Deutsche Startups

Subscribe to Newsfeed Deutsche Startups
Startups, Venture Capital und digitale Jobs
Aktualisiert: vor 19 Stunden 47 Minuten

#DealMonitor - #EXKLUSIV New Yorker Hedge Fund investiert Millionen in Rockets Instafreight – Alle Deals des Tages

24. June 2019 - 22:05

Wir starten die sonnige Woche mit Vorfreude auf das Pirate Summit Event in Köln und werfen wieder einen Blick auf die neusten VC-Deals im Lande. Alle Deals der letzten 24 Stunden gibt es auch heute wieder kompakt im aktuellen #DealMonitor.

INVESTMENTS

Instafreight
+++Der New Yorker Hedge Fund 683 Capital investiert gemeinsam mit den Altinvestoren eine zweistellige Millionensumme in Instafreight. Das Startup, das von Rocket Internet finanziert wird, positioniert sich als digitales Speditionsunternehmen. Zielgruppe sind B2B-Kunden, die  einzelne Palette oder komplette LKW-Ladung auf die Reise schicken wollen. Zuletzt flossen 8 Millionen Euro in Instafreight. Die Bewertung soll im dreistelligen Millionenbereich gelegen haben. Hintergründe zum Deal gibt es im aktuellen ds-Podcast. #EXKLUSIV

alcemy
+++ Entrepreneur First, La Famiglia und firstminute investieren einen ungenannten Betrag in alcemy. Das Berliner Startup tritt an, um “Unternehmen in der Zementlieferkette” unter die Arme zu greifen. Konkret geht es um die “Bereitstellung von Soft- und Hardwareprodukten”. Ziel ist es “Kosten zu senken und den CO2-Fußabdruck zu reduzieren”. Das Startup wurde 2019 von Leo Spenner und Robert Meyer gegründet. #EXKLUSIV

Mecuris
+++ Der High-Tech Gründerfonds, Bayern Kapital, Mulcan International Investments und die Sana Kliniken investierten einen ungenannten, sicherlich aber einen siebenstelligen Betrag, in das Münchner Startup Mecuris. Das Unternehmen entwickelt und produziert maßgeschneiderte Orthesen und Prothesen. Die Jungfirma wird von Manuel Opitz und Wolf-Peter Werner geführt. #EXKLUSIV – entdeckt über Startupdetector

EXIT

readfy
+++ Der polnische E-Book und E-Reading App Anbieter Legimi übernimmt readfy, einen E-Book-Flatrates Anbieter, der 2014 von Ryan David Mullins, Felix Bauchspiess, Philipp Ortmaier und Frank Großklaus gegründet wurde, komplett. “Mit Legimi als neuen alleinigen Inhaber der readfy GmbH haben wir nun die Möglichkeit unser bereits etabliertes Geschäftsmodell in Deutschland weiter zu optimieren und auszubauen, aber auch neue Märkte zu erschließen”, sagt Ortmaier, der das Unternehmen weiterhin führt.

Tipp: Die Deals der Vortage gibt es im #DealMonitor-Archiv.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #StartupTicker im Laufe des Tages alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): unsplash

#Podcast - Startup-Insider #45 – Rocket Internet – Instafreight – Exporo – Wunderflats – Dirk Ströer – 42Cap

24. June 2019 - 19:30

Im ds-Podcast Startup-Insider liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und ds-Chefredakteur Alexander Hüsing einmal in der Woche spannende Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene. In jeder Ausgabe gibt es exklusive Neuigkeiten, die bisher zuvor nirgendwo zu lesen oder hören waren. Zu guter Letzt kommentiert das dynamische Duo der deutschen Startup-Szene in jeder Ausgabe offen, schonungslos und ungefiltert die wichtigsten Startup- und Digital-News aus Deutschland. Pro Ausgabe erreicht der Startup-Insider-Podcast derzeit über alle Plattformen hinweg mehr als 6.500 Hörer. Hier die die neuste Ausgabe.

Startup-Insider #45 – Unser Sponsor

Diese Ausgabe wird gesponsert von limango. Wer limango noch nicht kennt: limango ist ein Online Shop für Familien, der alles anbietet, was Familien übers Jahr so benötigen. Das Besondere dabei: Bei limango gibt es in den Verkaufsaktionen, die immer drei bis vier Tage dauern, ausschließlich bekannte Marken wie etwa Puma, Maxi Cosi oder Steiff. Diese sind immer bis zu 70 % diskontiert. Mit dem Gutscheincode DS15 und können Neukunden 15 Euro sparen (ab 50 Euro Bestellwert, nicht gültig für Travel und Marktplatzartikel)! Der Code ist bis zum 31. August gültig.

Startup-Insider #45 – Unsere Themen

* Eine Analsye zum Delisting-Vorhaben von Rocket Internet
* Rocket Internet startet Global Realty Capital (GRC) #EXKLUSIV
* Instafreight sammelt Millionen ein #EXKLUSIV
* Insider-Infos zum Millioneninvestment bei Exporo #EXKLUSIV
* Wunderflats bekommt Millionen #EXKLUSIV
* Dirk Ströer feiert seinen 50. Geburtstag mit Mega-Party
* 42Cap legt 50-Millionen Funds auf

Startup-Insider #45 – Unser Podcast der Woche

Tipp: Alle Podcasts von deutsche-startups.de findet ihr in unserem Podcast-Ressort.

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr auch ganz leicht bei SoundCloud abonnieren und abspielen. Ansonsten bei Spotify und iTunes zuhören.

Anregungen bitte an podcast@deutsche-startups.de. Hier entlang zu unserem anonymen Briefkasten.

Foto (oben): Shutterstock

#StartupTicker - Neue Initiative bringt Top-Startups aus Israel ins Rheinland

24. June 2019 - 13:55

+++ Die Startup-Nation Israel ist und bleibt eines der innovativsten Länder überhaupt. Zum ersten Mal vermittelt die israelische Regierung ihre besten, coolsten und spannendsten Tech-Startups nun proaktiv nach außen – und zwar ins wunderbare Rheinland! Die neue deutsch-israelische Initiative soll insbesondere mittelständischen Unternehmen den direkten Zugang zu Israels Top-Startups ermöglichen.

+++ Die Initiative #Startupnation to Mittelstand ist eine gemeinsame Initiative des Startplatz, dem größten Startup Accelerator in NRW, des Israelischen Wirtschaftsministeriums und der Israelischen Innovation Authority. Unterstützt wird sie durch die Startup Unit Cologne der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH sowie der Wirtschaftsförderung der Stadt Düsseldorf. Die Initiative ist Teil des Access Rhinelane Remote Accelerators (ARRA), der im September an den Start geht.

+++ “ARRA ist der fehlende Mosaikstein sowohl für den Startplatz als auch für das Rheinland”, sagt Lorenz Gräf, Gründer des Startplatz. Durch die Kooperation mit dem israelischen Wirtschaftsministerium und der Israel Innovation Authority haben rheinische Unternehmen jetzt direkten Zugang zu den disruptiven Tech-Teams aus der Startup-Nation Israel, die bei der Lösung vieler Herausforderungen wie Cybersecurity helfen können.”

Kölle is e jeföhl – #Köln


In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit über 650 Start-ups, 25 Gründerzentren, attraktiven Investoren und zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt vom Digital Hub Cologne und der Stadt Köln.

Foto (oben): Shutterstock

#Zahlencheck - InnoGames wächst auf 160 Millionen Umsatz – Gewinn: 20 Millionen

24. June 2019 - 8:50

Die Hamburger Spieleschmiede InnoGames, die seit 2016 zur Modern Times Group (MTG) gehört, präsentierte sich in den vergangenen Jahren als hochprofitables Unternehmen. Dieser Erfolg setzte sich auch 2017 fort. Im brandneuen Jahresabschluss ist ein Gewinn in Höhe von 20,2 Millionen Euro verbrieft. Im Vorjahr waren es “nur” 11,2 Millionen. Der Umsatz von InnoGames stieg gleichzeitig von 129,8 auf nun 160,3 Millionen. Zum Vergleich: Noch 2014 lag der Umsatz der Gamesfirma bei gerade einmal 81,8 Millionen. Insbesondere seit 2015 spielt InnoGames in einer ganz eigenen Liga!

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte InnoGames an den Standorten Hamburg und Düsseldorf insgesamt 399 Mitarbeiter (Vorjahr: 389). “Die Anzahl der Mitarbeiter wurde gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert, wenngleich die Steigerung unter den geplanten Erwartungen lag. Begründet wird das mit dem weiter steigenden Wettbewerb um gute Fachkräfte, der sich besonders in der Spielentwicklung in Hamburg niederschlägt”, teilt das Unternehmen mit.

Warum Mitarbeiter so wichtig für InnoGames sind, wir an einer anderen Stelle im Jahresabschluss deutlich: “Mitarbeiter sind der Think Tank für Ideen und neue Spielekonzepte. Die Innovationskraft der Mitarbeiter kann sich auch künftig positiv auf die Einführung neuer Produkte und die Entwicklung der Umsatzerlöse auswirken”. Deswegen investiert InnoGames viel zeit und Geld in die Gewinnung neuer Angestellter! “Aufgrund der hohen Nachfrage ist in der Branche zunehmend der Mangel an ausreichend qualifiziertem Personal zu bemerken. Dieser Entwicklung versucht die InnoGames GmbH durch die verstärkte Ausbildung und durch die Schaffung eines positiven Arbeitsumfeldes und -atmosphäre sowie einer Vielfalt an aktiven Recruitment-Maßnahmen zu begegnen”.

Für das bereits abgelaufene Jahr 2019 rechnete die Gamesschmiede mit einer “deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse sowie der Entwicklung der Nutzerzahlen und ein erneut deutlich positives Ergebnis vor Steuern (und Abschreibungen) ähnlich dem Niveau von 2017”. Man darf gespannt sein, ob es wieder für einen neuen Rekord reicht.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2017
* Die Gesamtbetriebsleistung beläuft sich im Berichtsjahr auf T€ 169.246 (VJ: T€ 136.343) und konnte gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich um 24% bzw. T€ 32.903 gesteigert werden. Darin enthalten sind Gesamterlöse von T€ 161.523 (VJ: T€ 130.503) sowie andere aktivierte Eigenleistungen von T€ 7.723 (VJ: T€ 5.840). Die Aufgliederung des Umsatzes auf Regionen ist im Anhang ausgewiesen.
* Der Personalaufwand beträgt T€ 30.902 gegenüber T€ 36.118 im Vorjahr und enthält einen Sondereffekt von T€ 1.397 (VJ: T€ 8.892), der sich wie im Vorjahr ergebnismindernd auswirkte. Die Anzahl der Mitarbeiter wurde gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert, wenngleich die Steigerung unter den geplanten Erwartungen lag. Begründet wird das mit dem weiter steigenden Wettbewerb um gute Fachkräfte, der sich besonders in der Spielentwicklung in Hamburg niederschlägt.
* Die Branche der Onlinespiele ist durch starkes Wachstum und zunehmenden Wettbewerb gekennzeichnet. Die InnoGames GmbH ist durch ihre derzeitige Marktposition und ihre Erfahrung auch auf ein wettbewerbsintensives Marktumfeld gut vorbereitet. InnoGames erwartet auch für 2018 erneut ein starkes Wachstum im Vergleich zum Gesamtmarkt und zum abgelaufenen Geschäftsjahr.
* Für das Geschäftsjahr 2018 wird eine gegenüber dem Vorjahr deutliche Steigerung der Umsatzerlöse sowie der Entwicklung der Nutzerzahlen und ein erneut deutlich positives Ergebnis vor Steuern (und Abschreibungen) ähnlich dem Niveau von 2017 erwartet. Grundlage hierfür ist die kontinuierliche Verbesserung der Monetarisierung und Spielerzufriedenheit bei bestehenden Produkten, die Erweiterung des Game-Portfolios, die Produkterweiterung in dem mobilen Gaming Markt und die weitere globale Zielgruppenerschließung. Investitionen in die Infrastruktur sowie Steigerung der Kosteneffizienz werden ebenfalls stetig vollzogen. Damit erwartet die InnoGames ein langfristiges Umsatzwachstum bei positiver Ergebnismarge.

Innogames im Zahlencheck

2017: 160,3 Millionen Euro; 20,2 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2016: 129,8 Millionen Euro; 11,2 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2015: 103,2 Millionen Euro; 11,7 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2014: 81,8 Millionen Euro; 7,2 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2013: 64,7 Millionen Euro; 7,9 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2012: 45,7 Millionen Euro; 6,7 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2011: 27,1 Millionen Euro; 2,9 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2010: 21,2 Millionen Euro; 3,0 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2009: 10,5 Millionen Euro; 2,6 Millionen Euro (Jahresüberschuss)

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#DealMonitor - 1,4 Millionen für Schweizer Healthcare-Startup Xatena – Alle Deals des Tages

21. June 2019 - 18:00

Nach einem ruhigen Freitag, wohl dem Brückentag geschuldet, verabschieden wir uns ins Wochenende und werfen noch einen Blick auf die neusten VC-Deals im Lande. Alle Deals der letzten 24 Stunden gibt es auch heute wieder kompakt im aktuellen #DealMonitor.

INVESTMENTS

Xatena
+++ Nicht namentlich genannte Business Angel investieren 1,4 Millionen Euro in das Schweizer Health-Startup Xatena, eine Verkaufsplattform für Gesundheitspodukte, die Arztpraxen und Krankenhäusern die Möglichkeit gibt, Medizinprodukte anzubieten. Das Healthcare-B2B-Unternehmen wurde 2017 von Andreas Heizmann in Zürich gegründet. (Quelle: Gründerszene)

Valendo
+++ creditshelf, Anbieter einer Plattform für digitale Mittelstandsfinanzierung, hat mit dem in Berlin ansässigen fintech finleap eine rechtlich nicht bindende Absichtserklärung unterzeichnet. Gegenstand dieser Absichtserklärung ist unter anderem die Zusammenarbeit zwischen finleap und creditshelf bei der Kreditvergabe und der Erwerb sämtlicher Geschäftsanteile an der Valendo GmbH, das Teil des finleap fintech Ökosystems in Berlin ist. creditshelf wurde 2014 in Frankfurt am Main gegründet.

Climedo, ZyseMe
+++ Der Berliner Kapitalgeber WestTech Ventures verkündet in seinem aktuellen Newsletter eine ganze Reihe neuer Investments. Darunter die bekannten Investitionen in Circ, früher als Flash bekannt, Miles und Statice. Zudem investierte WestTech Ventures auch noch in das Berliner Startup ZyseMe, eine technische Lösung für maßgeschneiderte Klamotten, und das Münchner Unternehmen Climedo, eine Forschungsdatenbank.

Tipp: Die Deals der Vortage gibt es im #DealMonitor-Archiv.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #StartupTicker im Laufe des Tages alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): unsplash

#StartupTicker - Neue Vorwürfe in Sachen #EscortGate auf der Noah – Ohlala-Gründerin Poppenreiter packt aus

21. June 2019 - 13:45

+++ Drei Jahre nach #EscortGate gibt es neue Enthüllungen im Skandal um Escort-Frauen auf der Tech-Konferenz Noah. “Neue Details rücken jetzt Noah-Gründer Marco Rodzynek ins Zwielicht. Rodzynek und sein Partner, der Axel-Springer-Verlag, hatten Kenntnis und Verantwortung 2016 weit von sich gewiesen”, heißt es im manager magazin (Paywall). Zur Erinnerung: Pia Poppenreiter, die Gründerin des Escort-Startups Ohlala, nahm damals die Schuld komplett auf sich.

+++ Nun sagt Poppenreiter, “sie habe damals von Rodzynek den expliziten Auftrag erhalten, bis zu ‘400 Frauen’ für die Konferenzparty zu organisieren. Als Gegenleistung sei ihr ein kostenloser Bühnenslot auf der Noah in London versprochen worden”. Mit Bericht heißt es weiter: “E-Mails von Rodzynek und seinem Team, die dem manager magazin vorliegen, stützen Poppenreiters Darstellung”. Schon damals lag die Vermutung nahe, dass die Noah-Macher tiefer in #EscortGate verwickelt waren, als offiziell verkündet. Rodzynek bestreitet sämtliche Vorwürfe weiter. #EscortGate war 2016 ein enormer Imageschaden für die Noah – siehe “Noah, Springer, Ohlala, Peinlich“.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Stefan Kny (Gründermetropole Berlin)

#Interview - “Die größten Probleme haben wir beim Finden guter Software-Entwickler”

21. June 2019 - 12:55

Das Münchner Startup Ciara positioniert sich als Anbieter einer Vertriebsassistenten-Software für Inside-Sales-Mitarbeiter. UVC Partners, die Gründer Marcus Wolsdorf und Robert Haselsteiner (Interhyp) sowie die Unternehmer Christian Mangstl und Felix Haas investierten kürzlich einen Millionenbetrag in das Startup, das von Martin Heibel und Konstantin Krauss gegründet wurde. “Unser Geschäftsmodell ist ein ganz klassisches SaaS-Lizenzmodell, wobei wir Ciara aktuell kostenlos anbieten. Wir wollen so möglichst vielen Unternehmen – insbesondere auch wachsenden und vertriebsorientierten Startups – die Chance geben, unser Produkt im eigenen Inside Sales Team auszuprobieren”, erklärt Mitgründer Heibel das Konzept hinter Ciara. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Ciara-Macher außerdem über

Wie würdest Du Deiner Großmutter Ciara erklären?
Ciara ist ein digitaler Leitfaden für den Vertrieb. Wir helfen Verkäufern dabei, am Telefon die richtigen Fragen zu stellen, die passenden Antworten parat zu haben, nichts zu vergessen und so schneller erfolgreich zu sein.

Hat sich das Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Das Grundkonzept hat sich bislang nicht verändert: Wir wollen Inside Sales Teams mit interaktiven Leitfäden, erprobten Playbooks und intelligenter Einwandbehandlung dabei helfen, ihre Verkaufsgespräche am Telefon zu strukturieren und so Erfolg und Produktivität zu steigern. Das reduziert 1:1-Trainingskosten, verkürzt Onboardingzeiten für neue Mitarbeiter und erlaubt es, Inside Sales Teams schnell zu skalieren, ohne dabei Kompromisse bei Qualität und Conversion Rates machen zu müssen. Zugleich lernen wir derzeit sehr viel von unseren Nutzern: Wir bieten unseren Kunden einen komplett kostenlosen Zugang zu Ciara. So erhalten wir wertvolles Feedback, das wir direkt in die Produktentwicklung einfließen lassen können. Wir verstehen inzwischen sehr genau, welche Inhalte in Vertriebsgesprächen wann und in welcher Form gebraucht werden, wie die ideale Nutzerführung aussieht und auch wie das bestmögliche Zusammenspiel zwischen dem Ciara-Assistenten und dem CRM in den Sales-Organisationen aussehen muss.

Wie funktioniert denn euer Geschäftsmodell?
Unser Geschäftsmodell ist ein ganz klassisches SaaS-Lizenzmodell, wobei wir Ciara aktuell komplett kostenlos anbieten. Wir wollen so möglichst vielen Unternehmen – insbesondere auch wachsenden und vertriebsorientierten Start-ups – die Chance geben, unser Produkt im eigenen Inside Sales Team auszuprobieren.

Wie genau hat sich Ciara seit der Gründung entwickelt?
Ciara haben Konstantin Krauss und ich Ende 2018 gegründet. Wir hatten das große Glück, dass wir sehr früh Investoren mit unserer Idee begeistern konnten. Von Januar bis April dieses Jahres haben wir uns sehr stark auf die Entwicklung der ersten Produktversion konzentriert, mit der wir im Mai dann offiziell an den Start gegangen sind. In den ersten vier Wochen haben wir 350 Nutzer gewinnen können – und das ohne nennenswertes Marketing. Das bekräftigt uns in der Überzeugung, dass wir mit dem Ciara-Assistent ein echtes Kundenproblem lösen können. Unsere nächsten Schritte liegen darin, unser Produkt schnell weiterzuentwickeln und weitere Kunden zu gewinnen. Im Juli starten wir zudem unser US-Geschäft.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Ciara inzwischen?
Wir fokussieren uns mit einem kleinen Team von derzeit unter 10 Personen darauf, die wesentlichen Dinge richtig zu machen: Ein gutes Produkt zu bauen, unsere Kunden zu erreichen, ein gutes Onboarding zu liefern, Ciara in den Inside Sales Teams zu etablieren und unseren ersten Kunden sehr gut zuzuhören. Das ist uns in den vergangenen Monaten gelungen. Erst im nächsten Schritt des Unternehmensaufbaus werden wir in weiteres Wachstum, insbesondere mehr Mitarbeiter, investieren.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
So richtig schief gegangen ist – noch – nichts. Das hat sicher in erster Linie mit unserer jungen Unternehmensgeschichte zu tun. Die größten Probleme hatten und haben wir derzeit beim Finden guter Software-Entwickler. Obwohl Konstantin und ich über Jahre in der Softwareindustrie tätig waren, fällt es uns nicht leicht, die besten Tech Talente zu erreichen. Der Markt ist in den deutschen Gründerzentren hart umkämpft. Daher bieten wir inzwischen ein Referral-Programm an und bitten jeden in unserem Netzwerk um Empfehlungen.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Ich glaube es ist uns wirklich gut gelungen, zum Launch von Ciara den Nutzen und den Wert unseres Produkts zu kommunizieren. Dass wir binnen eines Monats mehrere hundert Nutzer auf der Plattform haben, ist sicher auch ein Ergebnis der klaren Produktpositionierung. Auch würde ich wieder so früh Geld aufnehmen. Wir sind in einem sehr kompetitiven Umfeld unterwegs, in dem wir keine Zeit verlieren wollen. Da hilft es, von Anfang an gezielt investieren und starke Talente ins Team holen zu können.

Wo steht Ciara in einem Jahr?
Unser Ziel ist es, mit Ciara einen Assistenten zu liefern, den jeder einzelne Sales-Mitarbeiter morgens als erstes startet, weil er seine Telefonate und seinen Arbeitstag perfekt unterstützt. Das ist es, was uns als Team täglich antreibt. Mit Ciara wollen wir ein global erfolgreiches Unternehmen aufbauen. Das wird eher 10 Jahre dauern, aber wir hoffen, dass wir nächstes Jahr sagen können, auf einem guten Weg dorthin zu sein.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#Podcast - Insider-Infos zum McMakler-Investment #EXKLUSIV

21. June 2019 - 11:00

+++ Target Global, Israel Growth Partners und einige Bestandsinvestoren investierten gerade 50 Millionen Euro in McMakler, ein Berliner Makler-Startup. Das kommunizierte Investment enthält frisches und bereits investiertes Geld (Convertible). Die Unternehmensbewertung soll bei rund 230 Millionen Euro gelegen haben. Schon im März war im Markt zu hören, dass einige Top-Geldgeber nicht in McMakler investieren wollten – vor allem wegen der hohen Burnrate des Unternehmens.

+++ Das Unternehmen, das in Deutschland, Österreich und Frankreich aktiv ist, wurde 2015 von Hanno Heintzenberg, Felix Jahn und Lukas Pieczonka gegründet.  Der Aufbau von McMakler kostete bis Ende 2017 bereits rund 11,6 Millionen Euro. Was bei der enormen Anzahl an Mitarbeitern, über 550, nicht überrascht. Derzeit ist die Jungfirma in Deutschland, Österreich und Frankreich aktiv. Geld für weitere Wachstumsjahre ist noch vorhanden. Details zum Investment gibt es nur im aktuellen ds-Podcast Startup-Insider.

Startup-Insider #44 – McMakler

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr ganz leicht bei SoundCloud abonnieren und abspielen. Ansonsten bei Spotify und iTunes zuhören.

Anregungen bitte an podcast@deutsche-startups.de. Hier entlang zu unserem anonymen Briefkasten.

Foto (oben): Shutterstock

 

 

#Zahlencheck - Extrem maues Umsatzwachstum – gerade einmal 1,4 % – bei Searchmetrics

21. June 2019 - 8:50

Ein heftiger US-Patentstreit führte bei Searchmetrics, einem Anbieter einer beliebten Search- und Content-Performance-Plattform, zuletzt zu einem Verlust in Höhe von 14,4 Millionen Euro. Das Verfahren ist noch immer nicht abgeschlossen, erstinstanzlich konnte sich Searchmetrics aber bereits vor Gericht durchsetzen. “Die Gesellschaft geht nicht davon aus, dass das Einspruchsverfahren die Gesellschaft wesentlich beeinflusst”, heißt es dazu im Jahresabschluss 2017.

Nun aber ein Blick auf die Zahlen für 2017: Searchmetrics erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Umsatz in Höhe von 19,8 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 19,5 Millionen. Searchmetrics wächst somit kaum noch! “Der Umsatz wurde durch einen Umsatzrückrückgang in Höhe von € 2,0 Mio. im Geschäftsbereich OEM negativ beeinflusst. Im übrigen Kerngeschäft Software wurde der Umsatz um 18 % auf € 18,2 Mio. gesteigert”, teilt das Unternehmen zu mageren Wachstum mit. Das Fazit für 2017 ist aber dennoch positiv: “Insgesamt kann die Gesellschaft auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurückblicken. Searchmetrics GmbH zeigt weiterhin eine positive Umsatzentwicklung, weist ein positives operatives EBITDA exklusive außergewöhnlicher Rechtsberatungskosten aus und konnte einen über den Erwartungen liegenden Vermarktungsstart des neuen Produktes, Searchmetrics Content Experience erzielen. Die Kosten haben sich auch innerhalb der Erwartungen entwickelt. Innerhalb von sieben Monaten hat das Unternehmen erfolgreich zwei weitere Wachstumsfinanzierungsrunden bis Januar 2018 durchgeführt, welche die kontinuierliche Unterstützung des Gesellschafterkreises erneut unterstreicht”. Konkret flossen dabei 4,5 Millionen in Searchmetrics. Zudem sicherte sich die Jungfirma eine Kreditfinanzierung in Höhe von 2,5 Millionen.

Der Jahresfehlbetrag von Searchmetrics lag 2017 bei 2,3 Millionen. Insbesondere bei den Personalkosten sparte das Unternehmen einige Kosten ein. “Aufgrund von Veränderungen der Mitarbeiterstruktur sind die Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um € 0,2 Mio. auf € 12,5 Mio. leicht gesunken. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter betrug während des Geschäftsjahres 2017 im Durchschnitt 153 Personen (Vorjahr: 160)”, teilt die SEO-Firma mit.

Für das inzwischen abgelaufene Jahr 2018 plante das Unternehmen einen “Jahresgewinn von € 1,1 Millionen”. Im Jahresabschluss heißt es weiter: “Für das Jahr 2019 wird von einer weiteren deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse unter Beibehaltung eines positiven Jahresergebnisses ausgegangen”. Klingt nach einem Plan!

Fakten aus dem Jahresabschluss 2017
* Der Umsatz der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 2017 € 19,8 Mio. (Vorjahr: € 19,5 Mio.). Das entspricht einer Verbesserung von 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz wurde durch einen Umsatzrückrückgang in Höhe von € 2,0 Mio. im Geschäftsbereich OEM negativ beeinflusst. Im übrigen Kerngeschäft Software wurde der Umsatz um 18 % auf € 18,2 Mio. gesteigert. Es konnten neben dem Gewinn einer Reihe von Neukunden vor allem auch die Geschäftsbeziehungen zu Bestandskunden vertieft und ausgeweitet werden. Der Trend bezüglich Internetverkäufen, direkt und indirekt, steigt weiterhin. In Deutschland waren in 2017 81 % von der Bevölkerung Internet Nutzer, eine Steigerung um 2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. 17
* Insgesamt kann die Gesellschaft auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurückblicken. Searchmetrics GmbH zeigt weiterhin eine positive Umsatzentwicklung, weist ein positives operatives EBITDA exklusive außergewöhnlicher Rechtsberatungskosten aus und konnte einen über den Erwartungen liegenden Vermarktungsstart des neuen Produktes, Searchmetrics Content Experience erzielen. Die Kosten haben sich auch innerhalb der Erwartungen entwickelt. Innerhalb von sieben Monaten hat das Unternehmen erfolgreich zwei weitere Wachstumsfinanzierungsrunden bis Januar 2018 durchgeführt, welche die kontinuierliche Unterstützung des Gesellschafterkreises erneut unterstreicht.
* Auch wenn die Finanzlage (planmäßig) einen negativen Kapitalfluss für das Geschäftsjahr widerspiegelt, konnte die Gesellschaft jederzeit im Geschäftsjahr ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen und rechnet damit, auch künftig ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. In der Bilanz per 31. Dezember 2017 befinden sich nachrangige Gesellschafterwandeldarlehen in Höhe von € 11,9 Mio. Insgesamt entspricht die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage den gesetzten Erwartungen.
* Auf Basis des Geschäftsplans für das Jahr 2018 wird ein Jahresgewinn von € 1,1 Mio. erwartet und das Erreichen des Break Even ab dem Monat Mai 2018. Für das Jahr 2019 wird von einer weiteren deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse unter Beibehaltung eines positiven Jahresergebnisses ausgegangen.
* Die erforderliche Liquidität zur Umsetzung des Geschäftsplanes ist durch eine erfolgreiche abgeschlossene Wachstumsfinanzierungsrunde im Januar 2018 hinterlegt. Die Gesellschafter Holtzbrinck Digital GmbH, IRIS Capital Fund III FPCI, OP Ventures Growth I FPCI, Verdane Capital IX (E) AB und Verdane Capital IX (D) AB investierten dabei insgesamt zusätzliche € 4,5 Mio. Die Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister ist am 17. Januar 2018 erfolgt.
* Die Geschäftsführung hat darüber hinaus auch die Aufstockung alternativer Finanzierungsinstrumente sondiert, um ggf. einen zusätzlichen Puffer für künftiges Wachstum aufzubauen. Im Ergebnis hat die Gesellschaft am 3. Mai 2018 erfolgreich einen zusätzlichen Finanzierungsrahmen in Höhe von bis zu € 2,5 Mio. mit KREOS Capital V Limited, London/England, vereinbart.
* Nach dem Geschäftsplan für die Jahre bis 31. Dezember 2019 wird die zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 bestehende bilanzielle Überschuldung von € 14,3 Mio. durch die Kapitalerhöhungen im Januar 2018, der geplanten Ergebnisentwicklung sowie der Umwandlung von Wandeldarlehen der Gesellschafter in Höhe von € 13,2 Mio. im August 2019 beseitigt sein.

Searchmetrics im Zahlencheck

2017: 19,8 Millionen Euro (Umsatz); 18,8 Millionen Euro (Rohergebnis); 2,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 19,5 Millionen Euro (Umsatz); 18,6 Millionen Euro (Rohergebnis); 14,4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 15,3 Millionen Euro (Umsatz); 3,0 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 2,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2013: 2,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2012: 4,6 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2011: 4,0 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#StartupTicker - Der 1. FC Köln sucht wieder richtig geile Startups

20. June 2019 - 16:02

Im Frühjahr dieses Jahres ging die erste Runde des Accelerator-Programms des 1. FC Köln erfolgreich zu Ende. Der Preis für das beste Startup ging an Kiss My Score. Für den besten Pitch wurde das Startup As Good As Pros geehrt. Nun geht das Programm zur Förderung von Sport-Startups in die nächste Runde. Ab sofort können sich junge Unternehmen aus dem Sportbereich für das neue Programm des HYPE SPIN Accelerators bewerben. Unter dem Motto “Do you have what it takes?” – “Hast du das Zeug dazu?” startet das viermonatige Programm im September 2019. Bewerbungsschluss ist diesmal der 30. August 2019.

Worum geht es?

Ziel des Programms ist die Entwicklung und Förderung innovativer Ideen von kreativen Köpfe auf dem Sportmarkt. Dabei unterstützt der Kölner Fußballverein junge Unternehmen durch gezielte Zusammenarbeit mit HYPE Sports Innovation, einer Plattform, die Sportinnovationen weltweit verbindet und das gesamte Angebot mit dem Hype-Capital-Fond für Investitionsmöglichkeiten abschließt. Die Startups erhalten Zugang zur internationalen Sportwelt und zur Fußball-Bundesliga, zu Methoden, die ihrer unternehmensinternen Weiterentwicklung dienen, das Mentoringangebot durch Sport-Tech-Experten in Anspruch nehmen und sich einen Platz beim Startup-Inkubator und -Accelerator STARTPLATZ sichern.

Kölle is e jeföhl – #Köln


In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit über 650 Start-ups, 25 Gründerzentren, attraktiven Investoren und zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt vom Digital Hub Cologne und der Stadt Köln.

Foto (oben): Shutterstock

#Übersicht - Startbase: Weitere 17 machen mit!

20. June 2019 - 15:06

Mit der Startup-Datenbank Startbase wollen es der Bundesverband Deutsche Startups und die Gruppe Börse Stuttgart ermöglichen, dass Unternehmen und Investoren schnell und unkompliziert Startups aus bestimmten Bereichen finden können. Startbase ist dabei eine Weiterentwicklung der seit 2017 bestehenden Datenbank VentureZphere.

Startups mit Sitz in Deutschland können sich schon jetzt auf VentureZphere registrieren, die Plattform wird im Sommer in Startbase überführt. Auch Corporates und Investoren haben die Möglichkeit, ein Profil anzulegen. Schon jetzt nutzen etliche Startups, Unternehmen und Investoren die Chance und tragen sich bei Startbase ein. Hier eine Übersicht der aktuellen Neuanmeldungen.

Geospin GmbH
Industry: Automotive, Logistics & Mobility, Energy & Electricity, Finance & Insurance, IT and Communications
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Freiburg

HEYDELBERGER
Industry: Consulting, IT and Communications, Life Science & Healthcare
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2B, B2G
Ort: Bammental

Enjoy Trading UG
Industry: Other
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2C, B2B, B2G
Ort: Arnstorf

eclipso Mail & Cloud
Industry: IT and Communications, Other, Security
Company Stage: Growth Stage
Customer Focus: B2C, B2B
Ort: Bayreuth

KIRAMIGA – beyond relocation
Industry: Education, Human Resources, Life Science & Healthcare
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2C, B2B
Ort: Stuttgart

Quick Turn Studio GmbH
Industry: IT and Communications
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Berlin

Lumoview Building Analytics GmbH
Industry: Construction/Real Estate
Company Stage: Pre-Seed Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Köln

Carbon Mobile GmbH
Industry: IT and Communications
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2C
Ort: Berlin

eversity
Industry: Sports & Amusement/Gaming incl. Online
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2C, B2B
Ort: Dortmund

NichtraucherHelden.de
Industry: Life Science & Healthcare
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus:B2C, B2B
Ort: Stuttgart

Arox Solutions GmbH
Industry: Consulting, Education, IT and Communications, Sports & Amusement/Gaming incl. Online, Tourism
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2C, B2B, B2G
Ort: Trippstadt

Hamburg Applications MES
Industry: Life Science & Healthcare
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2C, B2B
Ort: Hamburg

Futora Marketing GmbH
Industry: Construction/Real Estate, IT and Communications
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Fürstenfeldbruck

KlickOwn AG
Industry: Finance & Insurance
Company Stage: Seed Stage
Customer Focus: B2C
Ort: Hamburg

LadyBWell – THE BREAST HEALTH PEOPLE
Industry: Life Science & Healthcare
Company Stage: Pre-Seed Stage
Customer Focus: B2B
Ort: Düsseldorf

Futulab GmbH
Industry: Other
Company Stage: Startup Stage
Customer Focus: B2C, B2B
Ort: München

CONTURN Forward Data Science GmbH
Industry: Consulting, Tourism
Company Stage: Pre-Seed Stage
Customer Focus: B2C, B2B, B2G
Ort: Frankfurt a.M.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#Podcast - Insider-Infos zum Millionen-Investment in Infarm #EXKLUSIV

20. June 2019 - 13:00

+++ Das Berliner Urban Farming-Startup Infarm konnte gerade 88 Millionen Euro einsammeln – insbesondere von Atomico. Rund 30 Millionen Euro davon fließen in das Unternehmen. Beim Rest des kommunizierten Investments handelt es sich um Fremdkapital, wohl zur Vorfinanzierung der Infarm-Farmen. Das Unternehmen entwickelt eine innovative Technikeinheit im Bereich City Farming. Diese Installation ermöglicht es Privat- und Business-Kunden das ganze Jahr über, Obst und Gemüse anzupflanzen.

+++ Das Berliner Unternehmen wird von Erez Galonska, Guy Galonska, Osnat Michaeli geführt. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bereits über 200 Farmen in den Läden sowie 150 Farmen in Logistikzentren installiert; monatlich werden dort 150.000 Pflanzen geerntet. In Europa etwa kooperiert das Startup mit Lebensmittelhändlern wie Edeka, Metro, Intermarche, Auchan, Selgros und Amazon Fresh. Details zum Investment gibt es nur im aktuellen ds-Podcast Startup-Insider.

Startup-Insider #44 – Infarm

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr ganz leicht bei SoundCloud abonnieren und abspielen. Ansonsten bei Spotify und iTunes zuhören.

Anregungen bitte an podcast@deutsche-startups.de. Hier entlang zu unserem anonymen Briefkasten.

Foto (oben): Shutterstock

#StartupTicker - Oliver Samwer hat die Schnauze voll! Rocket Internet soll von der Börse

20. June 2019 - 9:45

+++ Der Börsengang von Rocket Internet war einer der größten Fehler, den Oliver Samwer in den vergangenen Jahren gemacht hat. Die mehr oder weniger transparente Welt der Quartalsberichte, Hauptversammlungen und Veröffentlichungen passte von Anfang an nicht zu Rocket Internet, das in seiner langen Geschichte nun wirklich nicht als offen kommunizierendes Unternehmen aufgefallen ist. Und auch seit dem Börsengang bietet der Internet-Investor, der nun auch in Immobilien investiert, nun einen sehr begrenzten Einblick in seine zahlreichen Beteiligungen.

+++ Nun hat Raketenmann wohl die Schnauze voll von der Börse, er plant Rocket Internet von der Börse zu nehmen – wie das manager magazin berichtet (Paywall). Als wahrscheinlichste Option gilt aktuell, dass das Unternehmen so viele Aktien wie möglich zurückkauft, Samwer selbst allerdings nicht verkauft”, heißt es im Bericht weiter. Oliver Samwer hält derzeit 44 % an Rocket Internet.

Tipp: Oliver Samwer sagt: “Jetzt können Sie mich Vollidiot nennen” – Sollen wir wirklich?

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Rocket Internet

#Lesenswert - 10 absolut lesenswerte Startup-Good Reads

20. June 2019 - 9:02

Mit der Rubrik Lesenswert bietet deutsche-startups.de in Kurzform einen schnellen Überblick über aktuelle Meldungen, Artikel, Reportagen, Interviews und Hintergrundstorys zu Web- und Gründergeschichten, die andere deutsche und englischsprachige Medien oder Blogs verfasst und veröffentlicht haben. Den kompletten Artikel gibt es dann nur auf den jeweils verlinkten Medien aus aller Welt.

Betterchange
100-Millionen-Bewertung zum Start – das plant Finleap für den Check24-Rivalen
Der Company Builder Finleap sucht für sein neues Vergleichsportal bis zu 40 Millionen Euro. Auch das Führungsteam steht nun fest.
Gründerszene

Opinary
Gründerin Pia Frey: “Als Frau hat man es in Start-ups schwerer”
Pia Frey ist die Gründerin von Opinary und beschäftigt mittlerweile 60 Leute. Sie arbeitet immer. Doch im Flugzeug könne sie abschalten, erzählt sie im Podcast.
Zeit Online

Photoshopped
This Picture Featuring 15 Tech Men And 2 Women Looked Doctored. The Women Were Photoshopped In.
Last week, men’s lifestyle magazine GQ published this photo of Silicon Valley executives including LinkedIn founder Reid Hoffman and Dropbox CEO Drew Houston from their pilgrimage to a small village in Italy to visit Brunello Cucinelli, a luxury designer famous for his $1,000 sweatpants. But if you think something looks a little off in this photo, you’re right: A BuzzFeed News “investigation” reveals that two women CEOs, Lynn Jurich and Ruzwana Bashir, were photoshopped into what was originally a photo featuring 15 men.
BuzzFeed.News

Generation Z
„Die Akzeptanz, irgendwo zu warten, geht gegen Null“
Eine neue Generation von Konsumenten setzt den Handel unter Druck, sich neu zu erfinden. Massenangebote verlieren an Attraktivität. Dagegen suchen nicht nur junge Kunden immer stärker nach Individualität, einer eigenen Handschrift und stellen Marken die Glaubwürdigkeitsfrage. Ein Gespräch mit dem Markenkenner und Store Designer Karl Schwitzke.
WirtschaftsWoche

Rocket Internet
„Wir haben Angst vor Rocket Internet“
Berlins Wohnungsmarkt sorgt für Wirbel: Debatten um Enteignungen von Wohnungsgesellschaften, eine Deckelung der Mieten und nun Rocket Internet. Die Start-up-Schmiede kauft nebenbei Immobilien. Das macht Mietern Angst.
WirtschaftsWoche

Social Networks
The most popular social media networks each year, gloriously animated
Considering social media’s global impact (hello Trump and Brexit), it’s strange to think just how young the medium is. Hell, before the early 2000s, if you wanted to reconnect with a long-lost friend, you’d have to go full detective to find their contact details. But nowadays? You just need to whack their name in Facebook (or, heaven forbid, LinkedIn) and they’ll pop right up.
TNW

Getyourguide
Zwei Berliner revolutionieren, wie wir reisen
Erlebnisse statt Souvenirs: Johannes Recks Start-up macht es Reisenden einfach, Aktivitäten zu buchen. Das ist Investoren 484 Millionen Euro wert.
Der Tagesspiegel

VCs
How do VCs make money?
I’ve written a little bit before about how venture capitalists (VCs) make money. But I’ve never quite spelled it out, and in this post I’ll do just that. I think it’s useful to understand this — certainly for anyone who is an aspiring future VC — but even for entrepreneurs, because it helps to understand the mindset of people you’re pitching.
Elizabeth Yin

Dax-Managergehälter
Zalando-Chefs verdienen fast doppelt so viel wie Dax-Topverdiener McDermott
Die deutschen Managergehälter sind oft intransparent. Ein neues Gesetz soll mehr Klarheit schaffen. In manchen Unternehmen gibt es schon amerikanische Verhältnisse.
Handelsblatt

Silicon Valley
Das sind die erfolgreichsten Deutschen im Silicon Valley
Zehntausende Deutsche arbeiten im Technologieparadies Kaliforniens, viele von ihnen in Schlüsselpositionen. Sie lockt der Glaube, dass sich jedes Problem der Welt lösen lässt.
Capital

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#Podcast - Startup-News #5 – Exporo – Seven Senders – scoutbee – YFood – JimDrive – Soul Zen – Researchgate – tado

19. June 2019 - 21:00

Im ds-Podcast Startup-News spricht ds-Chefredakteur Alexander Hüsing regelmäßig über die wichtigsten Neuigkeiten aus der Szene. Und zwar ungeschnitten und ungefiltert. Hier wieder die wichtigsten Startup- und Grownup-News, die wirklich jeder mitbekommen haben sollte. Unter dem Podcast sind alle Themen auch verlinkt. Pro Ausgabe erreicht der ds-Podcast Startup-News derzeit über alle Plattformen hinweg mehr als 4.000 Hörer.

Startup-News #5 – Der News-Podcast von ds

Startup-News #5 – Unsere Themen

* 43 Millionen Euro für Hamburger Fintech Exporo
* 16 Millionen für Berliner Logistik-Startup Seven Senders 
12 Millionen Dollar für Würzburger KI-Startup scoutbee
* Millionen für Trinkmahlzeit YFood – bekannt aus #DHDL
* Hintergrund-Infos zu Adjust, Infarm und McMakler
* Der unglaubliche (und millionenschwere) Boom der Logistik-Startups
* Stuttgarter ADAC-Killer JimDrive steht vor dem Aus
Soul Zen – von Rocket mit Millionen finanziert – steht vor dem Aus
* Researchgate-Umsatz steigt um 107 % – Verlust nun bei 12,4 Millionen
* tado steigert Umsatz kräftig – Jahresfehlbetrag aber wieder bei mehr als 11 Millionen

Tipp: Alle Podcasts von deutsche-startups.de findet ihr in unserem Podcast-Ressort.

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr ganz leicht bei SoundCloud abonnieren und abspielen. Ansonsten bei Spotify und iTunes zuhören.

Anregungen bitte an podcast@deutsche-startups.de. Hier entlang zu unserem anonymen Briefkasten.

Foto (oben): Shutterstock

#Jobs - Hier gibt`s 13 interessante digitale Jobs in Köln

18. June 2019 - 16:09

Am Ende des Tages entscheidet das Team über den Erfolg eines Startups. Mit unserer Rubrik Startup-Jobs wollen wir euch helfen, die richtigen Leute auf eure Firma aufmerksam zu machen. Und andererseits Menschen, die in einem Startup arbeiten möchten, die Suche nach der richtigen Firma erleichtern.

Mit über 650 Startups, 25 Gründerzentren, attraktiven Investoren und zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der schönen Rheinmetropole. Hier einige megaspannende Digital-Jobs in Köln.

FinSystems
SAP FI/CO Consultant (m/w/x)

DIS AG
SEO Manager (m/w/d)

DocCheck AG
Online Marketing Manager (m/w/d)

REWE Group
Prozess- und Projektmanager (m/w/d) Stammdaten

FoodPLUS
Website Manager (m/w/d)

OVH GmbH
Digital Marketing Specialist (m/f/d)

GreenPocket
Full Stack Java-Entwickler (m/w/d)

REWE digital
Associate (m/w/d) Master Data Management

OBI Group
Lead Product Owner CRM (m/w/d)

REWE digital
Web App Security Engineer (m/w/d)

Ströer
Projektmanager (w/m/x) & Support Salesforce

Dyson
Digital Marketing Manager – Search (m/f/d)

TUBE ONE Networks
Social Advertising Manager (m/w/x)

Kölle is e jeföhl – #Köln


In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit über 650 Start-ups, 25 Gründerzentren, attraktiven Investoren und zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt vom Digital Hub Cologne und der Stadt Köln.

Foto (oben): Shutterstock

#Gastbeitrag - Als Startup nach China? Risiken und Chancen einer Expansion

18. June 2019 - 13:10

Der Schritt, als Startup eine Expansion nach China zu starten, ist ein großes Projekt. Wahrscheinlich größer als bei jedem anderen Land der Welt. Damit steht für ein junges Unternehmen viel auf dem Spiel – sowohl was Risiken betrifft, aber definitiv auch hinsichtlich der Chancen, die sich bieten. Was davon am Ende überwiegt, muss jedes Startup für sich und seine Branche individuell ausloten – eine Pauschalempfehlung gibt es dabei nicht. Als Hilfestellung, die richtige Entscheidung für sich zu treffen, stelle ich in diesem Artikel einmal einige wichtige Aspekte vor, die man als Gründer nicht außer Acht lassen sollte.

Chancen

1) Der Markt ist mit 1,4 Milliarden Menschen riesig und China ist auf dem Weg, zur größten Volkswirtschaft der Welt zu werden. Wenn eine Sache Fahrt aufnimmt, dann explodiert sie in einem Ausmaß, das zum Beispiel in Europa niemals möglich wäre. Auf dieses Tempo und die entsprechenden Maßnahmen muss man vorbereitet sein!

2) Dinge lassen sich richtig schnell erledigen. Gerade wenn Hardware-Entwicklung eine Rolle spielt, bekommen chinesische Firmen einen Prototypen innerhalb von Stunden oder Tagen zum Laufen, anstatt Wochen oder Monate.

3) Sowohl die chinesische Bevölkerung als auch die Geschäftswelt sind sehr digital-affin. Man probiert neue Dinge gerne und deutlich ungehemmter aus – es gibt zum Beispiel keinerlei Bedenken beim Thema Datenschutz.

4) Die staatlichen Fördermöglichkeiten sind enorm. Wenn die Führung sich zu etwas comittet, beispielsweise beim Thema Digitalisierung oder KI, werden regulatorische oder finanzielle Beschränkungen in atemberaubender Geschwindigkeit aus der Welt geschafft.

5) Der Abenteuer- und Lernfaktor für den Gründer ist enorm. Selbst wenn das Projekt China-Expansion scheitern sollte, ist der Erfahrungsgewinn groß und kann mit Sicherheit bei späteren Projekten von großem Nutzen sein.

Risiken

1) Die Sprachbarriere ist in China ganz besonders hoch. Das erfordert oft gute Nerven, personelle Unterstützung und macht die Sache nochmal komplizierter, als es durch die weite Entfernung und die kulturellen Unterschiede ohnehin schon ist.

2) Vor allem im B2B-Geschäft dauert es relativ lange und erfordert viel Einsatz, beim Gegenüber Vertrauen aufzubauen. Darauf muss man sich einlassen und darf nicht die Geduld verlieren. Während sich in Deutschland zum Beispiel Marktteilnehmer viel eher vertrauen, ist der Default-Modus in China Misstrauen.

3) Durch die schnell wachsende Wirtschaft sind Entwickler und andere Techniker noch begehrter als in Deutschland, was die Preise in den Startup-Hochburgen wie Shanghai oder Shenzhen in schwindelerregende Höhen treibt. Das richtige Personal zu finden und dann an sich zu binden, ist damit eine enorme Herausforderung.

4) Gründer müssen sich darauf einstellen, dass ein Geschäftsmodell, das sichtbar gut funktioniert, sehr wahrscheinlich in atemberaubender Geschwindigkeit kopiert wird. Da hilft nur eines: noch schneller laufen.

5) China ist gegenüber seinen Bürgern ein paranoider Überwachungsstaat und keine rechtsstaatliche Demokratie. Diesen Fakt muss man hinnehmen. Der Versuch, seine China-Expansion zur politischen Missionierung und Verbreitung westlicher Werte zu nutzen, wird sicher scheitern und das eigene Geschäft einschränken oder sogar unmöglich machen.

6) Die operative Logistik, zum Beispiel das Schreiben einer einfachen Rechnung oder Import-Formalitäten, sollte nicht unterschätzt werden. China stellt Deutschland als vermeintlich besonders bürokratisches Land oft in den Schatten.

Fazit

Wie schon gesagt, muss jedes Startup am Ende für sich abwägen, welche dieser Vor- und Nachteile schwerer wiegen und ob, beziehungsweise zu welchem Zeitpunkt der Schritt nach China der richtige ist.

Unabhängig davon sei abschließend aber noch folgender, vielleicht wichtigster Punkt gesagt: Eine Expansion nach China ergibt nur dann Sinn, wenn das eigene Geschäftsmodell zu Hause bereits wirklich funktioniert. China erfordert über einen gewissen Zeitraum (mindestens 1-2 Jahre) volle Aufmerksamkeit und Kapazitäten des Gründers und lässt kaum Energie für den Heimatmarkt. Wer nach China geht, daheim aber noch nebenher seine Hausaufgaben (nach-)machen muss, wird vermutlich nicht nur in China, sondern gleichzeitig auch noch am heimischen Markt scheitern.

Über den Autor
Patrick Theobald ist Mitgründer von Peakboard. Das Stuttgarter Startup hat derzeit ein Auge auf China geworfen.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#Hintergrund - Der unglaubliche (und millionenschwere) Boom der Logistik-Startups

18. June 2019 - 8:50

Neben E-Scootern un Cannabis ist Logistik derzeit das Thema der Stunde in der deutschen Startup-Szene. Zahlreiche Startups und Grownups versuchen derzeit das wichtige Thema Logistik in all seinen Facetten und mit all seinen Herausforderungen zu bearbeiten. Das junge Startup Fliit vermittelt Transportfahrten für Lebensmittel. Seven Senders wiederum positioniert sich als Paketversand-Plattform für den europäischen Raum. FreightHub dagegen versucht die klassische Welt der Speditionen zu digitalisieren.

Die vielen Logistik-Startups im Lande sammelten zuletzt auch richtig viel Geld ein. Das Segment ist somit im doppelten Sinne richtig heiß. Allein in die nachfolgenden Startups und Grownups flossen zuletzt mehr als 50 Millionen Euro. Insbesondere FreightHub entwickelte sich dabei zuletzt zum absoluten Logistik-Überflieger. Vom Wettbewerber InstaFreight war dagegen schon lange nichts mehr zu hören. Das Startup sammelte zuletzt 2017 offiziell Geld ein.

Carrypicker
Das Hamburger Startup Carrypicker, das von Andreas Karanas gegründet wurde, will Lastwagen effizienter auslasten und fahren lassen. “In Bruchteilen von Sekunden errechnet Carrypicker die jeweils beste Lösung für die Disposition von Transportgütern auf der Straße. Dadurch sind erhebliche Effizienzsteigerungen möglich”, teilt die Jungfirma mit. Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) investierte über sein Förderprogramm mFUND kürzlich 2,4 Millionen Euro in Carrypicker.

codept
Der Berliner Logistik-Inkubator und -Investor Beam investierte kürzlich einen ungenannten Betrag in das junge Berliner Startup codept, eine Logistik-API. Das Unternehmen wurde von Jonas Grunwald, früher Contorion, und Felix Ostwald, früher Zalando und Otto, gegründet. Hinter Beam steckt der westfälische Mittelständler Beumer, ein Hersteller von Sortier- und Transportanlagen. Das Team wird von Robert Bach, Mitgründer von Coffee Circle, geführt.

Fliit
Carsten Maschmeyer und die Reederei Maersk investierten kürzlich 10 Millionen Euro in das Berliner Lebensmittel-Logistik-Unternehmen Fliit. Das Startup, das Transportfahrten für Lebensmittel vermittelt und einen monatlichen Umsatz von einer knappen Million Euro generiert, wurde 2016 von Flavio Alari gegründet. Mit dem frischen Kapital plant Fliit im Ausland zu expandieren und die Entwicklung der digitalen Plattform voranzutreiben.

FreightHub
Rider Global, Maersk Growth, Northzone, Global Founders Capital (GFC) und Cherry Ventures investierten kürzlich beachtliche 30 Millionen US-Dollar in FreightHub, ein Speditionsdienstleister aus Berlin. Das Unternehmen wurde 2016 von Ferry Heilemann, Erik Muttersbach, Michael Wax und Fabian Heilemann gegründet. Mit dem frischen Investment plant FreightHub neben den technologischen Investitionen seinen Standort in Asien auszubauen.

sennder
Der bekannte US-Investor Accel investierte kürzlich in das Berliner Logistik-Startup sennder. Auch die Altinvestoren Holtzbrinck Ventures, Scania und Project A waren bei der letzten Investmentrunde dabei. Insgesamt floss dabei ein zweistelliger Millionenbetrag in das junge Unternehmen, das von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet wurde. Das Logistikstartup aus Berlin verbindet über seine Softwareplattform Händler und Transportunternehmen.

Seven Senders
Digital+Partners und btov Partners investierten kürzlich 16 Millionen Euro in Seven Senders, eine Paketversand-Plattform für den europäischen Raum, die seinen Kunden durch eine Tracking- und Monitoringlösung Transparenz im Versandprozess anbietet. Mit dem frischen Investment plant das Unternehmen, das 2015 in Berlin von Johannes Plehn und Thomas Hagemann gegründet wurde, das Wachstum und die internationale Expansion voranzubringen.

Shipsta
Der Frühphaseninvestoren RTP aus Russland und Mangrove aus den USA investierten kürzlich einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in das Shipsta, ein von Christian Wilhelm in Luxemburg gegründetes Unternehmen, das Frachtaufträge vermittelt. Das frische Kapital soll genutzt werden, um die Mitarbeiterzahl von knapp 40 zu verdoppeln und das Angebot zu einem Marktplatz auszubauen.

Synfioo
btov Partners und Senovo investierten kürzlich 2,5 Millionen Euro in das Potsdamer Startup Synfioo. Zuvor investierten bereits BFB Brandenburg Kapital, HPI Seed Fund und mehrere Business Angel in die Jungfirma, die 2015 im Anschluss an ein mehrjähriges Logistik-Forschungsprojekt am Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam gegründet wurde. Synfioo positioniert sich als “Supply Chain Visibility-Plattform”. Das Unternehmen hilft seinen Kunden etwa Störquellen auf der Transportroute zu prognostizieren.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#Podcast - Applift-Exit: Es riecht nach Firesale

17. June 2019 - 20:00

+++ Heimlich, still und leise ging gerade das Berliner AdTech Applift über den Tisch. Neuer Besitzer ist die gamigo-Mutter blockescence, die künftig unter den Namen Media and Games Invest firmiert. “Der Kaufpreis für AppLift, inklusive bestehender und übernommener Schulden, wurde durch Ausgabe eines Schuldscheins sowie durch eine Barkomponente beglichen”, teilt das Unternehmen zur Übernahme mit. Zuvor waren einige Versuche gescheitert, Applift an andere Firmen zu verkaufen.

+++ Applift, eine “Mobile Games Marketing Platform” wurde 2012 von Kaya Taner und Tim Koschella gegründet. Das Unternehmen unterstützt Publisher von Mobile Games bei der Akquise von Spielern. Applift war eines der ersten Unternehmen im Umfeld von Hitfox, heute als Ioniq bekannt. Prime Ventures und Co. investierten rund 15 Millionen Euro in die Jungfirma. 2017 erwirtschaftete AppLift einen Umsatz in Höhe von 72,3 Millionen Euro. 2016 waren es noch 77,4 Millionen. Details zum Exit gibt es nur im aktuellen ds-Podcast Startup-Insider.

Update (18. Juni): Ioniq weist zurück, dass es sich beim Exit um einen Firesale gehandelt hat.  Das Unternehmen teilt mir: “Da sich der internationale AdTech-Markt derzeit bekanntlich stark konsolidiert, haben wir vor einigen Monaten entschieden, ein neues strategisches Zuhause für AppLift zu finden. Nach einem strukturierten Prozess mit mehreren Angeboten haben wir für uns für Media and Games Invest/gamigo AG entschieden”. Die Berliner bestätigen aber, dass sie sich “künftig zunehmend auf regulierte Märkte wie FinTech und Digital Health konzentrieren” wollen. AdTech spielt somit für Ioniq keine Rolle mehr.

Startup-Insider #44 – Applift

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr ganz leicht bei SoundCloud abonnieren und abspielen. Ansonsten bei Spotify und iTunes zuhören.

Anregungen bitte an podcast@deutsche-startups.de. Hier entlang zu unserem anonymen Briefkasten.

Foto (oben): Hitfox

#DealMonitor - #EXKLUSIV Atomico investiert 10 Millionen in Berliner Tech-Startup – Alle Deals des Tages

17. June 2019 - 18:00

Wir starten die Woche mit Sonnenschein und vielen spannenden News aus der Szene und werfen wie gewohnt einen Blick auf die neusten VC-Deals im Lande. Alle Deals der letzten 24 Stunden gibt es auch heute wieder kompakt im aktuellen #DealMonitor.

INVESTMENTS

Ree Technology
+++ Der britische Kapitalgeber Atomico, der gerade in Infarm investierte, und Creandum investieren gemeinsam rund 10 Millionen Euro in das junge Berliner Startup Ree Technology, das bisher komplett unter dem Radar fliegt. Das Startup, das sich um das Trendthema autonomes Fahren kümmert, wurde in der Vergangenheit bereits von La Famiglia finanziell unterstützt. Geführt wird das Startup von Thomas von der Ohe, früher PocketTaxi. #EXKLUSIV

Patient 21
+++ Target Global und Piton Capital investieren einen ungenannten Betrag in Patient 21, das neue Startup von Christopher Muhr, Mitgründer von CityDeal und zuletzt bei Auto1 in Aktion. Bei Patient 21, das noch komplett unter dem Radar fliegt, geht es um die “Bereitstellung von medizinischen Dienstleistungen, Leasing von medizinischer Ausstattung und Räumlichkeiten, Marketingleistungen sowie Produktion von digitalen Inhalten und medizinischen Schulungsinhalten”. Details zu Patient 21 gibt es nur im aktuellen ds-Podcast Startup-Insider. #EXKLUSIV

Woov
+++ Der bekannte Spirituosenhersteller Mast-Jägermeister investiert über seinen Beteiligungsableger M-Venture in die Festival-App Woov. Das Amsterdamer Unternehmen, das 2017 mit Woov startete und von Irfan van Ewijk und Sébastien Westerduin gegründet wurde, hilft Besuchern von Festivals dabei, sich während der Veranstaltungen gegenseitig zu finden. Jägermeister investierte zuvor bereits in die Ginmarke Gin Sul. (Quelle: Gründerszene)

Tokabot
+++ B4SPORTS, das Investitionsprogramm von Bild und Sport Bild, das 2019 ins Leben gerufen wurde, und sich auf Early Stage Investitionen fokussiert, investiert in das israelischen Startup Tokabot, ein B2B-Unternehmen, das Technologien für Unterhaltung und Sport entwickelt. B4Sports soll sich künftig mit einer Cash- oder Media-Finanzierung an den Startups beteiligen.

VENTURE CAPITAL

APEX Digital Health
+++ APEX Ventures, eine auf Technologie-Startups spezialisierte Venture-Capital-Gesellschaft, legt nach ihrem ersten Fonds, Apex One, nun einen weiteren Fonds auf. Für APEX Digital Health sollen nun 50 Millionen Euro Kapital gewonnen werden. APEX Ventures, mit Sitz in Wien und Frankfurt, wurde von den Gründern Andreas Riegler, Christoph Kanneberger und Stefan Haubner ins Leben gerufen. Der neue Fonds soll vor allem in europäische Startups und junge Deep Tech-Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich investieren.

Tipp: Die Deals der Vortage gibt es im #DealMonitor-Archiv.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #StartupTicker im Laufe des Tages alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): unsplash

Seiten

kostenloser Zugang

Mach mit! Werde Teil der Ideenwerkstatt!

  • hilf mit die Ideenwerkstatt besser zu machen, sowohl die Inhalte, als auch die Technik und das Design - wir sind für alle Vorschläge offen
  • blogge, diskutiere und kommentiere zu deinen Lieblingsthemen
  • erstelle informative Videos, Podcasts und Infografiken
  • entwickle Ideen und formuliere sie für andere verständlich, hilf anderen deine Ideen zu verstehen
  • rufe Projekte und Initiativen ins Leben und realisiere diese mit anderen zusammen

und vieles mehr.

Wir brauchen Menschen, die ihr Bestes geben!

Erkenntnis
Für alle Inhalte die du weitestgehend selbstständig erstellst, behältst du das Urheberrecht und du kannst deine Inhalte frei nach deinen Vorstellungen im Internet vermarkten.
Eine Version deines Inhalts (Video, Podcast, Blog-Artikel, …) aber bleibt auf der Ideenwerkstatt und die Einnahmen, die mit diesem Inhalt erzielt werden, dienen dazu um unsere Ideenwerkstatt fortlaufend im Sinne aller Teilnehmer weiterzuentwickeln.

na-neugierig

           

 

oder zum tieferen Einblick, das eBook " Was tun wir? - Für aktive Mitmacher" [2,5 MByte, PDF] downloaden

Weitere Informationen gibt es im Kennenlern-Paket.

Es besteht aus 3 eBooks (PDF) zum Lesen und einem Audio (mp3, ca. 20 min.) zum Anhören, etwa beim Fahrradfahren, Joggen oder Busfahren.

        

 

kostenpflichtiger Zugang

für 24 € im Jahr - freien Zugriff auf alle Inhalte, die in der Ideenwerkstatt veröffentlicht werden

Erkenntnis
Das Abo gilt nur für ein Jahr und verlängert sich nur, wenn du es wünscht. Du bekommst 4 Wochen bevor dein Jahresabo abläuft, eine Erinnerungsmail.

Als passiver Unterstützer hast du:

  • Zugang zu allen auf der Ideenwerkstatt veröffentlichten Inhalten (Lösungen, Konzepte, Projektideen, FAQs, Blogs, Infografiken, Videos,  …) - aktuell über 400 Artikel und es kommen noch viele weitere dazu
  • Zugang zu den eBooks und Podcasts (aktuell 10 eBooks)
  • jede Woche neue Inhalte
  • Lehrreiche Diskussionsrunden (Chat, Forum, Online-Konferenz) zu den in der Ideenwerkstatt entwickelten Lösungen und Konzepten oder auch zu einzelnen, inspirierenden Artikeln
  • Zugang zum Online-Forum
  • 10 % Rabatt auf die Videokurse, Online-Workshops und eBooks der Lebensunternehmer-Akademy

na-neugierig        

           

weitere Informationen bekommst du im eBook " Was bieten wir? - Für Leser und passive Unterstützer" [5 MByte,PDF]

Weitere Informationen gibt es im Kennenlern-Paket.

Es besteht aus 3 eBooks (PDF) zum Lesen und einem Audio (mp3, ca. 20 min.) zum Anhören, etwa beim Fahrradfahren, Joggen oder Busfahren.