Wander-Blog von Manuel Andrack

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Die besten Wander-Storys der Welt
Aktualisiert: vor 2 Stunden 2 Minuten

Geheimtipp: Der Meininger in Thüringen

8. September 2021 - 7:23

Bei den Stichworten Thüringen und Wandern denken die meisten wahrscheinlich direkt an den Rennsteig. Der bekannteste Weitwanderweg Deutschlands. Sehr beliebt, vielleicht zu beliebt, bei gutem Wetter ist der Rennsteig voll Menschen.

Daher empfehle ich euch, doch mal in einer anderen Ecke von Thüringen zu wandern, in Meiningen auf dem Meininger. Meiningen ist sehr gut mit der Süd-Thüringen-Bahn vom ICE-Bahnhof Eisenach zu erreichen. Unmittelbar am Bahnhof von Meiningen gehen wir im Goethepark an der Werra entlang. Goethe, das passt. Erstens war der Geheimrat Wanderer, zweitens war Goethe Theatermann. Und Meiningen ist Theaterstadt, wir gehen am (für eine Kleinstadt ungewöhnlich großen) Theater vorbei. Meiningen war – kein Scherz – zwischen 1874 bis 1890 die berühmteste Theaterstadt Europas. Allerdings sind nicht alle Theaterinteressierten des Kontinents mit der Süd-Thüringen-Bahn in die Werra-Stadt gereist. Vielmehr zog die Schauspieltruppe von Meiningen als Tournee-Theater durch deutsche Metropolen – von Hamburg bis München, von Metz bis Königsberg. Im Ausland gastierten die Meininger unter anderem in London, Budapest und Moskau. In Meiningen waren die Meininger selten.

Einen Kilometer nach dem Bahnhof erreichen wir die Bogenbrücke am Schloss Elisabethenburg. Das Schloss wirkt majestätisch, aber das werden wir – als Epilog sozusagen – erst am Ende unserer Wanderung besichtigen. An der Bogenbrücke startet unser Wanderweg, der Meininger. Ein vom Deutschen Wanderinstitut zertifizierter Premiumweg, 10,4 Kilometer lang. Ein rotes, geschwungenes „M“ führt uns durch die Landschaft rund um Meiningen. Erster Höhepunkt (im wahrsten Sinne des Wortes) ist der Aussichtspunkt am Diezhäuschen, der Balkon von Meiningen.

Am Theater hat der Dramaturg eine wichtige Aufgabe. Er sucht die Stücke aus, die gespielt werden und kürzt langweilige Stellen. Auch der Dramaturg des Wanderwegs „Der Meininger“ hat ganze Arbeit geleistet. Waldwege, Feldwege, Aussichten, und als geologischer Leckerbissen die größte Abriss-Spalten-Höhle Deutschlands, die Götz-Höhle. Da wir in Thüringen sind, heißt die Einkehrmöglichkeit an der Höhle nicht Gaststätte oder Gasthaus, sondern Baude. Zeit für eine Stärkung!

Zurück an der Bogenbrücke über die Werra solltet ihr euch unbedingt Schloss Elisabethenburg anschauen. Im Schloss ist das Museum über die Theatergeschichte Meiningens untergebracht, unter anderem sehen wir alte Bühnenbilder. Und siehe da, schon stehen wir wieder unter Bäumen, in der Natur, so wie es das Theater des 19. Jahrhunderts sah. Das Leben ist eine (Natur-)Bühne. Mal geht es abwärts, aber immer wieder geht es BÄRGAUF!

Es geht so, Folge 35

6. September 2021 - 9:49

Das ist Folge 35, in der das Zapfhuhn eine Rolle spielt, in
welcher dem Condrieu ein Loblied gesungen wird und in der Rausch
(im Allgemeinen und Besonderen) gefeiert wird.

https://v42usv.podcaster.de/andrack/media/EGS_35.mp3

Mein Wochenende im Rheinland

2. September 2021 - 10:19

Letzten Sonntag habe ich in Gillrath im Kreis Heinsberg den Kapellenweg eröffnet und die Patenschaft für diesen Weg übernommen. An über 20 Stationen läuft man auf dem Kapellenweg an Kapellen (alten und neuen) sowie Wegkreuzen vorbei. Der Kapellenweg ist hervorragend an den ÖPNV angeschlossen. Ein Bahnhof der Selfkantbahn liegt direkt am Weg. Auf dem Foto unten kann man dreierlei erkennen. Erstens: Links geht es zum Kapellenweg. Zweitens: Rechts geht es zu meiner Lesung. Drittens. das Wetter war suboptimal.

Auf der Wanderung sind wir auch durch die Königsallee gewandert. Endlich weiß ich, wo diese Königsallee (auch liebevoll „Kö“ genannt) beheimatet ist: In Gillrath im Kreis Heinsberg.

Die Wanderung auf Kö und Kapellenweg fand vergangenen Sonntag statt, am Samstag davor war ich in Köln gewesen und habe das erste Mal seit über anderthalb Jahren den FC live gesehen. Den neuen FC muss man sagen, denn diese Truppe hat nichts mit dem zu tun, was sich in den letzten Jahren mit dem Geißbock auf dem Trikot über den Rasen schleppte. Schade nur, dass das Spiel nicht 11:1 für uns ausgegangen ist, Chancen dafür hatten wir.

Trotzdem: überschäumende Freude und La Ola in der Nordkurve nach dem Spiel. Und nachdem ich die wirklich hervorragende Zusammenfassung der Sportschau auf youtube gesehen habe, habe ich mich tatsächlich unter den Zuschauern entdeckt: Leicht links von der Mitte mit weißem, hochgekrempelten Hemd und sehr offenen Mund. Come on FC!!!

Es geht so, Folge 34

23. August 2021 - 9:00

Folge 34, in der es bei Dirk in die Weltkulturerbe-Bude reinregnet, in der der große Kalanag entzaubert wird und in der gepirpelt wird, dass die Wand wackelt.

https://v42usv.podcaster.de/andrack/media/EGS_34.mp3

Das richtige Equipment

18. August 2021 - 7:23

Das wichtigste beim Wandern sind die Schuhe. Wenn die nicht top sind und bequem, kann man auch den Rest vergessen. Da wir aber alle mit BÄR-Schuhen unterwegs sind, können wir an das Thema „Schuhe“ einen Haken machen.

Aber nur mit Schuhen wandern geht ja nun mal auch nicht, dieses Hobby heißt nämlich Nacktwandern. Gut also, dass BÄR außer Wanderschuhen auch einiges Wanderequipment zu bieten hat.

Es geht los mit den Socken. Eine gute Socke ist die Voraussetzung, dass sich der Fuß im Wanderschuh auch wohlfühlt und nicht herumrutscht. Ich versuche immer, ein paar Ersatzsocken dabei zu haben. Wenn nämlich Strümpfe feucht werden (Regenschauer, Pfütze, Bachquerung misslungen) kann man sich ganz schreckliche Blasen laufen.

Für den Winter empfehle ich die BÄR Trekking Socke, für den Sommer – wenn ich kurze Wanderhose trage – die Funktions-Sportsocke. Auch an das (von den Füssen aus gesehen) andere Ende des Körpers sollte man denken. Die BÄR Cap ist eine regendichte Kappe, die ich bei mäßigem Regen eindeutig den Alternativen Kapuze (sieht meistens bekloppt aus) oder Regenschirm (man hat nicht mehr beide Hände frei) vorziehe.

Apropos Regen: Auch die Sailing Jacke von BÄR eignet sich hervorragend für Regentouren. Entgegen anderslautenden Gerüchten ist diese Jacke nicht nur für Segel-Törns, sondern auch für Wanderungen zu gebrauchen.

Was hat BÄR ansonsten an Wander-Equipment zu bieten? Eine praktische Bauchtasche (Coversafe), in die man das Erste Hilfe Set von BÄR verstauen kann. Und auch Walkingstöcke sind im Angebot, damit noch besser die Berge hinauf und vor allem auch wieder hinunterkommt. Und immer dran denken: #esgehtBÄRGAUF!

Es geht so, Folge 33

13. August 2021 - 9:54

Folge 33, in der ein Weinkenner es nicht schafft, die Flasche eines Spitzenwinzers zu öffnen (und sich dabei sogar verletzt!!!), in der ein Pfalzkenner Deidesheim und seinen Gääßbock hochleben lässt, und in der angekündigt wird, dass nur noch Geimpfte und Genesene diesen Podcast hören dürfen.

https://v42usv.podcaster.de/andrack/media/EGS_33.mp3

Es geht so, Folge 32

2. August 2021 - 16:55

Ende der Sommerpause mit Folge 32, in der Manuel den feinen Herr Schümer siezen muss, in der das Geheimnis um die Sesshaftwerdung der Menschheit gelüftet wird und in der Manuel für die Goldmedaille im Wandern nominiert wird. Geht das überhaupt? Doch, das geht. Es geht so.

https://www.podcast.de/episode/586111078/es-geht-so-folge-32

BÄR-Blog: Wo Wandern?

29. July 2021 - 7:23

Die erste Gretchenfrage beim Wandern in der Pandemie ist: Wo sollte man wandern, ohne auf so viele andere Wanderer zu treffen, dass man sich auf einem engen Wanderweg vorkommt wie in einer proppenvollen U-Bahn oder schon bei der Anfahrt einen überfüllten Wanderparkplatz vorfindet.

Also: Wo sollte man in diesen Zeiten wandern? Ganz simpel erst einmal: Nicht an Orten, die auch sehr viele andere Menschen kennen oder als schön empfinden. Die Alpen, der Brocken, die Saarschleife und das Hermanndenkmal sind denkbar schlechte Wanderziele an einem verlängerten und sonnigen Mai-Wochenende. Aber wie findet man die alternativen und trotzdem schönen Wanderziele?

Zunächst sollte man wohnortnah suchen. Das ist ökologisch und erspart eine lange Anreise. Gebt doch einfach mal „Wandern“ und euren „Wohnort“ bei google ein, dann bekommt ihr über die Portale outdooractive oder komoot einen Haufen Wandervorschläge in eurer Region. Und dann probiert ihr einfach mal eine Tour aus, die ihr noch nicht kennt. An einem Ort, an dem ihr noch nie gewesen seid.

Eine andere Möglichkeit ist natürlich, bei den zahlreichen Touristik-Büros im Lande nachzufragen. Die Touristiker wissen am besten, welche Wege zu beliebt sind und bei welchen man noch Waldeinsamkeit findet. Ein Beispiel: Der Rheinsteig ist der frequentierteste Weitwanderweg Deutschlands. Vielleicht keine so gute Idee, dort an Pfingsten unterwegs zu sein. Aber auf der anderen Rheinseite kann man auf dem Rheinburgenweg wandern, der ist nicht so voll. Ein gutes Patentrezept gegen überfüllte Wege ist, immer wieder Alternativen zu den gewohnten Laufwegen zu suchen. Ich beobachte in meinem Wald um die Ecke, dass 90 Prozent der Wanderer und Spaziergänger auf den breiten, gelernten Wegen gehen.

Aber immer wieder zweigen von diesen Hauptwegen kleinere Pfade ab, und nach wenigen Schritten ist man in einer anderen, zauberhaften Welt. Alleine. So kann euer nächstes Wanderabenteuer beginnen!

Und immer dran denken: #esgehtBÄRGAUF

Es geht so, Folge 31

17. July 2021 - 12:36
https://v42usv.podcaster.de/andrack/media/EGS_31.mp3 https://v42usv.podcaster.de/andrack/media/EGS_31.mp3

Folge 31, in der wir Madonna Rumma feiern, in der wir über die Katastrophe in der Eifel räsonnieren, in der Andrack in die Minoische Kultur antaucht und in der wir uns in die Sommerpause verabschieden.

BÄR-Blog: Der Internationale Kunstwanderweg im Fläming

14. July 2021 - 7:23

Berlin hat 3,76 Millionen Einwohner, Tendenz steigend. Wenn die alle gleichzeitig loswandern, wird es an Spree, Havel und im Grunewald voll, sehr sehr voll. Zu voll. Deshalb ist es schön, dass es im Umland von Berlin (auch Brandenburg genannt) Landschaften gibt, die erstens nicht so bekannt und zweitens daher auch nicht so überlaufen sind. 2012 fand im Fläming, einer flachen, sanft-hügeligen Landschaft, der Deutsche Wandertag statt.

Im Vorfeld dieser Veranstaltung konnte ich den Kunstwanderweg zwischen Bad Belzig und Wiesenburg unter die Füße nehmen. Insgesamt mit allen Schleifen und Abstechern (zum Beispiel zum Hagelberg, mit 200,3 Metern Höhe der Mount Everest des Flämings – mit Gipfelbuch!) laut outdooractive …

https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/flaeming/internationaler-kunstwanderweg-hoher-flaeming/100555210/

… 39 Kilometer lang. 28 Kunstwerke finden sich am Wegrand.

Ich empfehle, zunächst die Südroute zu gehen. Die ist 16,8 Kilometer lang und man kann sie bequem als Tagestour gehen. Wir starten am Bahnhof in Wiesenburg, das erste Highlight ist das Schloss, imponierend vor allem der Schlosspark. Nicht so französisch wie Versailles, eher englisch wie die weltberühmten Gärten von Wörlitz. Das ist ganz hohe Gartenbaukunst und passt daher zum Internationalen Kunstwanderweg.

Aber warum wird dieser Weg „International“ genannt? Die Kunstwerke am Wegrand entstanden im Rahmen einer internationalen Ausschreibung. Das passt zum Fläming, der seine Migrationsgeschichte schon im Namen trägt. Weil nämlich viele Flamen sich jahrhundertelang in dieser Region ansiedelten, entstand vor den Toren Berlins quasi eine Art Ost-Holland. Nun aber zu einigen Kunstwerken.

Sehr beeindruckend die Holzskulptur von Susken Rosenthal. Unter Kiefern. Waldgespräche der Stämme und Balken. Eine sehr schöne Idee: Die Balken sind in ihre Heimat zurückgekehrt. Wie zufällig hin gewürfelt umarmen und umgarnen sie die hochgewachsenen Kiefern. Kultur im Dialog mit Natur. Und wenn man ganz genau zuhört, dann kann man die Waldgespräche belauschen. Unter uns gesagt, nicht gerade hochintellektuelle Gespräche. Es geht eher um alltägliche Themen wie Wind, Wetter, Jahreszeiten – und was machen die Kleinen so?

Sehr schön auch die riesigen Kuh-Euter, die sich in der Nähe von Wiesenburg auf der Weide tummeln. Der Titel, den die niederländische Künstlerin Silke de Bolle diesem Kunstwerk gab, ist etwas sehr verrätselt und nur mit Niederländisch-Wörterbuch zu verstehen: (K)uier(en). Hä? Warum (K)uier(en)? Weil Kuieren auf niederländisch Spazierengehen heißt und Uier Euter. Aha, Dann wollen wir mal weiter Eutern, äh, Spazierengehen.

Ein wenig gruselig ist es, plötzlich am Wegrand auf die heulenden Wölfe zu treffen. Ich kann aber beruhigen, die tun nichts, die wollen nur spielen. Ich fand die Kunstwerke an diesem Wanderweg wirklich außergewöhnlich gelungen, 17 Artefakte versammeln sich an der Südroute, alle sind sie sehr originell und passen sich dem jeweiligen Landschaftstyp an: Wald, Weide, Wiese, Viadukt. Besser als jede Documenta, meinte ein Wegerezensent im Netz.

In Bad Belzig sollte man sich unbedingt die trutzige Burg anschauen und in der ortsansässigen Brauerei ein Bier trinken. Vielleicht trefft ihr ja auch jemanden, dem ihr zuprosten könnt. Zum Wohl, auf den Internationale Kunstwanderweg im Fläming!

BÄR-Blog: Die ultimativen zehn Tipps für Wander-Einsteiger

2. July 2021 - 7:23
  1. Richtiges Schuhwerk

Wandern macht erst Spaß, wenn’s nicht drückt am Fuß und die Zehen ihre Freiheit haben. Wandern ist cool, wenn man sich auf matschigen Wegpassagen auf eine rutschfeste Sohle verlassen kann. Am besten ihr kauft keine zweitbesten Schuhe, sondern die besten Wander-Schuhe. Bär-Schuhe.

2. Richtige Klamotten

Wenn man merkt, Wandern ist mein Ding, solltet ihr euch gute Funktionsklamotten kaufen. Funktion heißt, dass ihr nicht kocht, wenn es heiß ist, nicht friert, wenn es kalt ist und dass ihr nicht bis auf die Unterhose nass werdet, wenn es regnet. Also schnell trocknend, feuchtigkeitsabweisend, Material mit atmender Membran.

3. Zeckenimpfung

Leider breiten sich Zecken in den deutschen Wäldern immer mehr auf und viele Zeckenbisse bleiben unerkannt. Vor allem wenn ihr – wie ich – bei schönem Wetter am liebsten mit kurzer Hose wandert, solltet ihr euch bei eurem Hausarzt gegen Borreliose impfen lassen.

4. Richtiger Weg

Wandert auf schönen Wegen. Ja, man kann die Schönheit von Wanderwegen messen. Wenig asphaltierte Wege, viel Abwechslung (Ausblicke, Wälder, Felsen, lauschige Täler), verwunschene Pfade, Burgen, Ruhebänke. Das ist die perfekte Wanderung. Tipps gibt es bei wanderinstitut.de, premiumwanderwelten.de und wanderbares-deutschland.de

5. Nicht zu viel in den Rucksack packen

Ich wundere mich über viele Wanderer, was die für eine Tageswanderung im Rucksack mitschleppen. Wollt ihr einen Umzug stemmen oder genussvoll Wandern? Spart euch doch das Gewicht. Und statt Rucksackverpflegung empfehle ich eine Einkehr in einer Gaststätte am Wegesrand

6. Keinen Müll zurücklassen

Dass an vielen wunderschönen Wegen keine Abfalleimer zu finden sind, hat einen einfachen Grund: Die Wege sollen eben wunderschön bleiben. Viele Abfallkörbe im Wald sind überfüllt, von Wildtieren geplündert. Deshalb nehmt den Müll wieder mit und entsorgt ihn zuhause.

7. Möglichst mit dem ÖPNV anreisen

Wandern ist nachhaltig und wird noch nachhaltiger, wenn ihr mit dem ÖPNV anreist. Das hat den Vorteil, dass die Wander-Vorfreude schon bei der Anreise steigt. Und das Belohnungsbier oder den Belohnungswein nach der Wanderung kann man ohne Reue genießen, weil man ja entspannt mit Bus oder Bahn wieder heimwärts fährt.

8. Zeit lassen (viele Pausen einplanen)

Ihr seid nicht auf der Flucht. Wandern ist kein Wettbewerb. Lasst Euch Zeit. Macht Pausen, legt euch auf eine Blumenwiese, entspannt euch auf einer Sinnenliege, lasst eure Füße in einem Bach abkühlen. Kehrt im Biergarten am Wegesrand ein. Pro eine Stunde Wandern eine halbe Stunde Pause. Dann wird ein Schuh daraus

9. Genug Wasser mitnehmen

Ein absolutes Must in eurem Rucksack sollte Wasser sein. So beugt man der Dehydrierung vor. Und Wasser löscht besser den Durst als jedes andere Getränk

10. Bei schönem Wetter gehen

Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich bin bekennender Schönwetterwanderer. Wem es Spaß macht, bei strömenden Regen oder Hagel oder einem Schneesturm draußen zu sein, der kann jetzt die Hand heben. Ich bevorzuge trockenes, warmes Wetter, dann macht Wandern am meisten Spaß. Informiert euch einfach vor der Wandertour auf einer Wetter-App.

Es geht so, Folge 28

26. June 2021 - 16:23

Folge 28, in der Portugal zum Titelverteidiger ernannt wird, Dirk Schümer die dicken Barockflöten auspackt, ein Frühstück für 499 € bestellt wird und belgisches Bier in superweichen Clubsesseln bei Dirk daheim getrunken wird.

https://v42usv.podcaster.de/andrack/media/25-06-2021-_14_36_42.mp3 https://v42usv.podcaster.de/andrack/media/25-06-2021-_14_36_42.mp3

BÄR-Blog: Heilmittel Wandern

7. June 2021 - 7:23

Wandern ist das beste und billigste Natur-Heilmittel der Welt. Forscher der University of Exeter haben festgestellt: „Naturliebhaber leben länger, leiden seltener an Herzkrankheiten, produzieren weniger Cortisol (Stresshormon) als Stubenhocker.“ 120 Minuten sollte man für den Sonntagsspaziergang einplanen, das sei die „Minimaldosis“, empfehlen die Wissenschaftler aus Exeter. Besser seien 200 bis 300 Minuten. Das muss ich erstmal umrechnen, okay, ideal sind also ungefähr dreieinhalb bis fünf Stunden. Aber was genau ist die Natur? „Als Natur ließen die Forscher neben Wäldern und Stränden auch einen Stadtpark gelten. Der eigene Garten hingegen zählt nicht.“ Oha, der eigene Garten „gildet“ nicht. Das stelle ich mir auch nicht unbedingt spannend vor, ausschließlich auf der eigenen Wiese herum zu tigern.

Auch vor einem schweren Krankheitsverlauf mit Covid 19 schützt man sich am besten mit Bewegung, täglicher Bewegung. Kalifornische Forscher haben die Patientendaten von 50.000 amerikanischen Covid-Erkrankten verglichen und herausgefunden: Wer mindestens 30 Minuten am Tag „moderat“ geht, hat extrem große Chancen, nicht auf der Intensiv-Station zu landen. Ein Sonntagsspaziergang reicht den US-Forschern nicht. Und ich bin nicht nur froh, dass ich wöchentlich im Schnitt zwei längere Wanderungen auf dem Programm stehen habe. Ich bin auch froh, dass ich täglich mit dem Hund mindestens 60 Minuten laufe.

Die Frage ist nur: Was heißt „moderat“? Um das herauszufinden empfehlen die amerikanischen Wissenschaftler den Sprech-Sing-Test. Wenn man beim Gehen sich noch unterhalten, aber nicht mehr singen kann, dann wandert man im „moderaten“ Tempo. Ich habe es schon immer gewusst, singenden Wanderern ist nicht zu trauen. Es gibt tonnenweise medizinische Untersuchungen, warum Wandern gesund ist. Denn Wandern stärkt nicht nur das Immunsystem und ist gut für das Herz-Kreislauf-System. Wandern hilft gegen Übergewicht. Das gilt für Weinwanderer nur bedingt, die sehen (nicht nur an der Mosel) sogar schief.

Wandern ist gut für Knochen und Gelenke. Das kann ich bestätigen, denn das Joggen in jungen Jahren hätte mir fast die Kniegelenke und die Fußknöchel ruiniert. Wandern ist gut für den Stoffwechsel, für das Wohlbefinden (Wandern macht glücklich!) und für das Gehirn (Wandern macht schlau!). Ich persönlich habe mir sogar schon einmal einen Nierenstein weggewandert. Mein Urologe hatte mir geraten: „Herr Andrack, Laufen und Saufen, das ist die beste Therapie.“ Und dann bin ich so lange gewandert, bis der böse Nierenstein hinaus flutschte.

Daher die Bitte: Wandert in jeder freien Minute, auch ein kurzer Spaziergang von 30 Minuten ist besser, als auf dem Sofa zu sitzen. Und immer dran denken: #esgehtBÄRGAUF!

Es geht so, die nächste Folge (26)

6. June 2021 - 9:07
https://v42usv.podcaster.de/andrack/media/EGS26.mp3 https://v42usv.podcaster.de/andrack/media/EGS26.mp3

Folge 26, in der das Mysterium beschrieben wird, dass man auf Fietsen in Holland immer Rückenwind hat, in der das EM-Ergebnis von Wales gegen Schweiz orakelt wird, in der das großartigste Buch der niederländischen Weltliteratur gefeiert wird und in der Andrack beichtet, dass er einmal ein Bauwerk von Mies van der Rohe zerstört hat.

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