus nur einem Gründer oder aus sehr vielen Gründern. Jeff Bezos, der Gründer von Amazon, hat dazu gesagt: „If you can’t feed a team with two pizzas, it’s too large.”
* Unqualifizierte Freunde oder Familienangehörige besetzen Managementpositionen des Startups.
* Familienangehörige oder Freunde haben Geschäftsanteile am Startup oder Zeit zum Erfolg des Startups beizutragen.
* Die Gründer wollen nicht ins Unternehmen wechseln, sondern „es nebenbei machen“. Dies kann teilweise sinnvoll sein (z. B. ein Doktorvater eines Gründers), aber nicht für alle Gründer.
* Es besteht eine räumliche Trennung der Schlüsselpersonen des Startup-Teams nach der Anfangsphase und keine Bereitschaft der Gründer, dies zu ändern.
* Kein Mitglied des Kernteams präsentiert die Gründungsidee/das Startup vor den Investoren.
* Zwei der Gründer sind ein Paar.
* Das Kernteam geht umfangreichen Nebentätigkeiten nach.
* Das Kernteam hält Beteiligungen an Wettbewerbern oder Konkurrenten.
* Die Gründer wollen Gründer sein, weil das gerade angesagter ist, als in einer Beratung zu arbeiten und brennen nicht für das eigene Produkt/Geschäftsmodell/Dienstleistung.
* Anstellung von persönlichen Assistenzen in der Anfangsphase, z. B. vor der Serie-A- Finanzierung.
* Ein Rechtsanwalt ist Gesellschafter eines Startups, obwohl das Startup kein Produkt im Feld der Rechtsberatung anbietet.
* Das Management wird sehr hoch vergütet.
* Starkes Übertreiben bei der Darstellung vorhandener Erfahrungen oder eine arrogante Einstellung des Gründerteams.
* Die Gründer benötigen häufig mehr als 48 Stunden, um dem Investor per E-Mail zu antworten.
* Kommunikation über Assistenz und komplizierte Terminfindung
* Dead-Equity-Anteile im Startup sind größer als 10 %.
* Zu viele Investoren sind mit sehr geringen Anteilen am Startup.
* Viele Gesellschafter sind mit sehr geringen Geschäftsanteilen beteiligt, die nicht gepoolt sind.
* Ein Software-Startup hat keinen Softwareentwickler im Gründerteam.
* Die Gründer haben schon mehr als fünf Preise bei Pitch-Wettbewerben gewonnen. (Die Fokussierung auf die Weiterentwicklung des Produkts und der Geschäftsidee wird hierdurch gegebenenfalls in Frage gestellt.)
* Startup-untypische Rechte/Vergünstigungen, z. B. Dienstwagen in der Anfangsphase, Rentenansprüche, sehr hohe Reisekosten (weil Business oder First Class geflogen wird).
* Es sind keine Mentoren oder Supporter etc. vorhanden.
* Die Gründer haben zu früh zu viele Anteile zu einer zu geringen Bewertung abgegeben.
* Einem Inkubator oder Company Builder gehören zu viele Geschäftsanteile.

PRODUKT:

* Es ist noch kein minimum viable product (MVP) vorhanden.
* Es ist kein Kunden-Feedback vorhanden (es ist schwierig, ein gutes Produkt ohne Kunden-Feedback zu entwickeln).
* Es ist kein Alleinstellungsmerkmal vorhanden.
* Der Fokus des Pitch-Decks liegt ausschließlich auf dem Produkt und lässt andere Aspekte weitgehend unberücksichtigt.
* Business-to-Consumer-Produkte mit weniger als 25 Prozent Marge und keinem Konzept, die Marge zu erhöhen.

FINANZIERUNG:

* Die Gründer haben nicht ernsthaft in das Startup investiert, obwohl sie es könnten.
* Obwohl wesentliche Probleme identifiziert wurden, wurden diese weder vor dem Start des Fundraising geklärt noch Lösungsansätze erarbeitet.
* Es bestehen keine Kenntnisse über die eigenen Key Performance Indicators (KPIs, Kennzahlen für die operative und strategische Ausrichtung und Steuerung des Startups).
* Das Investment soll nicht für die Geschäftsentwicklung, sondern (auch) für viele Altlasten genutzt werden, z. B. aufgelaufener Lohnverzicht, gestundete Geschäftsführervergütung, Gesellschafter- oder Bankdarlehen und gestundete Zinsen.
* Die Gründer haben sich vor dem ersten Treffen nicht ausreichend über den Investor informiert. Grundsätzlich sollten das Portfolio, die Strategie und der Industriefokus des Investors bekannt sein.
* Die Finanzierung/Liquidität des Startups reicht nur noch für weniger als zwei Monate oder es liegt bereits eine Überschuldung vor.
* Die im Investorentermin gezeigten Unterlagen werden auf Anforderung nicht digital zur Verfügung gestellt.
* Nach dem ersten Meeting mit den Investoren werden die finanziellen Kennzahlen nicht zur Verfügung gestellt.
* Investoren, die bereits in das Startup investiert haben, gehen bei einer weiteren Finanzierungsrunde ohne wirklich überzeugenden Grund nicht mit.
* Die Bewertung des eigenen Unternehmens ist unrealistisch.
* Hohe Burn Rates/monatliche Ausgaben können nicht sinnvoll begründet werden.
* Die Nennung „mutiger“, aber noch begründbarer Zahlen hinsichtlich prognostizierte Wachstumsraten und Marktanteile wird meist von Investoren akzeptiert, wenn die Zahlen bei einem deutschen Unternehmen innerhalb von 5 Jahren zu einem Milliardenumsatz per anno führen, sollte man sich dies aber gut überlegen.

MARKT:

* Es sind keine Marktzahlen vorhanden
* Der Fokus liegt auf zu kleinen Märkten und es fehlt zudem die Kompetenz größere Märkte zu erschließen (z. B. fehlende englische Sprachkenntnisse).
* Das Startup behauptet, keine Wettbewerber zu haben.
* Es ist nur ein einziger Zulieferer vorhanden und es können keine weiteren identifiziert werden.
* Es werden Kunden oder Kooperationspartner in den Unterlagen angegeben, obwohl zu ihnen in Wirklichkeit keine Beziehung
* Es gibt Wettbewerber, die mit sehr hohen Investments ausgestattet sind.
* Nahezu der gesamte Umsatz wird mit einem Kunden gemacht.
* Das Startup hat kein Vertriebskonzept.
* Die Gründer kennen den Fachjargon der fokussierten Branche/Märkte/Industrie nicht.
* Das Wachstum beziehungsweise die Userzahlen stagnieren.
* Der erzielbare Exit ist zu klein.
* Es ist kein starkes Verständnis der eigenen Businessstrategie vorhanden.
* Es ist kein nachvollziehbarer Marketingplan vorhanden. (Wofür steht die Marke/das Startup?).

RECHT

* Das Startup ist nicht als Kapitalgesellschaft organisiert.
* In der Due Diligence Prüfung tauchen (bewusst) verschwiegene Probleme auf.
* Das Startup besteht auf die Unterzeichnung einer Geheimhaltungsvereinbarung bevor ein Pitch-Deck an den Investor geschickt wird.
* Das Geschäftsmodell/die Produkte sind nicht durch Schutzrechte geschützt.
* Das Produkt ist nicht frei von Schutzrechten Dritter.
* Die Geschäftsidee berücksichtigt nicht existierende Gesetze, z. B. das Datenschutzrecht.
* Das Startup wird steuerlich nicht beraten.
* Open-Source-Software ist unter einer unpassenden Lizenz in der Software des Startups enthalten.
* Es bestehen ungeklärte Eigentumsrechte am geistigen Eigentum des Startups.
* Es gibt laufende oder angedrohte Gerichtsverfahren über wichtiges geistiges Eigentum, das vom Startup verwendet wird/des  Startups.

Zum Autor
Jan Schnedler ist Autor des Buches Startup-Recht. Rechtsanwalt Schnedler liefert in seinem Werk nicht nur einen umfassenden Überblick in Sachen juristischen Aspekte rund um Startups aller Art, nein, er schriebt dies alles auch noch in lesbarer Form zusammen. Nach der Lektüre sollten Gründer in der Lage sein, informiert Entscheidungen zu treffen, Fehler zu vermeiden oder zumindest zu korrigieren. Die Bandbreite reicht dabei von Gesellschaftsformen über Logofindung bis zum Thema Investoren-Verträge.

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#DealMonitor - Millioneninvestment für Hamburger Fintech CAPinside – Alle Deals des Tages

7. February 2019 - 18:00

Ein ruhiger Donnerstag in Berlin und Köln. Und bevor es in den Feierabend geht werfen wir einen Blick auf die neusten VC-Deals im Lande. Alle Deals der letzten 24 Stunden gibt es auch heute wieder kompakt im aktuellen #DealMonitor.

INVESTMENTS

CAPinside
+++ Thomas Pütter, Andreas Kupke, Christoph Ostermann und Alexander Holtappels investieren 3,3 Millionen Euro in das Hamburger Fintech CAPinside, eine unabhängige Online-Vergleichsplattform für Investmentprodukte. Das Unternehmen wurde 2017 von Achim Denkel und Philipp Schröder gegründet. Mit dem frischen Kapital plant das Startup auch privaten Anlegern in Zukunft bessere und mündigere Finanzentscheidungen anzubieten.

persomatch
+++ Die Berliner Management-Beratung HRpepper beteiligt sich an dem Bielefelder HR-Startup persomatch, ein Customer Self Service der Unternehmen unterstützt, ihre Stellenanzeigen bei Google zu platzieren. Gegründet wurde persomatch 2017 von Tristan Niewöhner. Beide Unternehmen erarbeiten im nächsten Schritt ein gemeinsames Konzept für die weitere Zusammenarbeit.

EXITS

Clark
+++ Der digitale Versicherungsmanager Clark übernimmt das Versicherungsmaklergeschäft der SchneiderGolling-Gruppe, das in der Firma Paetau Sports gebündelt ist. Clark wurde 2015 von Christopher Oster, Steffen Glomb, Marco Adelt und Chris Lodde gegründet und bietet seinen Kunden eine digitale Möglichkeit ihre Versicherungen zu verbessern.

Spamina
+++ Die Hornetsecurity Group, ein Cloud Security Provider aus Hannover, übernimmt das spanischen IT-Sicherheitsunternehmen Spamina. Hornetsecurity wurde 2007 von Daniel Hofmann und Oliver Dehning gegründet und ist weltweit an 11 Standorten vertreten. Der High-Tech Gründerfonds begleitet das Unternehmen seit seiner Gründung. “Mit der Übernahme der Spamina wird Hornetsecurity ihr herausragendes Wachstum nicht nur fortsetzen, sondern auch beschleunigen können”, so Ansgar Kirchheim vom HTGF. (Quelle: HTGF)

Tipp: Die Deals der Vortage gibt es im #DealMonitor-Archiv.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #StartupTicker im Laufe des Tages alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Hintergrund - Kölner Startups, die richtig hoch hinaus wollen

7. February 2019 - 16:05

In Köln lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Zuletzt gab es auch wieder einige Startups und Grownup, die durch millonenschwere Finanzierungsrunden oder umfangreiche Seed-Investitionen aufgefallen sind. Hier einige spannende Kölner Startups und Grownup, die auf dem Sprung nach ganz oben sind.

Cannamedical
Der amerikanische Geldgeber Orkila Capital investierte kürzlich stattliche 15 Millionen Euro in Cannamedical, ein junges Startup für medizinisches Cannabis. Das Kölner Unternehmen, das 2016 von David Henn gegründet wurde, ist nach der Legalisierung von Cannabis als medizinisches Produkt im März 2017 an den Start gegangen. Im ersten Geschäftsjahr verkauften die Rheinländer rund 300 Kilogramm medizinisches Cannabis. 2017 setzte Cannamedical mehr als 2 Millionen Euro um.

Crowdfox
Zwei nicht genannte Family Offices investierten kürzlich 5 Millionen Euro in Crowdfox. Zusätzlich seien 4 Millionen Euro Wandeldarlehen zu Eigenkapital gewandelt worden. Eine weitere Million Euro stamme aus einem Altgesellschafter-Darlehen. Insgesamt flossen somit zuletzt 10 Millionen in das junge Kölner Unternehmen, das einen Echtzeit-Vergleichsdienst betreibt. Die Jungfirma ging 2016 an den Start.

Sustainabill
Die sozial-ökologische Bochumer GLS Bank investierte kürzlich eine unbekannte Summe in das Kölner Startup Sustainabill. Die Jungfirma, die 2017 von Klaus Wiesen, Christoph Wiesen und Thorsten Merten gegründet wurde, will für Transparenz entlang der Lieferkette sorgen. Mit der Cloud Plattform des Startups können Unternehmen herausfinden, wo ihre Produkte von wem hergestellt werden, woher die Rohstoffe stammen und wie sie eingesetzt werden.

DeepL
Benchmark Capital investierte Ende des vergangenen Jahres einen ungenannten Betrag – sicherlich aber einen zweistelligen Millionenbetrag – in das Unternehmen DeepL, einen Übersetzungsdienst. Seit 2013 wirtschaftete der Übersetzungsdienst profitabel! Der Jahresüberschuss kletterte von 263.066 Euro (2013) auf zuletzt 1,3 Millionen Euro (2016).

Zu guter Letzt noch ein Blick auf das Fintech Loanboox. Das Unternehmen, eine Geld- und Kapitalmarkt-Plattform, wurde Ende 2016 von Stefan Mühlemann gegründet und vermittelt über diese Finanzierungen und Investitionen. Zu den Kunden gehören öffentlich-rechtliche Körperschaften, Banken, Großunternehmen und institutionelle Anleger. Die Deutsche Kreditbank (DKB), die LGT, und Roland Berger und Co. investieren kürzlich 20 Millionen Euro in das Schweizer Unternehmen, das in Deutschland in Köln beheimatet ist.

Kölle is e jeföhl – #Köln


In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit über 650 Start-ups, 25 Gründerzentren, attraktiven Investoren und zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt vom Digital Hub Cologne und der Stadt Köln.

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#Interview - “Wir haben unterschätzt, wie positiv unser Konzept ankommt”

7. February 2019 - 12:55

Das Düsseldorfer Startup Welect tritt an, um Menschen von nerviger Werbung zu befreien. Das Adtech-Startup will nur noch dann Werbung ausliefern, wenn Nutzern dies auch wirklich wollen. Sogar den einzelnen Werbespot können diese sich aussuchen. “Ich habe während meiner Zeit bei Mediacom festgestellt, dass sich die Werbebranche weltweit lieber mit Tech, Daten, den Giganten aus dem Valley und China, Voice und künstlicher Intelligenz beschäftigt, als darüber nachzudenken, wie wir den Menschen noch besser und nachhaltiger mit Werbebotschaften erreichen können”, sagt Olaf Peters-Kim, der das Unternehmen zusammen mit Philipp Dommers gegründet hat. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Peters-Kim zudem über Call the Midwife, Skandinavien und Fahrscheine.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Welect erklären?
Eine Nachbarin im Alter meiner Großmutter hat über die Serie Call the Midwife zu Netflix gefunden. Und da bei ihr auch Amazon-Pakete angeliefert werden, fällt mir eine Erklärung nicht schwer: Wir übertragen die Wahlmöglichkeiten, die sie bei Netflix, Amazon und Co. zu schätzen gelernt hat, auf eine Branche, die die Nutzer bisher vollständig fremdbestimmt hat – die Werbebranche. Welect ermöglicht es Nutzern, selbst entscheiden zu können, wann sie sich Werbung anschauen wollen und vor allem welche. Dadurch erreichen wir, dass Werbung mit der größtmöglichen Aufmerksamkeit angeschaut wird.

Bei welcher Gelegenheit entstand die Idee zu Welect?
Ich habe während meiner Zeit bei Mediacom festgestellt, dass sich die Werbebranche weltweit lieber mit Tech, Daten, den Giganten aus dem Valley und China, Voice und künstlicher Intelligenz beschäftigt, als darüber nachzudenken, wie wir den Menschen noch besser und nachhaltiger mit Werbebotschaften erreichen können. Mir war das Thema sehr wichtig und als ich feststellte, dass Philipp sich mit einem ähnlichen Thema befasste, beschlossen wir das Projekt gemeinsam anzugehen.

Hat sich euer Konzept seit dem Start verändert?
Große Bekanntheit erlangte Welect 2016 durch die App WelectGo, mit der ÖPNV-Nutzer in Düsseldorf Fahrscheine durch den Konsum von Werbung erhalten konnten. Mit der App wollten wir beweisen, dass unser Konzept funktioniert. Der Erfolg hat uns die Türen bei den Verlagen geöffnet, um WelectPublish vorzustellen. Seit Anfang 2017 konzentrieren wir uns auf die Zusammenarbeit mit Medienhäusern und Verlagen.

Wie genau hat sich Welect seit der Gründung entwickelt?
Wir hatten das Glück, dass unser Startup seit der Gründung kontinuierlich gewachsen ist. Mittlerweile wird WelectPublish bei großen Portalen wie RP Online, dem Internetportal der Rheinischen Post, bei den Stuttgarter Nachrichten, der Neuen Osnabrücker Zeitung, der Aachener Zeitung und den Aachener Nachrichten, bei Spielfilm.de, SOL.DE, gutefrage.net, Futurezone, Focus Online, FitForFun, Finanzen100 und Chip eingesetzt. Auf der anderen Seite nutzen inzwischen viele Werbetreibende – darunter Nissan, E wie Einfach, PayPal und Unitymedia – WelectPublish als eine wichtige Ergänzung bei ihren Bewegtbild-Kampagnen.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Welect denn genau?
Wir sind vier Mitarbeiter in Düsseldorf – fünf ab April. Desweiteren arbeitet ein Kollege aus Dänemark gerade an der Expansion nach Skandinavien.

Wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Wir sorgen dafür, dass mit WelectPublish Werbung auf Portalen angesehen und akzeptiert wird. Den Nutzern erlaubt Welect dabei, die ansonsten üblichen Barrieren wie AdBlocker-Schranken oder Paywalls für redaktionellen Inhalt zu überwinden. Stattdessen können sie ein Werbevideo ansehen, das sie aus diversen Kampagnen auswählen können. Die somit reduzierten Barrieren haben wiederum für Medienunternehmen den Vorteil, dass die hohen Absprungraten bei Bezahl- und Adblocker-Schranken deutlich reduziert werden. Darüber hinaus können Medienunternehmen Werbetreibenden beziehungsweise Mediaagenturen mithilfe von Welect eine Plattform mit starker Werbewirkung für reichweitenstarke Bewegtbild-Kampagnen anbieten. Dafür ist der Werbekunde natürlich auch bereit, mehr zu bezahlen. Die neuartige Abrechnungsform nach dem „Cost per Want”-Prinzip stellt dabei sicher, dass nur für vollständig angesehene Werbespots abgerechnet wird – wenn der User die App schließt oder den Tab verlässt, erfolgt keine Abrechnung.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Wir haben beim Go-Live unterschätzt, wie positiv unser Konzept bei den Menschen ankommt. Einen Tag nach dem WelectGo Launch standen wir in der Presse, TV und Hörfunk. Auf die massive Nachfrage waren wir jedoch nicht vorbereitet. Zudem kamen unerwartet viele Anfragen von Verbrauchern rein, die wir irgendwie im Tagesgeschäft auch noch abarbeiten mussten.

Und wo habt ihr bisher alles richtig gemacht?
Richtig war und ist, dass wir unserem Konzept, Werbung auf die Nutzer zu fokussieren, treu geblieben sind.

Wo steht Welect in einem Jahr?
Wir wollen uns nicht auf unseren Erfolgen ausruhen und arbeiten daher kontinuierlich daran, weitere Verlage und Werbepartner von einer Kooperation mit uns zu überzeugen. Außerdem denken wir sehr konkret über eine Expansion ins Ausland nach. Für den sich daraus ergebenden Arbeitsmehraufwand werden wir dann auch neue Mitarbeiter einstellen.

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#StartupTicker - Peter Thiel und Co. stecken 25 Millionen in Auto-Flatrate Cluno

7. February 2019 - 10:00

+++ Erst im April des vergangenen Jahres sammelte das Münchner Startup Cluno, ein Flatrate-Anbieter für Fahrzeuge, 7 Millionen Euro ein. Dann wurde Ende des vergangenen Jahres bekannt – einfach mal in den ds-Podcast reinhören – bekannt, dass das Unternehmen eine weitere Millionenrunde plant. Nun ist diese durch! Valar Ventures, der Kapitalgeber von Peter Thiel, Acton Capital Partners und Atlantic Labs investieren – siehe etwa TechCrunch – stattliche 25 Millionen Euro in die Jungfirma. Kunden zahlen bei Cluno einen festen monatlichen Preis für ihr Auto. Dieser beinhaltet alle Kosten außer Treibstoff. Nach sechs Monaten können die Kunden ihr Auto jederzeit wechseln. Cluno wurde von Nico und Christina Poletti sowie Andreas Schuierer gegründet. Das Trio gründete 2011 bereits easyautosale, einen Marktplatz für Autoverkäufe. 2015 verkauften die Bayjuwaren das Startup an Autoscout24.

Startup-Highlights #12 – Cluno

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