Martin Bartonitz - der Mensch das faszinierende Wesen

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quergedacht - umgewendet - auf der Finde nach einer besseren Welt
Aktualisiert: vor 2 months 23 Stunden

Ein ‚Deutscher‘ erklärt sich in vorauseilendem Gehorsam mit Blick auf die anstehende Islamisierung …

25. August 2018 - 12:26

Die um 1615 erbauten Minarette der Sultan-Ahmed-Moschee in Istanbul

In dem folgenden Artikel greift ein Journalist zu einem besonderen Stilmittel. Wenn ich im Titel den Begriff Islamisierung verwende, so mag der Eine darin einfach nur die Tatsache sehen, dass in Europa immer mehr Menschen hinzukommen, die sich als Moslem bezeichnen, während sich immer mehr Menschen, die hier schon länger leben, sich von den christlichen Religionen abwenden, oder zumindest aus der Kirche austreten, und sich somit das Verhältnis von Christen zu Moslems zugunsten der Moslems verändert. 

Die Anderen mögen hier eine Kraft wirken sehen, die genau diese Änderung will und mit diversen Mitteln dafür sorgt, dass eben dieser Trend sich verstärkt fortsetzt. Bestätigt werden diese Anderen u.a. durch schon lange angekündigte Äußerungen durch unsere oberste politische Chefin, wenn sie sagt, dass sich Mensch in Deutschland daran gewöhnen muss, dass immer mehr Moscheen im Stadtbild zu sehen sein werden (siehe z.B. bei Die Welt). Und wer das Geschehen so beurteilt und dann zusätzlich einen Blick auf die Staaten geworfen hat, in denen sich eine Islamisierung vollzogen hat (siehe), und wer dann auch noch ein typisch(?) deutscher Befehlsempfänger ist (siehe), der mag in vorauseilendem Gehorsam die folgende Vorsorge treffen wollen:

Achtung! SONDER-ERKLÄRUNG zu falschen Vorwürfen: Nazi-Verbrecher / Nazi-Kriegsverbrecher! (Quelle)

Ludwigshafen am Rhein, 25. August 2018.

Öffentliche Anti-Nazi-Erklärung.

Ich, Andreas Klamm, bin ausdrücklich kein Gegner der Islamischen Bundesrepublik Deutschland (IBRD).

Seit vielen Jahren werde ich öffentlich immer wieder als Nazi-Verbrecher / Nazi-Kriegsverbrecher oder potentieller Nazi-Verbrecher NACHWEISBAR falsch beschuldigt, weil der Name Klamm so „Nazi-deutsch“ klingt.

Zugegebener Weise klingt der Name „Klamm“ ähnlich wie Müller, Schulz, Hoffmann, Maier, etc. in der Tat auf erschreckende Weise „Nazi-Deutsch“.

Leider kann man sich die Namen in Deutschland nicht frei wählen, wenn man in Deutschland geboren wird.

Der Gesetzgeber sollte aus solchen schwerwiegenden Gründen eine Namensänderung in neutrale oder auch in moslemische Namen grundsätzlich zulassen, damit NICHT ständig solch schwere Befürchtungen oder gar Verdachtsmomente entstehen.

Da ich jedoch erst am 6. Februar 1968 in Ludwigshafen am Rhein, Rheinland-Pfalz in Deutschland geboren wurde, kann ich für die abscheulichen Terror- und Kriegs-Verbrechen der NSDAP und der Nazi-Verbrecher in den Jahren 1933 bis 1945 nicht verantwortlich sein.

Die Familie meiner Mutter ist zutiefst zerstritten. Dafür gibt es mehrere wichtige Gründe: Ein Teil dieser Familie ist deutsch. Ein anderer Teil der Familie ist GOTT SEI DANK NICHT deutsch.

Der Vater meiner Mutter, mein GROSSVATER, war Französischer Offizier und Französischer Staatsbürger, Hedi Sabaot im Dienst der regulären Französischen Armee und war im Zweiten Weltkrieg, 1945 und möglicherweise auch 1946 in Kaiserslautern stationiert.

Daher trifft es zu, dass ein Teil der Familie offenbar oder mutmaßlich für Nazi-Deutschland gekämpft hat und ein anderer Teil der Familie gegen Nazi-Deutschland gekämpft hat.

Zur Richtigkeit meiner Angaben, habe ich bereits mehrere öffentliche EIDESSTATTLICHE VERSICHERUNGEN abgegeben. Mein Großvater Hedi Sabaot, war Französischer Offizier und Französischer Staatsbürger. Mein Großvater wurde jedoch in TUNIS in Tunesien geboren. Tunesien ist ein ISLAMISCHES LAND.

Schon daher kann es nicht zutreffen, dass die Familie meiner Mutter oder auch ich Nazi-Kriegs-Verbrecher sein sollen.

Ich lade alle Behörden in Deutschland, Frankreich, Tunesien und weltweit und alle Medien herzlichst zur Recherche und Prüfung meiner Angaben ein. Ich suche meinen eigenen Großvater Hedi Sabaot bereit seit meinem 16. Lebensjahr seit 1984.

Wenn die neu eingetroffenen Befreiungs- und Besatzungs-Mächte in Deutschland in der neu entstehenden IBRD Islamischen Bundesrepublik Deutschland generell allgemein, gültig ISLAMISCHES RECHT und einen ISLAMISCHEN STAAT in Deutschland ausrufen wollen, so stehe ich diesen Plänen und den neuen Befreiungs- und Besatzungsmächten grundsätzlich NICHT entgegen sondern bin bereit mich als Sklave ohne Rechte in die neue Ordnung in Deutschland einzuordnen.

Ausdrücklich versichere ich hiermit öffentlich, dass ich KEIN Gegner des ISLAMS bin und wenn die Machthaber in Deutschland ISLAMISCHES RECHT und den ISLAMISCHEN STAAT in Deutschland proklamieren, so ist es die freie Entscheidung der MACHTHABER und nicht meine Entscheidung.

Was ein mögliches und künftiges Verbot aller christlichen Parteien in Deutschland anbelangt, so kann ich dazu nur feststellen, dass soweit mir bekannt in Deutschland die Trennung von Kirche und Staat gilt. Wenn daher alle bestehenden, christlichen Parteien in Deutschland verboten werden sollen, sehe ich hier keinen Grund dafür, warum nicht alle christliche Parteien in Deutschland verboten werden sollten, da die Trennung von Kirche und Staat in Deutschland gilt.

Um Missverständnisse zu vermeiden, ich bin ausdrücklich NICHT Mitglied einer christlichen Partei.

Ergänzender Hinweis: Ein sehr guter Freund meines Großvaters Hedi Sabaot war der Offizier der Französischen Armee Marbruk Brachim (oder ähnliche Schreibweise). Soweit die Informationen vorliegen war der Freund meines Großvaters ein MOSLEM.

Bitte nicht falsch verstehen, es geht nicht darum die Verantwortung für schwerste Nazi-Kriegsverbrechen komplett abzulehnen. Deutschland trägt als gesamtes Land ohne Zweifel eine besondere Verantwortung, damit sich Nazi-Kriegsverbrechen in Deutschland nicht wiederholen können.

Öffentliche DANKSAGUNG an die Regierung von Australien. Hiermit sage ich meinen öffentlich DANK an die Regierung von Australien. Erst nach einer Suche von drei Jahren Dauer ist es mir im Jahr 1987 gelungen, meine Großmutter Marta Kolacz in Melbourne, Altona, State of Victoria in Australien zu finden. Der Name meines Stief-Großvaters (also nicht leiblicher Großvater lautet: Joseph Kolacz in Melbourne, Australien), der Name meines Onkel (also Halb-Bruder meiner Mutter) lautet John Kolacz, in Melbourne, Australien. Beweise liegen bei meinem Rechtsanwalt in London vor und können alle Behörden und allen Medien, in Deutschland, Tunesien, Australien, Frankreich oder auch weltweit, gerne vorgelegt werden. Die Suche nach meiner Großmutter war erst nach drei Jahren im Jahr 1987 erfolgreich. Dies wäre ohne die freundliche Hilfe der Regierung von Australien mir damals nicht gelungen. Erst nachdem ich meine Großmutter finden konnte, war es mir möglich mit ihr über meinen Großvater zu sprechen und weitere wichtige Informationen zu meinem Großvater Hedi Sabaot, Französischer Offizier und Französischer Staatsbürger zu erhalten.

Für die Beantwortung von FRAGEN stehe ich alle Medien und Behörden gerne Tag und Nacht zur Verfügung. Tel. 0621 5867 8054, E-mail: andreasklamm@hotmail.com. Andreas Klamm, Journalist, Gesundheits- und Krankenpfleger und Rettungssanitäter.

Gezeichnet Andreas Klamm, 25. August 2018, Neuhofen, Verbandsgemeinde Rheinauen, Ludwigshafen am Rhein, Deutschland.

Politiker und Wirtschaftswissenschaftler wissen in der Regel nicht um den gravierendsten Fehler in unserem Geldsystem …

22. August 2018 - 10:27

Mir ist gerade der folgende Text zugespielt worden, der mal wieder das Thema ‚gravierendste Fehler im System und wie sie geheilt werden können‘ behandelt, weshalb ich ihn Euch nicht vorenthalten möchte:

Für die häufig zu hörende Vermutung, dass sich die Banken das Geld für ihre Kredite bei der Zentralbank billig leihen können und dann mit hohen Zinsen weiter verleihen und auf diese Weise große Gewin­ne machen, gibt es also – sowohl von den Zahlen als auch den Vorgängen her – in der Realität keinen Platz. So lag z.B. im Raum der Deutschen Bundesbank die gesamte den Banken und der Wirtschaft zur Verfügung gestellte ZBG-Menge – also die Sum­me von Banknoten und Mindestreserven – Ende 2010 bei 276 Mrd, die Kreditvergaben der Banken an die Nichtbanken jedoch bei 3.724 Mrd, also beim 13- bis 14-fachen der ZBG-Menge! Außerdem ist zu beachten, dass sich das Gros dieser ZBG-Menge in Form von Banknoten, im Werte von 203 Mrd, in den Händen der Wirtschaftsteilnehmer befand, während die ZBG-Guthaben der Banken – in Höhe von 51 Mrd – in den Mindestreserven der Banken gebunden wa­ren:

Geld – Geldbegriffe – Geldpolitik
Ein Klärungsversuch von Helmut Creutz
„Eine krisenfreie Wirtschaft, die uns Wohlstand und Tauschgerechtigkeit sichern kann, ist nur möglich, wenn wir auch die Irrtümer klären, die sich um die Begriffe aufgebaut haben, vor allem bezogen auf Bargeld und Giralgeld.“

 

Dazu kam dann ein weiterer Hinweis zu einem Konzept der Heilung des Systems:

Es gibt wohl niemanden auf diesem Globus, der die so genannte Geldpolitik in unserem seit jeher fehlerhaften Geldsystem gründlicher analysiert hat, als Helmut Creutz, und kein studierter „Wirtschaftsexperte“ kann ihm auf diesem Gebiet auch nur im Entferntesten das Wasser reichen. Dennoch bezeichnet er seinen obigen Artikel, der alles andere, was jemals zu diesem Thema geschrieben wurde, ad absurdum führt, als „Ein Klärungsversuch“ und geht in seiner Bescheidenheit sogar soweit, dass er der hohen Politik und den studierten „Wirtschaftsexperten“ zutraut, sie könnten den elementaren Fehler in unserem Geldsystem selbst beheben, wenn sie erst einmal verstanden hätten, dass überhaupt ein Fehler vorliegt. Darum hat sich Helmut Creutz noch keine eigenen Gedanken gemacht, wie eine konstruktiv umlaufgesicherte Indexwährung in der Praxis zu verwirklichen ist, ohne dabei eine Katastrophe in der Katastrophe auszulösen.

Glücklicherweise gibt es andere, die bereits ganz genau wissen, wie die Geldordnung und die Bodenordnung umgestaltet werden müssen, um den endgültigen Zusammenbruch des Geldkreislaufs (globale Liquiditätsfalle) zu stoppen und die echte Soziale Marktwirtschaft (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) zu verwirklichen.

Es wird dazu der Link auf das folgende Dokument hinterlegt:

Arbeitsgemeinschaft Neues Wirtschafts Wunder
2010: Globale Soziale Marktwirtschaft

Das Papier fängt wie folgt an:

Seit Jahrtausenden ist die Marktwirtschaft, in der wir leben, fehlerhaft. Schon solange der Mensch Zwischentauschmittel (anfangs Edelmetallgeld) mit Wertaufbewahrungsfunktion (Zinsgeld) benutzt und es privates Bodeneigentum gibt, kommt es immer wieder zu Wirtschaftskrisen und Kriegen. Tatsächlich entstehen alle Zivilisationsprobleme, bis hin zum Krieg, monokausal und zwangsläufig aus systemischer Ungerechtigkeit aufgrund einer seit jeher fehlerhaften Geld- und Bodenordnung.

Der erste, der diesen Zusammenhang wissenschaftlich beschrieb, war der Volkswirtschaftler Prof. Dr. Gustav Ruhland, der zu seiner Zeit vom ehemaligen deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck damit beauftragt wurde, die wahren Ursachen für Armut und Krieg zu ergründen. In seinem erst nach dem Tod von Bismarck fertig gestellten, bis heute einzigartigen Werk „System der politischen Ökonomie“ (http://www.vergessene-buecher.de) konnte Professor Ruhland über einen Zeitraum von drei Jahrtausenden und anhand von 22 über die menschliche Kulturgeschichte verteilten Volkswirtschaften nachweisen, dass die oben genannten grundlegenden Fehler zu einer sich selbst beschleunigenden Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz (Geld, Boden und Sachkapitalien) führen, die die Gesellschaft in immer mehr Arme (Proletariat, Zinsverlierer) und immer weniger Reiche (Dekadenz, Zinsprofiteure) aufspaltet, bis die Zivilisation an der sozialen Ungerechtigkeit zerbricht und es zum nächsten Krieg kommt. Die Lösung für dieses zentrale Zivilisationsproblem konnte Professor Ruhland noch nicht anbieten.

Erst der Sozialphilosoph Silvio Gesell, der das Problem unabhängig von Gustav Ruhland erkannte, konnte 1916 in seinem Hauptwerk „Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“ ( http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo ) die einzig denkbare Lösung beschreiben, die sich auch als Marktwirtschaft ohne Kapitalismus bezeichnen lässt. Wäre die Natürliche Wirtschaftsordnung bereits nach dem ersten Weltkrieg verwirklicht worden, hätten wir uns nicht nur den zweiten ersparen können, sondern auch alle anderen Zivilisationsprobleme, die sich überhaupt thematisieren lassen. …

 

Die Kultkarte von Baal

19. August 2018 - 18:17

Ich hatte schon einige Male Texte und Videos hier vorgestellt, die aufzeigten, wie stark sich die großen Religionen gleichen. Das möchte ich nun mit dem folgenden Text fortsetzen. Der Autor hat versucht, sein akribisch gesammeltes Wissen in einer Karte darzustellen, die sehr beeindruckend daher kommt. Aber schaut und macht Euch selbst ein Bild:

The Cult of Baal Map (Quelle)

Die ‚Cult of Baal Map‘ ist eine Erweiterung meiner [Anmerkung: Dylan Louis Monroe] früheren Arbeit mit dem Titel „The Sephirot Map of the Pharaonic Death Cult„. Für alle, die sich für dieses Thema interessieren, würde ich empfehlen, dieses Kunstwerk zuerst zu erkunden, bevor sie sich diesem widmen.

Kurze Erklärung: Die Begriffe in Fettschrift in den Seitenrändern entsprechen den Hauptbegriffen, die auf der zentralen Struktur geschrieben sind. Die Darstellung und zusätzliche Informationen werden in der Nähe jedes fettgedruckten Begriffs angezeigt. Einfach genug?

Die Kultkarte von Baal zeigt folgendes:

  1. Alle 3 abrahamitischen Religionen basieren auf dem Baalismus, und die Priester haben Divisionen geschaffen, um ihre Opferrituale fortzusetzen.
  2. Geheimbünde haben sich von einem zum anderen entwickelt, manchmal im Widerspruch zueinander und zu anderen Zeiten im Bündnis.
  3. Götter folgen gängigen Archetypen und werden einfach von einer Kultur in die nächste umbenannt.
  4. Die biblische Geschichte ist eine Kombination aus sumerischer Mythologie und ägyptischen historischen Pharaonen, wobei wesentliche Aspekte verändert wurden. Die Torah entstand möglicherweise in Babylon, nicht in Israel, um die einheimischen Kananniten zu kontrollieren und ihr ägyptisches Erbe auszulöschen.
  5. Das Christentum und insbesondere der Katholizismus konzentrieren sich auf Janus, den zweigesichtigen römischen Gott der Götter, der die zwei Gesichter des Vatikans darstellt, die im Kern der Satanismus ist.
  6. Archonten (das reinkarnierende Priestertum, siehe auch) halten die Menschheit in einem dunklen Zeitalter und verhindern, dass atlantische Technologie wieder auftaucht. Sie haben das Geldbanksystem geschaffen, um die Menschheit versklavt zu halten.
  7. Wir müssen über ALLE Religionen lernen, um unsere Realität zu verstehen, aber nicht zulassen, dass wir von ihnen indoktriniert werden. (Dies ist kein Atheismus)

Es war nicht meine Absicht, dieses Kunstwerk zu schaffen, um das Christentum, das Judentum oder gar Gott anzugreifen. Ich wollte nur die Vergangenheit erkunden und die Wahrheit darüber aufdecken, warum die Elite heute eine dunkle Form des „Satanismus“ zu praktizieren scheint. Ich war schockiert, sogar ich selbst, um die Schwere der Täuschungen zu entdecken, die in den letzten drei Jahrtausenden auf die Menschheit gelegt wurden.

Mit klick auf das Bild geht es zum Original mit sehr viel mehr Detailblick auf diese Karte und reichlich mehr Material zu der Karte

Eine weitere interessante Karte des Autors ist ein, die den Sumpf des Tiefen Staats beleuchtet.

Ich hatte mir gestern ein Video angeschaut, das die Machenschaften dieser Priester im Detail betrachtet und dabei immer wieder Opfer zu Wort kommen lässt. Das macht das Video auf seine Weise einzigartig, dürfte aber für viele Menschen nicht zu ertragen sein, also bitte mit Umsicht anschauen:

Und dann können wir uns anschauen, wer von Rang und Namen in diesen uralten Logen aktiv ist. Nach der Durchsicht wird klar: In der Regel sind alle Regierenden, aber auch alle Konzernführer, und jeder Superreiche mit dabei …:

Insider decken auf: Vom Plan der Logen aller Logen – Hathor Pentalpha – und welche Politiker dabei sind …

Die Gier nach materiellem Haben ‚macht‘ bei Reich und Arm Angst …

19. August 2018 - 15:31

Skulpturen auf der Museumsinsel Hoimbroich – Bild: Martin Bartonitz 2018

Alles, was das Böse benötigt, um zu triumphieren, ist das Schweigen der Mehrheit.
Kofi Anan, 7. Generalsekretär der UN

Ob es Angst ist, die süchtig nach dem Haben von Materiellem macht? Und ist es nicht auch Angst, die es diesen reichen Psychopathen erlaubt, ihr Ding durchziehen zu können? Manche mutmaßen, dass die süchtigwirkende Urangst schon mit der Sintflut über die Menschen herein brach …

Zweifellos wird nicht darauf gewartet werden, bis der letzte Beweis für den Umfang des anthropogenen Einflusses auf die Verhältnisse gefunden wurde …

Ich bin mir sicher, dass bereits effektive Konzepte für die Rettung der Welt in diversen Schubladen nur darauf warten, hervor geholt zu werden.

Man ist sich vermutlich nur noch nicht ganz im Klaren darüber, zu welchem Zeitpunkt und in welcher Weise man die Weltbevölkerung rasch und kostengünstig auf etwa ein Fünftel zusammenschrumpfen soll, damit die herrschenden Besitz – und Vermögensverhältnisse erhalten werden können und es noch ein paar Jahrhunderte genau so weiter laufen kann wie bisher. [Anmerkung: Siehe Georgia Guide Stones]

Oder glaubt irgendjemand ernsthaft an die Verwirklichung humaner Lösungsansätze durch jene Art von Zeitgenossen, die bereits seit Jahrhunderten gewissenlos über Leichenberge stolzieren und sich im Zuge humaner und dem Leben zugewandter Lösungen selbst beschränken müssten, obwohl sie die Macht dazu haben, die Angelegenheit anders zu bereinigen? [Anmerkung: satanische Welt?]

Es mag paradox klingen …. doch wer dem Leben in seiner Ganzheit wohlgesonnen gegenüber steht, der sollte sich frühzeitig auf den eigenen Tod vorbereiten und bereit sein, im Kampf für Liebe, Freiheit und Gerechtigkeit zu fallen und in die Hallen seiner Ahnen einzufahren.

Denn die Gewalt – und nichts Anderes ist letztlich die Essenz von Besitz und Vermögen und der daraus resultierenden Macht – schöpft ihre größte Kraft aus der Angst vor dem Tod.

So kommentierte  Udo Rohner auf Facebook zu diesem Video:

Udos Kommentar hatte noch einen Vorspann:

Karin Mast brachte zu dem Video zuerst an:

Ich finde es immer wieder absurd und überflüssig, mit Rechthabereien die Zeit zu verplempern.Dass es im Laufe der Existenz der Erde immer wieder zu Kälte- und Wärmeperioden kam, bevor der Mensch auf die Erde trat, muss uns doch nicht daran hindern, all das zu vermeiden, was dazu führen könnte, dass sich die Erde unserer einfach entledigt. So viel Überlebenswillen wünschte ich mir schon von unserer Spezie – allein aus Fürsorge für unsere Nachkommen. Und Fürsorge erfordert Vorsorge, ohne auf den letzten Beweis zu warten.

Darauf antwortete ich:

Das ist keine Frage! Wir sollten unbedingt unsere Umwelt schützen. Aber bitte nicht via CO2-Zertifikate, die wieder nur dazu dienen, das Geld von Arm nach Reich umzuschichten. Der Erde wird dabei wenig geholfen, weil eben CO2 nicht wirklich was bewirken kann.
Das CO2-Thema ist einfach nur Ablenkung von den wirklichen Problem: Ressourcen-Kriege, Abholzung der Wälder im großen Stil. Plastik überall …

Eine weitere Stufe in den Gesinnungsfaschismus ist beschritten!

15. August 2018 - 21:10

Ich möchte gerne den Kommentar von Dirk Müller zur Abschaltung in vielen sozialen Plattformen von Infowars von Alex Jones, einer der kritischen Stimmen mit großer Reichweite im Netz, empfehlen, nicht ohne zuvor den Artikel 19 der UN Menschenrechtscharta zu bemühen:

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

sowie den Artikel 5 Absatz 1 unseres Grundgesetzes:

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Ja, wo bleiben die Verfassungsschützer? Gibt es überhaupt welche?

Die wichtigsten Manipulationsstrategien durch Staatsdiener im Auftrag ihrer Hintertanen …

15. August 2018 - 20:43

Noam Chomsky – Foot: Wikipedia

Die folgenden zehn Manipulationsstrategien sollen Noam Chomsky erkannt und veröffentlicht worden sein:

1. Das Volk muss sich dauernd mental mit anderen Sachen beschäftigen als mit seinen eigenen Problemen.

Strategie: Lenke dauerhafte von sozialen Problemen ab und weise dagegen auf minderwertigere Themen hin, die jedoch emotional geladen sind.

2. Das Volk muss seine Führer als Retter der Nation verstehen.

Strategie: Erfinde falsche Bedrohungen oder schaffe ernsthafte Probleme, die reale Sorgen hervorrufen und verpflichte die öffentliche Meinung, danach bringe die Lösung (Hegelsche Dialektik: These, Anti-These, Synthese).

Ein Beispiel: Bevormunde die Unsicherheit der Bürger (9/11, ISIS Terror), dann rettet die Regierung die Nation auf der Grundlage der regressiven Gesetze die vom Volk gefordert wurden, mit dem Preis die demokratische Freiheit einzubüßen oder zu beschneiden.

3. Das Volk muss dauernd auf Schlimmeres vorbereitet werden.

Strategie: Die Mechanismen der weisen Propaganda (gänzlich von der Regierung vereinnahmt), grauen (zum Teil vereinnahmt) und schwarzen (nie vereinnahmte) müssen den Eindruck vermitteln, dass die Regierung sich dauernd um Abschwächung der Gefahren der Zukunft beschäftigt. Die Politik, die sich gegen das Volk richtet, wird nach und nach eingeführt, um soziale Unruhen zu umgehen. So wird das Allerschlimmste erträglich, wenn es in jährlichen Häppchen herausgegeben wird und zwar so wie in einem schon angemeldeten Programm.

4.Das Volk muss glauben, dass das, was die Regierungen ihnen vorbereiten, um schlechter zu leben, doch zu seinem Wohl sei.

Strategie: Nutze die momentane Zustimmung des Volkes für strenge Maßnahmen für die Zukunft. Der Mensch gewöhnt sich mit der Idee und schluckt alles, wenn er vorgewarnt und aufgeschoben wird.

5. Das Volk muss eine Denke haben, die ihm die Verbindung zwischen Ursache und Wirkung verwehrt.

Strategie: Sprich die Menschen so an, als seien alle infantil (unreif). Auf diese Weise richtest du die Masse in die Richtung eines oberflächlichen Denkens, eines naiven Denkens und mit Vorliebe zu populistischen Thesen.

6. Das Volk muss entwöhnt werden, die Realität zu problematisieren und unter emotionalen Impulsen zu reagieren.

Strategie: Sprich immer Gefühle und Reaktionen der Instinkte an, nicht das logische Denken. Du sollst die emotionalen Reaktionen stärken, weil diese am leichtesten zu lenken sind.

7. Das Volk muss daran gewöhnt werden, mit billigen Vergnügen zufrieden zu sein, die ihm die Zeit rauben und ihn entmutigen, hohe Ziele anzustreben.

Strategie: Bereite ein korruptes Bildungssystem, das nicht funktioniert, und das ein ideales Instrument ist, um die Bürger ignorant zu halten und die Massenmeinung zu manipulieren, nach Gutdünken.

8. Das Volk muss Zugang zu vollständigen Informationsmitteln haben, genau, korrekt und objektiv.

Strategie: Unterstütze Massenkommunikationsmittel finanziell, die das Volk verblöden und es an blöde und vulgäre Sendungen bindet, die ihre Intelligenz absenken.

9. Dem Volk muss ein Herdeninstinkt eingeflößt werden.

Strategie: Rege die individuelle Schuld an, sowie das Gefühl der Fatalität, der Ohnmacht, des Nicht-Könnens. Personen ohne Kraft zum Widerstand werden eine Herde und sind leicht kontrollierbar.

10. Das Volk darf nicht an die Existenz der offiziellen Strategien und Mittel der Manipulation glauben.

Strategie: Ergreife alle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Psychologie des Individuums und der Masse, um die Schwachstellen zu kennen. Zugleich sollst du die wissenschaftliche Erkenntnisse in den Massenmedia diskreditieren, so dass das Volk nicht an staatliche Mittel und Strategien der Manipulation glaubt.

Anhand des folgenden Video werden diese Manipulationen deutlich dargestellt:

Klima … wer leugnet denn was?

12. August 2018 - 17:55

Rapsfeld am Wegesrand – Foto: Martin Bartonitz 2013

Wird Zeit, auch mal wieder das Thema Klimawandel durch den Menschen aufzugreifen, denn dieses Schwein wird mir nach meinem Geschmack in der letzten Zeit viel zu viel durchs Dorf getrieben. Als Erstes möchte ich ein Video vom Klimamanifest von Heiligenroth, einer 2007 gegründeten Initiative von ‚Klimarealisten‘ bringen., die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Fehler und Widersprüche der etablierten Klima(folgen)forschung, sowie die fehlerhafte Klima-Berichterstattung der Mainstream-Medien, zu recherchieren und aufzudecken. In diesem Video sägen sie am Sockel des Populärwissenschaftlers Harald Lesch, der mit seiner Art der Wissensdarbietung bei vielen Zuschauern gut anzukommen scheint. Nur, bringt er wahre Fakten oder ist er selbst ein Opfer von Mechanismen, die er hier fingerhebend anprangert?

Als Zweites möchte ich einen Text bringen, den Martin Sigl auf Facebook postete, mit ein paar Fakten, die den Arbeiten von Jim E. Lovelock (1979, dt,. 1982) in Unsere Erde wird überleben. GAIA – Eine optimistische Ökologie und Lynn Margulis  (1998, dt. 2018) in Der symbiotische Planet oder Wie die Evolution wirklich verlief entnommen sind, und in denen aufgezeigt wird, wie Festland, Ozeane und Atmosphäre sich regulieren. Ich finde, dass dies spannend zu wissen ist und besser einschätzen lässt, was uns heute über Wetter- und Klima-Simulationsrechnungen weisgemacht werden möchte:

… dass die alpine Waldgrenze im Mittelalter 100 m höher lag ist Fakt, ebenso lag die boreale Waldgrenze 400 km nördlicher, die Weinterrassen wurden 1/3 höher gebaut, die Walser hatten Bergwerke und Dörfer, wo später Gletscher lagen, die grad wieder freischmelzen. In Bayern gibt es Ortschroniken, die von Kirschen im März und Vögeln berichten, die im Januar brüten, auch von sehr milden Wintern und gewaltigen Sommerdürren, als die Brunnen austrockneten. Auf der anderen Seite ist die Hochwassermarke des Magdalenenhochwassers 1342 , die man in Frankfurt bewundern kann, bis heute nicht annähernd mehr erreicht worden.

Die frührömische Warmzeit ist nach Stalagmiten- und Eisbohrkerndaten noch wärmer gewesen als das Mittelalter, und die Minoische Warmzeit noch wärmer, davor war die kalte, aride Buchenzeit und davor das sehr warme und feuchte Präatlantikum und Atlantikum, die wärmste und feuchteste Periode dieses Holozäns, als der Monsun bis zum Aralsee und in den Südaltai reichte und der Tschadsee größer war als das Kaspische Meer.

Südalgerien und Lybien waren voller Binnendeltas, in denen sich gemäß archäologischen Ausgrabungen in der Warmphase vor 15.000 Jahren und wieder nach der Dryas Fischerkulturen, Nilpferde und Barsche tummelten, und das noch bis zum 8200 Jahre event, danach etwas abgeschwächt lebten dort zumindest Jäger und Viehzüchter in Trockensavannen, dort wo heute nicht ein Grashalm wächst. 4900 v.Chr. während der Älteren Perontransgression stand der Meeresspiegel 2,5 – 4 m höher als heute und das nur in 1000 Jahren, denn 6000 v. Chr. herrschte noch eine zweihundertjährige Jahrtausenddürre. Der Vansee stand im Atlantikum 75 m höher als heute. Mindestens 70 neue Studien zeigen, dass auch für Australien, Südamerika, Brasilien und China, in den Tropen etwas schwächer ausgeprägt, weil dort das Wasser sowieso warm ist.

Stalagmitendaten aus China (Peking) zeigen, dass es seit dem Kältetiefpunkt zwischen 1450 und 1550 (Kleine Eiszeit) dort seither kontinuierlich wärmer wurde, in China quasi ohne Fluktuationen, bei unseren Stalagmiten aus Tirol mit starken zyklischen Fluktuationen, die durch den Wechsel der AMO bedingt sind. Isotopendaten zeigen die Wassertemperatur der Ozeane und die lag im Atlantikum verglichen mit dem Tiefpunkt der kleinen Eiszeit gute 3,5 -8°C höher, wenn man Isotopendaten in Temperatur umrechnet, wofür es eine Formel gibt und Faktoren zwischen 1°C = 0,25 – 0,6 Sauerstoff-Isotopeneinheiten.

Zwischen dem Präatlantikum und dem Tiefpunkt der Kleinen Eiszeit 1550 liegen 2 Isotopeneinheiten. Im Eem und in der Warmzeit vor 400.000 Jahren war es gemäß Isotopenanalysen aus Meeressedimenten 5°C wärmer als heute und der Meeresspiegel stand mindestens 20 m höher. Also wer ignoriert Fakten und wer ignoriert die Erkenntnisse aus Geowissenschaften, Geophysik, Geomorphologie und Geobotanik, die im übrigen die einzigen seriösen Wissenschaften sind, die sich mit dem historischen Klimawandel beschäftigen und das seit Jahrzehnten.

Wer nur den Zeitraum seit 1979 mit den Satellitendaten betrachtet, braucht über Klimawandel nicht reden, denn noch in der Kaltphase der 1970er (meist die Referenzphase) wuchsen die Alpengletscher, wie auch in der Kaltphase zwischen 1910-1920, als der Bodensee zufror. Bevor Satelliten die globalen Temperaturen maßen, gibt es keine globalen Temperaturdaten, weil 72% der Erdoberfläche (Ozeane) nicht oder extrem lückenhaft erfasst wurden.

Ein Netz von Landmessstationen gab es vor allem nur in den Industrieländern, Amerika, Europa.Südaustralien Japan,

  • nicht an den Polen, in den Regenwäldern oder in der 3. Welt,
  • nicht ansatzweise repräsentativ aus China, Russland, Sibirien oder Indien.

Und dort, wo seit 1900 seriös und viel gemessen wurde wie in USA, zeigen die Durchschnittstemperaturen, dass es in den Wärme-Peaks der 30er Jahre sogar etwas wärmer war als heute, und wenn man die Inseleffekte und die Abholzungen und die Änderung der Landnutzung hin zu Ackermonokulturen berücksichtigt, dürfte es in den 30er Jahren in den USA sogar effektiv wärmer gewesen sein.

Die Tropen erhitzen sich heute vor allem dort, wo durch massenhafte Abholzung der Wasserkreislauf unterbrochen wurde und keine Vegetation mehr da ist, die massiv transpiriert und für Wolken, täglichen Regen und Abkühlung sorgen, könnte.
Das ist selbst gemacht und hat mit schnellem Profit, aber nichts mit CO2 zu tun.

Wenn also die natürliche Fluktuationen in den letzten 10.000 Jahren wesentlich größer waren und die Temperaturen periodisch und phasenweise deutlich höher lagen als die, die wir heute als mäßige Erwärmung um 1° C nach der Kleinen Eiszeit feststellen, wer kann da seriös behaupten, dass eine seit dem Ende der Kleinen Eiszeit (1860) und eigentlich bereits seit 1550 ansteigende, bei uns alle 60 Jahre fluktuierende Temperaturlinie eine menschliche Ursache hätte, die zudem durch ein Spurengas verursacht sein soll, das von 300 auf 410 ppm , also um 110 Teilchen pro Million Teilchen angestiegen ist.

Es sei daran erinnert, dass wir im Tertiär 25 Millionen Jahre lang 800 ppm hatten, zuvor auch mal 2000 ppm.
Die Eiszeiten kamen nicht über uns, weil zuviel CO2 in der Luft war, sondern weil sich der Isthmus zwischen Nord- und Südamerika schloss, der Golfstrom seither zum Nordpol läuft, dort feuchte Luft heranbringt, die als Niederschlag zur Eisbildung führte und den Albedoeffekt und das Eiszeitalter in Gang setzte.

Das Tertiär mit seinen 800 ppm Co2 ist im Übrigen der Grund, warum die C3-Pflanzen, die als Arten größtenteils im Tertiär entstanden sind, ihr PS-Optimum bei 800 ppm haben und aktuell unterversorgt sind, also hungern, wie das schon in jeder Botanikvorlesung und schon vor 30 Jahren an der Uni gelehrt wurde.
Wenn man den Superelnino von 1998 und 2016 separat betrachtet, weil er nichts mit Treibhausgasen, sondern mit Meeresströmungen und vermehrtem Unterwasservulkanismus zu tun hat, dann muss man feststellen, dass die globale Temperatur seit 2003 auf einem stabilen Niveau verharrt und eher demnächst wieder fallen wird, denn unsere aktuelle Warmzeit dauert schon ungewöhnlich lange, die Temperaturhöhepunkte des Atlantikums sind seither nicht mehr erreicht worden und die Milleniumszyklen, die sich nach dem Ende der Buchenzeit eingestellt haben, scheinen in jeder Warmperiode niedrigere Werte zu erreichen, ganz wie man es als auslaufende Wellendynamik am Ende einer Warmzeit erwarten kann.

Co2 ist nicht Ursache des hin und her schaukelnden Klimawandels in den letzten 8 Eiszeitaltern und physikalisch ist CO2 nicht in der Lage, nennenswerte Heizeffekte zu produzieren. Denn wenn es nachts wie aktuell (ohne Sonne, klarer Himmel) von 30°C auf 15°C abkühlt, in der Sahara sogar von 50° auf fast 0°C, wo bleibt da der Heizeffekt durch Rückstrahlung einer von der Sonnenenergie am Boden erwärmten Luftschicht, die durch Konvektion längst kilometerweit irgendwo da oben angekommen ist und durch den sinkenden Gasdruck oben längst abgekühlt hat? Nur die Wolken heizen passiv, weil die kondensierten Wassertröpfchen Infrarotwellen reflektieren und die Ausstrahlung ins All verhinden. Dieser Effekt ist in jeder bewölkten Sommernacht für jeden erfahrbar.

Die vom PIK jedesmal erhöhten Antriebsfaktoren für CO2 sind reine Willkür und entbehren jeder physikalischen Grundlage. Fakewissenschaft findet in Potsdam statt, wo Computersimulationen mit völlig falschen Parametern und Antriebsfaktoren laufen und die bisher völlig überhöhten apokalyptischen Vorhersagen dann mit der Realität verwechselt werden. Die Mannsche Hockeystickkurve ist wohl die größte Fälschung, die sich sog. Wissenschaftler einer vermeintlichen Naturwissenschaft geleistet haben.
Man kann Baumringe weltweit nicht in Temperatur umrechnen. Denn wer sagt uns denn, ob es ein kalter nasser Sommer oder ein heißer trockener Sommer und wie kalt der Winter war.

In den Subtropen und Tropen wachsen Bäume zudem völlig anders als in den gemäßigten Breiten oder an der Waldgrenze mit Tageslängen von 24 Stunden und dunklen, kalten nicht erfassten Dauerwintern. Nur Fake-Wissenschaftler maßen es sich an, ohne Winterdaten eine globale Temperatur aus Baumringen abzuleiten und dann so zu tun, als hätte es 10.000 Jahre lang eine stabiles Klima gegeben, obwohl die Rekonstruktion der Meeresspiegelschwankungen von bis zu 4 m allein im Atlantikum etwas völlig anderes erzählt. Physikalisch gemessene Stalagmitendaten und Eiskerne lügen nicht und die zeigen exakt das, was Pollenanalytiker schon vor 60 Jahren mit den Pollenzeitaltern definierten. Auch die bayrischen Wetterchroniken passen aufs Jahr genau mit den Tiroler Stalagmitenkurven der Uni Heidelberg überein.

Wir können froh sein, wenn die aktuelle Warmperiode noch ne Weile anhält, denn eine neue Eiszeit wäre die wahre Katastrophe, auf die niemand vorbereitet ist. Und wenn die Warmzeit endet, endet sie schnell, am Ende der Eemwarmzeit kam eine mehr als 400-jährige Dürreperiode, gegen die die aktuelle, kontinentale Sommertrockenheit geradezu ein Witz ist.

Ob es den Eisbären dann besser geht, wenn sie auf dem Packeis vor Südengland Robben jagen und sich die europäische Menschheit am Mittelmeer tummelt, weil Norddeutschland und die Ostsee mitsamt Skandinavien unter Eis liegen?

Wenn die boreale Fichtenzone wieder in der Poebene angekommen ist, können wir es den Griechen und Italienern ja mal zeigen, wie man ein Land im klimatischen Notstand organisiert, denn dann wird Deutschland nur noch eine Eiswüste mit vorgelagerten Treibsandfeldern aus Löß sein.

Das deutsche Schulsystem macht uns stumm

10. August 2018 - 20:19

Ich bin ein einziges Zahnrad in diesem Komplex und habe Angst, nicht mehr laufen zu können. Und ich sehe diese Jugend ohne Worte, wie sie tonlos funktioniert, als Zahnräder sich dem großen Ganzen fügt und dabei jeder für sich so viel Individualität und damit ein Stück Menschlichkeit verliert.

Dafür sehe ich andere Merkmale wie schwarze Blumen aus unseren Seelen spießen: Angst. Verzweiflung, Konkurrenz. Wettbewerb. „Leistung“ steht da in Großbuchstaben auf meinem Körper geschrieben. Darüber prangt mein Gütesiegel. Wir werden organisiert aussortiert und bleiben tonlos!

Vielleicht ist das einer der Nebeneffekte dieses Prozesses: Wir werden stumm. Sind so mit Erwartungen und Druck gefüllt, dass wir am Ende des Tages zu müde sind, um auf die Straße zu gehen und für unsere Werte aufzustehen. Unsere Köpfe rauchen, wie Schornsteine einer Massenfabrik. Wir sehnen uns doch alle nur nach Freiheit.

Fundstelle: „Unser Schulsystem braucht Kreativität statt Auswendiglernen!“
Harte Kritik am deutschen Schulsystem übt die Abiturientin Anna. Schule in Deutschland mache junge Menschen zu Maschinen, sagt sie – und bietet drei Alternativen an.

Hier klagt noch Jemand das Schulsystem an:

Creeps, craps, and crooks,

10. August 2018 - 19:49

are all noted for their particularly
crooked, crappy, creepy, greedily grinning,
vile, evil, vindictive, venomous, vengeful
and dastardly dishonest looks.
They are all fiercely fanatical,
selectively sanctimonious fundamentalist
fudgers, fabricators, and totally faux…
as proven over and over again
by their daily devious deeds,
as we all have discovered and now know.
Alas, they „think“ we’re nothing
but sheep, fools, and schnooks,
who will fall for all their felonious,
foul-smelling foolishness,
their nihilistic, narcissistic notoriety,
their totalitarian gamesmanship,
their callous gimmicks of grabbing greed,
their infinite variety of dirty tricks,
their despicable gobbledygook.
From daily tactics of …use and abuse…
deliberately to distort, to distract,
to CONfound and CONfuse,
they get their daily highs
and CONservative kicks.
They are not really conserving…
what is valuable, well-meaning, and deserving…
They are merely manipulating,
wickedly wheeling and deviously self-dealing…
in order to extract personal profits
at the total expense of all others.
They’re all compulsively pathological liars…
who someday will roast
in the hottest fires of hell.
Satan will get them all,
one by one, and in droves,
in big bad bulging bunches…
these malignantly malevolent members
of the monetary mafia…
and hordes of plutocratic banker bandits…
and all their hired hell hounds
in the hellish halls
of the greedily blood-sucking poly-TICKS…
all these sordidly lying lunatics…
and Satan will deep-fry, bake, cook,
and boil them well…
They’ll all suffer the same fate
which they very wickedly
caused others to suffer…
many of whom did not long survive,
merely languishing and lingering,
not really lasting long enough
in order the totality of
their tragic and traumatic
tales to tell…

Gerhard. A. Fürst
7/31/2018

Gerhard A Fürst

Darüber, warum Großbritannien „Mit“-Schuld am 1. Weltkrieg trägt …

8. August 2018 - 0:14

Lord Milner, Kopf der Empire-Verschwörer. Quelle: Wikimedia Commons

Ich bekam gestern den folgenden Text rein. Er stammt von Andreas van de Kamp und wurde am 7. September 2014 veröffentlicht. Dass der Sieger die Geschichte schreibt, ist im Volksmund gut verankert. Dennoch glaubt der überwiegende Teil der Deutschen weiterhin, dass ihre Vorväter größeste Schuld auf sich getragen hätten, weil sie zwei Weltkriege angezettelt hätten. Dass da eine ganz andere Perspektive anzunehmen wäre …:

…warum Großbritannien die „Mit“-Schuld am 1. Weltkrieg trägt (Quelle)

Der Mainstream der englischen Historikerzunft plädiert traditionellerweise auf unschuldig: Die Kriegserklärung am 4. August sei für London eine furchtbare Notwendigkeit gewesen. Zwei vor kurzem erschienene Bücher ziehen das in Zweifel. Das erste sieht im Krieg das Werk einer verborgenen Lobby, die spätestens seit den 1880er-Jahren tätig war. Das andere geißelt die Täuschungsmanöver und Unterlassungssünden des ersten Kriegskabinetts.

Hundert Jahre ist es her, seit die Welt in die größte Katastrophe seit ihrem Bestehen gestoßen wurde. Um die Kriegsursachen sind allein seit dem vergangenen Jahr Hunderte Fachbücher erschienen, die heutzutage wenigstens einen großen Vorteil haben: Sie müssen sich nicht (mehr) an Artikel 231 des Versailler Vertrags kümmern, ein politisches Konstrukt, das Deutschland und seinen Verbündeten die Alleinschuld zuwies.

Die meisten zeitgenössischen Historiker sind inzwischen zu recht nuancierten Urteilen gelangt, die oft nur ein Element gemeinsam haben: Der Krieg entstand für sie aus einem komplexen und labilen Kräftefeld, zu dessen Entstehen alle Beteiligten beigetragen haben, das aber keine Seite auch nur annähernd “managen” konnte. Christopher Clarks Opus Magnum Die Schlafwandler: Wie Europa in den ersten Weltkrieg zog ist ein Beispiel für diese Sichtweise.

Gerry Docherty und James MacGregor kommen in ihrem 2013 erschienenen Buch Hidden History: The Secret Origins of the First World War zu einer anderen Sichtweise. Die beiden scheinen nichts von komplizierten Kräfteparallelogrammen zu halten. Sie sagen: Nicht das Deutschland Wilhelms II (wie das jahrzehntelang gegolten hatte), sondern ein englisches Oberschichten-Klüngel hat die Katastrophe zu verantworten. Docherty und MacGregor stimmen damit der schon seit 1907 in Deutschland verbreiteten Einkreisungstheorie zu. Ohne Wenn und Aber.

Die Schotten stützen sich aber nicht auf Aussagen deutscher Politiker und Feldherren, die speziell nach 1919 jedes Motiv hatten, Verantwortung von sich abzuwälzen, sondern auf Fakten und Indizien, die im Lauf der Jahrzehnte ans Tageslicht geschwemmt worden sind. Das ist die größte Stärke dieses Buchs. Seine größte Schwäche ist, dass keine “smoking gun”, kein ultimatives Beweismittel für die Verschwörung präsentiert werden kann. Docherty/Macgregor legen eine neue, alte Erzählweise des Geschehenen vor, wie auch die anderen Darstellungen auf mehr oder weniger belegbaren Erzählweisen beruhen.

Die verborgene Elite, von der bei ihnen die Rede ist, entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus der gar nicht so unsichtbaren englischen Oberschicht, die traditionell die Regierungsgeschäfte des Empires führte (und die dabei klarerweise auf die wirtschaftlichen Bedürfnisse Rücksicht nahm, die ihre Angehörigen – Bankiers, Fabrikanten, Zeitungsleute und Staatsfunktionäre – hatten.) Der amerikanische Historiker Caroll Quigley nennt diese Leute in seinem Text über das Angloamerikanische Establishment “Milner-Gruppe”. Es ist eine Clique, die sich ganz und gar dem britischen Empire verschrieben hatte und zu deren Gründerfiguren Lord Salisbury und Cecil Rhodes, der Minen-Magnat aus Südafrika gehörten. Sowohl Rhodes als auch Salisbury verstarben kurz nach der Jahrhundertwende und zählen in der unmittelbaren Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs nicht mehr zu den Akteuren.

Doch sie hatten einen charismatischen Nachfolger, Alfred Milner, ein Nachlassverwalter von Rhodes. Milner segnete erst 1925 das Zeitliche. Er erfreute sich in der imperial gesinnten jeunesse dorée starken Zulaufes, aber er hatte mit Ausnahme weniger Jahre kein öffentlich sichtbares Spitzenamt inne. Die Milner-Leute waren üblicherweise sehr reiche, sehr gut vernetzte und oft auch sehr fähige Privatleute und Beamte, die es vorzogen, im Hintergrund die Fäden zu ziehen.

Das finanzielle Fundament waren die organisch entstandenen, über Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg erworbenen familiären Vermögen. Dazu kamen Stiftungen und enorme Hinterlassenschaften wie jene von Rhodes. Auch Nathan Mayer (“Natty”) Rothschild, ein enger Geschäftsfreund von Rhodes, wird der Gruppe zugerechnet.

Diese Geheimgesellschaft ist kein Kinderkram wie der Ku Klux Klan und sie hat keine Geheimgewänder, Handzeichen oder Passwörter. Sie braucht das auch nicht, weil sich ihre Mitglieder gut kennen.
Caroll Quigley

Die Gruppe sei irgendwann zur Überzeugung gelangt, dass ihre Geschäfte und die Existenz des Empire am stärksten aus Berlin bedroht werde, glauben Docherty und MacGregor. Deswegen habe man über eine sehr langfristige Politik die Isolierung und Vernichtung Deutschlands verfolgt.

Das Milner-Klüngel war in den entscheidenden Jahren aber nicht selbst an der Regierung, wie das in den “guten alten Zeiten” davor der Fall gewesen war, als Salisbury den Premier gegeben hatte. Über ihre Vertrauensleute im In- und Ausland war sie dennoch besser informiert und jedenfalls handlungsfähiger als die Regierungen in London – beispielsweise die liberalen ab 1906, die dem Milner-Klüngel eigentlich nicht wohlgesinnt hätten sein dürfen.

Doch trotz etlicher “radikaler” und populistischer Elemente in den Whig-Kabinetten behielten die alten Mächte die Zügel in Außen- und Rüstungspolitik in der Hand. Gegen alle Widerstande gelang es ihnen, intensive Vorbereitungen für eine militärische Konfrontation mit Empire-Anwärter Deutschland durchsetzen. Das ultimative Ziel war ein Vernichtungskrieg gegen den wirtschaftlich rasch aufholenden Rivalen. [Anmerkung: wer sich mit dem Gütesiegel ‚Made in Germany‘ auseinandergesetzt hat, der versteht diese Überlegungen. Ich hatte dazu einen Artikel geschrieben, der es sogar in ein Schulbuch schaffte: hier]

Dass die Tories nicht mehr die Regierung stellten, war für die Milneristas kein Problem. Wie sich bald herausstellte, konnten die Liberalen (und später die Sozialisten) bestimmte aristokratische und großbürgerliche Interessen mindestens genauso gut bedienen.

Der sogenannte Cecil-Block habe ursprünglich fast ausschließlich aus Konservativen und Unionisten bestanden, schreibt Quigley:

Die wichtigsten Ausnahmen waren die vier Führungsfiguren der liberalen Partei, die starke Imperialisten waren: Roseberry, Asquith, Edward Grey und Haldane. Alle vier waren für den Burenkrieg, wurden immer antideutscher, sie unterstützten den Weltkrieg 1914 und standen politisch, intellektuell und sozial der Milner-Gruppe nahe.

Um sicherzugehen, wurde der neuen Außenminister Edward Grey, eine eigentlich mittelmäßige Figur, die von Anfang an zwischen (der Milner-Gruppe) loyale Spitzenbeamte/Unterstaatssekretäre eingebettet wurde (Baron Hardinge). Und Radikale wie der junge Lloyd George konnten über ihre persönlichen Schwächen eingefangen und kontrolliert werden (diesfalls Sex-Affären).

Die Asquith-Regierungen haben mit Franzosen und Russen den Krieg gegen die Achsenmächte vorbereitet, konnten nach außen aber den Anschein wahren; den Anschein, weiter freie Hand zu haben und keine unbedingten Bündnisverpflichtungen gegenüber den Entente-Ländern eingegangen zu sein.

Besonders heikel war das Verhältnis zum Zarenreich, das von der Basis des Asquith-Kabinetts, den liberalen Unterhausparlamentariern verabscheut wurde. Nicht einmal unter den Ministern war ein Kurs wie der von Grey mehrheitsfähig (weswegen der Kriegseintritt zu einer Regierungskrise führte). Sir Grey “löste” dieses Problem dadurch, dass er eine Außenpolitik auf Basis von ständiger Verdunkelung und Desinformation führte.

Den Sachen-Coburgs/Windsors – also Edward VII und George V – sagte die Politik der Milner-Gruppe zu. Und weil sie enge Verwandte der russischen Zarenfamilie waren, erstreckte sich der Einfluss der Londoner Kriegspartei bis tief in die russische Regierung. Der Außenminister und spätere Botschafter des Zaren in Paris, Alexander Iswolski, war ein Vertrauensmann der Milnergruppe, behaupten Docherty und MacGregor. Iswolski sei nur durch die Protektion aus England die Petersburger Karriereleiter hinaufgefallen und habe, ursprünglich bankrott, binnen kürzerster Zeit persönlich Reichtum erworben. Über Iswolski und seinen Nachfolger im Außenministerium hätten die Engländer Informationen über und Einfluss auf das Agieren panslawistischer Kreise – und damit auf die Attentäter von Sarajewo gehabt:

Die wachsenden nationalen Ressentiments, die sich gegen die Türkei und Österreich-Ungarn richteten, wurden durch Agenten der britischen heimlichen Elite angestachelt (…) Serbien kam eine besondere Rolle zu. Seine Lage war perfekt, um als Epizentrum für ein Beben zu fungieren, das die alte Ordnung hinwegfegen würde.

Die laufenden Balkankrisen hätten aus dieser Perspektive “nur einen Zweck gehabt: Österreich mit einer schweren Provokation zum Reagieren zu bringen und dadurch Deutschland in den Konflikt zu ziehen. Es ging dabei nicht um Österreich, es ging immer um Deutschland.”

In der Darstellung von Docherty und MacGregor agierte Berlin in den Krisen vor 1914 durch die Bank deeskalierend/defensiv; der Beitrag Berlins zur Kriegsentstehung im Juli/August 1914 habe darin bestanden, Wien nicht früher den Wind aus den Segeln genommen und es zu Verhandlungen mit Russland gezwungen zu haben (wie?). An der unhaltbaren geostrategischen Lage, in der sich die Deutschen zu diesem Zeitpunkt bereits befanden, hätten diese selbst keinen (schuldhaften) Anteil gehabt.

Das ist so ziemlich das Gegenteil dessen, was an den Schulen gelehrt wird, was auch in der deutschen Historikerzunft seit 50 Jahren als wissenschaftlicher Konsens und gesicherte Perspektive gilt (spätestens seit dem Erscheinen von Fritz Fischers “Griff nach der Weltmacht”).

Docherty und MacGregor stehen mit ihrer Kernthese vor ähnlichen Problemen wie ihre Kollegen aus dem wissenschaftlichen Establishment. Es gibt keine sozusagen unzweideutigen Archivfunde über die Beziehungen der Akteure zur Milner-Gruppe. Das rührt unter anderem daher, dass private Archive nicht zur Verfügung standen und dass staatliche Akten über die Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs in vielen beteiligten Ländern in großer Zahl verschwunden sind; sie gingen nach dem Krieg “einfach verloren” – selbst in politisch stabilen Ländern – oder sie wurden von zufällig ausgebrochenen Feuern vernichtet. Die besten Archivalien drangen noch aus jenen Gebieten, in denen eine Revolution stattgefunden hatte und wo die politischen Eliten ausgetauscht worden waren (Sowjetunion, Österreich).

Die “Hidden History” erschien im amerikanischen Buchverlag Random House, der Bertelsmann gehört. Es ist in Mitteleuropa auch in seiner elektronischen Ausgabe nur schwer zu erwerben. Will man es z.B. von Österreich aus herunterladen, erscheint folgende Benachrichtigung: “Dieser Titel kann von ihrem Standort aus von dieser Website derzeit nicht erworben werden.”

Es ist wohl kein Zufall, dass dieses Buch von zwei Schotten geschrieben wurde, die Außenseiter des Wissenschaftsbetriebs waren und sind.

Douglas Newton, der Verfasser des zweiten Buchs, ist kein akademischer Außenseiter, aber er kommt auch nicht aus England. Er stammt aus Australien. Seine soeben erschienen “Dunkelsten Tage” beschreiben die Ereignisse, die sich in der Woche vor der britischen Kriegserklärung an Deutschland zugetragen haben. Er folgt im großen und ganzen den Prämissen des Mainstreams der Berufshistoriker, bezweifelt aber, dass das Königreich Mitte 1914 keine andere Wahl gehabt hat als in den Krieg einzutreten. Großbritannien war sozusagen zwar erst die Nummer fünf oder sechs der Eskalationskette, aber es war entscheidend dafür, dass aus dem europäischen Krieg ein Weltkrieg wurde.

Newton konzentriert sich auf jene Vorgänge Mitte 1914, mit denen es die “Kriegspartei” in der Regierung es schaffte, ihren Willen durchzusetzen:

Die Minderheit der Interventionisten im Kabinett bugsierte die neutralistische Mehrheit am 2. August (faktisch) in den Kriegszustand, indem es Frankreich die Unterstützung durch seine Marine zusicherte. Diese Zusage hat Britannien in den Krieg verwickelt, bevor das deutsche Ultimatum an Belgien noch erfolgt war. …

Während der Krise gingen die Entente-Befürworter im Kabinett manipulativ und mit Täuschungen vor. Wesentliche Entscheidungen (…) fielen außerhalb des Kabinetts. Es gab keine demokratische Entscheidung für einen Krieg.”
(Im Unterhaus fand niemals eine Abstimmung darüber statt.)

Asquith/Grey ist von anderer Seite u.a. angelastet worden, dass sie entweder zu wenig deutlich gemacht hätten, dass Britannien an Seite der Entente in den Krieg eintreten werde. Sie hätten damit eine Chance vertan, Deutschland und Österreich-Ungarn abzuschrecken. Oder dass sie
nicht die Neutralitätskarte gezogen und damit Russland und Frankreich unter Druck gesetzt hätten. Beide Vorwürfe tönt der US-Historiker Sidney Fay, den man “vorauseilend revisionistisch” nennen könnte, bereits 1928 an. In Fays Augen trägt London aber keine besondere Mitschuld am Kriegsausbruch.

Was immer die Engländer damals an Chancen vergeben haben mögen – aus den bis heute zur Verfügung stehenden Aufzeichnungen lässt sich nicht der Schluss ziehen, dass Whitehall aktiv auf einen Kriegsausbruch hingearbeitet hätte. Asquith und Grey mögen (auf offener Bühne) zweideutig und zögerlich gehandelt und vielleicht nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben – aber auf Basis der bisher vorliegenden Dokumente entsteht nicht den Eindruck, dass sie als Brandbeschleuniger agiert hätten. Derlei freilich kann ebensogut über Kaiser Wilhelm und seinen Kanzler Bethmann Hollweg gesagt werden.

Gleichwohl hat es – siehe Fischer und Docherty/MacGregor – sowohl in England als auch im deutschen Kaiserreich im Hintergrund agierende, mächtige Gruppen gegeben, die einen Krieg anstrebten. Die einen, um Deutschland zur Hegemonialmacht auf dem Kontinent zu machen und ein größeres Kolonialreich zu schmieden. Und die anderen, um sich einen aufstrebenden Imperiums-Rivalen sowie wirtschaftliche Wettbewerber vom Hals zu schaffen.

Der Kriegspartei in England haben Asquith, Haldane, Churchill, Grey und Llloyd George in die Hand gearbeitet: über ihre massive Aufrüstung, die Pläne zur wirtschaftlichen Strangulierung Deutschlands mithilfe der Navy, die Schaffung eines Expeditionscorps, über die gemeinsamen Marinemanöver und heimlichen Garantien an Frankreich, über tätige Mithilfe bei der Korrumpierung der belgischen Neutralität sowie ganz allgemein über den gar nicht so defensiven Charakter der Triple Entente.

Deren Anfänge liegen im Schatten eines “Familientreffens” zwischen den britischen und russischen Royals 1907. Die dabei geschlossene britisch-russische Konvention fauste auf einem Interessenausgleich der Mächte im Bereich des heutigen Iran/Irak, aber auch auf den nur in Umrissen fassbaren Zusagen über die Anerkennung einer allfälligen russischen Eroberung Istanbuls/des Bosporus.

So – könnte man achselzuckend erklären – , wird halt die Außenpolitik liberaler Imperialisten wie von Asquith und Grey gestaltet: So sind sie und so bleiben sie. Man kann aber auch – wie Docherty und MacGregor – sagen:

Diese Politiker haben die Vorgaben eines mächtigen Klüngels erfüllt, das eine konkurrierende Macht um jeden Preis vernichten wollte, auch um den eines Weltkriegs.

Anders als heute konnte dies damals nur langsam erfolgen, sozusagen Schritt für Schritt; so wie dies der Chef des britischen Marinegeheimdiensts beschrieben hat, als er sagte, dass die Deutschen mithilfe der britischen Flotte “kleingemahlen” werden müssten, – “bis das Gras auf Hamburgs Straßen wächst”. (Hidden History, Kapitel 9) Die damit gemeinte Seeblockade war freilich nur in/nach einem heißen Krieg durchführbar.

Literatur:

Gerry Docherty, Jim Macgregor, Hidden History: The Secret Origins of the First World War. 2013

Christopher Clark, The Sleepwalkers. The Sleepwalkers: How Europe Went to War in 1914. 2013

Douglas Newton, The Darkest Days: The Truth Behind Britain’s Rush to War, 1914. 2014

Sidney Fay, Hidden History: The Secret Origins of the First World War, 1928

Caroll Quigley, The Anglo-American Establishment: From Rhodes to Cliveden. 1981

Wenn die Schulen zweier Welten aufeinanderprallen …

6. August 2018 - 23:21

Es gibt keine wichtigere Sorge in der Schule als die, den Geist der Wahrheit und des Vertrauens in ihren Räumen zu erhalten. Er will aber nur wohnen, wo zugleich der Geist der Freiheit wohnt.
Friedrich Paulsen (1846 – 1908), deutscher Pädagoge und Philosoph

Ich habe heute einen genialen Text auf Facebook erhalten, aufgeschrieben von einem nicht geringeren als Benjamin Franklin, und er so gut darstellt, wie unterschiedlich Mensch gebildet sein kann. Der Text stammt aus dem Buch Schafft die Schule ab. Befreiung aus der Lernmaschine:

Also, es geht auch bei den Naturvölkern nicht ohne Bildung. Je Kultur braucht es nur eben ganz andere Schwerpunkte. Fragt sich, welche Kultur mehr vom Leben hat, und wer dabei freier ist … und wer dabei schlauer ist, das Leben zu meistern:0

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Kurt Tucholsky

***

Zum Thema Bildung lässt sich noch so einiges bedenken:

Schule erzieht zur Dummheit durch Halten in Unwissenheit …

Der heimliche Lehrplan die Schulpflicht betreffend

Kritik an unserem Schulsystem: darüber, wie wir unsere Kinder verdummen ….

O B E N O H N E … Bildungs-Kompetenz

 

Kinder brauchen kleine Dosen von Gefahr …

5. August 2018 - 9:41

Takaharu Tezuka, Architekt in Japan

Ich bin sicher, Architektur kann diese Welt zum Besseren ändern.
Takaharu Tezuka

Ich bekam den Hinweis auf einen Vortrag über einen Kindergarten, der mir viel Spaß gemacht hat. Hier wird ein Kindergarten vorgestellt, der mal ganz anders als die heutigen Standards sind. Hier gibt es kleine Gefahren, weil es so gut wie keine Begrenzungen gibt. Daher gibt es kaum Kinder, die Autismus oder ADHS ausbilden. Hier ist es laut, denn Kinder brauchen dies. Und trotzdem gehen Kinder hochkonzentriert an Dinge ran. Hier können Kinder Resilienz (dazu zwei Artikel meiner Tochter, die mich gerade zum Opa macht) ausbilden, weil keine Helikopter-Eltern oder Gärtner sie vor Fehlernmachen bewahren. Einfach mal wirken lassen:

Die Welt wird von Psychopathen ‚beherrscht‘ …

4. August 2018 - 15:04

Antreiben (Bild: Wikipedia)

Das ist der Tenor des folgenden Kommentars, den ich von Juergen Frost auf Facebook erhielt, als ich dort schrieb:

Darf das pervers genannt werden?
„Apple erzielt pro Mitarbeiter 500.000 Dollar Gewinn.“
So titelt der Kölner Stadtanzeigee heute. Moderne Sklaverei, denn diesen den durschnittlichen Lohn mehrfach überstegende Betrag wird von den ‚arbeitslosen‘ Reichen eingestrichen. Mit welchem moralischen Recht?

Wer die System-Strukturen verstehen will, in denen man zu leben hat, muss einige Jahrhunderte Geschichte analysieren und dann kommt man drauf, dass die Lohnabhängigen seit Jahrhunderten fremdbestimmt werden, um in schädlichen Systemen ihre Aufgabe zu erfüllen, also selbst nichts zu sagen, mitzubestimmen haben.

Es hat sich so im Ursprung aus einer Großgrund-Besitzer = Großbauern-Herrschaft eine selbsternannte edle Herrschaft herausgebildet, die man heute als psychopathischen FINANZ-ADEL bezeichnen darf, der seine POLITISCHEN KNECHTE anweist, die Wünsche der Psychopathen zu erfüllen. Als Beispiel: Im Mittelalter wurde die Leibeigenschaft durch die POLITISCHEN KNECHTE legalisiert. So waren Kleinbauern, die beim Großgrundbesitzer Land gepachtet hatten, verpflichtet, kostenlos 1 Tag in der Woche beim Land-Lord zu arbeiten. Bis dann eines Tages die Kleinbauern die Bauernkriege in Deutschland gegen die Ausbeuter ausgerufen hatten.

Schädliche System-Strukturen …. warum? In den in Deutschland herrschenden feudalistisch, militaristischen System-Strukturen werden die Lohnabhängigen domestiziert, dressiert, manipuliert und idiotisiert, weil sie sonst auf die Barrikaden klettern würden. Aus der sehr jungen Geschichte lernen wir: Wer als Zivilist zum Soldaten zwangsverpflichtet wurde und sich weigerte, wird kurz mal zur Abschreckung an die Wand gestellt und erschossen.

Diese dokumentierten Abartigkeiten der Herrschaft weist auf einen schweren geistig, seelischen Defekt hin. Die Psychiatrie nennt diese Herrschaften Psychopathen mit einer Anti-Sozialen Persönlichkeits-Störung, die natürlichen Religionen nennen diese Monster Satan / Teufel und diese Räuber-Monster haben schon viel erbeutet, sind aber noch immer nicht satt vor lauter Gier.

Unterbezahlung von fleißigen Lohnabhängigen ist ihr Geschäft, denn hieraus wird der Reichtum einer sehr kleinen Minderheit generiert. Die Masse ist der Unzufriedenheit und Not ausgesetzt und wissen nicht um den Hintergrund für dieses erbärmliche, fremdbestimmte, ausgelaugte Leben.

Alles fing vor ca 15.000 Jahren an, also in der Menschheitsgeschichte eine sehr kleine Zeitspanne, die es jedoch in sich hat. Die Sammler und Jäger hatten über die Jahrtausende gemeinschaftlichen Lebens als Nomaden eine hohe soziale Kompetenz entwickelt, mit der sich die Gemeinschaften am Leben erhielten und sich auch technisch, sozial weiterentwickeln konnten bis zu dem Tag, als eine brutale, grausame, hoch geisteskranke Minderheit von Psychopathen die Natur vergewaltigten, die Natur privatisierten.

So weit das Auge reichte und noch weiter wurde das Land, der See, der Fluß, der Bach, der Berg, das Tal als privates Eigentum einer Psychopathen-Familie erklärt. Da wollte der noch nicht aufgeklärte Sammler und Jäger einen Fisch aus dem Fluß fischen, um seine Familie zu ernähren, da kam schon der Psychopath angerannt und verjagte den Angler. Alles mein …. scher Dich zum Teufel.

Die Eigenschaften, die Gefühlswelt von geistig normalen Sammlern und Jägern ist konträr zu den wahnsinnigen Psychopathen mit einer anti-sozialen Persönlichkeitsstörung. Der Sammler und Jäger mit einer hohen sozialen Kompetenz kann sich nicht brutal wehren oder sogar den Existenz-Bedroher, Existenz-Vernichter töten. Aber auf der anderen Seite können Psychopathen ohne jedes Gefühl andere Menschen töten.

Besonders verwerflich wird diese geisteskranke Eigenschaft, wenn die Psychopathen sich Kriege ausdenken und zivilisierte Sammler und Jäger zwingen, hier als Soldaten für den Psychopathen-Profit in den befohlenen Krieg zu ziehen.

Da verursachte der 1. Weltkrieg ca 17.000.000 Tote plus Verkrüppelte, Verwundete. Perfekt im Lügen und in der Manipulation werden die sinnlosen Kriegsopfer als Helden gefeiert, gefallen, qualvoll verblutet für Volk und Vaterland ……..! Und die überlebenden Idioten akzeptierten diese Psychopathen-Manipulation. Der 2. Weltkrieg mit 50. bis 80.000.000 Toten + Verkrüppelten, Verwundeten …… das gleiche Spiel der Manipulation und alle glaubten diesen Lügnern.

Heute ist es ähnlich. Da werden die Völker auf Krieg, also Raub und Terror programmiert und die Waffen-Schmieden der Psychopathen und Geld-Wechsler und Geld-Verleiher-Geschäfte florieren ….. und keiner leistet Widerstand.

Man kann ja verstehen, dass man Angst und Furcht vor Wahnsinnigen hat. Also akzeptieren, wie es ist: Weiterhin in sogenannten Schein-Demokratien eine feudalistisch, militaristische Welt-Ordnung akzeptieren die manchen keine Luft zum Atmen lassen.

Was gibt es dagegen zu tun ? Die Käfig-Hühner fragt man ja auch nicht, ob die ihr gesamtes Jugend- und Erwachsenenleben als Lege-Huhn nur 30 x 30 qcm Grundfläche akzeptabel ist. Hauptsache, das mit Licht manipulierte Huhn legt 2 Eier am Tag und ist in kurzer Zeit verbraucht.

Der Mensch, meist als rechtloses, fremdbestimmtes Arbeitstier im System existierend, mal mit Arbeit, mal ohne Arbeit, weil der Fabrik-Herr seine Produktionsstätte in das Nachbarland verlegt, weil dort die Arbeitskräfte billiger sind (aber auch der dortige Unterhalt für Miete, Essen günstiger ist).

Jeder muß erkennen, dass er nicht der Mensch ist, den man als Mensch darstellt, sondern einfach ein brauchbares Rad auf dem Herren-Hof des psychopathischen Herrschers. Wie sagt man so schön abwertend zum Lohnabhängigen ? Kostenfaktor – Humankapital – Arbeitnehmer ohne eine Mitbestimmung, wie die gesellschaftlichen Bedingungen gerechter und sinnvoller gestaltet werden können. Daher muß der Lohnabhängige seine schlechte, aufdiktierte Lebensqualität akzeptieren und er sollte sich freuen, dass es ihm als Mensch, als existenzloser Lohnabhängiger besser geht als den Käfig-Hühnern, die lebenslang auf 30×30 qcm zu leben und zu sterben haben. Entschuldigung, Fehler. Nicht zu sterben haben auf 30×30 qcm, sondern ausgelaugt als geschlachtetes Suppen-Huhn für die Armen, für die armen Schlucker als Nahrung zu dienen.

Wenn der Mensch, der Lohnabhängige weiter entwickelt wäre, keine Angst vor dem „schwarzen Mann“ hätte, könnte er sein Leben und das seiner Nachkommen mitbestimmen. So aber wird er als williges Individuum sein Leben akzeptieren müssen. Manche brauchen ja als Narkotikum Alkohol, Zigaretten, leichte oder schwere Drogen, um dieses Leben ertragen zu können. Die erkannt haben, was abläuft, laufen oft im Kreis herum und fragen sich, wie kommt man raus …… aber schon ist das Leben abgelaufen und wird „erlöst“. Wer lange wartet, der bleibt diesem feudalistisch, militaristischen System Nutz-bringend erhalten.

Das Allsehende Auge schaut auf die Leidenden an der Basis der Gesellschaft

Das Parteiendilemma

4. August 2018 - 0:18

Egal, was Parteien heute tun: Ob sie sich staatstragend geben oder ob sie vorspielen, sie seien „gegen das Establishment“ (um selbst ein Stückchen Establishment zu werden, aber eben nur ein Stückchen), sie können unter heutigen Bedingungen nur noch ein Stückchen vom Wahlkuchen gewinnen.

Dass wir daher „italienische Verhältnisse“ bekommen: Ein Parteiensystem mit immer noch mehr Parteien und keinerlei „Staatsparteien“ mehr „in der Mitte“, erscheint mir daher ausgemacht.

Ich mag ihn einfach, den Betreiber des Blogs What you read is what I’ve felt – Fallen philosopher’s writing, oder besser, die Analysen, die er macht, und seine Meinung, die er ob diesen kundtut. Also ab mit einem weiteren Artikel, der mir so richtig aus der Seele geschrieben ist:

Das Parteiendilemma (Quelle)

Viele glauben ja derzeit, die „konservativen“ Parteien in Europa müssten sich nur wieder beruhigen und einfach seriöse Politik machen, um Wählerstimmen zurückzugewinnen. Umfrageergebnisse wie zuletzt in Deutschland bestärken in dieser Annahme:

Bild auf Twitter anzeigen

Thorsten Benner

@thorstenbenner

CDU/CSU at 29%: worst ever result in ARD Deutschlandtrend.
AfD at all time high: 17%.
„Grand coalition“ with worst ever combined CDU/CSU/SPD value: just 47%.

Thank you, Dobrindt/Seehofer/Söder.
Really, really well played.

Ich glaube das nicht. Ich halte es für realistischer anzunehmen, dass alle politischen Parteien mittlerweile in einer Dilemma-Situation feststecken, die dafür sorgt, dass sie, ganz gleich, was sie tun, Wählerstimmen verlieren und das Parteienspektrum immer mehr zersplittert, zerstückelt und zerfasert. Dass also die Zeit der „Volksparteien“ unweigerlich vorbei ist und auch nicht mehr zurückkehren wird.

Den Mechanismus hinter dieser Entwicklung stelle ich mir folgendermaßen vor:

Wenn Parteien extreme Meinungen vertreten, die eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit garantieren, werden sie unwählbar für den gemäßigten Teil der Bevölkerung, der die Masse der Wähler ausmacht.

Wenn Parteien aber gemäßigte Meinungen vertreten, die keine Grenzüberschreitungen beinhalten, kein Skandalpotential, verlieren sie ihren Markenkern. Die unmittelbare Frage, die sich damit verbindet ist: „Wofür genau brauchen wir diese Partei nochmal genau? Wofür steht sie?“

Letzteres ist in Deutschland der SPD passiert. Die Annahme, konservative Parteien müssten einfach nur cool bleiben und seriöse Politik machen (was auch immer das unter heutigen Bedingungen genau heißen soll) ist daher insofern unzutreffend, als sich die Mechanismen der Öffentlichkeit verschoben haben: Wer auf „Staatspartei“ macht, indem er tendenziell kompromissfähige oder gemeinwohlorientierte Politik vertritt, marginalisiert sich genauso selbst, wie es eine Partei tut, die mit Extrempositionen und gezielten Tabubrüchen Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Das Neue unserer Situation liegt darin, dass man mit solchen Tabubrüchen überhaupt nennenswerte Wähleranteile gewinnen kann. Und da das so ist, und es in unserem Politiksystem für Parteien einzig und allein um die Maximierung ihres Anteils am Wahlabend-Stimmkuchen geht, wird auch immer irgendeine Partei da sein, die diese Tabubrüche für sich benutzt. Heutzutage wird immer irgendwer in Trump-Manier eine Kampagne fahren. Ganz einfach, weil es sich gezeigt hat, dass man auf diese Weise Wahlen gewinnen und nennenswerte Stimmenanteile auf seine Seite ziehen kann. Auch die Zahl der Macrons wird zunehmen, also Menschen, die mit Geld und Charisma, aber ohne eigene langjährig aufgebaute Parteibasis nach Wählerstimmen fischen. Aber auch diese neuen Akteure haben nur die Wahl zwischen „Inszenierung von Tabubruch“ und „Staatstragender Inszenierung“. Auch sie entkommen dem Parteiendilemma nicht:

Entweder vergrault man die Wählermassen dadurch, dass man zu pointiert, zu polemisch auftritt. Oder man vergrault sie dadurch, dass man zu wenig pointiert, zu versöhnlerisch auftritt. Möglichkeiten, Massen an Wählerstimmen zu gewinnen, „Mehrheiten“, gibt es nicht mehr. Auf diese Weise bekommt man systematisch ein zerstückeltes Parteienspektrum, das nach heftigen, polemischen Auseinandersetzungen („Bekämpfung des politischen Feinds“) wieder zu einer schiedlich-friedlichen Regierung zusammenfinden soll, in der nicht eine jede Partei der anderen das politische Messer in den Rücken zu bohren versucht. So wie früher. Falls es diese parteipolitik-ideale „Früher“ denn wirklich einmal gab.

Heute jedenfalls endet der Wahlkampf gar nicht mehr. Auch nicht, wenn die Wahl gelaufen ist. Und auch nicht, wenn man es selbst als Partei an die Regierung geschafft hat. Wer als Partei nicht immer schon auf die nächste Wahl schielt, verliert. Genauer: Wer seriöse Politik macht, verliert mehr. Wer wahlfixiert agiert, verliert auch, aber wahrscheinlich weniger als diejenigen die „brav bleiben“, weil sie noch nach den alten Regeln spielen.

Wir beobachten diese Entwicklung heute weltweit in Ländern mit fest etablierten Parteiwahlen, die davor jahrzehntelang recht gut funktioniert haben. Ich halte das Parteiendilemma daher für einen Systemeffekt, mit dem mittlerweile fest zu rechnen ist. Mit dem also auch vormalige „Volksparteien“ fest zu rechnen haben. – Nur hilft ihnen diese Einsicht in die neuen Spielregeln nicht viel, denn sie haben einfach keine guten Optionen mehr in diesem neuen Spiel.

Egal, was Parteien heute tun: Ob sie sich staatstragend geben oder ob sie vorspielen, sie seien „gegen das Establishment“ (um selbst ein Stückchen Establishment zu werden, aber eben nur ein Stückchen), sie können unter heutigen Bedingungen nur noch ein Stückchen vom Wahlkuchen gewinnen.

Dass wir daher „italienische Verhältnisse“ bekommen: Ein Parteiensystem mit immer noch mehr Parteien und keinerlei „Staatsparteien“ mehr „in der Mitte“, erscheint mir daher ausgemacht.

Nun könnte man sagen: Was ist denn so schlimm daran? Vielleicht ist das ja auch eine gute Entwicklung? Eine Belebung unserer Demokratie?

Schaut man aber heute nach Italien, wo es eine solche Situation schon etwas länger gab, sieht man, dass es unter heutigen Bedingungen nicht gerade eine wünschenswerte Situation ist, in einer Demokratie zu leben, die die gesellschaftliche Vermittlungslast Parteien aufbürdet. Also politischen Größen, die vom System dazu vorgesehen sind, gegen einander anzutreten und miteinander um Wählerstimmen zu konkurrieren – und die dann doch irgendwie, man weiß nicht wie zu einer stabilen Regierung zusammenfinden sollen.

Parteien können die fortgeschrittene gesellschaftliche Dynamik heute nicht mehr auffangen. Egal wie sie sich drehen und wie sie sich wenden: Sie sind gefangen in einem System, in dem Konkurrenz und Kooperation in einer Weise aufeinanderprallen, die handlungsfähige, stabile Regierungen sehr unwahrscheinlich machen.

Und das ist niemandes schuld. Alle schlauen „Partei X sollte vielleicht mal Y tun“-Empfehlungen laufen heutzutage ins Leere. Kein Parteistratege macht heutzutage irgendetwas falsch, wenn er die tolle Masterstrategie nicht finden kann, mit der man bedeutsamer Teil einer stabilen Regierung wird. Es gibt diese Strategie einfach nicht. Nicht mehr.

Die neue Situation erfordert vielmehr eine tiefgreifendere Weiterentwicklung unseres Polit-Systems, unserer politischen Verfahren und Institutionen. Es ist vielleicht an der Zeit, sich auch einmal klar zumachen, dass es in den ursprünglichen Formen der Demokratie gar keine Parteien gab.

Wir müssen möglicherweise nicht soweit gehen, ganz auf Parteien zu verzichten oder sie gar zu verbieten, aber es ist sicher an der Zeit, Parteien von dem zu entlasten, was sie heute nicht mehr leisten können: Die gesellschaftliche Vermittlungsarbeit zwischen Menschen, die sich in völlig verschiedenen privaten Situationen befinden und die dabei doch in einer Gesellschaft zusammenleben. Die sich also in ihren Lebensvollzügen wechselseitig berühren und beeinflussen und sich daher miteinander bewusst abstimmen müssen, soll es nicht ständigen Unfrieden, Streit und Krieg geben in einer Gesellschaft.

Diese gesellschaftliche Vermittlungsarbeit der Politik kann heute von den Bürgern selbst viel besser geleistet werden als von Parteien und Parteipolitikern.

Alles, was es dafür braucht, sind geeignete Formate bürgerschaftlicher Zusammenkunft. Doch dafür steht glücklicherweise mittlerweile ein großer Reichtum an vielversprechenden Formaten bereit.

Alles, was wir brauchen, um beherzt nach dieser Entlastung von Parteien zu greifen, ist zu realisieren, dass wir von Parteien etwas erwarten, was diese unter heutigen Bedingungen nicht mehr können. Dass also unsere Erwartungen an Parteien veraltet und von der gesellschaftlichen Entwicklung überholt sind.

Und vielleicht müssen wir uns auch eingestehen, dass wir es uns selbst mit unserer Präferenz, Demokratie ausschließlich vermittelt über Parteien zu organisieren, ein wenig zu einfach gemacht haben. Denn das ist möglicherweise schon immer ein bisschen all zu bequem für uns Bürger gewesen: Sich zurückzulehnen und wie ein reiner Konsument und Politik-Couch-Potato zuzuschauen, was Parteipolitiker jeweils für eine Show abziehen.

Wenn Parteien aus strukturellen Gründen und Systemeffekten heraus nicht mehr leisten können, was wir von ihnen erwarten, müssen wir Bürger aus unseren bequemen politik-verantwortungslosen Ecken kommen und selbst zu Politikern werden. Nicht zu Parteipolitikern selbstverständlich. Und ich rede auch nicht von einem Protestmarsch nach dem anderen (auch hier gibt es Abnutzungseffekte, außerdem ist der Aufwand für uns alle auf diese Weise viel zu hoch). Wir brauchen vielmehr jene Institutionen und Verfahren, die uns Bürger auf eine neue, andere Weise Politiker sein lassen, die aktiv mitreden, mitberaten und mitbestimmen und die dabei die Last für uns alle gerecht verteilen und in einem vertretbaren Aufwand halten. Wir brauchen heute eine verfassungsmäßige, reguläre Bürgerbeteiligung durch den gezielten Einsatz des Losverfahrens. Solche gelosten Bürgerversammlungen entlasten die Parteipolitik, vereindeutigen den Bürgerwillen und machen auf diese Weise konstruktive, lösungsorientierte Politik wieder möglich.

Denn was uns auch klar sein sollte: Es ist in unserer derzeitigen Situation ein Fehler, wenn wir es dem Bürger, also uns allen all zu bequem und einfach machen „an Politik teilzunehmen“. Online-Votings, Demokratie-Apps und Volksabstimmungen allein entlasten uns all zu sehr von der Informations- und Austauschpflicht, entlasten uns von all der Vermittlungsarbeit, die vernünftigerweise dem politisch-demokratischen Entscheiden vorausgeht.

Wir Bürger können diese notwendige Vermittlungsarbeit leisten. Parteien und Parteipolitiker können das heute nicht mehr. Wir leben im Zeitalter einer fortgeschrittenen gesellschaftlichen Differenzierung, die sich nicht mehr in Parteien stabil abbilden kann und die daher eine verfassungsmäßige Weiterentwicklung unserer Demokratie erfordert.

***

Aus der gleichen Feder:
Darüber, was es bedeute, wenn alle Bürger Politiker wären …

Dass unser Parteinsystem nicht funktionieren kann, darüber macht sich auch dieser Artikel seine Gedanken:
Über unser Parteiensystem, Gleichgültigkeit und das Führenlassen – eine Kritik

Und auch das lässt aufhören, haben doch die Libyer etwas besessen, worum die Bürger der angeblich westlichen Demokratien diese beneiden könnten:
Können wir von Libyens ehemaliger Basisdemokratie lernen?
Gaddafis Libyen war Afrikas reichste Demokratie

Darüber, was es bedeute, wenn alle Bürger Politiker wären …

31. July 2018 - 8:00

Dass es um unseren Art der Demokratie via Parteiensystem nicht wirklich zum Besten besteht, sprich sich der überwiegende Teil der Bürger nicht abgeholt fühlt und zunehmend in der Politikverdrossenheit versinkt, und sogar einem die Regierungssprecher bei Ihrer Stammelei richtig gehend leid tun können (siehe besonders hier), wird mit jedem Tag offensichtlicher. Da wird es Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, was es bräuchte, damit Politik wieder für/mit den Bürgern gestaltet wird. Und da möchte ich nochmals einen Text vom Blog What you read is what I’ve felt anreichen, der sich Gedanken um ein Losverfahren macht und was dabei mit den beteiligten Menschen geschieht:

Was es bedeutet, wenn alle Bürger Politiker sind (Quelle)

Natürlich verändert sich als allererstes der Begriff des „Politiker“ selbst, wenn wir über die regelmäßige Anwendung des demokratischen Losverfahrens uns alle regelmäßig und gleichermaßen zu Politikern machen.

Der Politiker ist dann nicht mehr eine Art „Anwalt für ganz bestimmte Interessen ganz bestimmter Bürger“. Die ganze Sache der Parteinahme fällt weg.

Stattdessen teilt sich der Begriff des Politikers in zwei verschiedene Bedeutungen:

A) Der gelegentliche Politiker, der per Los ausgewählt wird. Der Bürgerpolitiker. Ob man unmittelbare „zweite Amtszeiten“ verbieten will, wie im antiken Athen, um die Belastung durch Politik für uns alle möglichst gering zu halten und die Chance aller Bürger an Politik aktiv teilzuhaben zu erhöhen, damit wäre zu experimentieren.

B) Der Berufspolitiker, der sich dem Gemeinwesen für eine potentiell längere Dauer zur Verfügung stellt und der möglicherweise nach wie vor am Besten durch Wahlen ausgewählt wird. Auch und gerade dieser Politiker wäre dann für das Gemeinwohl zuständig, was ihm nun viel leichter fallen dürfte, da die Prozesse, die in den gelosten Politikgremien ablaufen, ihn viel klarer darüber informieren, was das Gemeinwohl denn gerade überhaupt ist.

Das, was wir heute haben und wovon wir daher ständig ausgehen, wenn wir über Politik sprechen: der „Parteipolitiker“, diese merkwürdige Gestalt gäbe es einfach gar nicht mehr. Sie wäre ersetzt durch zwei weitaus sinnvollere Formen an Politik zu partizipieren.

Der Double Bind an unsere heutigen Politiker: Dass wir sie zwar für die streitförmige Parteinahme für ganz bestimmte Interessen gegen andere Interessen in der Bürgerschaft wählen, und dass wir dann aber nach ihrer Wahl von ihnen erwarten, sie sollten doch bitteschön allempathisch den Bedürfnissen der gesamten Bürgerschaft gerecht werden. – Diese völlige politische Fehlkonstruktion würde wegfallen.

Sinnvolle, handlungsfähige Politik oder völlig verrückte, sich selbst blockierende Politik ergibt sich also daraus, ob es eine geeinte Bürgerschaft überhaupt gibt.

Unter den Bedingungen einer Modernen Gesellschaft mit all ihren Unterschieden zwischen den Bürgern bedeutet das: Politik muss diese Einheit der Bürgerschaft überhaupt erst einmal herstellen. Ja: Politik besteht dann im Kern geradezu aus einem beständigen Prozess der Immer-Wieder-Herstellung dieser Einheit der Bürger.

Das wird heute noch immer gerne mit einem vormodernen Verständnis aufgefasst: Politische Einheit GEGEN die Unterschiede der Bürger, anstatt so, wie es in der Modernen Gesellschaft ausschließlich funktionieren kann: Politische Einheit MIT den und DURCH die Unterschiede der Bürger.

Immer wieder kommen illiberale Fantastereien auf, die zwar den modernen Bedarf an einer Einheit der Bürgerschaft wahrnehmen, diese Einheit aber dadurch erreichen wollen, dass sie quasi einen Teil der Bürger „politisch ausbürgern“: Einheit durch Konformität. Einheit durch Homogenität.

Der Grund für diese bisher nicht tot zu kriegende politische Fantastik besteht eben im Fehlen einer modernen Form von politischer Einheit, die die Unterschiedlichkeit der Bürger mitnimmt, die die Unterschiede zwischen uns in den Raum des Politischen mit hinein nimmt.

Da der Bedarf an politischer Einheit der Bürger objektiv besteht, er aber von den bestehenden politischen Institutionen nicht aufgegriffen und abgedeckt wird, sind die „politischen Parteien“ selbst Elemente, mit denen sich die Demokratie ad absurdum führt. „Parteipolitik“ dreht sich unter Modernen Bedingungen im Kern immer darum, wer wirklich zum Staat dazugehört, wer weniger und wer gar nicht. Parteipolitik institutionalisiert ein exklusives, desintegrierendes Politikverständnis, kein integrierendes, zusammenführendes. Parteipolitik macht uns allen Angst, nicht wirklich dazu zu gehören, zur Gemeinschaft der Bürger. Sie ist wie eine ständig drohende Ausbürgerung, Entmündigung und politische Ausgrenzung. Parteien als zentrale Bausteine der Demokratie zu betrachten ist daher ein gewaltiges Missverständnis, das dadurch nicht besser wird, dass es gleich am Anfang der modernen Wiederentdeckung der Demokratie verbrochen wurde. Denn mit unserer Duldung von Parteien als zentralen Instanzen unserer Demokratie stellen wir unsere Angstgetriebenheit in der Politik auf Dauer. Wir haben dann aus gutem Grund Angst, nichts mehr zu sagen zu haben und nicht mehr wirklich dazu zu gehören. Dies ist aber kein universalmenschlicher Effekt und kein natürlicher Zustand von Politik, sondern einer, den wir aus purer institutioneller Dummheit künstlich herbeiführen. Denn Politik kann sehr wohl ganz anders ablaufen und sich auch ganz anders anfühlen. Gerade auch unter modernen Bedingungen.

Das Ende der Parteipolitik, die Veränderung unserer Begriffe vom „Politiker“ und die Begründung einer aktiven, gehaltvollen Praxis von Bürgerschaft sind die unmittelbaren positiven Effekte, wenn wir uns über das Losverfahren allesamt zu Politikern machen.

Geld arbeitet nicht! … von Zinsgewinnern und -verlierern …

30. July 2018 - 9:47

Ich hatte gestern einen jungen Mann gefragt, als er mir erzählte, dass er sich freue, für sein Angespartes guten Zins zu erhalten, so dass er sich bald ein Haus kaufen könne, ob ihm klar sei, dass dieser Zins durch einen anderen Menschen, z.B. seine Freundin erarbeitet werden müsse, und dass er bei einem Kauf eines Produktes im Schnitt 50% seines Geldes unerkannt als Zinsdienst an die Banken gäbe und so sein schöner eigener Zinsertrag schon längst aufgefressen sei. Aus diesem gegebenen Anlass möchte ich nochmals einen Text von Herrn Wehmeier, einem Freiwirtschaftler bringen, der sich mit den mehr unseren verkehrten Marktwirtschaftlichen Verhältnissen, im Besonderen mit der Zinsgewinner und – verlierer auseinandersetz, und was es bräuchte, dass es allen Menschen eines Wirtschaftsraumes gut gehen könne:

In einer kapitalistischen Marktwirtschaft (noch gegenwärtiger Ist-Zustand), welche durch die Verwendung eines gesetzlichen Zwischentauschmittels mit Wertaufbewahrungs(un)funktion (Zinsgeld) und ein privates Bodeneigentumsrecht gekennzeichnet ist, setzt sich das gesamte Bruttosozialprodukt (BSP) aus Lohn (Arbeitseinkommen, verdienter Knappheitsgewinn) und Zins (Liquiditätsverzichtsprämie, Dividende, Rendite, Spekulationsgewinn, private Bodenrente, allg.: unverdienter Knappheitsgewinn) zusammen. Während der Lohn sich im Idealfall direkt proportional zur individuellen Arbeitsleistung entwickelt, ist der Zins das genaue Gegenprinzip: derjenige, der arbeitet, zahlt den Zins; und derjenige, der nicht arbeitet, bekommt den Zins. Ziel aller Gerechtigkeitsbestrebungen seit den ersten Anfängen der Marktwirtschaft ist es, den Zins zu überwinden, jedes arbeitsfreie Kapitaleinkommen auf Kosten der Mehrarbeit anderer zu beseitigen. Mit einem Wort: Marktgerechtigkeit.

Dass es eine andere Gerechtigkeit als die Marktgerechtigkeit nicht gibt – zumindest solange unsere Technologie noch nicht soweit fortgeschritten ist wie in Arthur C. Clarke´s „The City and the Stars“ -, muss jedem vernünftigen Menschen klar sein, der die ganze Unsinnigkeit des Marxismus (Kapitalismus ohne Marktwirtschaft) erfasst hat:

Irrtümer des Marxismus

Eine ausbeutungslose und darum auch klassenlose Gesellschaft ist nicht durch eine Abschaffung der Marktwirtschaft, sondern nur durch die Befreiung der Marktwirtschaft vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz) möglich. Dazu muss der Zins makroökonomisch auf Null geregelt werden (Soll-Zustand), damit das gesamte BSP aus Lohn besteht. Der Staat ist dann nicht länger eine „Anstalt zur zwangsweisen Einziehung des arbeitslosen Einkommens“ und kann auf das zurückgeführt werden, was er sein soll:

Der Abbau des Staates

Auch so genannte „Liberale“ sollten endlich einsehen, dass die Befreiung von staatlichen Reglementierungen nicht durch das Beschimpfen des „bösen Sozialismus“ zu erreichen ist, sondern der Abbau des Staates muss sich von selbst ergeben, indem die wirtschaftlichen Voraussetzungen für Freiheit und Gerechtigkeit geschaffen werden:

Halbwegs glücklich?

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.
Marie von Ebner-Eschenbach

Freiheit ist nichts anderes als das Recht zur Beteiligung am Wettbewerb – und nur der uneingeschränkte marktwirtschaftliche Wettbewerb (Freiwirtschaft) kann den Zins auf Null regeln und damit das Recht auf den vollen Arbeitsertrag verwirklichen, kann absolute Gerechtigkeit durch absolute Marktgerechtigkeit schaffen. Was der gewöhnliche „Liberale“ oder „Libertäre“ unter „Freiheit“ missversteht, ist aber das genaue Gegenteil: Er will sich das „Recht auf den Zins“ erhalten, weil er gar nicht die Absicht hat, als Freier unter Freien zu leben, sondern sich eine größere Freiheit davon verspricht, als Zinsgewinner unter vielen Zinsverlierern zu existieren, unabhängig davon, ob es ihm jemals gelingt, in den exklusiven Club der Zinsgewinner aufzusteigen. Ein solcher „Aufstieg“ ist in Wahrheit nur der Abstieg in die völlige Bewusstlosigkeit, denn ein Zinsgewinner kann nicht mehr wissen, was er will und verliert die Orientierung. Bewusstes Leben bedingt die Überwindung der Religion und die stetige Proportionalität von marktwirtschaftlich erbrachter Leistung und Gegenleistung für alle Wirtschaftsteilnehmer:

Leben

Ich finde die Zivilisation ist eine gute Idee. Nur sollte endlich mal Jemand anfangen, sie auszuprobieren.
Arthur C. Clarke

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Das gilt nicht nur für einen Transistorhaufen genannt Operationsverstärker oder für den Zellhaufen, den wir homo sapiens nennen, sondern auch für jede Volkswirtschaft, die erst dann ihre volle Leistungsfähigkeit entfalten kann, wenn eine konstruktive Verbindung von Individual- und Sozialprinzip hergestellt ist. Die Freiheit des Individuums wird dadurch nicht etwa gehemmt, sondern potenziert – unter der Voraussetzung, dass der Wettbewerb frei ist. Denn jede Beschränkung des Wettbewerbs bedeutet ein Monopol für den einen und damit zwangsläufig Ausbeutung für den anderen!

„Digitalisierung macht dumm!“

29. July 2018 - 11:11

Handy-Zombie auf der Jagd nach Pokemons, mit einer APP des CIA, die kostenfrei Bilder der Umgebung einspielt.

Das ist das Fazit des ‚Gehirnforschers‘ Manfred Spitzer, der zugespitzt weiß:

Der übermäßige Gebrauch des Internets führt zu digitaler Demenz. Smartphones können abhängig und kurzsichtig machen.

Ich habe selten einen so kurzweiligen und mit vielen Schmunzlern begleiteten Vortrag über das Lernen  und Wissen verfolgt, wie den folgenden. Das für mich Spannendste ist die Erkenntnis, dass Mensch mit den Smartphones das Glückserlebnis genommen wird, das Mensch erfährt, wenn er sein eigenes Ding, sein Wollen durchzieht und erreicht. Denn wer in den Momenten, in denen gerade nichts zu tun ist, zum Smartphone greift und mal schaut, was es Neues gibt, sich eben nicht mit SEINEM DING beschäftigt. Inzwischen sagen Ausbilder:

Es ist gruselig mit den 16-Jährigen, die zu uns in die Ausbildung kommen! Die wollen nichts mehr!

Herr Spitzer weist auf einige wenige der negativen Einflüssen von Smartphones hin, und erzählt über eine Mail eines Vaters an ihn:

Herr Spitzer, ich war gestern Abend bei Ihrem Vortrag, und habe hinterher noch Ihr Buch gekauft, und danach mir meinen 15-Jährigen vorgenommen (Lachen) … Ich habe ihm gesagt, dass ich ein Buch hätte, das ganz interessant sei und er es lesen solle. Auf die Antwort, dass er es nicht lesen werde, macht ich ihm das Angebot, dass er pro gelesene Seite 1 € pro Seite bekäme. 2 Tage später kam er und sagte, dass ich ihm kein € geben müsse. Das Buch sei so spannend, dass er es freiwillig lesen würde. Und gestern kam er, und Sie werden es nicht glauben, und sagte: ‚Papa, ich habe mein Smartphone weggeworfen.‘

Ein weiterer wichtiger Aha-Effekt war für mich, dass das mit der Künstlichen Intelligenz ein Hype sei, und dass Mensch noch lange nicht von den Maschinen verdrängt werden könne. Dabei sei es aber auch so, dass wir nicht nichts Wissen müssten, da doch alles gegoogelt werden könne. Nur, wer sich im Thema nicht NULL auskennt, der wird mit den Angeboten von Google auch NULL anfangen können. Es ist also wichtig, viel Erfahrungen anzusammeln und Informationen zu vernetzen. Erst dann helfen auch die Fundstellen von den Suchmaschinen.

Und es gab noch ein drittes Thema, was mich angefixt hat. Unser Gehirn arbeitet nicht wie ein Computer-Speicher, der irgendwann voll ist und nichts mehr aufnehmen kann. Unser Gehirn lässt sich umso besser mit Mehr füttern, je mehr Wissen wir aufgenommen haben! Und je mehr Wissen wir aufgenommen haben, desto länger braucht es, bis uns die Demenz im Alter erwischt. D.h., wer viel aufgesogen hat, wird im Alter sehr viel wahrscheinlicher nichts von der Demenz mitbekommen.

Ich kann nur Allen, die Eltern sind, empfehlen, sich den Vortrag anzuschauen. Aber auch für Alle, die sich viel in den sozialen Medien tummeln, gibt es kritische Hinweise zur Nutzung. Also ab ins Regal mit dem Vortrag:

Wer sich kaufen lässt …

28. July 2018 - 23:02

ist nichts als gekaufter Kram…
und man soll sich nicht wundern
von wo denn der immer höher werdende
Haufen Mist herkam…

Wer sich kaufen lässt
ist ohne Ehre, ohne Scham…
ohne Geist, Herz oder Seele…
und hockt nur wie ein
geketteter, trainierter,
laut bellender, bittelnder, bettelnder,
bereitwilliger, hungriger Hund…
schwanzwedelnd, wartend im
Bundestag-Hundehüttchen…
auf mehr Hundehäppchen…
und neue Hundeherrchenbefehle…

Wer sich kaufen lässt
ist also nichts andres
als ein gehaltener Hund…
und all die köderkorrumpierenden,
kommandierenden Käufer sind
hinterhältige, tückische, diebische
Hundehälter…

Wer sich kaufen lässt…
ist nichts als gekaufte…
vielleicht sogar gestohlene Ware…
und verbreitet nichts als
übelriechenden Geruch =
egoistischen, stinkenden,
narzistischen, nihilistischen
Hundegestank…

Gerhard A. Fürst
28.7.2018

Gerhard A Fürst

Nachtrag zum Vortrag:

Ah, ja, es ist weltweit bekannt…
die soeben erwähnten „Hüttchen“ werden auch
als „Versammlung“ , „Vertretung“…
oder „Legislatur“ bezeichnet,
werden Haus, Senat,
Congress, Cortes, Konzil,
Parliament, Duma, Assemblée,
Partei, Kommittee, Fraktion…
oder sonst was
im Großen oder Kleinen genannt…
und hier wird unentwegt getagt,
getätigt, geplappert, gesagt…
palavert polemisiert, manipuliert…
ideologisch geschnitten, geschneidert…
bekleidet und frisiert…
auch wenn man sich hernach
über die “Resultate” beklagt…
und nur die Hundehälter
die ihre Hündchen
fest an Leinen halten,
leiten und führen,
und sie tagein, tagaus
mit Hundehäppchen füttern und fetten,
können sich darüber freuen…
denn alle andern werden gezwungen
(sind angeblich verpflichtet)
all die Hundehinterlassenschaften
wieder zu zu entsorgen, zu bereinigen…
sowie ewig und alle Zeit
zu bereuen…

Gerhard A. Fürst
28.7.2018

Seiten

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