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News zu Startups, Venture Capital und digitalen Jobs
Aktualisiert: vor 14 Stunden 31 Minuten

#DealMonitor - DKB übernimmt insolventes Startup aus Berlin – Alle Deals des Tages

19. October 2018 - 16:00

Mit einer geselligen Runde beim Startup-Frühstück geht auch diese Woche zu Ende. Bei Kaffee, Tee und Müsli haben wir mit vielen spannenden Gründern über ihre Ideen gesprochen. Jetzt werfen wir aber noch einen Blick auf die neusten VC-Deals im Lande. Alle Deals der letzten 24 Stunden gibt es auch heute wieder kompakt im aktuellen #DealMonitor.

INVESTMENTS

Startport
+++ Die zweite Klasse zieht bei Startport, dem Accelerator Programm des Duisburger Hafens, ein. Die neun Startups können nun 12 Monate Büroplätze nutzen, Unterstützung in Form von Mentoring, Zugang zum Netzwerk potentieller Kunden, Projektpartner und Investoren erhalten und viele weitere Vorteile nutzen. Zu den Startups des zweiten Jahrgangs gehören innoSEP, myGermany, Powerstation, Quicargo, Quizubi, RunR, Smart Robotic Systems, Trailer Dynamics und ViSenSys.

EXITS

Cringle
+++ Die Berliner Onlinebank DKB übernimmt das Team des seit Ende August insolventen Finanz-Startups Cringle. Das Berliner Unternehmen konnte keine Investoren finden und wird künftig bei der DKB-Tochter Code Factory im Fintech-Hub H:32 unterkommen. Cringle bot eine App für Handy-zu-Handy-Zahlungen an und kooperierte bereits mit der DKB.

Chocri
+++ Chocri-Mitgründer Michael Bruck verkauft seine Anteile am bekannten Berliner Schokounternehmen an Riegelein. Die Süßwarenfirma ist seit 2008 bei chocri an Bord. Damals verkauften Anteilseigner Ritter Sport und Mitgründer Franz Duge ihre Anteile an Riegelein. “Nach zehn Jahren wurde es langsam Zeit”, sagt Bruck. Mit Snackfox, einem Boxenanbieter für sogenannte Food-Restanten (Süßwaren) will Bruck nun erneut durchstarten.

Tipp: Die Deals der Vortage gibt es im #DealMonitor-Archiv.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #StartupTicker im Laufe des Tages alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Foto (oben): unsplash

#Interview - Wenn ein 85-jähriger Verkehrsanwalt ein LegalTech gründet

19. October 2018 - 13:12

Der Verkehrsanwalt Wolf Wegener ist bereits 85 Jahre alt, aber noch nicht müde! Deswegen gründet er nun das LegalTech Verkehrsrechtshelfer.de. “In unserem fortgeschrittenen technologischen Zeitalter ist es nur logisch, dass auch die Verkehrsrechtsberatung digitaler und verständlicher werden muss, um Rechtsberatung zu demokratisieren. Auch mich überrascht es ein wenig, dass ich mit meinen 85 Jahren, dieses wichtige Thema anstoßen muss, aber ich freue mich auf diese neue Herausforderung”, sagt Wegener.

Die Hauptstädter stehen mit ihrem Konzept etwa in Konkurrenz zu Geblitzt.de, Bußgeldinfo.org und blitzerkanzlei.de. Refinanzieren soll sich Verkehrsrechtshelfer.de “entweder über Rechtsschutzversicherungen, Anwaltsgebühren und durch Lizenzgebühren von Rechtsanwälten, die die Software nutzen”. Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de stellt Wegener sein Konzept einmal ganz genau vor.

Welches Problem wollt Ihr mit Verkehrsrechtshelfer.de lösen?
Das Problem, dass Verbraucher, hier: Autofahrer, oftmals bis zu 249,50 Euro beim herkömmlichen Anwalt zahlen, um überhaupt erst einmal zu erfahren, ob Sie einen Anspruch haben oder ob bspw ein Fahrverbot oder ein Bußgeldbescheid rechtmäßig ist. Es kann also sein, dass ein Autofahrer zu einem Anwalt geht und der in dem konkreten Fall nichts machen kann, der Anwalt aber trotzdem abrechnet. Dadurch hat der Betroffene 2x mal verloren. Wir finden, dass das nicht gerecht ist. Außerdem lassen sich anwaltliche Tätigkeiten zunehmend mit Hilfe von Algorithmen und moderner Technik erledigen. Für den Nutzer bedeutet das, dass sein Problem schneller, einfacher und sicher gelöst werden kann. Zudem der genannte Kostenrisiko-Aspekt. Nicht zuletzt lässt sich alles bequem und einfach von zu Hause machen, was den Zahn der Zeit trifft. Schließlich ist Legal Tech sehr viel transparenter, weil zB die Kosten vorher „gefixt” und klar kommuniziert sind.

Jede Woche entstehen dutzende neue Startups, warum wird ausgerechnet Verkehrsrechtshelfer.de ein Erfolg?
Weil wir mit der AWW Gruppe auf 50 Jahre Erfahrung zurückgreifen können und einen starke und erfahrenen Partner für den Tech-Bereich gefunden haben, der momentan noch nicht genannt werden will.

Was sind die besonderes Herausforderungen mit 85 Jahren ein Unternehmen zu gründen?
Gute Leute zu finden, die hungrig sind etwas zu erreichen und zu bewegen. Außerdem ist der ganze Tech-Bereich sehr neu für mich. Hier muss ich auf gute Leute vertrauen und etwas die Kontrolle abgeben, was mir eigentlich nicht sehr liegt.

Wo steht Verkehrsrechtshelfer.de in einem Jahr?
In einem Jahr wollen wir technisch weiter vorangeschritten sein, damit die Informationen für die Kunden immer genauer auf diese zugeschnitten sind. Außerdem wollen wir deutlich mehr als 1.000 Autofahrern geholfen haben. Wenn diese dann auch noch sehr zufrieden mit uns sind…

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Foto (oben): Shutterstock

#Fotogalerie - So geil war der RuhrSummit, das Wacken für Leute, die Startups können #RS2018

19. October 2018 - 11:15

In der vergangenen Woche fand wieder der grandiose RuhrSummit in Bochum statt. Über 4.500 Startuper, Geldgeber und Szenemenschen tummelten sich in der stylischen Jahrhunderthalle. Zum Auftakt sprachen Löwe und Investor Carsten Maschmeyer und Philipp Westermeyer über den Ruhrpott, die Szene und das Leben im Rampenlicht. Der RuhrSummit, das Wacken für Leute, die Startups können, hat bewiesen, der Pott kocht wieder. Hier einige Eindrücke vom RuhrSummit.

Der digitale Pott kocht – #Ruhrgebiet


Mit hunderten Startups, zahlreichen Gründerzentren und -initativen, diversen Investoren sowie dutzenden Startup-Events bietet das Ruhrgebiet ein spannendes Ökosystem für Gründer. ds, die Gründerallianz Ruhr und der ruhr:HUB berichten gemeinsam über die Digitalaktivitäten im Revier.

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Foto (oben): RuhrSummit / Jürgen Nobel

#Brandneu - FinTech-Macher Sebastian Diemer setzt nun auf Cannabis #EXKLUSIV

19. October 2018 - 10:00

Erst vor wenigen Wochen haben über die Investments von Kreditech- und -Finiata-Gründer Sebastian Diemer berichtet – siehe “Die heißen Investments von Sebastian Diemer” Nun müssen wir unsere Liste schon wieder aktualisieren. Diemer, der im September beim FinTech Finita abgetreten ist (Hintergrund: “Diemers Nachfolger darf nun das Startup-Chaos beseitigen“), gründete mit Farmako gerade ein neues Unternehmen.

Das Startup mit Sitz in Frankfurt am Main soll sich laut Handelsregister um den “Großhandel mit Medizinpräparaten und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte” kümmern. Wie zu hören ist, geht es dabei um Cannabis. Startups, die auf den legalen Handel mit medizinischem Cannbis setzen, sind gerade extrem angesagt, weil extrem lukrativ. In Deutschland setzt etwa Cannamedical aus Köln bereits auf Cannabis. Rund 300 Kilogramm medizinisches Cannabis verkauften die Rheinländer alleine im vergangenen Jahr, ihrem ersten Geschäftsjahr.

Und der Markt für Cannabis wird immer größer: Nach der Legalisierung in Kanada gab es vor wenigen Tagen einen unglaublichen Ansturm auf die Verkaufsstellen. Vielerorts war Cannabis am Tag nach der Freigabe direkt ausverkauft.

Lesetipp: Die Crowd liebt das Cannabis-Startup Hanfgarten

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Foto (oben): Finiata

#Interview - Buah: Mit süßen Früchtchen und gesunden Smoothies zum Millionenumsatz

19. October 2018 - 8:45

Auf Reisen durch die Tropen verlieben sich die Geschwister Jessica und Daniel Krauter in die frische Vielfalt und den Genuss reifer Früchte. 2015 gründen sie buah und bringen seitdem exotische Früchte nach Deutschland. Aktuell besteht das Team um beide Geschwister aus 10 Festangestellten. Den ersten Millionenumsatz streben beide, die von Square One Foods unterstützt werden, noch dieses Jahr an. Über die lange Reise gefriergetrockneter Früchte und die ersten Schritte im eigenen Business erzählen sie uns im Interview.

Wie kann man sich das vorstellen? Ihr wart beide unabhängig voneinander auf Reisen. Habt ihr euch dann am Küchentisch über eure Erlebnisse ausgetauscht und festgestellt, dass ihr beide die selbe Idee habt?
Genau, Daniel und mich hat es 2012 weiter in die Welt hinaus getragen. Während es Daniel Richtung Westen nach Costa Rica zog, folgte ich dem Ruf des Ostens nach Thailand. Keiner von uns ahnte, dass gerade diese Ferne uns als Geschwister wieder zusammen bringen sollte. Doch in Thailand verliebte ich mich in den morgendlichen Ananas-Smoothie und in Costa Rica verlor Daniel sein Herz an die saftige Vielfalt tropischer Früchte. Bei unserer Heimkehr trugen wir einen gemeinsamen Wunsch im Herzen: Den Geschmack der Welt einfangen, um ihn jederzeit und überall genießen und vor allem mit anderen teilen zu können. Der Wunsch wurde zur Mission.

Wie sah diese Mission genau aus?
Wir suchten nach Möglichkeiten, exotische Früchte in bester Qualität und natürlicher Reinheit nach Deutschland zu bringen. Gefriergetrocknete Früchte wurden unseren Ansprüchen gerecht, so dass wir recherchierten und testeten, um ein weltweites Handelsnetzwerk aufzubauen. Wir wälzten Ernährungslehrbücher, wandelten jenseits bekannter Pfade und mixten ohne Unterlass: Die Suche nach den besten Smoothie- und Snack-Ideen führte uns immer weiter. So entwickelten wir neue Rezepturen, die tropische Exoten mit heimischen Früchten zusammenbringen und das Beste der natürlichen Vielfalt jederzeit und überall verfügbar machen.

Wann kam der Durchbruch?
Das Aroma der weiten Welt, das in den gefriergetrockneten Früchten steckt, überzeugte dann schließlich auch die Experten der FU Berlin. Beim Funpreneur-Wettbewerb prämierten sie unsere Idee und so gab es für uns keinen Halten mehr. Wir, als Geschwister starten mit buah durch.

Wie ist es als Geschwisterpaar ein gemeinsames Geschäft aufzubauen? Wie setzt ihr eine Grenze zu eurem Privatleben?
Das Gute daran ist, dass wir uns inzwischen so gut kennen, dass wir wissen, wie der andere tickt und wie wir miteinander umgehen müssen. Die Grenze setzen wir, indem wir, sobald wir mit gemeinsamen Freunden unterwegs sind, nicht über Business reden, sondern über private Dinge. Klar kommen die Business Themen des Öfteren auch am Essenstisch bei der Familie Zuhause ans Tageslicht, aber ich denke wir haben da einen guten Mittelweg gefunden, nicht nur über unsere gefriergetrockneten Erdbeeren zu reden. (lacht)

Wie sahen eure erste Schritte bei der Gründung aus?
Wir brachten ein MVP – Minimum Viable Product auf den Markt und entwickelten mit unseren Kunden das Produkt weiter. Dies geht optimal mit Messen, dort ist man direkt am Kunden und sieht wer seine Zielgruppe ist. Auf Messen haben wir letztendlich auch unsere ganzen Investoren kennengelernt.

Wie haben euch eure Eltern unterstützt und wie war ihre Meinung zu eurem Vorhaben?
Unsere Eltern waren am Anfang sehr involviert. Sie haben Messen für uns übernommen oder halfen bei der Konzeption unseres Messe-Standes. Inzwischen haben wir ein super Team mit dem wir das Ganze abfangen. Naja, mein Daddy ist Maschinenbauingenieur und liebt die Sicherheit und das regelmäßige Einkommen. Dementsprechend war er der Sache sehr skeptisch gegenüber. Wobei er ein Tüftler ist und die Idee natürlich super fand.

Welchen Hintergrund bringt ihr beide mit?
Daniel zog es zum Studium des Wirtschaftsingenieurwesens nach Luzern – Schweiz – und ich widmete mich in Berlin der Wirtschaftspsychologie.

Was würdet ihr jungen Leuten wie euch, die die Idee einer Gründung haben und vielleicht noch zögern raten?
Nichts geht ohne die richtigen Leute. Wichtig ist das Team, das ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn ich mich auf meine Teamkollegen verlassen kann, wir alle an einem Strang ziehen, gemeinsam in eine Richtung gehen und uns immer wieder austauschen, läuft die Sache. Von- und miteinander lernen ist die Devise. Ausserdem ist man immer so gut wie sein Netzwerk. Ich kann nie alles wissen, oder auf jedem Gebiet Spezialistin sein, aber ich kann viele Spezialisten kennen und mit Ihnen in Kontakt stehen. Dieses Netzwerk ist ein Geben und Nehmen, das alle trägt und voran bringt. Auch hier heißt es für mich wieder: offene Kommunikation und Kontakt ist das A und O.

Habt ihr neben dem ganzen Geschäft noch Zeit für private Dinge, wie Familie, Freunde und Reisen?
Ja, Daniel und mir ist die Work-Life-Balance sehr wichtig. Wir selbst machen viel Sport in unserer Freizeit und teilen diesen mit unseren Freunden. An den Wochenenden stehen Freundschaften an erster Stelle. Durch das viele Geschäftsbedingte Reisen, trifft man oft auch Freunde, die etwas weiter weg wohnen und man fühlt sich immer Zuhause, obwohl man in einer anderen Stadt ist.

Was war bisher für euch die lehrreichste Erfahrung mit buah?
Die Lehrreichste Erfahrung? Gute Frage. Da hatten wir einige. Eine war, dass wir einem Lieferanten in Malediven vertraut und Geld via Vorkasse überwiesen hatten. Naja, es stellt sich heraus, dass dies eine Fake Firma war.

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#DealMonitor - 5,1 Millionen Euro für das finnisches Medizin-Startup Synoste – Alle Deals des Tages

18. October 2018 - 19:00

So langsam scheint auch im Ruhrgebiet der Herbst angekommen zu sein. Jetzt werfen wir einen Blick auf die neusten VC-Deals im Lande. Alle Deals der letzten 24 Stunden gibt es auch heute wieder kompakt im aktuellen #DealMonitor.

INVESTMENTS

Synoste
+++ Lifeline Ventures, der Investmentfonds AO Invest und der High-Tech Gründerfonds investieren 5,1 Millionen Euro in das finnisches Medizintechnikunternehmen Synoste. Das 2007 in Helsinki von drei Ingenieurstudenten gegründete Unternehmen entwickelt Implantatlösungen zur Knochenverlängerung. Mit der frischen Investition erhöht sich das von Synoste eingeworbene Kapital auf zehn Millionen Euro.

EXIT

medpex
+++ Der DocMorris-Mutterkonzern Zur Rose kauft für 170 Millionen Euro die drittgrößte Versandapotheke Medpex. Das 2005 in Ludwigshafen am Rhein gegründete Unternehmen erzielte 2017 mit dem Versandhandel einen Umsatz von 139 Millionen Euro. „Innerhalb eines Jahres haben wir im Kernmarkt Deutschland inklusive Medpex unseren Marktanteil im Arzneimittelversand von 18 Prozent auf 31 Prozent erhöht. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Management-Team und den Mitarbeitenden von Medpex als Teil unserer Gruppe.” (Walter Oberhänsli, CEO von Zur Rose).

Belvini
+++ Der Bielefelder Lebensmittelkonzern Dr. Oetker übernimmt den in der vierten Generation geführten Online-Weinhändler belvini.de. Laut Unternehmen habe das enorme Wachstum die Suche nach einem starken Partner erfordert. Zum Kaufpreis will sich Dr. Oetker nicht äußern. Das Traditionsunternehmen soll demnach als eigenständiges Unternehmen bestehen und die bisherigen Eigentümer Gönner sowie Rüdiger Kühnle am Unternehmen beteiligt bleiben und die Geschäfte fortführen.

Chefs Plate
+++ Der Berliner Kochboxenanbieter HelloFresh übernimmt den kanadischen Konkurrenten und Wettbewerber Chefs Plate und wird künftig über das breiteste Angebot mit der größten Produktvielfalt im kanadischen Kochboxmarkt verfügen. Beide Unternehmen werden in Zukunft unter dem Schirm von HelloFresh agieren. Der Abschluss der Transaktion soll innerhalb der nächsten Wochen geschehen. Der Kaufpreis liegt im mittleren zweistelligen Millionenbereich in Kanadischen Dollar.

ZenMate
+++ Kape Technologies übernimmt den VPN-Dienstleister des Internet-Sicherheitsunternehmens ZenGuard ZenMate. Die 2013 in Berlin gegründete ZenGuard GmbH ist mit über 30 globalen Serverstandorten und mehr als 45 Millionen Nutzern eines der weltweit führenden VPN-Dienstleistern. Das Unternehmen bietet eine plattformübergreifende Sicherheitssoftware an, die die Internetverbindung des Benutzers verschlüsselt und sichert und die Privatsphäre beim Surfen schützt.

Tipp: Die Deals der Vortage gibt es im #DealMonitor-Archiv.

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#StartupTicker - Kölner E-Learning-Star plant 20 Millionenrunde #EXKLUSIV

18. October 2018 - 16:15

++++ Das Kölner Startup Amboss, früher als miamed bekannt, entwickelt sich immer mehr zum Startup-Aushängeschild der Domstadt. Das 2012 gestartete Unternehmen will angehenden Medizinern erleichtern, sich auf Prüfungen vorzubereiten und bietet dazu eine Lernplattform an. Gründer von Amboss sind die drei Ärzte Kenan Hasan, Madjid Salimi und Sievert Weiss. Holtzbrinck Digital steckte Anfang 2016 bereits einen Millionenbetrag in das Lern-Startup. 2017 stieg dann Cherry Ventures bei Amboss ein, das derzeit in die USA expandiert. Der jährliche Umsatz des Startups liegt jetzt bei 8 Millionen – berichtet VC-Experte Sven Schmidt. Geplant sei nun einen 20 Millionenrunde. Die Pre-Money-Bewertung soll bei 60 und 80 Millionen liegen. Alle Details im aktuellen ds-Podcast.

Startup-Highlights #13 – Unser #Podcast der Woche

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr ganz leicht bei SoundCloud abonnieren und abspielen. Ansonsten bei Spotify und iTunes zuhören.

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Kölle is e jeföhl – #Köln


In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit über 650 Start-ups, 25 Gründerzentren, attraktiven Investoren und zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt vom Digital Hub Cologne und der Stadt Köln.

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#Lesestoff - Frische und faszinierende Bücher, die junge und erfahrene Gründer lesen sollten

18. October 2018 - 13:15

Auf der Suche nach Lesestoff für einen netten Startup-Abend? In unserer Reihe Lesestoff für Gründer präsentieren wir spannende Bücher, die uns zuletzt begeistert haben. Viel Spaß beim Lesen – egal ob in guter, alter Papierform oder digital.

So läuft Start-up. Mein Leben, meine Erfolgsgeheimnisse

Vor drei Jahren übernahm adidas das junge Startup runtastic – für stolze 220 Millionen Euro. Bis heute ist dies der lukrativste Exit der österreichischen Startup-Geschichte. Ins Leben gerufen wurde runtastic unter anderem von Florian Gschwandtner. Das brandneue Buch “So läuft Start-up” erzählt das Leben des erfolgreichen Gründers. Als Sohn von Landwirten im niederösterreichischen Strengberg hätte er eigentlich den elterlichen Hof übernehmen sollen. Zum Glück hat er dies nicht gemacht. In seinem Werk schreibt er etwa über den langen und harten Weg zum Erfolg, über herausfordernde Praktika und über die Anfangszeit, in der keiner an die Geschäftsidee von runtastic glaubte. Zudem gibt es Tipps zur Gründung eines Startups.

Florian Gschwandtner: So läuft Start-up. Mein Leben, meine Erfolgsgeheimnisse, Ecowin Verlag, 220 Seiten ab 13,99 Euro.
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Business Angel Hansi Hansmann

Wer über runtastic redet, muss auch über den Business Angel Hansi Hansmann reden! In diesem brandneuen Sachbuch, das von Lisa Ittner und Florian Novak verfasst wurde, geht es unter anderem um “das Erfolgsgeheimnis von runtastic, shpock, mySugr und vielen anderen von Hansmann unterstützten Startups”. “Die Hansmann-Methode zeigt, wie es gehen kann”, sagen die Autoren. Hansmann investiere in junge Unternehmen und verändere gemeinsam mit seinen Gründern mit risikoreichen, radikalen Innovationen die Welt. “Als Wegbegleiter auf Augenhöhe hegt und pflegt er seine fragilen Startup-Pflänzlein behutsam und bringt sie zur vollen Blüte.” Seine Methode biete Inspiration und Information sowohl für angehende Investoren als auch für junge Gründer und Menschen, die etwas verändern wollen.
Lisa Ittner, Florian Novak: Business Angel Hansi Hansmann, Springer, 154 Seiten, 22,99 Euro
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Startup-DNA

In seiner Autobiografie erzählt Seriengründer, Internet-Investor und Vox-Löwe Frank Thelen die Geschichte seines Lebens. Ein Leben mit herausragenden Erfolgen, aber auch harten Niederlagen. Mit 25 steht Thelen vor dem Ruin. Aber was für viele andere das Ende bedeuten würde, ist für ihn der Startschuss für ein ganz besonderes Unternehmenleben. Sein Weg führt ihn von Millionenschuldner zum Multimillionär.
Frank Thelen: Die Autobiografie: Startup-DNA – Hinfallen, aufstehen, die Welt verändern, Murmann Publishers, 288 Seiten, ab 14,99 Euro
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#Zahlencheck - bettermarks: 22,4 Millionen VC-Gelder sind schon weg! E-Learning als schwieriger Markt

18. October 2018 - 8:45

Seit 2008 buhlt das Berliner Unternehmen bettermarks um Nutzer. Das Startup, das von Arndt Kwiatkowski, Christophe Spéroni und Marianne Voigt gegründet wurde, positioniert sich als interaktives Online-Lernsystem für Mathematik. “Mit Hilfe von zahlreichen verschiedenen Funktionen und Interaktionswerkzeugen können sie Schritt für Schritt ihre mathematischen Kompetenzen verbessern”, verspricht das E-Learning-Unternehmen. Ein Konzept in einem Markt, der schwierig ist und Zeit braucht. Was ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht.

Lehrer können bettermarks kostenlos ausprobieren. Für die dauerhafte Nutzung benötigen diese für sich und ihre Schüler aber eine Schul- oder Klassenlizenz. Auch eine Privatlizenz ist möglich. Für diese müssen Eltern 9,95 Euro zahlen. Wie viele Nutzer bettermarks momentan nutzen, ist nicht bekannt. Ein winziger Hinweis in dieser Sache ist zumindest der Verweis auf die “Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft”, die bettermarks auch 10 Jahre nach dem Start noch immer ist.

In den vergangenen Jahren flossen bereits rund 22,4 Millionen Euro in das Lernsystem. Zu den größten Geldgebern des innovativen Unternehmens gehören die “Neue Züricher Zeitung”, Holtzbrinck Digital und Wessel, die Investitions- und Beteiligungsgesellschaft der Familie Rolf Christof Dienst (Gründungspartner von Wellington Partners). Der Jahresverlust von bettermarks lag 2016 bei rund 1 Million Euro. Insgesamt verbrannte das Startup seit dem Start bereits imposante 23,9 Millionen Euro – und ist somit deutlich überschuldet. Der nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von bettermarks lag schon vor zwei Jahren bei rund 2,4 Millionen. Positiv dabei ist lediglich, dass das Unternehmen seine Verluste in den vergangenen Jahren deutlich verringern konnte.

Kein gutes Zeichen ist in diesem Zusammenhang aber die zuletzt geringere Zahl der Mitarbeiter. 2016 beschäftigte das Unternehmen 23 Mitarbeiter. Im Vorjahr waren es noch 25. Fakt ist: bettermarks brauchte Ende 2016 frische Kohle, um dauerhaft weiterbestehen zu können. 2017 sicherte sich das bettermarks-Team dann auch die Chance, “das Stammkapital mit Zustimmung des Beirats einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu 2.125 EUR gegen Bar- oder Sacheinlagen auch unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altgesellschafter zu erhöhen”. 2018 fand diese Kapitalerhöhung dann auch statt. Hoffentlich reicht dieses Geld, um bettermarks in die schwarzen Zahlen zu führen. Denn im Grunde präsentiert sich das Startup derzeit als lebende Leiche.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2016
* Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.
* Die Bewertung wurde trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen, da die Geschäftsführung unverändert von einer positiven Fortführungsprognose ausgeht.
* Im Jahresdurchschnitt 2016 wurden 23 Mitarbeiter (Vorjahr: 25) beschäftigt.

bettermarks im Zahlencheck

2016: 1 Million Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 1,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 3,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2013: 4,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2012: 4,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2011: 4,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2010: 4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2009: 2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

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#DealMonitor - Münchner Medizin-Startup erhält Millionenfinanzierung – Alle Deals des Tages

17. October 2018 - 18:00

Die kommenden Tage sind wir im Ruhrgebiet unterwegs und wer Alexander Hüsing schon immer mal persönlich kennenlernen wollte, kann das am Freitag in Essen beim Startup Früshtück im ruhr:HUB tun. Vorher werfen wir wie immer wieder einen Blick auf die neusten VC-Deals im Lande. Alle Deals der letzten 24 Stunden gibt es auch heute wieder kompakt im aktuellen #DealMonitor.

INVESTMENTS

Kumovis
+++ Der High-Tech Gründerfonds investiert gemeinsam mit einem Family Office eine siebenstellige Summe in das Münchner Medizin-Startup Kumovis. Das 2017 als Spin-Off der TU München von Miriam Haerst, Stefan Fischer Maschinenbau, Alexander Henhammer, Stefan Leonhardt und Sebastian Pammer gegründete Unternehmen spezialisiert sich auf die Entwicklung von 3D-Druckern in der Medizintechnik. Nun plant Kumovis die Markteinführung seiner 3D-Drucker, die die Fertigung individueller Kunststoffimplantate ermöglichen sollen.

STOCK MARKET

Mister Spex
+++ Der für Ende 2018 geplante Börsengang des Online-Brillenhändler Mister Spex bleibt fürs Erste aus. Laut eigenen Angaben müsse das Geschäft erst weiter wachsen. Seit 2016 betreibt das Berliner Unternehmen, neben dem Onlinehandel, in zehn europäischen Ländern Filialen. In Berlin betreibt Mister Spex ein Logistikzentrum. An Spitzentagen werden 15.000 Pakete verschickt.

EXIT

macandoo
+++ Der Saucenhersteller Develey übernimmt das Münchner Startup macandoo. Gründer und Geschäftsführer Oliver Wildner musste Ende Juli 2018 einen Insolvenzantrag für sein Unternehmen stellen. Für den Hersteller der Barbeque-Saucen der Marke „BBQUE“ konnte die Insolvenzverwalterin Karen Buve nach zwei Monaten den Münchner Investor Develey gewinnen. Am 11.10.2018 hat das Insolvenzgericht das Insolvenzverfahren eröffnet. Über die konkreten Konditionen des Verkaufs haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

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#Hintergrund - Startup-Lotse Köln. Unser neuer, verbesserter Wegweiser durch die Gründerstadt am Rhein

17. October 2018 - 16:15

Die Rheinmetropole Köln ein wichtiger Hot Spot für die deutsche Startup-Szene und kann sich auch über eine florierende Gründerlandschaft freuen! Unser Startup-Lotse Köln ist ein Wegweiser durch die Gründerstadt Köln, er listet alles auf, was man als Gründer über die Stadt am Rhein wissen muss. Schwerpunkt sind dabei die Bedürfnisse von Gründern, die Internetkonzepte aller Art umsetzen. Viel Spaß beim Stöbern und Willkommen in der Szene!

Hier entlang zum Startup-Lotse Köln.

PS: Wir freuen uns über Tipps und Anregungen, was wir in unseren Startup-Lotsen noch aufnehmen sollen.

Kölle is e jeföhl – #Köln


In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit über 650 Start-ups, 25 Gründerzentren, attraktiven Investoren und zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt vom Digital Hub Cologne und der Stadt Köln.

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#Hintergrund - Kuchentratsch: Der Social Business-Effekt als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor #DHDL

17. October 2018 - 13:15

Social Entrepreneurship, also das Verfolgen eines nicht rein auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Unternehmensmodells, wurde lange Zeit von vielen nicht als „richtiges“ Unternehmertum betrachtet. Denn das verfolgen von sozialen Zielen neben den wirtschaftlichen muss schließlich zu Lasten letzterer gehen, oder? Oder. Denn daraus können USP, Wertversprechen und das ganze Geschäftsmodell manchmal auch erst entstehen. Kuchentratsch macht es vor, mit Umsatz- und Wachstumszahlen, über die sich auch jeder „richtige“ Unternehmer freuen würde.

Natürlich essen auch Investoren gerne Kuchen. Daher hatten Katharina Mayer und Anna Bründermann von Kuchentratsch mit ihren von Senioren gebackenen Kuchen einen dankbaren Start in der Höhle. Doch so gut die Kuchen auch geschmeckt haben, das war sicherlich nicht der Grund für das Investment von Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl.

Denn das Unternehmen punktete mit bereits knapp 1000 Kunden und Umsätzen in Höhe von 200.000 Euro in 2017. 2018 soll diese Zahl verdoppelt werden, die entsprechende Produktion ist mit den derzeitigen Einrichtungen noch möglich. Doch auch andere Zahlen können sich durchaus sehen lassen: Bei Herstellungskosten von 9 Euro und einem Verkaufspreis von 34,90 Euro bleibt eine durchaus beachtliche Marge. Bei Fixkosten von 15.000 Euro, die damit gedeckt werden müssen, müssen rund 580 Kuchen im Monat verkauft werden, was bei Kuchentratsch aber auch schon mal mit nur einem großen Auftrag abgedeckt wird. Zwar ist das Unternehmen bisher noch nicht profitabel, das lag aber vor allem daran, dass weiter Personal aufgebaut wurde, sobald die Mittel dafür absehbar zur Verfügung standen.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, das Investment sei auf Grund der guten Zahlen in dieser frühen Phase trotz des starken sozialen Effekts der Beschäftigung von Senioren zu Stande gekommen. Doch „trotz“ ist hier die falsche Präposition. Denn bei Kuchentratsch ist der soziale Aspekt von zentraler Bedeutung für das Geschäftsmodell: führt man sich z.B. das Business Model Canvas vor Augen, erkennt man schnell, dass eine der Schlüsselaktivitäten des Unternehmens, nämlich das Backen der Kuchen,  von den Senioren ausgeführt wird. Doch hier hört es noch längst nicht auf: zumindest die Rezepte, die die Senioren mitbringen, sind auch Schlüssel-Ressourcen. Doch warum ist der Vertrieb so erfolgreich, und vor allem große Firmen lassen sich so gut von den Kuchen begeistern?

Die Antwort führt zum Kern des Geschäftsmodells: nicht nur der Geschmack der Kuchen ist durch die oft Generationen-alten Rezepte etwas besonderes, sondern der Kuchen an sich, der mit Bild und Gruß der Rentner kommt, wirkt auch direkt viel persönlicher und hochwertiger. Das Unternehmen, dass zumeist seine eigenen Kunden und Mitarbeiter mit dem Kuchen beschenkt, kann also davon ausgehen, dass nicht nur das Geschenk besonders gut ankommt, sondern dass gleichzeitig noch etwas von dem positiven Image des Social Businesses auf es „abfärbt“. Das Wertversprechen ist also qualitativ in verschiedenen Aspekt: Produkt, menschlicher Faktor und Effekte auf das eigene Image. Somit können dann auch die Senioren selbst als Schlüssel-Ressourcen betrachtet werden, da ohne sie das Werteversprechen nur zu einem wesentlich kleineren Teil erfüllt wäre.

Zusätzlich hat Kuchentratsch sein Produkt mit 34,90 Euro – also knapp unter der gesetzlichen Grenze für Firmengeschenke von 35 Euro – auch noch sehr schlau bepreist. Der vergleichsweise hohe Preis für einen Kuchen kann mit den besonderen Rezepten und dem sozialen Aspekt, den man als Kunde mit dem Kauf unterstützt, durchaus gut kommuniziert werden.

So wird also schließlich ein sozialer Aspekt eines Geschäftsmodells, der für viele nur ein „nice-to-have“ ist, zum entscheidenden Faktor für das Werteversprechen des Unternehmens. Und im Falle von Kuchentratsch sieht man sehr schön, wie er das Wachstum treibt, statt nur nicht im Weg zu stehen.

Zur Autorin
Ruth Cremer ist Mathematikerin und Beraterin sowie Hochschuldozentin im Bereich Geschäftsmodelle, Kennzahlen und Finanzplanung. Als ehemaliger Investment Manager weiß Sie, worauf Investoren achten und hilft bei Pitch- und Dokumentenvorbereitung auch im Investment- oder Akquisitionsprozess. In der aktuellen fünften Staffel von “Die Höhle der Löwen” war sie als externe Beraterin in die Auswahl und Vorbereitung der Kandidaten involviert.

ds-Podcast mit Frank Thelen

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Löwe Frank Thelen über geplatzte Deals bei “Die Höhle der Löwen”, die Kunst, die richtige Bewertung zu finden, Insolvenzen und die Zukunft der Digitalwelt.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): VOX

#Podcast - Carsten Maschmeyer über seine besten Investments

17. October 2018 - 11:15

+++ Auf dem RuhrSummit sprach Löwe Carsten Maschmeyer über seinen beruflichen Werdegang, die Auswirkungen von “Die Höhle der Löwen” und seine besten Investments. “Als wir Blacklane für sechs Jahren in Berlin kennengelernt haben, waren die in drei Städten, jetzt sind sie in 60 Ländern und machen in den kommenden 12 Monaten 100 Millionen Umsatz. Die letzte Runde war 216 Millionen, wir sind bei 7 Millionen rein”, sagt Maschmeyer. Zudem verweist er auf HMNC Brain Health. Das Unternehmen entwickelt Therapieverfahren gegen Depression und Angsterkrankungen. Bewertung: Rund 500 Millionen. Im ds-Podcast ordnet VC-Experte Sven Schmidt die Investments von Maschmeyer ein. “Aus Startup-Perspektive eine gute Sache, dass er sein eigenes Geld in deutsche Techfirmen investiert”, sagt Schmidt. Blacklane alleine werde seine gesamten Investments aber nicht zurückspülen. Alles weitere im aktuellen ds-Podcast.

OMR #158 mit Carsten Maschmeyer auf dem RuhrSummit

Startup-Highlights #13 – Unser #Podcast der Woche

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Foto (oben): Vox

#Hintergrund - Konsolidierung und Expansion gleichzeitig: Helpling kauft Book a Tiger die Schweiz ab

17. October 2018 - 8:45

Das Berliner Startup Helpling war in den vergangenen Jahren ziemlich auf Tauchstation. Einige Szenekenner hatten das millionenfinanzierte Startup sogar schon länger komplett abgeschrieben. Dafür war es aber wohl noch zu früh. Das Unternehmen nutzte die Zeit für eine massive Umstrukturierung – die bis auf die Entlassungen Ende 2015 kaum wahrgenommen wurde. Vor allem am Produkt und der Nutzerexperience sowie dem Geschäftsmodell feilte das Team zuletzt. Der Weg Richtung Profitabilität war dabei ein wichtiges Ziel – siehe auch “Helpling: Massiver Personalabbau senkt Verluste deutlich“.

Nun scheinen die Zahlen bei Helpling wieder so richtig zu stimmen, die Hauptstädter gehen wieder in den Expansionsmodus. Eine wilde Expansion wie in der Anfangszeit des Startups soll es aber nicht wieder geben. Helpling expandiert zunächst einmal in die Schweiz. Spannend dabei: Helpling übernimmt den Schweizer Ableger des Konkurrenten Book a Tiger. Es ist bereits die sechste Übernahme in der jungen Geschichte des Startups! Zum Hintergrund: Der Berliner Wettbewerber setzt inzwischen nur noch aufs B2B-Geschäft. Nach dem Verkauf des Schweizer Ablegers an Helpling ist Book a Tiger nun auch nur noch in Deutschland unterwegs. Book a Tiger verfügte nach eigenen Angaben in der Schweiz über mehrere tausend Kunden. Die Marke Book a Tiger verschwindet im Zuge der Übernahme vom Schweizer Markt. Die Kunden werden nun unter Helpling.ch bedient. Für das Engagement in der Schweiz verbündet sich Helpling zudem mit Tamedia. Die Mediengruppe investiert direkt mal einen siebenstelligen Betrag – gemeint ist wohl in der Tat rund 1 Millionen Euro – in das Joint Venture.

Helpling, 2014 gegründet, war zuletzt in Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Singapur, und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) unterwegs. Die den meisten Märkten wirtschaftete die Jungfirma zuletzt bereits profitabel. Deutschland mit einem ganz starken Fokus auf Berlin ist weiter der wichtigste Markt für das Unternehmen, das von Benedikt Franke und Philip Huffmann gegründet wurde. Dementsprechend sieht Mitgründer Franke auch hierzulande noch “sehr viel Wachstumspotenzial” für seine Putzdienstleistungen. Derzeit versucht die Helpling-Mannschaft sich stärker im Rheinland zu positionieren. Zudem soll Helpling nun wirklich zur Marke für mehrere Dienstleistungen werden. Bisher konnte man dieses Vorhaben eher als Testversion bezeichnen. In alte Muster soll Helpling aber nicht wieder verfallen. “Nicht zu viele Sachen gleichzeitig machen”, lautet Frankes Fazit nach vier Jahren an der Spitze des Startups.

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Foto (oben): Helpling

#Hintergrund - Die Löwen lieben Kuchen und Pommes! Kuchentratsch und Frittenlove räumen ab

17. October 2018 - 0:15

Die Vox-Show “Die Höhle der Löwen” begeistert weiter die TV-Massen! Bis zu 3 Millionen Zuschauer schalteten zuletzt ein. Drei Deals stemmten die Löwen in der siebten Show der fünften Staffel. Ralf Dümmel investierte 100.000 Euro in die Malerfolie Abdeckblitz (35 %). Frank Thelen investierte 120.000 Euro in das Pommes-Startup Frittenlove (20 %). Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl wiederum investierten 100.000 Euro in das Social-Startup Kuchentratsch (10 %). Wie immer dokumentieren wir alle DHDL-Deals in unserer großen Übersicht – siehe “Die Höhle der Löwen – Deals (2018)“.

Das Investment des Abends war der Kuchentratsch-Deal. “Das ‘Oma-Backen’ ist ein Herzensinvestment für mich! Denn mit Kuchentratsch geben wir älteren Menschen die Möglichkeit, unter Leute zu kommen, dabei zu backen, sich auszutauschen und etwas dazu zu verdienen. Das Schöne dabei ist: Bei Kuchentratsch geht es nicht um die maximale Effizient oder um den höchsten Gewinn, sondern ganz besonders auch darum, etwas Gutes zu tun”, sagt Löwe Maschmeyer zu seinem Engagement bei Kuchentratsch. Löwin Wöhrl ergänzt: “Viele von uns verbinden mit den Kuchen auch Kindheitserinnerungen. Denn seien wir mal ehrlich: Wer backt schon besser, als Omas oder Opas. Dank Kuchentratsch bleiben auch traditionelle Rezepte erhalten. Jedem Kuchen liegt neben einem kleinen Gruß der backenden Oma auch eine Backanleitung bei. Somit ist Kuchentratsch auch noch nachhaltig.”

Regal-König Dümmel setzte sich bei Abdeckblitz gegen Mitlöwe Kofler durch. “Mario Ballheimer hat als Fachmann eine Lösung für seine täglichen Probleme gefunden! Mit dem Abdeckblitz macht Renovieren wieder richtig Spaß. Denn dieses Schutz- und Abdeckvlies ist nicht nur universell einsetzbar und wiederverwendbar, sondern es haftet auch auf nahezu allen Oberflächen ohne zusätzliches Klebeband und kann überall rückstandsfrei wieder entfernt werden! Ein Produkt, das einfach in jeden Haushalt gehört!”, sagt Dümmel.

Dauer-Löwe Thelen erweiterte mit seinem Investment bei Frittenlove seine Food-Familie. “In den letzten Monaten haben wir intensiv mit Sascha gearbeitet und freuen uns darauf, die Fritten-Welt hochwertiger und interessanter zu machen”, sagt Thelen zu seinem Investment.

Lesetipp: “Die Höhle der Löwen” – Deals (2018), “Die Höhle der Löwen – Deals (2017)“, Die Höhle der Löwen – Deals (2016)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2015)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2014)“. Für mehr Spaß vor der Glotze am besten unser “‘Die Höhle der Löwen’– Bullshit-Bingo” herunterladen.

ds-Podcast mit Frank Thelen

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Löwe Frank Thelen über geplatzte Deals bei “Die Höhle der Löwen”, die Kunst, die richtige Bewertung zu finden, Insolvenzen und die Zukunft der Digitalwelt.

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#DealMonitor - Berliner Security-Startup übernimmt US-Konkurrenten – Alle Deals des Tages

16. October 2018 - 18:30

Auch wenns in der Redaktion heute etwas ruhiger zuging, werfen wir wieder einen Blick auf die neusten VC-Deals im Lande. Alle Deals der letzten 24 Stunden gibt es auch heute wieder kompakt im aktuellen #DealMonitor.

INVESTMENTS

Smartfrog
+++ Das Berliner Startup Smartfrog übernimmt den US-Konkurrenten Canary (Mehrheitsbeteiligung). Das Smart Home Security-Unternehmen wurde 2014 von Andreas Rudyk gegründet und bietet internetfähige Kameras zur Heimüberwachung an. Neben Berlin gibt es weitere Niederlassungen in Irland, China und der Schweiz. Insgesamt fließen im Rahmen des Investments 25 Millionen US-Dollar in das New Yorker Unternehmen. In Smartfrog flossen zuvor bereits 30 Millionen.

Inreal Technologies
+++ Kingstone Capital Partners und die Sontowski & Partner Group investieren einen hohen sechsstelligen Betrag in das auf Virtual Reality spezialisierte PropTech Inreal Technologies. Das in Karlsruhe im Jahr 2011 gegründete Unternehmen will das frische Kapital für die Produktentwicklung, die europäische Expansion und die Eröffnung von weiteren Standorten in London, Wien und Zürich nutzen.

bytepark
+++ Die Social Chain Group erwirbt 51 % am Berliner Technologieunternehmen bytepark, ein Technologiepartner für die Beratung und Entwicklung von digitalen Produkten. “Mit bytepark haben wir einen direkten Zugang zu digitalen Produktexperten und sind somit von Dritten unabhängig”, sagt Georg Kofler von der Social Chain Group. Beiden Unternehmen geht es bei der Zusammenarbeit nicht nur um Content-Management-Plattformen und Onlineshops für die E-Commerce-Aktivitäten der Gruppe, sondern auch um die Erstellung von  Applikationen.

Tipp: Die Deals der Vortage gibt es im #DealMonitor-Archiv.

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#Interview - “Wir haben mit über 1.500 Frauen zu Selbstbefriedigung gesprochen”

16. October 2018 - 16:15

Bei femtasy geht es um sexy Sprachnachrichten! “Sexy Sprachnachrichten auf wissenschaftlicher Basis”, wie Gründerin Nina Julie Lepique berichtet. “Wir haben 2017 eine Studie mit über 1.500 Frauen zur weiblichen Masturbation durchgeführt und festgestellt, dass Frauen lieber Erotik-Geschichten hören als sie anzusehen. Deshalb haben wir femtasy erschaffen – mit unseren kurzen sexy Sprachnachrichten erwecken bereits viele Zehntausend Frauen ihre intimsten Fantasien zum Leben”, führt sie weiter aus.

femtasy hievte Lepique vor wenigen Wochen gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Michael Holzner ins Netz. “Unser Team besteht mittlerweile sechs grandiosen Team-Mitgliedern – davon übrigens fünf Frauen. Unsere Audios wurden mittlerweile über eine Millionen Mal abgespielt. Was uns besonders stolz macht: jede Dritte femtasyPRO-Nutzerin erreicht einen Höhepunkt, während sie femtasy nutzt”, berichtet Lepique. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht die femtasy-Macherin zudem über Schönheitsideale, Fantasien und Bedürfnisse.

Wie würdest Du Deiner Großmutter femtasy erklären?
Oma, du kennst doch die Taschenbücher mit den knisternden Liebesgeschichten, die es früher immer am Strand-Kiosk in Italien gab, oder? Sowas machen wir. Nur mit ein bisschen Knistern. Und zum Hören, nicht zum Lesen. Hat sie verstanden – und für gut befunden.

Bei welcher Gelegenheit entstand die Idee zu femtasy?
Ich habe einen sehr offenen Freundeskreis und habe häufig mitbekommen, wie frustrierend und unpassend das bis dato bestehende Angebot an Erotik-Inhalten für viele der Frauen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis war. Zu billig, zu visuell, zu sehr auf – vermeintlich – männliche Schönheitsideale und Fantasien fokussiert. Das wollten wir ändern – und Inhalte schaffen, die für Frauen und ihre Bedürfnisse gemacht sind.

Wie muss man sich das nun vorstellen?
Wir haben zu Beginn der Gründungsphase mit über 1.500 Frauen zu Selbstbefriedigung gesprochen – und mit femtasy ein Produkt für diejenigen entwickelt, die sich auf den einschlägigen Seiten bis dato nicht besonders wohl gefühlt haben.

Wie entstehen eure Inhalte?
Unsere Aufnahmen werden von rund 60 Freelancern, die über ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz verstreut sind, produziert. Die Autoren sind fast ausschließlich Frauen und die Geschichten entstehen zu 100 % aus ihrer Fantasie-Welt. Wir geben lediglich thematische Leitplanken vor, die wir im Rahmen unserer Studie mit über 1.500 Frauen entwickelt haben. Sobald ein Text bei uns eintrifft, bereiten wir ihn so auf, dass er eingesprochen werden kann. Dann geht er an unsere Stimmen, die ihn von Zuhause aus vertonen. Unsere „sexy Sprachnachrichten“ sollen sich möglichst authentisch anhören und anfühlen, weshalb sich dieses Vorgehen als das Beste herausgestellt hat.

Wie genau hat sich femtasy seit der Gründung entwickelt?
Nach unserer Finanzierungsrunde mit 13 renommierten Business Angeln, darunter Tom Bachem und viele weitere inspirierende Persönlichkeiten aus dem deutschsprachigen Umfeld, haben wir uns die Produktion der Aufnahmen sowie auf die Entwicklung der Plattform konzentriert.

Wann genau ging es los?
Offiziell gestartet sind wir Mitte Juli 2018. Seitdem fokussieren wir uns voll auf ungebremstes Wachstum unserer Nutzer- und Abrufzahlen und sprechen noch immer – wie seit Beginn – mit vielen unserer Nutzerinnen. Sexualität ist ein extrem persönliches Thema und da ist es ganz besonders wichtig sich regelmäßig und viel Feedback einzuholen.

Wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Ganz einfach: die Nutzerin zahlt für den unbeschränkten Zugriff auf alle unserer Aufnahmen und Features – entweder pro Monat im Abo oder für 24 Stunden als Einmalkauf. Wir verzichten somit gänzlich auf Werbung auf femtasy – und das ist uns auch sehr wichtig, um uns von anderen Plattformen mit Erotik-Inhalten abzuheben und einen „geschützten Raum“ für die weibliche Sexualität zu schaffen. Ohne Spam, ohne Werbung, ohne dubiose Kontaktanzeigen.

Wo steht femtasy in einem Jahr?
In einem Jahr haben wir eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich absolviert und im deutschsprachigen Raum mit femtasy eine neue Marke für weibliche Erotik etabliert, die Selbstbefriedigung als das zeigt, was es ist: völlig natürlich und eine ganz eigene Form der Sexualität.

Reden wir zudem noch über Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
Unser Team ist über ganz Deutschland und Österreich verteilt und wir sind deshalb gar nicht so super tief in der Kölner Startup-Szene verankert. Was wir aber schon spüren: Köln ist super zum Netzwerken. Es kennt quasi jeder jeden – Köln fühlt sich für mich manchmal an wie ein großes Dorf. Der Austausch ist ziemlich unkompliziert und die Menschen, die ich bisher getroffen habe, sind extrem hilfsbereit.

Kölle is e jeföhl – #Köln

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit über 650 Start-ups, 25 Gründerzentren, attraktiven Investoren und zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt vom Digital Hub Cologne und der Stadt Köln.
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Foto (oben): Femtasy

#Interview - Ein Malermeister aus dem Odenwald klebt die Löwen einmal komplett ab

16. October 2018 - 13:00

Auch in der fünften Staffel der VOX-Erfolgsshow “Die Höhle der Löwen” wittert die Jury wieder fette Beute. Vor die Löwenrunde treten in der siebten Folge der fünften Staffel unter anderem Mario Ballheimer aus Bad König im Odenwald. Der Maler- und Lackierermeister mit über 20-jähriger Berufserfahrung hat schon viel Zeit mit dem Abkleben von Fenstern, Lichtschaltern oder Böden verbracht. Mit dem Abdeckblitz soll das nun der Vergangenheit angehören. Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de stellt Ballheimer seine Idee einmal ganz genau vor.

Welches Problem willst Du mit Abdeckblitz lösen?
Ich bin seit über 20 Jahren selbstständiger Maler- und Lackierermeister. Der Abdeckblitz ist das erste mehrfach wiederverwendbare Abdeckvlies, schadstofffrei, recycelbar, chemikalienbeständig, wasserabweisend und einfach mit dem Cuttermesser zuzuschneiden: So sind Bauteile und Flächen einfach und schnell zu schützen und man schont die Umwelt. Deshalb sollte der Abdeckblitz in jedem Haushalt und bei jedem Handwerker oder Dienstleiter im Auto und auf der Baustelle zu finden sein. Mein Ziel: Der Abdeckblitz soll in einigen Jahren in ganz Europa und auf der Welt ein unverzichtbares Abdeckmaterial werden.

Wie ist die Idee zu Abdeckblitz entstanden?
Als Maler- und Lackierermeister habe ich mich seit langen mit dem Problem abkleben und abdecken beschäftigt. Ich habe aus vier Produkten eins gemacht: mit meinem Abdeckblitz, dem Problemlöser beim Renovieren.

Wo steht Abdeckblitz in einem Jahr?
Wir möchten den Abdeckblitz in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt zum bekannten und unverzichtbaren Problemlöser machen.

Warum hast Du Dich entschieden, bei “Die Höhle der Löwen” mitzumachen?
Wir haben die Chance erkannt, den Abdeckblitz in der Sendung „Die Höhle der Löwen“ Millionen von Zuschauern vorzustellen. Durch die Sendung berichten die Medien jetzt über unseren Abdeckblitz. Die Zuschauer, die die Sendung gesehen haben, unterhalten sich und erzählen es Freunden und Bekannten weiter. Diesen Marketingeffekt hätten wir allein nie erreichen können. Und diese Möglichkeit wollten wir nutzen. Außerdem sind wir auf der Suche nach einem strategischen Partner, der uns mit seinen Erfahrungen und natürlich auch einem Investment auf dem Weg unterstützt.

Wie nervös warst Du kurz vor dem TV-Pitch?
Wir haben uns intensiv vorbereitet und sehr gute Freunde und Partner haben uns unterstützt. Die Aufzeichnung war der wohl aufregendste Moment in unserem Leben: die Anspannung und Nervosität, das Warten bis zum Auftritt, an alles zu denken, was man sagen und vorführen möchte, das ist sehr sehr anstrengend und aufregend.

Dein Tipp an andere Gründer, die mit einem Auftritt bei “Die Höhle der Löwen” liebäugeln?
Wenn ihr ein gutes Produkt habt und an euch glaubt, wenn ihr die Unterstützung eurer Familie und Freunde habt, dann solltet ihr euch unbedingt bewerben. Es ist nicht leicht, da es sehr zeitaufwendig ist und man sich intensiv darauf vorbereiten muss. Aber wer Erfolg haben möchte, muss lernen zu kämpfen und auch in schwierigen Situationen stark bleiben. Noch ein Tipp: Glaubt immer an euch selbst und natürlich an euer Produkt!

ds-Podcast mit Frank Thelen

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Löwe Frank Thelen über geplatzte Deals bei “Die Höhle der Löwen”, die Kunst, die richtige Bewertung zu finden, Insolvenzen und die Zukunft der Digitalwelt.

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Foto (oben): VOX

#StartupTicker - Alles, was man über den neuen Fonds (200 Millionen) von Project A wissen muss #EXKLUSIV

16. October 2018 - 11:15

+++ Erst im April 2016 verkündete der junge Berliner Investor Project A einen neuen Fonds. Im Februar des vergangenen Jahres folgte dann das sogenannte Final Closing. Nun legt Project A schon wieder einen neuen Fonds auf! “Nach Hörensagen 180 bis 200 Millionen”, sagt Sven Schmidt im ds-Podcast. 50 Millionen seien dabei für Investments gemeinsam mit Private Equity-Firmen in gestandene Unternehmen vorgesehen. Alles weiter nur im aktuellen ds-Podcast.

Startup-Highlights #13 – Unser #Podcast der Woche

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Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #Podcast alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Foto (oben): Project A

#Übersicht - Heute bei #DHDL: Abdeckblitz, Kaiserschlüpfer, Frittenlove, Privalino, Kuchentratsch 

16. October 2018 - 8:45

Auch in der fünften Staffel der VOX-Erfolgsshow “Die Höhle der Löwen” wittert die Jury wieder fette Beute. Auf den Löwensesseln nehmen in diesem Jahr wieder Frank ThelenJudith WilliamsRalf DümmelCarsten Maschmeyerund Dagmar Wöhrl Platz. Dauer-Löwin Williams wechselt sich auch in diesem Jahr wieder mit dem ehemaligen Medienmacher Georg Kofler ab. Nun aber wieder schnell rein in die Löwengrube: Hier die Start-ups der aktuellen Folge, die um 20:15 Uhr bei VOX über den Bildschirm geht.

Lesetipp: “Die Höhle der Löwen” – Deals (2018), “Die Höhle der Löwen – Deals (2017)“, Die Höhle der Löwen – Deals (2016)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2015)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2014)“. Für mehr Spaß vor der Glotze am besten unser “‘Die Höhle der Löwen’– Bullshit-Bingo” herunterladen.

Abdeckblitz
Mario Ballheimer (48) weiß als selbständiger Maler- und Lackierermeister mit über 20-jähriger Berufserfahrung wie viel Zeit das ordentliche Abkleben von Fenstern, Lichtschaltern oder Böden vor dem eigentlichen Streichen in Anspruch nimmt. Mit dem „Abdeckblitz” soll das nun der Vergangenheit angehören. Das selbstklebende Schutzvlies besteht aus einem robusten Material mit einer rutschhemmenden Oberfläche, welches einfach ausgelegt, angedrückt und zugeschnitten wird. Der „Abdeckblitz” haftet auf nahezu allen Oberflächen wie Kunststoffe, Fliesen, Metalle oder Textilien, ist reißfest, wasserbeständig, chemikalienfest und wiederverwendbar – ein zeitsparendes und umweltschonendes Utensil für Profis und Heimwerker. Seine Erfindung hat Mario Ballheimer bereits zum weltweiten Patent angemeldet, doch um auf dem Markt durchzustarten benötigt er Kapital in Höhe von 100.000 Euro. Sind zehn Prozent der Firmenanteile für die „Löwen” ein interessantes Angebot?

Kaiserschlüpfer
Daniela Westberg-Heuer (38, Hebamme) und Julia Steinbach (43, Marketingfachfrau) haben 2016 gemeinsam ihr Unternehmen „Kaiserschlüpfer” gegründet, um den „Frauen ein wenig das Leben zu erleichtern”. Nach einer Kaiserschnittgeburt im Jahre 2015 war für Julia der Druck auf ihre OP-Narbe kaum auszuhalten. Herkömmliche Kleidung und Wäsche war für die Hamburgerin nur mit Schmerzen tragbar und so entwickelte sie gemeinsam mit ihrer Hebamme Daniela einen speziellen Slip, der auf die Bedürfnisse von Frauen zugeschnitten ist, die gerade per Kaiserschnitt entbunden haben. Der „Kaiserschlüpfer” schützt und kühlt die Naht durch eine integrierte Tasche, in die ein Kühlpad eingelegt werden kann. Der Bauch wird durch den hohen Stützbund optimal gehalten und drückt somit nicht von oben auf die frische Narbe. Bereits kurze Zeit später entwickelten die beiden Gründerinnen sechs weitere Produkte, den Slip „Warme Tage” und „Warme Tage Hipster” bei Regelbeschwerden. Den „Bauchschmeichler” nach der Spontangeburt oder als bequeme Shapewear. Die Schwangerschaftsslips „Bauchgefühl” und „Rückenschmeichler Mama” mit angenehmer Wärme im Rücken. Und den „Rückenschmeichler” bei Rücken- und Regelbeschwerden. Bisher verkaufen sie ihre Produkte hauptsächlich über ihren Online-Shop, möchten jetzt aber auch in den stationären Handel. Um die nötige Vertriebsstruktur auszubauen, benötigen die Hamburgerinnen 100.000 Euro und bieten den „Löwen” dafür 15 Prozent an ihrem Unternehmen an.

Frittenlove 
Sternekoch und „Frittenlover” Sascha Wolter war beruflich viel in der Welt unterwegs, bis er sich 2010 mit seinem eigenen Restaurant selbständig machte. 2011 erhielt er einen der begehrten und renommierten Michelin-Sterne, weitere Preise folgten. „Doch eines Tages kam er auf die verrückte Idee, alles aufzugeben und nur noch Fritten zu machen”, erzählt seine Frau Ina Wolter. „Nachdem wir 2015 unser Konzept zum Steakhouse Deluxe umgewandelt haben, waren wir auf der Suche nach einer kreativen Alternative zur herkömmlichen Kartoffelpommes”, so Sascha Wolter. Aber außer der Süßkartoffelpommes war nichts zu finden und so begann der 36-Jährige selbst zu experimentieren. Dabei sind mittlerweile drei Produkte herausgekommen: „Kartoffelrösti Fritten”, „Kichererbsen Fritten” und „Black Truffel Fritten”. Ihren Restaurantbetrieb hat das Ehepaar Wolter eingestellt und sie konzentrieren sich seit über einem Jahr auf die Produktion und den Vertrieb ihrer Produkte. „Frittenlove” wird nicht mehr Portionsweise verkauft, sondern die Menge bewegt sich bereits im Tonnenbereich. Zu ihren Abnehmern gehört der Großhandel, der die Gastronomiebranche beliefert. Mit einem Investment von 60.000 Euro wollen Sascha und Ina vor allem die Produktionskapazita?ten erho?hen und die Produktionskosten senken sowie die Marketingaktivitäten ausbauen. Sind zehn Prozent der Firmenanteile ein schmackhaftes Angebot für die „Löwen”?

Privalino
Gerade Kinder sind im Internet zahlreichen Gefahren wie Cyber-Grooming, Sextortion, Sexting und Cyber-Mobbing ausgesetzt. „Jedes zehnte Kind wird online belästigt”, so Dr. Nicolai Erbs (33). „Oft beginnt es mit einen einfachen ‚Hi’ in einem Online-Chat. Die sogenannten Cyber-Groomer versuchen die Kinder anzusprechen, das Vertrauen der Kinder zu gewinnen, versuchen Fotos und Videos zu tauschen und im schlimmsten Fall versuchen sie sogar Treffen mit den Kindern zu vereinbaren.” Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Patrick Schneider (29) arbeitet er seit 2015 an der Idee, Kinder vor diesen Gefahren zu bewahren. Mit „Privalino” haben die Gründer einen kindersicheren Instant Messenger entwickelt, der Kinder zwischen sechs und zehn Jahren in der Online-Kommunikation schützen soll. „Bei uns arbeitet im Hintergrund ein komplexer Algorithmus”, erklärt Patrick Schneider. „Die künstliche Intelligenz bei ‚Privalino’ analysiert den Schreibstil der Chat-Partner und kann so gefährliche Muster erkennen.” Besteht ein hinreichender Verdacht, dass der Chat-Partner ein Cyber-Groomer ist, warnt „Privalino” das Kind. Bei mehreren gefährlichen Nachrichten werden auch die Eltern kontaktiert und der Chat unterbrochen. Weitere Sicherheitsfeatures sind, dass keine Fotos oder Videos gesendet werden können, es sei denn die Eltern haben den Chat-Partner auf eine sichere Liste gesetzt, außerdem sollen die jungen Nutzer nicht mit vulgärer Sprache konfrontiert werden und schlimme Schimpfwörter werden dementsprechend rausgefiltert. Um die Welt der Kinder sicherer zu machen benötigen die Gründer aus Duisburg 250.000 Euro und bieten im Gegenzug 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Kuchentratsch 
Katharina Meyer (28) und Anna Bründermann (34) servieren den „Löwen” selbst gebackenen Kuchen – und das von Oma Anni und Opa Norbert. „Kuchentratsch“ ist ein soziales Start-up, bei dem mittlerweile über 35 Seniorinnen und Senioren leckeren Omakuchen backen. Gemeinsam stehen sie in der Münchner Backstube, können neue Kontakte knüpfen und sich gleichzeitig etwas zur Rente dazu verdienen. „Ich gehe gerne zu ‚Kuchentratsch’, weil Jung und Alt zusammenarbeiten und wir unsere Ideen austauschen können”, erzählt Oma Anni begeistert und Opa Norbert ergänzt: „Das Tolle an ‚Kuchentratsch’ ist die optimale Verbindung zwischen dem sozialen Engagement und dem ökonomischen Interesse. Ich gehe jedes Mal mit voller Freude zu ‚Kuchentratsch’ zum Backen. Zusammen mit den Seniorinnen und dem jungen Team machen wir auch das, was in dem Namen drinsteht: Tratschen.” Die leckeren Omakuchen werden an Münchner Cafés und über den eigenen Onlineshop an Firmen und Privatkunden geliefert. Damit noch mehr Menschen in den Genuss von dem köstlichen Kuchen kommen, benötigen die Gründerinnen die Unterstützung der „Löwen”. Mit dem Investment von 100.000 Euro sollen die Versandverpackung und der Onlineshop optimiert werden, als Beteiligung bieten Katharina und Anna zehn Prozent des Unternehmens. Wird den „Löwen” bei diesem Start-up das Herz aufgehen?

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Werde Lebensunternehmer oder helfe anderen dabei, es zu werden!

 Herz fuehrt Verstand, dann kann nichts schiefgehen

Sie möchten weitestgehend frei über Ihre Lebenszeit verfügen und Ihre Fähigkeiten, Ihre Neigungen, Ihre Kreativität (Phantasie) und Ihre Gefühle bestmöglich ausleben?

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Sie möchten langfristig gut und deshalb im Einklang mit der Natur leben?

Neben einer vereinfachten Lebensweise spielt dabei auch die moderne Technik eine wichtige Rolle.
Wir finden heraus, wie Sie einfacher leben und die aktuellen technischen Möglichkeiten optimal nutzen können.

Beispielsweise bietet sich zur Fortbewegung in den Städten das Car2go- oder Car-Sharing-Konzept an oder wie wäre es in Zukunft mit einer AllinOne-Solaranlage zur weitestgehend autarken Stromversorgung oder verbrennen Sie Biomasse (z. B. Kuhmist) und erzeugen Sie so Ihren eigenen Strom.

Sie möchten sich mit Ihrer eigenen Stimme an den gesellschaftlichen Entscheidungen, die Sie interessieren, beteiligen ?

Möglicherweise wünschen Sie sich insgeheim schon lange, so zu leben und entsprechende Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln.

Ja, wie wäre es, wenn Sie Ihre Begeisterung für diese ganzheitliche Lebensweise sogar zu Ihrem Beruf machen und sie auf diesem Wege, Ihr Wissen mit anderen teilen und anderen Menschen helfen können, erfüllter zu leben.

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Für die Teilnahme sind keine besonderen Schulabschlüsse oder Zertifikate erforderlich! 

Wichtig ist, daß Sie von Ihrem Thema begeistert sind und gerne lernen bzw. später als Lebensunternehmer-Coach Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse leidenschaftlich gerne an andere weitergeben.

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